www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 23 Oct 2020 16:59:10 +0200 Weitreichende Klima-Beschlüsse zum Abschluss der ersten Online-Tagung des Berlin-brandenburgischen Kirchenparlaments https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/weitreichende-klima-beschluesse-zum-abschluss-der-ersten-online-tagung-des-berlin-brandenburgischen-k.html
Zur Erreichung des Zieles Klimaneutralität sieht das Gesetz eigene kirchliche Preise für Kohlendioxid (CO2) vor, um klimagerechte Modernisierungen zu fördern. Ziel ist, innerhalb von 30 Jahren die kirchlichen Kohlendioxidemissionen um rund 900.000 Tonnen auf null zu senken. Die Absenkung soll in erster Linie durch Vermeidung von Emissionen geschehen, vor allem an den kirchlichen Gebäuden.

Über einen Klimaschutzfonds sollen klimafreundliche Heiztechnologien und die energetische Gebäudesanierung gefördert werden. Als klimafreundliche Heizungstechnologien werden etwa Sitzbankheizungen in Kirchen genannt, aber auch Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Pelletheizungen. Heizungsanlagen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, sind nicht mehr zulässig. Nur in besonderen Fällen können Ausnahmen gewährt werden. Ferner sieht das Gesetz vor, dass kirchliche Stellen spätestens ab 1. Januar 2022 ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien beziehen sollen.

Gerechnet wird mit Mehrkosten von 150 Millionen Euro. Diese sollen aus einer Klimaschutzabgabe finanziert werden, mit der der Klimaschutzfonds gefüllt wird. Konkret zahlt jede Gemeinde für Gebäude in ihrer Zuständigkeit ab 2023 jährlich pro Tonne CO2 jeweils 125 Euro in den Fonds. Über das Gesetz wurde zunächst kontrovers diskutiert. Befürworter einer Verschiebung der Initiative ins nächste Jahr konnten sich aber nicht durchsetzen.

Ein weiteres Kirchengesetz soll den Schutz von Menschen vor sexualisierter Gewalt im kirchlichen Bereich verbessern. Ab 1. November ist demnach bei Verurteilungen wegen bestimmter Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung eine Beschäftigung im Bereich der Kirche in der Regel ausgeschlossen. Nur in begründeten Ausnahmefällen soll eine Einstellung möglich sein, dann muss ein beruflicher Kontakt zu Minderjährigen oder abhängigen Personen ausgeschlossen sein.

Bei bestehenden Beschäftigungsverhältnissen soll bei entsprechenden Taten ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden. Sollte eine Kündigung nicht möglich sein, können die Betreffenden nicht mehr in Schule, Bildungs- und Erziehungsarbeit, mit Kindern und Jugendlichen, in Pflege und Seelsorge arbeiten. Diese Regelung gilt auch für Ehrenamtliche.

Die Herbstberatungen waren die letzte Tagung der Synode in der laufenden sechsjährigen Arbeitsperiode. Die 114 Synodalen vertreten rund 900.000 evangelische Christen in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen. Im Januar will das neu gewählte Kirchenparlament zu seiner ersten Tagung zusammenkommen, der neuen Synode sollen dann nur noch 108 Kirchenmitglieder angehören. Die Frühjahrstagung der Synode im April 2020 war coronabedingt abgesagt worden.

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Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 23 Oct 2020 16:59:10 +0200
Landessynode der EKBO tagt weiter https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/landessynode-der-ekbo-tagt-weiter.html
Am Donnerstag hatte Bischof Christian Stäblein nach knapp einem Jahr im Amt sein erstes Bischofswort mit Stellungnahmen zu gesellschaftspolitischen und kirchlichen Themen an das Kirchenparlament gerichtet. Dabei rief er unter anderem erneut zur Hilfe für Flüchtlinge auf.

Die Herbstberatungen sind die letzte Tagung der Synode in der laufenden sechsjährigen Arbeitsperiode. Die 114 Synodalen vertreten rund 900.000 evangelische Christen in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen. Im Januar will das neu gewählte Kirchenparlament zu seiner ersten Tagung zusammenkommen, der neuen Synode sollen dann nur noch 108 Kirchenmitglieder angehören. Die Frühjahrstagung der Synode im April 2020 war coronabedingt abgesagt worden.

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Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 23 Oct 2020 10:33:27 +0200
EKBO debattiert Zukunftsfragen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/ekbo-debattiert-zukunftsfragen.html
Der Bischof der Landeskirche, Christian Stäblein, rief in seinem ersten Bischofswort vor dem Kirchenparlament erneut zur Hilfe für Flüchtlinge auf. "Ich schäme mich für ein Europa, das hier nicht recht vorwärts kommt", sagte der Bischof: "Wir bieten unsere Hilfe an."

Stäblein verurteilte den islamistisch motivierten Mord an einem Lehrer in Frankreich, der im Unterricht das Thema Meinungsfreiheit und Mohammed-Karikaturen behandelt hatte. "Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Frankreich, die wieder von einem schrecklichen Attentat eingeholt worden sind", sagte der Bischof. Der Mord sei ein Anschlag auf die Meinungsfreiheit.

Zum Antisemitismus in Deutschland sagte Stäblein, Jüdinnen und Juden müssten in der Bundesrepublik ohne Angst leben können. "Unser Handeln und unser Herz gilt unseren jüdischen Geschwistern in diesem Land", sagte der Bischof: "Wer sie angreift, greift uns alle an und trifft uns alle."

Die Synode hat sich am Donnerstag auch mit weiteren aktuellen Themen befasst, darunter mit Entwürfen für ein Klimaschutzgesetz für kirchliche Gebäude und für ein Gesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Missbrauch sei ein "Thema, das uns alle unbedingt angeht", sagte die Berliner Generalsuperintendentin, Ulrike Trautwein: "Ein Thema, für das wir gründliche Aufarbeitung und erst recht eine gelingende Prävention brauchen."

Das Klimaschutzgesetz sieht unter anderem eigene kirchliche CO2-Preise vor, um klimagerechte Modernisierungen zu fördern. Ziel sei, bis 2050 die kirchlichen Kohlendioxidemissionen um rund 900.000 Tonnen auf null zu senken und klimaneutral zu werden, hieß es. Bei den Synodalen traf der Entwurf am Donnerstag zunächst auf ein geteiltes Echo, mehrere Kirchenparlamentarier sprachen sich für eine Verschiebung aus.

Die Initiative "Christen brauchen keine Garnisonkirche" richtete zur Synodentagung einen Appell an die Landeskirche, sich aus der Finanzierung des Wiederaufbaus des Potsdamer Garnisonkirchturms zurückzuziehen. Statt mit Krediten zur Finanzierung des umstrittenen Bauwerks beizutragen, sollten die Mittel Gemeinden zur Verfügung gestellt werden, erklärte die Initiative.

Bei der Online-Tagung gaben die Synodalen anders als bei den sonst üblichen Präsenztagungen auch ungewohnte Einblicke in private und dienstliche Räume, auf gut gefüllte Bücherregale, Kaffeetassensammlungen im Wohnzimmerschrank, Kunstwerke, Akten, Pappkartons. Nur wenige nutzten die Möglichkeit neutraler oder anderer Hintergründe für Online-Konferenzen.

Die Synodalen vertreten rund 900.000 evangelische Christen in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen. Im Januar will das neu gewählte Kirchenparlament zu seiner ersten Tagung zusammenkommen. Die Frühjahrstagung der Synode im April 2020 war coronabedingt abgesagt worden.

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Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 22 Oct 2020 17:59:35 +0200
Berliner Synode debattiert geplantes Klimaschutzgesetz https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-synode-debattiert-geplantes-klimaschutzgesetz.html
Der Entwurf für das Klimaschutzgesetz sieht unter anderem eigene kirchliche CO2-Preise vor, um klimagerechte Modernisierungen zu fördern. Ziel sei, bis 2050 die kirchlichen Kohlendioxidemissionen um rund 900.000 Tonnen auf null zu senken und klimaneutral zu werden, hieß es.

Eine Verringerung der Kohlendioxidemissionen sei bereits durch staatliche Vorgaben erforderlich, sagte der Synodale Fabian Eidtner. Das Kirchengesetz sei dafür nicht erforderlich. Mit den geplanten Regelungen drohe zudem ein "neues innerkirchliches Bürokratiemonster". Die frühere FDP-Bundesbauministerin Irmgard Schwaetzer, die seit einigen Jahren der Landessynode angehört, sagte, bei der geplanten innerkirchlichen CO2-Bepreisung sei mehr Flexibilität nötig.

Der Superintendent des Kirchenkreises Uckermark, Reinhart Müller-Zetzsche, warnte davor, Klimaschutzmaßnahmen aufzuschieben. Chancen, sich von den Kosten dafür zu befreien, werde es nicht geben, sagte der Theologe. Die geplanten Maßnahmen seien ein schmerzhafter, aber nötiger Prozess. Die Hauptbetroffenen seien nicht die durch neue Kosten belasteten Kirchengemeinden, sondern die kommenden Generationen.

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Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 22 Oct 2020 16:40:47 +0200
Landeskirche will Schutz vor sexualisierter Gewalt verbessern https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/landeskirche-will-schutz-vor-sexualisierter-gewalt-verbessern.html Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz will deutlicher gegen sexualisierte Gewalt vorgehen. Missbrauch und sexuelle Gewalt seien ein "Thema, das uns alle unbedingt angeht", sagte die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein am Donnerstag in Berlin bei der Online-Herbsttagung des Kirchenparlaments: "Ein Thema, für das wir gründliche Aufarbeitung und erst recht eine gelingende Prävention brauchen."

Wie "erschütternd die Erfahrungen und wie weitreichend die Konsequenzen für das Leben der Betroffen sind", habe sie sich zunächst nicht vorstellen können, sagte die Theologin, die seit einiger Zeit Ansprechpartnerin der Landeskirche beim Thema sexualisierte Gewalt ist.

Die Synode befasst sich bei der Tagung mit einem Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt, das am Freitag beschlossen werden und am 1. November in Kraft treten soll. Vorgesehen war ursprünglich, dass das Gesetz bereits zum 1. Mai in Kraft tritt. Weil die Frühjahrstagung der Synode wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden musste und das Gesetz deshalb nicht beschlossen werden konnte, war dies jedoch nicht möglich.

Aus dem christlichen Menschenbild erwachse die Verantwortung, Menschen im Wirkungskreis der evangelischen Kirche vor sexualisierter Gewalt zu schützen, heißt es in dem Gesetzentwurf. Dies gelte insbesondere für Kinder und Jugendliche, Hilfe- und Unterstützungsbedürftige sowie Menschen in Abhängigkeitsverhältnissen. Bei Verurteilungen wegen bestimmter Straftaten soll eine Beschäftigung im Bereich der Kirche in der Regel ausgeschlossen sein.

(epd)

www.ekbo.de/livestream 

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Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 22 Oct 2020 16:39:30 +0200
Bischof Stäblein ruft zum Einsatz für die Menschenrechte auf https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bischof-staeblein-ruft-zum-einsatz-fuer-die-menschenrechte-auf.html Der Bischof der EKBO, Christian Stäblein, hat erneut zur Hilfe für Flüchtlinge aufgerufen. "Ich schäme mich für ein Europa, das hier nicht recht vorwärts kommt", sagte Stäblein am Donnerstag bei der Herbsttagung der Synode der Landeskirche in seinem ersten Bischofswort vor dem Kirchenparlament: "Wir unterstützen die Länder, die Kommunen mit der Aktion 'Wir haben Platz', wir bieten unsere Hilfe an."

"Wieder und wieder haben wir in diesen Wochen Hilfe für die Menschen auf Lesbos gefordert", sagte Stäblein: "Und auch heute sage ich, holt die Menschen da raus, alle!!"

Der Bischof verurteilte zugleich den islamistisch motivierten Mord an einem Lehrer in Frankreich, der im Unterricht das Thema Meinungsfreiheit und Mohammed-Karikaturen behandelt hatte. "Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Frankreich, die wieder von einem schrecklichen Attentat eingeholt worden sind", sagte Stäblein. Der Mord sei ein Anschlag auf die Meinungsfreiheit.

Auch die Frauen und Männer in Belarus müssten Solidarität erfahren, "erst recht 30 Jahre nach der friedlichen Revolution", betonte Stäblein. Zum Antisemitismus in Deutschland sagte der Bischof, Jüdinnen und Juden müssten in der Bundesrepublik ohne Angst leben können. "Unser Handeln und unser Herz gilt unseren jüdischen Geschwistern in diesem Land, in Halle, in Potsdam, in Berlin, überall", sagte Stäblein in seinem ersten Bischofswort: "Wer sie angreift, greift uns alle an und trifft uns alle."

(epd)

Hier geht's zum Livestream der Synode: www.ekbo.de/livestream 

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Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 22 Oct 2020 10:59:16 +0200
Evangelische Synodentagung unter Corona-Bedingungen eröffnet https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/evangelische-synodentagung-unter-corona-bedingungen-eroeffnet.html Die digitale Herbsttagung der Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ist am Mittwochabend mit einer Online-Andacht eröffnet worden. Pröpstin Christina-Maria Bammel rief in ihrem geistlichen Impuls in der Berliner Marienkirche am Alexanderplatz dazu auf, die Coronakrise mit Menschenfreundlichkeit und Achtsamkeit zu bewältigen. Untereinander Abstand zu halten, mache zwar Mühe, sagte die Theologin. Wo eine Krankheit umgehe, müsse jedoch der Schutz der Menschen im Mittelpunkt stehen.

Auch angesichts "heilloser Zustände" an den Grenzen des Wohlstandskontinents Europa und der Bedrohung der Erde durch den Klimawandel sei es erforderlich zu handeln, betonte Bammel. Die "fiebernde Welt" brauche Heilung, "damit wir unseren Kindern etwas Besseres hinterlassen als eine Wüste".
Der geistliche Impuls der Pröpstin mit musikalischer Begleitung wurde vorab in der leeren Marienkirche aufgezeichnet. Dort sollte am Mittwochabend ursprünglich der Eröffnungsgottesdienst der Synodentagung gefeiert werden. Die Berliner Präsenztagung des Kirchenparlaments wurde jedoch wegen steigender Corona-Infektionszahlen ins Internet verlegt.

Themen der letzten Tagung der Synode in der laufenden sechsjährigen Arbeitsperiode sind unter anderem Finanzplanungen und ein Klimaschutzgesetz für kirchliche Gebäude. Es sei eine Frage der Glaubwürdigkeit, aus Sonntagspredigten Taten werden zu lassen, sagte die Synodenvorsitzende, Präses Sigrun Neuwerth, bei der Eröffnung der Online-Tagung zum Klimaschutzgesetz.

Auf der Tagesordnung steht auch ein Kirchengesetz gegen sexualisierte Gewalt, das bereits am 1. November in Kraft treten soll. Aus dem christlichen Menschenbild erwüchsen Verantwortung und Auftrag, Menschen im Wirkungskreis der evangelischen Kirche vor sexualisierter Gewalt zu schützen, heißt es in dem Gesetzentwurf. Dies gelte insbesondere für Kinder und Jugendliche, Hilfe- und Unterstützungsbedürftige sowie Menschen in Abhängigkeitsverhältnissen.

Sexuelle Kontakte zwischen Mitarbeitenden und anderen Personen innerhalb einer Seelsorge- und Vertrauensbeziehung seien mit dem kirchlichen Schutzauftrag unvereinbar und deshalb unzulässig, heißt es in dem Gesetzentwurf weiter. Dort wird auch betont, dass bei Verurteilungen wegen bestimmter Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung eine Beschäftigung im Bereich der Kirche in der Regel ausgeschlossen sein soll.

Die Kirchenkreise sollen dem Gesetzentwurf zufolge verpflichtet werden, eigene Schutzkonzepte zu erstellen. Bei begründetem Verdacht soll in sexuellen Missbrauchs- und Gewaltfällen eine Meldepflicht an spezielle kirchliche Beauftragte eingeführt werden. In dem Gesetz soll auch eine unabhängige Anlaufstelle für Betroffene verankert werden.

Die 114 Synodalen vertreten rund 900.000 evangelische Christen in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen. Im Januar will das neu gewählte Kirchenparlament zu seiner ersten Tagung zusammenkommen, der neuen Synode sollen dann nur noch 108 Kirchenmitglieder angehören. Die Frühjahrstagung der Synode im April 2020 war coronabedingt abgesagt worden.

(epd)

www.ekbo.de/livestream 

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Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 22 Oct 2020 01:25:06 +0200
Kirche Groß Kölzig muss für Millionenbetrag saniert werden https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kirche-gross-koelzig-muss-fuer-millionenbetrag-saniert-werden.html
Für den ersten rund 220.000 Euro teuren Bauabschnitt habe die Kirchengemeinde umfangreiche Fördermittel bekommen, sagte Otto. Rund 140.000 Euro seien Zuwendungen aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes, rund 39.000 Euro kämen vom Kirchenkreis und rund 30.000 Euro aus der Baubeihilfe der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Der Landkreis Spree-Neiße steuere rund 10.000 Euro, die Kirchengemeinde rund 1.000 Euro bei.

Die spätgotische Feldsteinkirche mit ihrem großen Turm aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts steht unter Denkmalschutz. In der Kirche befindet sich nach kirchlichen Angaben ein Altar aus dem 17. Jahrhundert mit einem spätgotischen Marienschrein aus der zerstörten Wallfahrtskappelle vom ortsnahen Marienberg. Ein Grabstein nahe der Kirche erinnert an den sächsischen Kommerzienrat George Michael Helbig, der 1766 die Lausitzer Glasindustrie begründete.

(epd) 

Info
Die Feier zum Abschluss der Dachstuhsanierung beginnt am Dienstag, dem 27. Oktober, um 12 Uhr
Für einen ordnungsgemäßen Ablauf ist eine Anmeldung bei Pfarrer Otto per Mail unter pfarrer.christoph.otto@gmail.com erforderlich.

www.gross-koelzig.de ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 21 Oct 2020 14:23:05 +0200
Corona: Singen im Autohaus https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/corona-singen-im-autohaus.html
Am vergangenen Wochenende hätten im neuen "Campus Ostkreuz" die ersten Proben des Choriosi-Chores stattgefunden, einem ehemaligen Autohaus in der Persiusstraße in der Nähe des Bahnhofes Ostkreuz. In der großen Halle könnten die geltenden Abstands- und Hygieneschutzrichtlinien optimal eingehalten werden. Die Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume des Landesmusikrates stelle das "Campus Ostkreuz" in Kooperation mit der Pandion Niederlassung Berlin und der Initiative Transiträume den Ensembles zur Verfügung.

Anmelden können sich Amateurmusikensembles, die ihre angestammten Räume aufgrund der Corona-Pandemie aktuell nicht nutzen können. Außerdem sucht der Landesmusikrat weitere Räume.

(epd) 

Hier geht's zur Raumdatenbank
 
www.landesmusikrat-berlin.de ]]>
Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 19 Oct 2020 14:56:35 +0200
Sitzungen im Kachelformat https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/sitzungen-im-kachelformat.html Seelsorge per Videochat, Gottesdienst digital und draußen, Singen mit Mund-Nasen-Bedeckung, Sitzungen im Kachelformat: So fasst Bischof Christian Stäblein zusammen, was die Coronavirus-Pandemie in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mit sich gebracht hat. Um die kirchlichen Grundaufgaben zu erfüllen, hätten neue Mittel und Wege gefunden werden müssen. Dabei sei eine "beeindruckende Kreativität zutage getreten", schreibt Stäblein in einem Text zur Herbsttagung des Kirchenparlaments, die am Mittwochabend beginnt: "Ein Stück Zukunft ist erfahrbar geworden."

Auch die Synode muss nun für die dreitägigen Beratungen wegen der Pandemie ins digitale Format wechseln. Die 114 Kirchenparlamentarier müssen ihre Sitzungen per Internet bewältigen und sich bei ihrer letzten Tagung der laufenden Arbeitsperiode online mit verschiedenen Zukunftsthemen befassen. Das Infektionsrisiko soll so durch den Verzicht auf Anreisen in das Corona-Risikogebiet Berlin und auf persönliches Zusammensein verringert werden.

Bei der Synodentagung stehen am Donnerstag und Freitag unter anderem Finanzplanungen und ein Klimaschutzgesetz für kirchliche Gebäude auf der Tagesordnung. Weitere Themen der Online-Synode sind unter anderem der Schutz vor sexualisierter Gewalt, die Finanzlage in Corona-Zeiten und die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeskirche.

Für 2020 soll ein rund 405 Millionen Euro umfassender Nachtragshaushalt beschlossen werden. Vorgesehen waren zunächst rund 417 Millionen Euro. Wegen der Coronakrise werden jedoch Ausfälle bei der Kirchensteuer erwartet. In den ersten acht Monaten des Jahres seien insgesamt rund 2,4 Millionen Euro weniger Kirchensteuern eingenommen worden als im Vorjahreszeitraum, heißt es dazu im Bericht der Kirchenleitung. Dies entspreche einem Rückgang um gut 1,4 Prozent. Die Einnahmen aus Kirchensteuern auf Kapitalerträge seien zugleich um rund 1,4 Millionen Euro, gut 24 Prozent, gestiegen.

Die Frühjahrstagung im April war coronabedingt abgesagt worden. Bischof Christian Stäblein, der seit knapp einem Jahr im Amt ist, wird nun seine erste Bischofswort-Rede an die Synode erst bei der Herbsttagung und zudem digital halten. Andere Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie beschreibt die Kirchenleitung in ihrem Bericht für die Synode: Ausfall der Kollekteneinnahmen von bis zu 97 Prozent in den Lockdown-Wochen, wirtschaftlich bedrohliche Situation für die evangelischen Tagungshäuser, gravierende Beschränkungen für das soziale Engagement der Kirche und in den Gemeinden.

Positives sei im Arbeitsalltag der Kirchenverwaltung festzustellen, heißt es weiter. Die Arbeit sei dort durch Videokonferenzen effektiver geworden. Und die Erforderlichkeit von Dienstreisen werde sich nun "aus Zeit- und Kostengründen auch für die Zukunft neu stellen".

Die Synodalen vertreten rund 900.000 evangelische Christen in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen. Im Januar will das neue Kirchenparlament zu seiner ersten Tagung zusammenkommen. Der Synode, die für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt wird, gehören dann nur noch 108 Kirchenmitglieder an. Die Synode ist das oberste Leitungsgremium der Landeskirche und tagt in der Regel zweimal jährlich.

(epd) 

Info
Die Tagung des Kirchenparlaments beginnt am Mittwoch, dem 21. Oktober, um 18 Uhr mit einem kurzen Gottesdienst, der per Livestream übertragen werden soll. Auch die dreitägigen Beratungen der Synodalen sind öffentlich und sollen an allen drei Tagen auf www.ekbo.de/livestream online übertragen werden.

Mehr Infos zur Synode finden Sie hier 

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Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 19 Oct 2020 14:31:51 +0200