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Tipps und Hinweise für die Digitale Kirche

Tipps der Woche

Seelsorgegespräche sind vertraulich, na klar. Auch das Taufgespräch oder Trauerbegleitung vor und nach der Beisetzung sind es. Und dann sind da noch ein paar Formalia und Dokumente notwendig, die gerne via E-Mail geschickt werden können. Wie viel Vertraulichkeit ist hier gegeben? Abgesehen davon, dass Daten zur Person soundso nicht länger gespeichert werden dürfen als für die Verarbeitung notwendig und insofern hernach gelöscht werden müssen, sollte natürlich auch der E-Mail-Verkehr und die Speicherung solcher E-Mails verschlüsselt erfolgen. Zumindest sollte den betroffenen Personen selbiges ermöglicht werden. Was in vielen Behörden bereits selbstverständlich ist, wird in der Kirche leider häufig noch vernachlässigt. Hier erfahren Sie, wie Sie das ändern und mit gutem Beispiel voran gehen können.

Zunächst etwas Grundlegendes zum Verständnis der Verschlüsselung: Für die Veschlüsselung von E-Mails sind zwei Schlüssel notwendig, ein privater und ein öffentlicher Schlüssel. Wenn bspw. ein Gemeindeglied eine E-Mail an das Gemeindebüro verschlüsselt senden möchte, dann benötigt es dafür den öffentlichen Schlüssel des Gemeindebüros. Mit diesem wird die E-Mail verschlüsselt. Wenn das Gemeindebüro die E-Mail empfangen hat, kann diese E-Mail dann mit dem eigenen privaten Schlüssel des Gemeindebüros wieder entschlüsselt werden. Umgekeht funktioniert das genauso. Damit E-Mails verschlüsselt verschickt werden können, ist also zunächst der öffentliche Schlüssel des Gegenübers erforderlich. Dieser muss bekannt gegeben werden, zum einen, indem er beim Versenden von E-Mails als Anhang gleich mitgesendet wird und zum anderen, indem er zum Beispiel auf der Homepage der Gemeinde zum Download angeboten wird, damit Gemeindeglieder sich diesen selbst importieren können. Auch die Veröffentlichung auf einem Schlüsselserver ist möglich, muss dort aber manuell angefragt und verifiziert werden. Die öffentlichen Schlüssel der jeweils anderen werden lokal im Zertifikatsspeicher des eigenen Computers gespeichert. Das geschieht, wenn man auf den mitgesendeten oder heruntergeladenen Schlüssel doppelt klickt und dann den Anweisungen zum Importieren des Schlüssels folgt.

Soviel zur Theorie. Um nun in der Praxis an ein eigenes Schlüsselpaar aus öffentlichem und privatem Schlüssel für die E-Mail-Verschlüsselung zu kommen, stehen für die unterschiedlichen E-Mail-Clients verschiedene Möglichkeiten bereit. Für Programme wie Thunderbird können Sie die Erweiterung "Enigmail" benutzen, die einem die meiste Arbeit bereits abnimmt. Sie installieren dies, indem sie oben rechts ins Menü gehen und dort auf Addons klicken und abermals auf Addons. Oben im Textfeld können Sie dann nach Erweiterungen suchen. Hier geben Sie "Enigmail" ein und installieren anschließend dieses Plugin. Sie werden dabei aufgefordert, ein Kennwort bei der Erzeugung des Schlüsselpaares einzugeben. Wenn Sie dann später E-Mails verschlüsseln oder entschlüsseln, werden Sie gebeten, dieses Kennwort erneut einzugeben. Für die Aufbewahrung eines solchen Schlüssels empfiehlt sich ein Passwort-Safe wie Keepass. Übrigens: Ab der kommenden Version 78.2 von Thunderbird wird OpenPGP standardmäßig in den E-Mail-Client integriert, so dass Sie Enigmail gar nicht mehr separat als Addon installieren müssen.

Wenn Sie Microsoft Outlook nutzen, können Sie sich "Kleopatra" mit der Erweiterung "GpgOL" installieren (bzw. durch Ihren Administrator installieren lassen). Hier können Sie leider nicht angeben, dass Ihr öffentlicher Schlüssel (in der Regel eine .asc-Datei) automatisch beim Versenden mitgeschickt wird, so dass Sie diese Datei manuell an Ihre E-Mails anhängen oder eben auf Ihrer Homepage hinterlegen müssen, um sie zu verbreiten und anderen zur Verfügung zu stellen. Um ein eigenes neues Schlüsselpaar zu erstellen, öffnen Sie Kleopatra und klicken im Menü unter "Datei" auf "Neues Schlüsselpaar". Anschließend folgen Sie den Anweisungen. Auch hier benötigen Sie ein entsprechend starkes Kennwort, das Sie am besten in einem Passwort-Safe wie Keepass sichern. Wenn Sie eine neue E-Mail schreiben, haben Sie fortan ein neues Symbol mit einem blauen Vorhängeschloss im Schaltflächenmenü. Wenn Sie auf den kleinen Pfeil darunter klicken, klappt sich ein Menü auf, bei den Sie auswählen können, ob Sie die E-Mail mit ihrem Zertifikat signieren oder (falls Sie den öffentlichen Schlüssel des Gegenübers haben) gleich verschlüsseln möchten.

Am besten probieren Sie es einmal Schritt für Schritt selbst aus. Mit etwas Übung ist es leicht zu handhaben und schafft Vertraulichkeit in der Datenübertragung durch das Angebot der verschlüsselten Kommunikation.

Seit dieser Woche ist sie da: die Corona-Warn-App! Und tatsächlich haben sich die immer neuen Ansätze in der Entwicklung gelohnt: Die App ist dezentral organisiert, datenschutztechnisch unbedenklich, hilfreich und ressourcenschonend, zudem freiwillig einzusetzen und der Quellcode offen einzusehen. Letzteres haben bereits viele getan, darunter auch der Chaos Computer Club, der vormals noch in einem offenen Brief zum Einlenken gemahnt hatte, als die App noch mit einer zentralen Datenspeicherung daher kommen sollte, wie es in einigen anderen Ländern durchgesetzt worden ist. Das Ergebnis der Corona-App hier in Deutschland kann sich also sehen lassen.
Die App misst den Abstand zu anderen via Bluetooth, speichert verschlüsselte, zufällig generierte Codes, die mit anderen ausgetauscht werden und keinerlei Rückschlüsse auf die Personen selbst schließen lassen. Infiziert sich eine Person, bekommt sie vom Testlabor einen QR-Code, mit dem eine Selbstmeldung über die App verifiziert werden kann. Alle, mit denen die Person dann in kritischer Nähe Kontakt hatten, erhalten dann eine entsprechende Information, die mit den auf dem eigenen Endgerät gespeicherten Begegnungsdaten abgeglichen werden. Wird ein entsprechendes Ansteckungsrisiko angezeigt, können sie sich dann selbst überprüfen lassen. Antworten auf die meisten Fragen zur App finden sich auf der Seite der Bundesregierung.
Damit das alles funktioniert, kommt es nun darauf an, diese auch zu nutzen, um Infektionsketten noch schneller erkennen und der Ausbreitung entgegenwirken zu können. Bedenkt man, was wir bereits alles im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus schon aktiv unternommen haben von Kontakteinschränkungen, Listen in Gottesdiensten, Singverboten, Mund-Nasen-Bedeckungen über ein (längst überfälliges) verstärktes Ausbauen digitaler Angebote bis hin zu den vielen Hilfen vor Ort und im Netz wie Seelsorge, Begleitung von Angehörigen, Lieferdiensten und vieles mehr, ist dies wohl der vergleichsweise geringste Aufwand, um Unterstützung zu leisten und seinen Nächsten zu helfen: eine App installieren.

Kaum zu glauben, in wie vielen Gemeindebüros und Privathaushalten es sie noch gibt: kleine (zumeist DIN-A5) Hefte gefüllt mit Zugangsdaten und Kennwörtern oder sogar Zettel mit ebendenselben, die unter die Tastatur oder die Arbeitsunterlage geklemmt werden. Die Kennwörter selbst sind dabei häufig auch nicht allzu schwer zu erraten, zumindest nicht für eine sogenannte Dictionary-Attack, bei der automatisiert in Windeseile zig tausende Wortkombinationen durchgespielt werden, wobei die sogenannte Leet-Speak bereits berücksichtigt wird, bei der Buchstaben durch ähnlich aussehnde Zahlen ersetzt werden, wie bspw. "S1ch3r!" statt "Sicher!", was eben dadurch alles andere als sicher ist. Ausschlaggebend für die Sicherheit eines Kennwortes sind vor allem drei Dinge: 1. die Länge, 2. die Komplexität und 3. die Vertraulichkeit.

Nutzen Sie daher grundsätzlich nur Kennwörter, die mindestens 10 Zeichen lang sind. Nutzen Sie niemals für mehrere Zugänge dasselbe Kennwort! Bewahren Sie Ihre Kennwörter sicher und vor den Einblicken Dritter geschützt auf und geben Sie sie niemals an Außenstehende weiter! Überlegen Sie sich jeweils ein Kennwort, dass Sie sich gut merken können, das aber dennoch Zahlen, Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben beinhaltet, z.B. indem Sie von einem Satz jeweils die Anfangsbuchstaben, Satzzeichen und Zahlen übernehmen. (Beispiel: "Die E-Mail-Verschlüsselung erfolgt mit zwei Schlüsseln, einem Privaten und einem Öffentlichen." wird zu "DE-M-Vem2S,ePueÖ.") Es ist wichtig, dass Sie dieses Kennwort sicher ablegen, z.B. über die kostenlose opensource Software Keepass. Nach der Installation des Programms legen Sie mithilfe desselben eine neue Datenbankdatei mit der Endung ".kdbx" an. Diese Datei wird zukünftig all Ihre Kennwörter enthalten und selbst verschlüsselt sein. Für die Verschlüsselung benötigen Sie freilich wiederum ein sehr starkes Kennwort. Der Vorteil liegt dann aber auf der Hand: Anstatt sich viele verschiedene Kennwörter merken zu müssen, benötigen Sie zukünftig nur noch ein einziges Kennwort im Kopf zu behalten.

Wenn Sie Keepass dann erneut starten, werden Sie zur Eingabe des Kennwortes aufgefordert und gelangen dann zur Übersicht, bei der Sie auf der linken Seite Kategorien (Ordner) sehen wie "Allgemeines", "Internet", "E-Mail" oder "Homebanking". Innerhalb dieser Kategorien können Sie dann Zugangskennungen anlegen. Nehmen wir an, Sie möchten Ihre Zugangsdaten für Churchdesk speichern, würden Sie also bspw. auf die Kategorie "Internet" klicken und anschließend im Menü auf "Eintrag" und "Eintrag hinzufügen" bzw. auf das gelbe Schlüsselsymbol in der Schaltflächenleiste. Möchten Sie hingegen die Accountnamen für Ihr E-Mail-Postfach sichern, könnten Sie dies auf selbe Weise in der Kategorie "E-Mail" tun. Auch eigene Kategorien können Sie hier anlegen und bestehende umbenennen. Haben Sie auf "Eintrag hinzufügen" geklickt, geben Sie im daraufhin erscheinenenden Fenster die entsprechenden Daten ein, also Ihre E-Mail-Adresse, das Kennwort und gerne auch weitere Hinweise wie die Servernamen, etc. im unteren Bereich für Bemerkungen. Im Kennwortfeld wird Ihnen hier bereits ein Kennwort vorgeschlagen, falls Sie gerade erst dabei sind, (in diesem Fall) einen neuen E-Mail-Account anzulegen und sich dafür noch ein sicheres Kennwort ausdenken müssen. Haben Sie bereits ein Kennwort, das Sie hier nur sichern möchten, entfernen Sie das dort angezeigte Kenntwort und geben Ihr eigenes dort ein. Anschließend klicken Sie auf "OK" und speichern schließlich noch Ihre Änderungen, indem Sie auf das blaue Diskettensymbol klicken. (Ist doch irre, wie lange sich dieses Symbol hält, wo doch eigentlich niemand mehr mit Disketten arbeitet ;-))

Sofern Sie nicht ohnehin regelmäßige Sicherungen von Ihren Daten machen, ist es ratsam, sich zumindest nach jeder Änderung eines Kennwortes oder dem Hinzufügen von Kennwörtern in der Datenbank manuell eine Sicherung der Datenbank (also der kdbx-Datei) zu machen, z.B. auf einem USB-Stick, der dann im Safe oder einem verschlossenen Stahlschrank aufbewahrt wird.

Die Challenge ist einfach und jede Gemeinde, jede Einrichtung kann mitmachen: Fangt klein an und ladet dazu ein, die Schlange wachsen zu lassen. Zu Beginn braucht man nur einen "Kopf-Stein". Passant*innen, Gemeindeglieder und andere sollten mit einem Hinweisschild herzlich eingeladen werden, Steine an der Oberseite bunt zu bemalen und auf die Unterseite eine Fürbitte oder eine abzulegende Sorge zu schreiben und den Stein an die Corona-Schlange anzufügen. Diese Aufgabe wird uns bis zum 25. Juni begleiten, auf dass wir unbeschwert(er) in die Sommerferien starten können.

Am 25. Juni sind alle gebeten, ihre Corona-Schlange zu fotografieren. Wir werden alle Fotos zu einer langen Story zusammenfügen und eine gaaaaaaanz lange digitale Corona-Schlange machen, die wir dann bei Instagram teilen. Außerdem sind alle Gemeinden eingeladen, die Anliegen unter den Steinen ihrer lokal verorteten Corona-Schlangen im Gottesdienst am 28. Juni, dem ersten Sonntag in den Ferien, in die Fürbitten aufzunehmen.

Eure Corona-Schlangen-Fotos vom 25. Juni schickt ihr bitte zwischen dem 25. und 27. Juni via E-Mail an socialmedia@ekbo.de. Wir werden die digitale Corona-Schlange dann parallel zu den Fürbitten in den Gottesdiensten am Sonntag vormittags rauslassen. Bei Fragen wendet Euch gerne an unseren Landesonlinepfarrer Andreas Erdmann, a.erdmann@ekbo.de.

Die einen nennen Sie Liedblätter, andere Abläufe, Gottesdiensthelfer oder -begleiter. Gemeint sind die unzähligen Zettel, die für viele besondere (in einigen Gemeinden auch für sämtliche) Gottesdienste gedruckt werden. Wer mag, kann durch Digitalisierung deutlich an Papier sparen.

Dabei gehen Sie so vor, dass Sie das Liedblatt, das in der Regel ohnehin am Computer entworfen wird, über Ihre Homepage bereitstellen. Sie können z.B. ein Dokument mit LibreOffice entwerfen und als PDF exportieren. Dazu klicken Sie im Menü auf Datei, Exportieren als, Direktes Exportieren als PDF. Dieser Datei geben Sie dann jede Woche denselben Namen, bspw. „ablauf.pdf“. Wichtig ist, dass der Name derselbe bleibt und auch der Ablageort auf Ihrer Homepage. Dasselbe gilt für den Fall, dass Sie die einzelnen Elemente gar nicht erst in eine PDF pressen, sondern direkt auf einer Seite Ihrer Homepage einstellen möchten. Die Seite sollte permanent über dieselbe Adresse (URL) erreichbar sein, z.B. www.muster-gemeinde.de/ablauf.php. Von dieser Adresse (der URL) erstellen Sie anschließend einen QR-Code. Möglichkeiten gibt es dafür im Internet viele, z.B. www.the-qrcode-generator.com. Dort klicken Sie oben auf „URL“ und geben darunter die Internetadresse zur hinterlegten Seite bzw. Datei ein, z.B. „https://muster-gemeinde.de/ablauf.pdf“. Auf der rechten Seite wird dann der QR-Code generiert, den Sie sich kopieren können (rechte Maustaste über dem Bild und dann auf „Grafik speichern unter“ o.Ä. anklicken), um es direkt weiterzuverarbeiten oder über dem angezeigten QR-Code auf „save“ klicken, einen Dateinamen vergeben und schließlich abermals (diesmal unten rechts) auf „save“ klicken.

Der Vorteil daran ist, dass der QR-Code sich durch die statische Bezugsadresse nicht ändert. D.h. diesen Code müssen Sie nur ein einziges Mal generieren und können ihn danach dauerhaft verwenden. Sie können den QR-Code sogar an der Eingangstür Ihrer Kirche auf einem Schild anbringen und Gottesdienstbesuchende können sich den Link auch als Lesezeichen einspeichern und schnell zum aktuellen Gottesdienstablauf gelangen. Damit dieser aktuell ist, stellen Sie ihn am Abend vor dem Gottesdienst online und entfernen ihn am besten auch gleich nach dem Gottesdienst wieder. So ist gewährleistet, dass er konform zu den rechtlichen Vorgaben der VG Musikedition (s.u.) nicht länger als 72 Stunden online ist.

Ein weiterer Vorteil ist, dass das lästige Sparen und Knausern mit dem Platz entfällt, um hier oder da doch noch eine Seite einsparen zu können oder einen Zeilen- bzw. Seitenumbruch zu vermeiden. Denn für die Anzeige am Bildschirm brauchen Sie das Format nicht auf DIN A4 oder gar DIN A5 festlegen, sondern können einen durchgehenden Textverlauf nutzen, indem Sie entweder die Maße des Dokumentes in den Seiteneigenschaften anpassen, bevor Sie es als PDF exportieren oder aber die einzelnen Elemente gleich auf der Homepage untereinander einstellen, wo es ohnehin keine Seitenumbrüche gibt. Auch die Qualität eingebetteter Texte und Noten ist zumeist deutlich besser als bei gedruckten Exemplaren, wenn letzteres nicht professionell durchgeführt wird. Und schließlich spart es der Gemeinde nicht zuletzt auch Kosten, die ansonsten für den Druck fällig wären. In vielen Gemeinden wird sich dieses Angebot freilich nicht sofort durchsetzen, sondern eher ein zusätzliches Angebot, also eine Ergänzung sein. Melden Sie mir gerne zurück, wie das Angebot angenommen wird.

Tatsächlich scheint es häufiger Probleme mit der Einbindung von Ton als der Einbindung von Bildmaterial bzw. Videoaufnahmen zu geben. Darum gibt es hier nun gleich zwei Tipps zur Einbindung von Audio, die besonders häufig angefragt sind.

Audio beim Bildschirmteilen in Zoom-Konferenzen

Wenn Sie eine Einladung zum Zoom-Meeting erhalten und auf den Link in der Einladung klicken, öffnet sich zumeist Ihr Browser (z.B. Firefox) und Sie werden weitergeleitet, um den Webclient herunterzuladen und zu starten. In diesem einfachen Softwarestück haben Sie keine Möglichkeit, Audio beim Teilen Ihres Bildschirmes mit zu übertragen und suchen entsprechend vergeblich. Um auch den Ton bei der Bildschirmfreigabe an die anderen Teilnehmenden übertragen zu können, ist es notwendig, dass Sie sich den Desktopclient heruntergeladen und installiert haben (vornehmlich datenschutzkonform z.B. über Connect4Video) und diesen starten, um an dem Meeting teilzunehmen. Dort geben Sie dann die Meeting-ID und das Kennwort ein (wenn Sie nicht ohnehin selbst zur Konferenz einladen). Wenn Sie anschließend während der laufenden Konferenz unten auf den grünen Schriftzug „Bildschirm teilen“ klicken, um anderen zu zeigen, was Sie auf Ihrem Desktop oder in einem Programm sehen, z.B. um eine Videodatei abzuspielen, erscheint ein weiteres Optionsfenster. In diesem Fenster befindet sich am unteren Rand die Option „Den Computerton freigeben“, die übrigens automatisch mit angewählt wird, wenn Sie gleich auf „Für einen Videoclip im Vollbildmodus optimieren“ anklicken, was sich gleich rechts daneben befindet. Auf diese Weise wird dann auch der Ton beim Abspielen von z.B. Videos mit übertragen. Wählen Sie anschließend in der oberen Ansicht den Fenstermodus aus (z.B. „Bildschirm“) und klicken Sie schließilch unten rechts auf „teilen“.

Audio via Facebook teilen

Vielleicht ein sehr spezielles Thema, und doch scheint es den Anfragen nach einige Gemeinden zu beschäftigen: Wie können Sounddateien auf Facebook geteilt werden? Einige Gemeinden haben nun schon lange einen Facebook-Account (vom Einrichten eines neuen Accounts würde ich abraten. Da lohnt sich der aktuellen Entwicklung nach das investigative Engagement in andere soziale Medien wie Instagram und Twitter deutlich mehr) und haben nun auch angefangen Podcasts oder Andachten aufzunehmen und würden diese gerne u.a. über Facebook teilen. Ein Bild oder Video einzubinden, ist kein Problem, aber für das Hochladen einer Audiodatei scheint es in Facebook keine Möglichkeit zu geben. Und weil dem tatsächlich genau so ist, müssen wir hier einen kleinen Umweg gehen:

Als erstes erstellen Sie sich einen Account bei SoundCloud. Dort können Sie dann Ihre Audiodatei (vorzugsweise im mp3-Format) hochladen und veröffentlichen. Anschließend loggen Sie sich aus. Loggen Sie sich folgend bei SoundCloud mit ihrem Facebook-Account ein. Dafür klicken Sie oben auf der Startseite von SoundCloud auf „anmelden“ und anschließend über der Eingabemaske für die Anmeldung auf „Weiter mit Facebook“. Suchen Sie nun nach der Datei, die Sie gerade hochgeladen haben und klicken Sie auf „teilen“. So können Sie die Audiodatei auch in Facebook einbinden, das heißt über Ihren eigenen Facebook-Account posten.

Um Gemeindeglieder auf digitalem Weg zu informieren, nutze ich Newsletter, RSS-Feeds und andere Massenkommunikationsmittel. Sicherlich kann ich auch über Messengerdienste wie den Signal Messenger eine große, offene, kommunale Gruppe einrichten und über diese aus dem Gemeindeleben informieren und gleichsam über Informationen anderer auf dem aktuellen Stand bleiben. Das gibt es vereinzelt bereits und läuft zuweilen sogar ganz gut, wenngleich mit einem erhöhten Initialaufwand.

Besser kommen Messenger in kleinen Organisationseinheiten zum Tragen. Wenn Sie sich für einen Kreis wie bspw. dem Kindergottesdienstteam eine Gruppe anlegen (bei Signal klicken Sie dazu oben rechts auf die drei Punkte und dann auf „Neue Gruppe“), können Sie über diese Gruppe ganz hervorragend im Chat kurze organisatorische Absprachen treffen oder Dokumente und Bilder miteinander austauschen. Wer des Tippens müde ist, sendet durch Drücken und Gedrückthalten des Mikrofonsymbols eine Sprachnachricht oder nutzt die Desktopvariante am PC. So sind alle aus der Gruppe informiert, können noch einmal nachfragen und sich ggf. darüber austauschen.

Die wirkliche Stärke von Messengerdiensten ist allerdings die Möglichkeit zum persönlichen Kontaktaufbau und der Beziehungsarbeit. Egal, ob in der Arbeit mit Ehrenamtlichen, der Konfi-Arbeit oder mit dem schon genannten Kindergottesdienstteam: vergessen Sie über die Arbeit mit den Gruppen die jeweils einzelnen nicht! Im analogen Bereich geschieht das ganz selbstverständlich, dass wir einzelne in der Pause oder bei der Begrüßung oder Verabschiedung noch einmal zur Seite nehmen oder uns Zeit nehmen, um interessiert nachzufragen, wie es geht und was gerade so anliegt. In der digitalen Arbeit geht das schnell unter, weil es diese Randsituationen nicht per se sondern nur initiiert gibt, indem ich einzelne aktiv anschreibe oder anrufe. Gerade dafür eignen sich Messengerdienste mehr als viele andere digitale Kommunikationsmittel, weil ich hier die Möglichkeit habe, direkt, informell und persönlich auf einzelne zuzugehen. Das gilt für Anlässe wie Geburtstage, zu denen man ganz unkompliziert einen Gruß loswerden kann, auch wenn man sich vielleicht noch nicht so gut kennt, aber zeigen möchte, „Ich hab an dich gedacht!“, genauso wie für das Nachfragen in Bezug auf besondere Ereignisse oder Umstände: „Na, wie kommst du so mit dem Homeschooling klar?“

Selbst wenn ich eine solche Frage an alle Mitglieder einer Gruppe (jedoch einzeln) schicken würde, ergäben sich dadurch ganz andere Gespräche, als wenn ich an alle gleichzeitig in die Gruppe schriebe „Wie kommt ihr mit dem Homeschooling klar?“. Das, was sich im Einzelchatgespräch ereignet, ist sozusagen das digitale Pausen- und Randgespräch. Und eben das ist so wichtig, weil wir als Gemeinde nicht nur Organisationseinheit sind, sondern Gemeinschaft. Wir pflegen unsere Beziehung zu Gott und unsere Beziehung zueinander und sollten auch im digitalen Raum solches nicht unterlassen.

Social-Media-Kanäle sind übrigens ebenfalls eine gute Möglichkeit zur Beziehungsarbeit, die über Werkzeuge wie Kommentare und „Persönliche Nachrichten“ Messengerfunktionen integrieren, sich aber dadurch unterscheiden, dass sich hier in der Regel Follower-Gruppen um eine Person bilden, während Messengerdienste gleichberechtigte Kommunikationskanäle öffnen und den nicht-öffentlichen Austausch stärker im Fokus haben.

Na klar, über E-Mail-Verteiler erreichen wir die Konfis und Jugendlichen nicht und auch über die Jugendarbeit hinaus geht der Kontakt mithilfe von Messengerdiensten deutlich schneller. Trotzdem gibt es gerade im Bezug auf den Datenschutz und die Datensicherheit immer wieder Fragen und Hürden bei der Benutzung der Messengerdienste im Gemeindealltag.

Viel zu häufig wird in der Gemeindearbeit zu Whatsapp gegriffen, gelegentlich auch zu Threema oder Telegram, häufig mit der Begründung, dass die Zielgruppe, zumeist Konfis oder Jugendgruppen, eben nun mal nur über diese Medien zu erreichen wären. Meine Erfahrungen sind da andere: Wenn ich den betreffenden klar mache, dass eine entsprechend datenschutzkonforme Messenger-Alternative eben nun mal als Kommunikationsplattform innerhalb der Gemeinde verwendet wird, nur diese (z.B. durch einen GKR-Beschluss gesetzt) verwendet werden darf und ich darüber hinaus auch die Gründe darlege, stößt das in der Regel durchaus auf Verständnis und wird auch entsprechend unterstützt. Es gibt erfreulicherweise auch schon Gemeinden, die das erfolgreich praktizieren.

Was sind nun die Gründe? Zum einen dürfen einige der genannten Messengerdienste überhaupt nicht von zum Beispiel Konfis genutzt werden, weil sie eine Altersfreigabe von 16 Jahren haben. Das hat unter anderem auch mit dem Datenschutz zu tun, der eben nicht vollends gewährleistet werden kann. Seit Whatsapp zu Facebook gehört, kann nicht sichergestellt werden, dass diese Daten nicht auch zu Vermarktungszwecken weiterverwendet werden. Threema und Telegram haben hingegen keine ausschließliche und vollständige Perfect-Forward-Secrecy-Unterstützung, eine Sicherheitslücke, die das nachträgliche Entschlüssen von Nachrichten erlaubt, durch die fortwährende Verschlüsselung mit dem immer selben oder leicht errechenbaren Schlüssel. Durch die fehlende Datensicherheit kann ebenfalls auch der Datenschutz der über die Kanäle versendeten Daten nicht gewährleistet werden. Bei Telegram kommt noch hinzu, dass das Protokoll nur eine nicht nachvollziehbare Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unterstützt. Der vncTalk-Client, der leider auch beim EKBO-Dialog zum Einsatz kommt, unterstützt sogar gar keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sondern lediglich eine Client-Server-Verschlüsselung.

Was also wäre sinnvoller Weise zu nutzen? Meine Empfehlung geht ganz klar zum einzig wirklich sicheren, kostenlosen, opensource Messenger, der die genannten Sicherheitskriterien erfüllt und zudem auch von Konfis bereits genutzt werden darf: der Signal Messenger. Diesen gibt es für Android genauso wie für iPhone und iPad sowie für Windows, Mac und Linux.

Unabhängig vom eingesetzten Messenger gilt außerdem in jedem Fall, dass Sie die Kontaktdaten, die Sie z.B. beim Elternabend zu Beginn der Konfi-Zeit zum Zwecke des Austausches über den Messengerdienst erhalten, nicht für andere als die bei der Einholung der Daten genannten Zwecke nutzen dürfen und dass sie die entsprechende Einwilligung schriftlich dokumentieren (z.B. über eine Liste, in deren Kopfzeile Sie den Verwendungszweck beschreiben und die Sie sich von den Teilnehmenden unterschreiben lassen). Zudem sollten Gruppen innerhalb der Gemeindearbeit als insofern geschlossen betrachtet werden, dass keine Unterhaltungen, auch keine Teile daraus, weder direkt noch als Anhang mit Personen außerhalb des Verteilers geteilt werden sollten. Dasselbe gilt auch für über die Gruppe geteilte Medien und Dokumente, es sei denn, es besteht die ausdrückliche Einwilligung aller Betroffenen. Wichtig ist auch, dass nach dem DSG-EKD Daten nur solange gespeichert werden dürfen, wie die Speicherung zur Erfüllung des Überlassungszweckes erforderlich sind, was von Ihnen wiederum erfordert, in regelmäßigen Abständen ältere Nachrichten durchzugehen und diese ggf. zu löschen, wenn sie Daten (auch in Anhängen) enthalten, deren Speicherung nicht mehr erforderlich ist. Erfreulicherweise lohnt sich der Aufwand gleich doppelt, denn auch dem Speicherplatz auf ihrem Endgerät wird sich das bemerkbar machen. Bei Fragen zum Datenschutz, wenden Sie sich gerne auch an den Datenschutzbeauftragten der EKD.

Die eigene Gemeinde über einen Newsletter zu erreichen, wird häufig unterschätzt oder bereits als veraltet angesehen. In der Tat haben die meisten Konfis oder Jugendlichen mitnichten eine eigene E-Mail-Adresse. Was die einen „neue Medien“ nennen, ist für die anderen kalter Kaffee. Hier läuft das meiste über Messengerdienste (dazu in den nächsten Wochen gerne mehr). Spätestens aber, wenn sie in die Arbeitswelt eintreten, wird häufig dann doch eine E-Mail-Adresse benötigt. Ein Medium also, mit dem man vor allem erwachsene Gemeindeglieder erreicht und zwar papierlos, regelmäßig und unabhängig von irgendwelchen Algorithmen, wie sie in den sozialen Medien häufig ausschlaggebend für die Platzierung der Informationen sind.

Rechtlich sind bei der Einrichtung von Newslettern die besonderen Datenschutzanforderungen des DSG-EKD zu beachten. Dabei geht es insbesondere um den Umgang mit den E-Mail-Adressen, die Sie für den Newsletter-Versand sammeln und vorhalten. Sie können z.B. nicht einfach bekannte E-Mail-Adressen für den Newsletter-Versand nutzen, die Sie für ganz andere Zwecke (z.B. die Planung eines Elternabends) erhalten haben. Wenn Sie auf Ihrer Homepage ein Anmeldeformular für den Newsletter platzieren, dann ist es wichtig, dass Sie deutlich kenntlich machen, wofür die Daten gespeichert werden, im Idealfall (das ist nicht notwendig, aber hilfreich) geben Sie sogar einen Turnus an, in dem der Newsletter regelmäßig versendet wird. Wichtig ist, dass die Besucher*innen Ihrer Seite nicht nur ihre E-Mail-Adresse selbst im Formular eingeben müssen, sondern auch selbständig die Option (das "Häkchen") setzen müssen, um der DSG-EKD-konformen Datenschutzerklärung zuzustimmen. Außerdem sollte daraufhin zunächst eine Authentifikationsmail an die eingegebene E-Mail-Adresse gesendet werden, in der ein Bestätigungslink hinterlegt ist und angeklickt werden muss, um sicherzustellen, dass die eingegebene E-Mail-Adresse auch wirklich zu der Person gehört, die sie eingegeben hat. Für das Abmelden von Newsletter muss auf dieselbe Weise (also auf Ihrer Homepage) die Möglichkeit bereitstehen. Empfehlenswert ist außerdem einen entsprechenden Link zum Abmelden in der Fußzeile jedes Newsletters gleich mitzusenden. Die meisten Newsletter- und Mailinglist-Dienste bieten diese Möglichkeit bereits standardmäßig an.

Die Einrichtung eines Newsletters kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Im einfachsten Fall über das eigene E-Mail-Postfach der Gemeinde. Allerdings ist davon eher abzuraten, da ein Newsletter nur in eine Richtung kommuniziert werden und keine Antworten zulassen sollte. Außerdem ist die Verwaltung der E-Mail-Adressen in einem Verteiler eines anders genutzten E-Mail-Kontos mitunter datenschutzrechtlich heikel. Wer seine Homepage über DMK (der sogenannte EKBO-Baukasten) betreibt, kann das Typo3-Plugin für Newsletter nutzen, wie es grundsätzlich natürlich auch in Typo3-Installationen anderer Provider installiert und genutzt werden kann. Viele Anbieter haben zudem eigene Möglichkeiten z.B. über Mailinglisten, durch die Sie den Newsletterversand selbst bequem verwalten können, ohne dafür zusätzliches Geld an externe Firmen zahlen zu müssen. Wer das nun aber doch möchte, sollte darauf achten, dass die Anbieter selbst entsprechende DSG-EKD-konforme Rahmenverträge vorhalten, wie sie beispielsweise mit CleverReach abgeschlossen werden können (die auch eine kostenlose Lite-Variante haben, die für viele kleinere Gemeinden bereits ausreichen könnte).

Der Vorteil von Livestreams ist vor allem die Möglichkeit zur Interaktivität, d.h. wenn z.B. nach Fürbitten der Gemeinde gefragt wird und diese über einen Chat oder Messengerdienst direkt mit in den Gottesdienst einfließen können. Das bedarf allerdings einer ausreichenden Bandbreite (Netzwerkanbindung), was insbesondere auf dem Land teilweise noch eine große Herausforderung ist. Es reicht auch nicht nur auf die eigene Bandbreite zur Übertragung zu achten und diese ggf. auszubauen. Es nützt nur wenig, wenn das Video zwar flüssig hochgeladen werden kann, aber die Gemeindeglieder in ihren Häusern den Frust haben, weil sie das Video nur ruckelnd und zuckeln mitverfolgen können, weil sie selbst eine schlechte Anbindung haben. Zudem ist bei Livestreams in der Regel ohnehin eine (General-)Probe unablässig, denn damit der Livestream qualitativ ansprechend ist und insbesondere theologische Inhalte nicht von technischen Unstimmigkeiten überlagert werden, muss sichergestellt werden, dass die Abläufe allen Teilnehmenden vertraut sind. Auch zeitlich ist man hier häufig unflexibel und muss z.B. mit den Wettergegebenheiten leben, weil die Ausstrahlung zu Zeiten erfolgen sollte, die für das Format allseits bekannt sind (z.B. 10:00 Uhr Gottesdienste am Sonntag) oder aber so gewählt sind, dass möglichst viele aus der Zielgruppe daran teilnehmen können. Und wer ist überhaupt die Zielgruppe? Es können zwar viele Menschen überregional im Internet erreicht werden, aber häufig ist es doch gerade schön, die Gemeinde vor Ort im Gottesdienst zusammenzubringen, auch digital. Hierfür eignen sich hybride Formate.

So können Sie beispielsweise im Vorfeld Gebetsanliegen der Gemeindeglieder abfragen, z.B. über Gebetskästen, wo Zettel eingeworfen werden können oder die Möglichkeit, Fürbitten via E-Mail oder auch telefonisch im Laufe der Woche vor dem Gottesdienst in der Gemeinde bekannt zu geben, selbst eigene Video- und Tonaufnahmen der Gemeindeglieder für z.B. Lesungen könnten unter der Woche gesammelt werden. Segenssprüche können zum Mitnehmen an die Kirchentür oder den Pfarrgarten gehängt und während des Gottesdienstes dann geöffnet und gelesen werden. Das entsprechende Video kann mit einer Software wie Audacity zusammengeschnitten und z.B. mit Musik (gerne auch nicht nur Orgelinstrumentale, sondern auch Gitarre, Flöte, Geige oder was Gemeindeglieder eben so spielen) aus der eigenen Gemeinde zusammengeschnitten werden. Für die Teilnahme am Gottesdienst könnte ein kleines Heft mit dem verkürzten Ablauf und den Liedtexten vor Ort (mit dem Gemeindebrief) ausgeteilt werden, was hier anders als bei einem öffentlich verfügbaren Downloadlink oder dem Einblenden im öffentlichen Video für den Gottesdienst lizenzrechtlich unkomplizierter ist. Das Video selbst wird dann bei YouTube hochgeladen, z.B. über den Kanal des Kirchenkreises, wenn die Gemeinde keinen eigenen Kanal hat, und dann als „nicht gelistet“ veröffentlicht. Dadurch erscheint das Video zwar nicht in der Suche von YouTube, kann aber über den Link (hierzu auf „Teilen“ unter dem Video klicken) auf der eigenen Homepage eingebettet werden, wo die Gemeindeglieder vor Ort ihn schnell finden und mitfeiern können.

So haben Sie analoge Beiträge, wie die Fürbitten ggf. über Zettel und die Abläufe (gleichsam mit der Werbung und den Hinweis auf die Homepage) und Lieder über kleine Heftchen vor Ort mit dem digitalen Videomedium kombiniert und damit insgesamt eine Nähe zu Ihren Gemeindegliedern über das eigentlich eher „unpersönliche“ Medium aufgebaut. Wenn Sie den Gottesdienst auf Ihrer Homepage dann erst zur entsprechenden Gottesdienstzeit (z.B. Sonntag, 10:00 Uhr) veröffentlichen, haben Sie bereits viele Vorteile von Livestream, Video und analogem Gottesdienst miteinander kombiniert. In einem eigenen Chatbereich könnten Sie sogar zum Predigtnachgespräch einladen – dazu gibt es gerne in der kommenden Woche weitere Hinweise zur Umsetzung.

Eine genaue Statistik für alle Gemeinden und Kanäle gibt es zwar nicht, aber von den Rückmeldungen ausgehend, die ich erhalte, greifen die Gemeinden im digitalen Raum verstärkt neben einigen Podcasts vor allem zu Online-Andachten und -Gottesdiensten über hochgeladene Videos. Zugleich erlebe ich aber auch im analogen Bereich eine Vielzahl kreativer Ideen. Gerade diese sind es, welche die Gemeindeglieder vor Ort derzeit nach wie vor am Häufigsten anzunehmen scheinen: Zettel mit Segenssprüchen zum Mitnehmen, die am Zaun des Pfarrgartens hängen, die Möglichkeit, eigene Gebetsanliegen in eine Box an der Kirche einzuwerfen und natürlich der gute, alte Gemeindebrief, der durch viele ehrenamtliche Helfende zu den Menschen hingebracht wird und auch die Kirchenzeitung, die es aktuell in der Printversion kostenlos gibt. Lokal werden also vor allem die Angebote angenommen, auf welche die Menschen auf dem Weg zum Einkaufen oder anderweitig ohnehin stoßen, mit denen auf die Menschen zugegangen wird. Auch wenn sich bei Videogottesdiensten nicht sicher sagen lässt, ob es sich dabei um Gemeindeglieder vor Ort handelt, scheint den Rückmeldungen nach der größte Anteil der eigenen Gemeindeglieder darunter zu sein. Hierbei ist die Werbung entscheidend, weil sie an dem neuen YouTube-Kanal der Gemeinde eben nicht einfach beim Einkaufen vorbeikommen. Darum sind Ankündigungen im Gemeindebrief oder die Bewerbung der eigenen Online-Kanäle über eine Anzeige in der kommunalen oder Kirchen-Zeitung und anderen vor allem auch analogen Wegen zusätzlich zur Verlinkung auf der Homepage und den Hinweisen im Newsletter sinnvoll. Bei den Gottesdiensten, wo ein Vergleich zwischen Echtzeitübertragung und Aufzeichnung gezogen werden kann, scheint es eine größere Abnahme bei Angeboten zu geben, die live sind und ggf. über einen Chat nebenbei Interaktivität ermöglichen. Gerade hierfür ist es wichtig, dass die Menschen rechtzeitig und nicht erst im Nachhinein davon erfahren und es einen gewissen Vorlauf gibt, wie er bei der Planung von analogen Veranstaltungen sonst auch üblich ist. Aus der Sorge heraus, nun in aller schnelle auch etwas Digitales anbieten zu müssen, könnte es schnell zu einer Verknappung der Vorbereitungs- und Werbephase kommen, was nicht zuletzt auch die Qualität der Angebote leiden lässt und diese wiederum ist mitunter das ausschlaggebendste Werbemittel für kommende Vorhaben.

Im Internet selbst lassen sich Angebote vor allem über eine gute Vernetzung und über soziale Medien bewerben. Anders als beim Posten (Platzieren) von Veranstaltungshinweisen auf der eigenen Seite, kann durch das Einbringen von Hashtags (vergleichbar mit Schlüsselwörtern in einer Schlagwortsuche) eine Quasi-Bringstruktur erreicht werden. Da, wo Menschen auf der Suche nach einem Spiel wie #MineCraft sind, lesen sie dann eben auch vom interaktiven #MineCraft #Gottesdienst und wurden erreicht, ohne die Seite des Anbieters vorher gekannt zu haben.

Denken Sie darüber nach, sich nun auch einmal im digitalen Raum auszuprobieren, möchte ich Sie gerne ermutigen und noch hinzufügen, dass es unabhängig von allen Werbemöglichkeiten und der technischen Kompetenzen vor allem des Mutes bedarf, und der Neugier und der intrinsischen Motivation, die Menschen erreichen und das Evangelium verkündigen zu wollen, auch dort und so, wo und wie es nicht wie sonst gewohnt funktioniert. Die wenigsten YouTuber haben eine Ausbildung im Bereich Medienmanagement und nicht jede, die einen Computer bedient, ist Informatikerin. Aber sie haben den Mut, ihre Komfort-Zone zu verlassen, sie sind neugierig genug, Neues auszuprobieren und den innigen Wunsch, die Menschen zu erreichen mit dem, wofür sie brennen, auch wenn sie sich damit vielleicht angreifbar machen. Das und nichts mehr brauchen auch die kirchlichen Mitarbeitenden, hauptamtlich wie ehrenamtlich, brauchen auch Sie, wenn Sie sich auf den Weg machen, die Gemeinde digital zu erreichen. Bei technischen Fragen, die Ihnen dabei im Weg sein könnten, finden sich in den meisten Gemeinden auch Menschen, die sich damit auskennen und ansonsten können sie sich natürlich für weitere Beratung jederzeit an mich wenden. Einen ganz großen Dank an alle an dieser Stelle, die sich bereits auf den Weg gemacht haben, gemeinsam mit anderen wieder andere zu erreichen.

Videos hochladen ist das eine, aber insbesondere wer interaktive Beteiligung ermöglichen möchte, ist mit einem Livestream besser beraten.

Vor dem Rechner...
befinden Sie sich oder was immer übertragen werden soll. Das können Anwendungen (auch Spiele) auf dem Rechner sein, zumeist aber (auch) Personen oder Ereignisse „vor“ dem Rechner, konkret vor der Kamera. Jede einzelne Kamera stellt dann eine Aufnahmequelle dar. Wenn Sie sich selbst zeigen, dann achten Sie auf einen angemessenen Hintergrund, nehmen Sie nur solche Dinge mit ins Bild, die zum Inhalt des Gezeigten passen und achten Sie auf eine gute Ausleuchtung. Für Ihre eigene Präsenz vor der Kamera hat Felix Ritter gute Tipps zusammengestellt.

Hinter dem Rechner...
geht es weiter ins Internet, dorthin, wo die Daten ankommen sollen. Sie entscheiden, über welchen Kanal Ihre Aufnahme übertragen wird: YouTube und Vimeo lassen sich leicht in die eigene Homepage einbinden und als Links via Newsletter bzw. RSS-Feeds verbreiten, ohne das Teilnehmende zum Zuschauen einen eigenen Account brauchen (zur interaktiven Teilnahme am Chat hingegen schon). Watch-Partys via Facebook sind eine leicht einzurichtende Stream-Möglichkeit, die allerdings intern auf Facebook läuft und daher häufig einen ausschließenden Charakter hat und eher ergänzend genutzt wird. Mit Periscope lässt sich über Twitter streamen, allerdings ist hier die Aufnahmequalität eher gering, so dass solche Videos, wie auch Instagram Live-Talks eher für spontan wirkende Aufnahmen einzelner Personen im Gespräch mit den Zuschauenden und Followern gebräuchlich sind als für die Übertragung von z.B. Veranstaltungen. Wenn Sie aus Spielen oder anderen Anwendungen heraus streamen möchten, hat sich twitch.tv bewährt. Grundsätzlich können hier auch alle anderen Arten von Übertragungen stattfinden, allerdings wird die Gaming-Szene als Publikum dort eher erreicht.

Auf dem Rechner...
muss nun eine Verbindung hergestellt werden zwischen dem, was sich vor und dem, was sich hinter dem Rechner befindet. Herzstück einer solchen Verbindung ist ein Encoder, der zumeist Teil einer umfänglichen Streaming-Anwendung ist. Eine möchte ich gerne kurz vorstellen, die kostenlose Open Broadcaster Software. Wenn Sie diese heruntergeladen und installiert haben, wartet ein Einrichtungsassistent auf Sie, bei dem Sie für den Anfang immer auf „Weiter“ klicken können. Links unten im Fenster geben Sie Eingabequellen (Kamera und/oder Bildschirminhalte) ein, in der Mitte unten haben Sie Ihre Audioaufnahmequellen (Mikrofone und den Soundkanal Ihres Rechners/Desktops selbst) und auf der rechten Seite ein Menü, u.a. mit der Schaltfläche „Stream starten“. Damit das funktioniert, muss die Software vorher noch wissen, wo sie den Stream hinsenden soll. Im Menü auf der rechten Seite unter Einstellungen wählen Sie im folgenden Dialog auf der linken Seite „Stream“. Dort können Sie oben die Plattform aus einer Liste auswählen (z.B. „Twitch“ oder „Youtube“) und darunter geben Sie Ihren Streamschlüssel ein. Diesen wiederum erhalten Sie von Ihrer jeweiligen Plattform. Sie finden ihn dort zumeist in den Einstellungen. Um je nach Anbieter direkt zur passenden Seite zu kommen, klicken Sie rechts neben dem Eingabetextfeld für den Streamschlüssel auf „Streamschlüssel erhalten“. Dort loggen Sie sich ein, kopieren Ihren Streamschlüssel (den Sie NIEMALS an andere weitergeben) und fügen ihn in der Open Broadcaster Software ein, bevor Sie auf „Okay“ klicken. Damit ist das Wichtigste geschafft, um mit Ihrem ersten Stream zu starten. Eine ausführliche Anleitungen zum Open Broadcaster Studio finden Sie hier.

Als erstes benötigen Sie etwas, um den Ton, im einfachsten Fall Ihre Stimme, aufzeichnen zu können. Das machen Sie wahlweise mit einem professionellen (digitalen) Rekorder, mit einem am Notebook angeschlossenen Mikrofon oder für Testzwecke einach mit dem Handy. Wenn Sie mit hochwertiger Audioqualität einsteigen möchten, dann sei für den Anfang ein Breitmembranmikrofon empfohlen. Wenn Sie unangenehme Knallgeräusche bei den Aufnahmen verhindern möchten, nutzen Sie einen Popfilter. Nutzen Sie keinen aufs Mikrofon zu steckenden und keinen viellagigen Popschutz. Im einfachsten Fall reicht ein Filter mit zwei Polyesterfeinnetzen, den sie nahe an den Mund, aber ruhig etwas weiter vom Mikrofon entfernt halten. Wenn Sie ein analoges Tonaufnahmegerät nutzen, benötigen Sie auch noch eine Möglichkeit zur Digitalisierung, z.B. über eine Soundkarte für den PC oder einen entsprechenden USB-Adapter. Die eigentliche Aufnahmebearbeitung am Rechner kann relativ einfach mit der kostenlosen Software Audacity vorgenommen werden, die es für alle gängigen Plattformen (MacOs, Windows, Linux) gibt. Eine ausführliche Anleitung zur Benutzung von Audacity finden sie auf der offiziellen Seite audacityteam.org online. Und brauchen Sie noch etwas? Na klar: Eine gute Idee, die es nicht bereits x-mal gibt und mit der Sie einen Bedarf bei einer vorgesehenen Zielgruppe decken können.

Wenn Sie dann Ihre Audiodatei erstellt haben (in der Regel eine mp3-Datei), muss diese noch auf einen Server hochgeladen, also im Internet verfügbar gemacht werden, z.B. auf der eigenen Homepage. Außerdem müssen Verzeichnisdienste für Podcasts darüber informiert werden, dass es einen neuen Podcast gibt. Um nun nicht jede einzelne Episode bei allen Verzeichnisdiensten neu eintragen zu müssen, verweist die Podcast-URL, die man bei den Verzeichnisdiensten einträgt, auf ein sogenanntes RSS-Feed. Das ist eine Textdatei auf ihrer Homepage, in der nach einem vorgegebenen Schema Informationen zum Podcast enthalten sind und neue Episoden zentral eingetragen werden. RSS-Feeds erstellen Sie leicht mit dem kostenlosen Werkzeug EasyPodcast. Ein bekanntes deutsches Podcast-Verzeichnis ist bspw. Podcaster.de. Aber auch bei z.B. iTunes Connect können Sie kostenlos Ihre Podcast-Feeds einstellen. Am wichtigsten aber ist es für Sie in der Gemeindearbeit, gezielt dafür Werbung auf Ihrer Homepage, Ihre Social-Media-Kanäle und Newsletter zu machen! Happy Podcasting!

Am Sonntag nach dem Livestream-Jugendgottesdienst wollen wir noch spontan die Möglichkeit zum Nachgespräch anbieten, am Besten über eine Videokonferenz, damit die Teilnehmenden ihre kreativ gestalteten Elemente vorstellen können, zu dessen Erarbeitung wir im Gottesdienst einladen. Und da stehen wir auch schon vor dem ersten Problem: „Schnell mal eine Videokonferenz einrichten“ scheint so einfach gar nicht zu sein. Hier drei Möglichkeiten, die im kirchlichen Kontext bereits genutzt werden:

VNCtalk im Intranet
Wenn alle Teilnehmenden bereits ein Benutzerkonto bei gemeinsam.ekbo.de, dem landeskirchlichen Intranet haben, dann scheint es das Einfachste zu sein, sich dort anzumelden oder die App EKBO-Dialog auf dem Smartphone zu installieren und darüber den Videochat zu nutzen. Im EKBO-Dialog klickt man dazu auf das + um einen neuen Gruppenchat zu starten, gibt nacheinander die Namen derer ein, die man einladen möchte und klickt sodann auf das Telefonhörersymbol. Dort öffnet sich dann eine Auswahl mit einem zusätzlichen Kamerasymbol und der Bezeichnung „VNCtalk Video-Anruf“. Im Intranet auf der Seite gemeinsam.ekbo.de klickt man nach dem Login auf „Talk“ und verfährt dort ebenso. Größtes Hindernis: Alle Teilnehmenden müssen bereits im Intranet mit einem eigenen Benutzerkonto angemeldet sein. Die Anmeldung dafür wird manuell freigeschaltet und kann schon mal ein paar Tage dauern, übers Wochenende ist es besonders schwierig und auch, wenn man noch gar nicht weiß, wer alles dabei sein wird. Zudem führen Protokollschwierigkeiten und die Serverauslastung häufig dazu, dass nicht alle Teilnehmenden dabei sein können. Immerhin: Dieses Werkzeug steht den Gemeinden kostenlos zur Verfügung.

Zoom
Die Software hat in der kostenlosen Variante eine Begrenzung von 40 Minuten für mindestens 3 Teilnehmende. Ein Benutzerkonto braucht dabei nur die zur Videokonferenz einladende Person, so dass es flexibel auch für spontane Gruppen genutzt werden kann, wofür lediglich ein Link weitergegeben werden muss. Auch in größeren Zusammenkünften läuft dieses Werkzeug je nach Internetanbindung der einzelnen Teilnehmenden relativ stabil bei guter Audio- und Videoqualität. Nachteil: Die zeitliche Begrenzung bei der kostenlosen Version und vor allem (wie bei vielen anderen Videokonferenz-Anbietern auch) der kritische Umgang mit Daten. DSG-EKD-datenschutzkonform ist hingegen die Version, die Gemeinden, Kirchenkreise und die Landeskirche über die deutsche Firma Connect4Video beziehen können, was allerdings nur für die kostenpflichtige Version im Jahresabonnement gilt. Gemeinden bzw. Kirchenkreise müssen dafür eine eigene DSG-EKD-konforme AVV mit dem Anbieter abschließen. Zudem ist das Tool in den letzten Jahren durch zahlreiche Sicherheitslücken aufgefallen und da es sich nicht um Opensource-Software handelt, kann die Communit auch schlecht abschätzen, wie viele sich noch darin verbergen.

Jitsi Meet
Jitsi ist ein kostenloses, vollverschlüsseltes, opensource Videokonferenz-Tool, das von einigen Landeskirchen bereits genutzt wird. Die Hannoversche Landeskirche stellt mit konferenz-e einen Server für Jitsi Meet bereit. Die Nutzung ist sehr simpel und auch spontan möglich. Wer die Seite besucht, gibt einen neuen Raumnamen ein (z.B. „JuGoDi“) und betritt den Raum. Unten rechts klickt man auf die Info-Sprechblase, um den Link zu sehen, den man z.B. via E-Mail an andere verschicken oder in unserem Beispiel am Ende des Videostreams bekannt geben kann. Ebenfalls dort besteht die Möglichkeit, ein Kennwort festzulegen. Datenschutzrechtlich ist der Betrieb auf kircheneigenen Servern bedenkenlos möglich. Auf dem Handy kann man mit der Jitsi Meet App beitreten. Einziger Nachteil: Jitsi funktioniert häufig nicht hinter einer NAT-Firewall. Das erkennt man dann daran, dass andere Teilnehmende nicht gesehen werden können. Kirchenkreise könnten aber ggf. mit etwas IT-Know-How eigene Jitsi-Server bereitstellen und auch das NAT-Problem durch Portforwarding fixen.

Nicht nur die regulären Gottesdienste, auch Kindergottesdienste finden derzeit in den Kirchen nicht  statt. Damit die Kinder weiterhin Kindergottesdienst feiern können, erreicht man sie z.B. online durch Videoaufzeichnungen.

Das Video kann ganz einfach mit dem Handy aufgezeichnet werden. Um das Videobild stabil zu halten, lohnt sich ein Handystativ, einfachstenfalls stellt man das Handy irgendwo ab. Vor der Kamera spielt sich dann der Kindergottesdienst ab. Wer nicht selbst vor der Kamera stehen möchte, kann z.B. Bodenbilder, Puppentheater o.Ä. zeigen und aus dem Hintergrund die eigene(n) Stimme(n) hören lassen. Bei rechtlichen Fragen in Bezug auf geschütztes Material und die Verträge mit der GEMA hilft Ihnen dieses Schreiben weiter. Hochladen können Sie das Video z.B. bei YouTube. Besuchen Sie dafür die Seite youtube.com und klicken Sie oben rechts auf das Kamerasymbol, anschließend auf „Video hochladen“. Wenn Ihre Gemeinde bereits einen eigenen YouTube-Kanal hat, dann loggen Sie sich hier mit den Zugangsdaten ein, ansonsten klicken Sie unten auf „Konto erstellen“ und „Für mein Unternehmen“, um für Ihre Gemeinde einen Kanal zu erstellen. Wenn Sie das Video hochladen, vergeben Sie einen Titel und setzen die Datenschutzoption zunächst auf „Nicht gelistet“. Zur entsprechenden Gottesdienstzeit loggen Sie sich dann erneut bei YouTube ein, bearbeiten das Video und ändern die Datenschutzeinstellung von „Nicht gelistet“ auf „Öffentlich“. Den Link dazu können Sie vorher über „Teilen“ z.B. via E-Mail an einen Newsletter von Interessierten versenden und auf Ihrer Homepage bewerben, sowie unter www.ekbo-termine.de in den Kalender eintragen.

Für Livestreams greifen Sie gleich zu ihrem Notebook mit WebCam, sofern Sie noch keinen Kanal mit mehr als 1000 Abonnements haben. Eine Anleitung für das Streamen der Aufnahme finden Sie direkt bei YouTube. Zuvor verteilen Sie durch Newsletter und Ankündigungen auf Ihrer Homepage den Link zu Ihrem YouTube-Kanal. Wenn Sie den Termin auf der Seite www.ekbo-termine.de ankündigen, wählen Sie die Kategorie „Livestream“ aus, damit der Termin auf der Seite ekbo.de/livestream angekündigt wird. Und haben Sie ruhig Mut zu Fehlern. Wenn Sie einen ganz neuen Kanal erstellt haben, dann testen Sie gerne mutig vor der ersten Veröffentlichung und probieren Sie tatkräftig aus!

Da über das Internet mehr Menschen erreicht werden können als vor Ort, lohnt es sich, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen: Wenn sich Regionen zusammenschließen, können sie sich gemeinsam einen YouTube-Kanal teilen, so dass jede Woche eine andere Gemeinde ihren Kindergotttesdienst hochlädt. So haben die einzelnen Gemeinden auch mehr Vorbereitungszeit. Möglicherweise übernehmen auch ein oder zwei IT-affine Personen für die gesamte Region das Hochladen und Veröffentlichen der Videos, während sich andere auf die Inhalte konzentrieren. Ein paar gute Tipps und Hinweise für Sie und Ihre Präsent vor der Kamera hat Felix Ritter hier zur Verfügung gestellt und für Beachtung von Raum und Script gibt es hier Tipps von Barbara Manterfeld-Wormit.

Das Spiel "Die Werwölfe von Düsterwald" mit den Karten vom Pro Ludo-Verlag erfreut sich in vielen Jugendgruppen großer Beliebtheit. Erfunden wurde das Spiel von Philippe des Phallières und Hervé Marly in Frankreich, basierend auf der "Mafia"-Variante von Dimitry Davidoff. Auch in der Jungen Gemeinde Tiergarten in Berlin wird das Spiel mit Freude gespielt. Und weil sie darauf nicht wegen Corona verzichten möchten, spielen sie es in einer Online-Version. Das bietet sich auch unabhängig von Pandemien besonders an, wenn Gruppen über weite räumliche Entfernungen verstreut spielen möchten, z.B. mit anderen Jungen Gemeinden in der Region zusammen oder weil der Jugendraum gerade renoviert wird, um nur einige Beispiele zu nennen.

Dazu wird ein*e Spielleiter*in benötigt, der*die das Spiel moderiert und mit den einzelnen Akteur*innen im Austausch steht. Darüber hinaus werden mindestens acht Mitspieler*innen benötigt. Der Austausch erfolgt via Messenger, bspw. Signal. Hierbei wird zum einen eine Gesamtgruppe benötigt, in der sich alle Teilnehmenden austauschen können. Zum anderen ist es sinnvoll, eine eigene Gruppe für die Werwölfe anzulegen, damit sich diese unbemerkt austauschen können. Alles Weitere wird in Einzelchats besprochen.

Eine kurze Anleitung dazu hat Carolin Erdmann, Jugendmitarbeiterin in der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten, für Sie zusammengestellt.

 

 

Frequently Asked Questions (FAQ)

Einige Fragen bekommt der Landesonlinepfarrer häufiger gestellt. Diese finden Sie zusammen mit den Antworten hier wieder. Sollte Ihre Frage damit noch nicht beantwortet sein, können Sie sich gerne direkt an ihn wenden. Seine Kontaktdaten finden Sie auf der rechten Seite.

Rechtliches

Einstellen bzw. Einblenden von Noten und Liedtexten im Internet beim Streamen von Gottesdiensten oder Andachten

Bis zum 15. September hat die VG Musikedition zugestimmt, dass Kirchengemeinden Liedtexte und -noten im Zusammenhang mit der zeitgleichen und zeitversetzten (max. 72 Stunden) Übertragung von Gottesdiensten, anderen kirchlichen Veranstaltungen gottesdienstlicher Art sowie sonstigen gemeindlichen, nicht-kommerziellen Veranstaltungen zugänglich machen dürfen, z. B. über das Einblenden der Texte und Noten oder über eine gesonderten Link. Rechtssicherheit über den Zeitraum von 72 Stunden hinaus besteht unabhängig davon für gemeinfreie Werke.

 

Musiknutzung bei gemeindlichen Angeboten im Internet

Sofern kirchliche Veranstaltungen nicht vor Ort durchgeführt werden können, dürfen gemeindliche Angebote (Durchführung von Gruppen oder Kreisen, Konzerten oder Lesungen) auf YouTube oder Social-Media Platformen angeboten werden. Im Rahmen dieser Angebote ist die Nutzung von urheberechtlich geschützten Musikwerken ausnahmsweise durch die bestehenden Pauschalverträge mit der GEMA bis Mitte September als abgegolten zu betrachten. Die Art der Musikwiedergabe, live durch den Organist oder durch Tonträger, ist dabei unerheblich. Das Hochladen von urheberrechtlich geschützten Musikwerken auf YouTube/Social Media-Plattformen sowie das Streaming oder der Download dieser Werke ist über die bestehenden Verträge mit den entsprechenden Betreibern also abgegolten. Auf die Kirchengemeinden kommen somit keine Kosten zu. Wenn Ihnen YouTube mitteilt, dass Sie evtl. gegen das Urheberrecht verstoßen, weil in Ihrem Video geschütztes Material gefunden wurde, können Sie, sofern die genannten Kriterien zutreffen, in der Auswahl von durchzuführenden Aktionen auf "Einspruch" klicken, weil Sie die entsprechende Genehmigung haben. Bitte melden Sie alle analogen gemeindlichen Angebote, die nicht Gottesdienste oder Andachten sind und urheberrechtlich geschützte Musik enthalten, über das entsprechende Formular bei der GEMA. Für digitale Formate schließen Sie einen Pauschalvertrag nach Tarif VR OD 10 ab, wobei Gemeinden und kirchliche Einrichtungen einen Rabatt von 15% erhalten (diesen ggf. bei der GEMA einfordern).

 

Wenn Gottesdienste wieder in gewohnter Weise stattfinden können

Für die Zeit "nach Corona", also wenn Gottesdienste und andere kirchliche Veranstaltungen wieder vor Ort ganz analog stattfinden können, bitten wir zu beachten, dass dann wieder andere Regelungen für die Bereitstellung von Gottesdiensten im Internet gelten werden. Es gilt dann der GEMA-Rahmenvertrag mit der EKD. Viele weitere kirchliche Veranstaltungen sind darin bereits pauschal abgegolten, andere müssen gemeldet werden und wieder andere müssen gemeldet und vergütet werden. Letzteres trifft für die meisten digitalen Angebote im Internet zu.

Liedgut ist gemeinfrei, wenn der Autor bereits seit mindestens 70 Jahren verstorben ist. Dabei ist es wichtig, zu beachten, dass nur das Originalwerk gemeinfrei ist, nicht jedoch spätere Bearbeitungen.

Beispiel: Der Autor des Werkes "Jesu meine Freude" aus dem Evangelischen Gesangbuch ist zwar 1677 gestorben, das im Gesangbuch abgedruckte Lied unterscheidet sich jedoch vom Original, wo es bspw. in der letzten Strophe "muß auch ihr Betrüben, lauter Zucker sein" heißt und nicht "lauter Freude sein", wie im Gesangbuch abgedruckt.

Bei der GEMA zu melden sind solche Veranstaltungen, bei denen meldepflichtiges Musikgut öffentlich abgespielt wird. Indikatoren für die Öffentlichkeit einer Veranstaltung liegen vor, wenn die Veranstaltung für mehrere Personen zeitgleich bestimmt ist, von denen nicht alle eine persönliche Beziehung zueinander haben oder die Zielgruppe nicht deutlich nach außen abzugrenzen ist.

Im analogen Raum ist die Nichtöffentlichkeit häufig gegeben, wenn z.B. ein Musikstück innerhalb einer Konfi-Gruppe thematisiert wird, weil die Zielgruppe deutlich abgegrenzt ist und die Konfis untereinander durch ihre regelmäßigen Treffen eine persönliche Beziehung zueinander aufgebaut haben. Der Konfijahrgang ist entsprechend als nichtöffentlich zu betrachten. Doch Achtung! Ein Elternabend der Konfi-Gruppe, die Konfirmation oder ein Gemeindefest, bei dem die Konfis mitwirken ist jeweils wieder als öffentlich zu betrachten, weil jeweils Personen erreicht werden, die über die nichtöffentliche Gruppe hinaus gehen.

Im digitalen Raum ist darauf zu achten, wer alles potentiell noch erreicht werden kann. So reicht es nicht aus, bei einem für die Konfi-Gruppe bestimmten Livestream über bspw. YouTube vor dem Abspielen des Musikstückes darauf hinzuweisen, dass dies nur für die Konfis bestimmt sei. Sobald das Video für Personen zugänglich ist, die nicht zur nichtöffentlichen Zielgruppe gehören, ist es öffentlich. Um eine Nichtöffentlichkeit herzustellen, wäre es also bspw. möglich, das Video in einem kennwortgeschützten Bereich der eigenen Homepage abzulegen und ausschließlich dem nichtöffentlichen Personenkreis (hier die Konfi-Gruppe) zugänglich zu machen. Um sicherzustellen, dass die Rezeption im nichtöffentlichen Kreis bleibt, sind entsprechende Vorkehrungen ratsam, wie der Hinweis darauf, dass weder die Zugangsdaten noch das geschützte Material weiterzugeben sei. Die Bereitstellung sollte zudem über einen verschlüsselten Kanal (SSL/TLS) erfolgen und die bereitgestellten Medien sollten wieder entfernt werden, sobald der Verwendungszweck nicht mehr besteht.

Online-Videos

Ist die singende Person vor der Kamera zu sehen, wird es trotz aller Einladung zum Mitsingen schnell zu einem Vorsingen. Wenn Sie hingegen aus dem Off singen und die Kamera währenddessen den Altar zeigt, verlagert es den Gesang aus der Front in die unmittelbare Umgebung und verleiht dadurch ein größeres Gefühl der Teilhabe.

Bitte bedenken Sie auch, dass Sie nicht davon ausgehen können, dass jede*r zuhause ein Gesangbuch hat. Hier kann es helfen, Lieder mit eingängigen oder sehr bekannten Kehrversen zu wählen, die einmal vorgesungen werden, bevor die Gemeinde auf der andere Seite des Endgerätes aufgefordert werden, diese jeweils zwischen den Strophen mitzusingen.

Ähnlich wie bei den Liedern können auch die Gebete zur Beteiligung aufrufen. Psalmen sind wie alle Bibeltexte in den älteren Übersetzungen gemeinfrei. So können Psalmverse im Wechsel mit den Zuschauenden gesprochen werden, welche die Texte eingeblendet bekommen sollten. Die Möglichkeit des Schneidens ist ein Vorzug des Videos im Gegensatz zum Streaming, der hier zum Tragen kommt.

Vaterunser und Glaubensbekenntnis sind bekannte Texte, bei denen es häufig gut tut, jemandem dabei nicht zuzusehen, sondern dies auch hier aus dem Off gesprochen zu hören, um selbst mit eingeschlossen zu sein. Die Texte können dennoch eingeblendet werden, um das Video möglichst niedrigschwellig zu halten.

Im Fürbittengebet können Anrufungen wie ein "Herr, erbarme dich!" gemeinsam gesprochen werden.

Videostreaming

Beide Begriffe bezeichnen dasselbe. Es geht immer darum, einen Datenstrohm (stream) breit über das Netzwerk zu senden (broadcast). Die bekannteste Streamingsoftware dürfte die kostenlose Open Broadcaster Software (OBS) sein. Sie ist für alle gängigen Plattformen (Windows, Linux und MacOS) erhältlich.

Um einen Livestram ins Netz stellen zu können brauchen Sie:

  • Kamera(s) zur Aufzeichnung des Videosignals, entweder analog mit HDMI/AV-Ausgang mit Konverter oder direkt digital über USB oder Firewire
  • ein Notebook (oder sonstigen Rechner) zur Verarbeitung des Streams
  • eine gute Netzwerkanbindung über Kabel oder leistungsstarkem WLAN
  • ein Programm zum Koppeln von Kameras, Szenen-Schnitt und letztlich auch der Bereitstellung des Streams für die jeweilige Online-Plattform (ein gutes, kostenloses Tool ist OBS)
  • weil der Ton häufig wichtiger ist als das Bild, sind außerdem auch Mikrophon(e), Stativ(e), ggf. Puschel und andere Geräuschfilter sowie ein entsprechender Tonmischer mit Equalizer, Kompressor und Limiter sinnvoll

Youtube hat die Möglichkeit zum Starten von Livestreams von mobilen Endgeräten aus stark reglementiert. Das heißt konkret, dass nur noch Accounts mit mindestens 1000 Abonnements von mobilen Endgeräten einen Livestream starten können. Wer sich neu angemeldet hat, müsste also wahlweise über z.B. Notebook streamen oder auf gänzlich andere Plattformen wie über Periscope auf Twitter ausweichen.

Ggf. kann es hilfreich sein, nicht für jede Gemeinde einen eigenen Youtube-Kanal zu öffnen, sondern sich in Regionen oder gar als Kirchenkreis zusammenzuschließen. So können Ressourcen gespart und gleichzeitig mehr Abonnements erzielt werden. Außerdem wird der Kanal interessanter, weil auf diese Art sicherlich mehr Aktivität zu verzeichnen sein wird.

Wichtiger als das Bild ist häufig der Ton, trotzdem ist es ratsam eine Bitrate von mindestens 1600 kbit/s bis ca. 2500 kbit/s bereitzustellen. Zu hoch sollte sie jedoch auch nicht eingestellt sein, um auch bei schwacher Netzwerkverbindung möglichst fehlerfrei verfolgt werden zu können. Soll der Stream auch auf Handys mit mittelstarker Signalstärke empfangen werden können, sollte die Übertragungsrate sogar nur maximal 1 Mbit/s (1024 kbit/s) betragen.

Podcasts

Für den Einstieg sei Audacity empfohlen. Es ist ein kostenloses opensource Werkzeug, das auf allen gängigen Plattformen (Windows, Linux, MacOS) läuft und relativ leicht bedienbar ist.

Dafür benutzt man einen sogenannten Pop-Filter vor dem Mikrofon. Zu beachten ist dabei, dass der Pop-Filter nicht zu viele Lagen hat, weil das in der Regel auch die Stimme verändert. Zudem funktioniert der Pop-Filter am besten, wenn er zwar nahe am Mund, jedoch weit vom Mikrofon entfernt ist. Deshalb sind leichte, freistehende Popfilter mit 2 Lagen Nylon-Netz eher zu empfehlen als Montagesets zum Aufstecken auf das Mikrofon.

Rich Side Summery oder Really Simple Syndication, kurz RSS bezeichnet im Grunde eine Textdatei mit Informationen, die als RSS-Feeds abgerufen werden. Das können zum einen Nachrichten im Sinne von Newsletter sein, aber eben auch hinweise zu den (neu) vorhandenen Podcast-Episoden.

Die Podcast-URL, die in Verzeichnissen eingetragen wird, zeigt dabei immer auf das RSS-Feed, in welchem sich dann die weiteren Informationen zum Podcast befinden, z.B. wie er heißt, wer Autor*in ist und vieles mehr. Das alles steht zwischen sogenannten Tags, die in spitzen <Klammern> eingeschlossen sind.

Der Link zur Podcast-Episode selbst (der Audio-Datei, vorzugsweise *.mp3) befindet sich im Enclosure-Tag.

Beispiel:

<enclosure url="http://www.ekbo.de/01_neuer_podcast.mp3"
                  length="4233367"
                  type="audio/mpeg"
              />

Videokonferenzen

Die Zoom-Videokonferenz-Software, die über Server in den USA läuft, ist datenschutzrechtlich nicht konform mit dem DSG-EKD. Es gibt jedoch die Möglichkeit für Gemeinden, Zoom-Lizenzen über die deutsche Firma Connect4Video zu beziehen. Deren Server stehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und es gibt eine entsprechende DSG-EKD-konforme Vereinbarung mit der EKD, auf die sich Gemeinden beziehen können, um schließlich eine eigene AVV mit dem Anbieter abzuschließen. Mit Connect4Video können allerdings nur Jahreslizenzen erworben werden. Der Masteraccount kostet 169,-€ und alle weiteren Accounts 149,-€, wobei hier eventuell auch Kooperationen in Regionen oder ganzen Kirchenkreises zu prüfen sind. In den Einstellungen im Masteraccount ist außerdem vor der Nutzung festzulegen, dass ausschließlich "on premises" von allen Accounts genutzt werden darf, damit die Verbindung auch tatsächlich über die europäischen Server läuft. Hinzuweisen ist allerdings darauf, das Zoom in der Vergangenheit durch zahlreiche Sicherheitslücken aufgefallen ist und nicht abzusehen ist, wie viele davon noch folgen werden. Insgesamt schneiden Datensicherheit und Datenschutz bei Zoom in allen Varianten eher schlecht ab.

Eine Alternative zu Zoom bietet Jitsi. Dieses kostenlose opensource Tool kann auf eigenen Servern auch DSG-EKD-konform genutzt werden (s.u.).

Für die meisten dürfte ein Tutorial-Video am hilfreichsten sein, andere haben es lieber mit Bildern in einer PDF-Datei zusammengefasst. Hier bekommen Sie beides:

Über diesen technischen Teil hinaus, ist es außerdem hilfreich, sich über die Moderation und den Ablauf gedanken zu machen. Einen sehr schönen Ratgeber aus unserer Landeskirche haben Lioba Diez und Anja Siebert-Bright zusammengestellt. Diesen finden Sie hier.

Zum einen kann das an den verwendeten Browsern liegen. Jitsi arbeitet gut zusammen mit folgenden Browsern:

  • Chrome (und Derivate wie Chromium, Opera, etc.)
  • Firefox
  • Safari (allerdings zur Zeit meistens nur mit Audio)
  • Edge (beta)
  • Internet Explorer (via Plugin)

Zum anderen kann es an Firewall-Restriktionen liegen, wenn Sie z.B. im Netzwerk (auch WLAN) hinter einem Router arbeiten, der auch Firewallfunktionalitäten hat und folgende Ports nicht freigegeben hat:

  • TCP 80
  • TCP 443
  • TCP 4443
  • TCP 10000
  • UDP 10000

Für das Aufsetzen eines eigenen Jitsi-Servers (z.B. für den Kirchenkreis) kann über Portforwarding an der Firewall die Kommunikation mit den Clients universal einsetzbarer gestaltet werden.

Letzte Änderung am: 03.07.2020