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Kirche im digitalen Raum

Die folgende Übersicht von Angeboten kann gerne weiter ausgebaut werden. Im Internet ist es dabei (beinahe) unerheblich, aus welcher Region die Angebote kommen. Sie sind offen für jede*n! Trotzdem würden wir uns hier insbesondere über weitere Beiträge aus der EKBO freuen, vor allem regelmäßige Formate. Bitte zögern Sie nicht, uns in Kenntnis zu setzen, wenn Sie derartige Angebote bei sich in der Gemeinde oder im Kirchenkreis gestalten. Senden Sie Ihre Hinweise gerne an unser Homepage-Redaktionsteam.

 

Tipp der Woche

Podcasts erstellen - so geht's!

Als erstes benötigen Sie etwas, um den Ton, im einfachsten Fall Ihre Stimme, aufzeichnen zu können. Das machen Sie wahlweise mit einem professionellen (digitalen) Rekorder, mit einem am Notebook angeschlossenen Mikrofon oder für Testzwecke einach mit dem Handy. Wenn Sie mit hochwertiger Audioqualität einsteigen möchten, dann sei für den Anfang ein Breitmembranmikrofon empfohlen. Wenn Sie unangenehme Knallgeräusche bei den Aufnahmen verhindern möchten, nutzen Sie einen Popfilter. Nutzen Sie keinen aufs Mikrofon zu steckenden und keinen viellagigen Popschutz. Im einfachsten Fall reicht ein Filter mit zwei Polyesterfeinnetzen, den sie nahe an den Mund, aber ruhig etwas weiter vom Mikrofon entfernt halten. Wenn Sie ein analoges Tonaufnahmegerät nutzen, benötigen Sie auch noch eine Möglichkeit zur Digitalisierung, z.B. über eine Soundkarte für den PC oder einen entsprechenden USB-Adapter. Die eigentliche Aufnahmebearbeitung am Rechner kann relativ einfach mit der kostenlosen Software Audacity vorgenommen werden, die es für alle gängigen Plattformen (MacOs, Windows, Linux) gibt. Eine ausführliche Anleitung zur Benutzung von Audacity finden sie auf der offiziellen Seite audacityteam.org online. Und brauchen Sie noch etwas? Na klar: Eine gute Idee, die es nicht bereits x-mal gibt und mit der Sie einen Bedarf bei einer vorgesehenen Zielgruppe decken können.

Wenn Sie dann Ihre Audiodatei erstellt haben (in der Regel eine mp3-Datei), muss diese noch auf einen Server hochgeladen, also im Internet verfügbar gemacht werden, z.B. auf der eigenen Homepage. Außerdem müssen Verzeichnisdienste für Podcasts darüber informiert werden, dass es einen neuen Podcast gibt. Um nun nicht jede einzelne Episode bei allen Verzeichnisdiensten neu eintragen zu müssen, verweist die Podcast-URL, die man bei den Verzeichnisdiensten einträgt, auf ein sogenanntes RSS-Feed. Das ist eine Textdatei auf ihrer Homepage, in der nach einem vorgegebenen Schema Informationen zum Podcast enthalten sind und neue Episoden zentral eingetragen werden. RSS-Feeds erstellen Sie leicht mit dem kostenlosen Werkzeug EasyPodcast. Ein bekanntes deutsches Podcast-Verzeichnis ist bspw. Podcaster.de. Aber auch bei z.B. iTunes Connect können Sie kostenlos Ihre Podcast-Feeds einstellen. Am wichtigsten aber ist es für Sie in der Gemeindearbeit, gezielt dafür Werbung auf Ihrer Homepage, Ihre Social-Media-Kanäle und Newsletter zu machen! Happy Podcasting!

Am Sonntag nach dem Livestream-Jugendgottesdienst wollen wir noch spontan die Möglichkeit zum Nachgespräch anbieten, am Besten über eine Videokonferenz, damit die Teilnehmenden ihre kreativ gestalteten Elemente vorstellen können, zu dessen Erarbeitung wir im Gottesdienst einladen. Und da stehen wir auch schon vor dem ersten Problem: „Schnell mal eine Videokonferenz einrichten“ scheint so einfach gar nicht zu sein. Hier drei Möglichkeiten, die im kirchlichen Kontext bereits genutzt werden:

VNCtalk im Intranet
Wenn alle Teilnehmenden bereits ein Benutzerkonto bei gemeinsam.ekbo.de, dem landeskirchlichen Intranet haben, dann scheint es das Einfachste zu sein, sich dort anzumelden oder die App EKBO-Dialog auf dem Smartphone zu installieren und darüber den Videochat zu nutzen. Im EKBO-Dialog klickt man dazu auf das + um einen neuen Gruppenchat zu starten, gibt nacheinander die Namen derer ein, die man einladen möchte und klickt sodann auf das Telefonhörersymbol. Dort öffnet sich dann eine Auswahl mit einem zusätzlichen Kamerasymbol und der Bezeichnung „VNCtalk Video-Anruf“. Im Intranet auf der Seite gemeinsam.ekbo.de klickt man nach dem Login auf „Talk“ und verfährt dort ebenso. Größtes Hindernis: Alle Teilnehmenden müssen bereits im Intranet mit einem eigenen Benutzerkonto angemeldet sein. Die Anmeldung dafür wird manuell freigeschaltet und kann schon mal ein paar Tage dauern, übers Wochenende ist es besonders schwierig und auch, wenn man noch gar nicht weiß, wer alles dabei sein wird. Hervorzuheben: Dieses Werkzeug steht den Gemeinden kostenlos und datenschutzkonform zur Verfügung.

Zoom
Die Software hat in der kostenlosen Variante eine Begrenzung von 40 Minuten für mindestens 3 Teilnehmende. Ein Benutzerkonto braucht dabei nur die zur Videokonferenz einladende Person, so dass es flexibel auch für spontane Gruppen genutzt werden kann, wofür lediglich ein Link weitergegeben werden muss. Auch in größeren Zusammenkünften läuft dieses Werkzeug je nach Internetanbindung der einzelnen Teilnehmenden relativ stabil bei guter Audio- und Videoqualität. Nachteil: Die zeitliche Begrenzung bei der kostenlosen Version und vor allem (wie bei vielen anderen Videokonferenz-Anbietern auch) der kritische Umgang mit Daten. DSG-EKD-datenschutzkonform ist hingegen die Version, die Gemeinden, Kirchenkreise und die Landeskirche über die deutsche Firma Connect4Video beziehen können.

Jitsi Meet
Jitsi ist ein kostenloses, vollverschlüsseltes, opensource Videokonferenz-Tool, das von einigen Landeskirchen bereits genutzt wird. Die Hannoversche Landeskirche stellt mit konferenz-e einen Server für Jitsi Meet bereit. Die Nutzung ist sehr simpel und auch spontan möglich. Wer die Seite besucht, gibt einen neuen Raumnamen ein (z.B. „JuGoDi“) und betritt den Raum. Unten rechts klickt man auf die Info-Sprechblase, um den Link zu sehen, den man z.B. via E-Mail an andere verschicken oder in unserem Beispiel am Ende des Videostreams bekannt geben kann. Ebenfalls dort besteht die Möglichkeit, ein Kennwort festzulegen. Datenschutzrechtlich ist der Betrieb auf kircheneigenen Servern bedenkenlos möglich. Auf dem Handy kann man mit der Jitsi Meet App beitreten. Einziger Nachteil: Jitsi funktioniert häufig nicht hinter einer NAT-Firewall. Das erkennt man dann daran, dass andere Teilnehmende nicht gesehen werden können.

Nicht nur die regulären Gottesdienste, auch Kindergottesdienste finden derzeit in den Kirchen nicht  statt. Damit die Kinder weiterhin Kindergottesdienst feiern können, erreicht man sie z.B. durch Video oder Livestream.

Das Video kann ganz einfach mit dem Handy aufgezeichnet werden. Um das Videobild stabil zu halten, lohnt sich ein Handystativ, einfachstenfalls stellt man das Handy irgendwo ab. Vor der Kamera spielt sich dann der Kindergottesdienst ab. Wer nicht selbst vor der Kamera stehen möchte, kann z.B. Bodenbilder, Puppentheater o.Ä. zeigen und aus dem Hintergrund die eigene(n) Stimme(n) hören lassen. Bei rechtlichen Fragen in Bezug auf geschütztes Material und die Verträge mit der GEMA hilft Ihnen dieses Schreiben weiter. Hochladen können Sie das Video z.B. bei YouTube. Besuchen Sie dafür die Seite youtube.com und klicken Sie oben rechts auf das Kamerasymbol, anschließend auf „Video hochladen“. Wenn Ihre Gemeinde bereits einen eigenen YouTube-Kanal hat, dann loggen Sie sich hier mit den Zugangsdaten ein, ansonsten klicken Sie unten auf „Konto erstellen“ und „Für mein Unternehmen“, um für Ihre Gemeinde einen Kanal zu erstellen. Wenn Sie das Video hochladen, vergeben Sie einen Titel und setzen die Datenschutzoption zunächst auf „Nicht gelistet“. Zur entsprechenden Gottesdienstzeit loggen Sie sich dann erneut bei YouTube ein, bearbeiten das Video und ändern die Datenschutzeinstellung von „Nicht gelistet“ auf „Öffentlich“. Den Link dazu können Sie vorher über „Teilen“ z.B. via E-Mail an einen Newsletter von Interessierten versenden und auf Ihrer Homepage bewerben, sowie unter www.ekbo-termine.de in den Kalender eintragen.

Für Livestreams greifen Sie gleich zu ihrem Notebook mit WebCam, sofern Sie noch keinen Kanal mit mehr als 1000 Abonnements haben. Eine Anleitung für das Streamen der Aufnahme finden Sie direkt bei YouTube. Zuvor verteilen Sie durch Newsletter und Ankündigungen auf Ihrer Homepage den Link zu Ihrem YouTube-Kanal. Wenn Sie den Termin auf der Seite www.ekbo-termine.de ankündigen, wählen Sie die Kategorie „Livestream“ aus, damit der Termin auf der Seite ekbo.de/livestream angekündigt wird. Und haben Sie ruhig Mut zu Fehlern. Wenn Sie einen ganz neuen Kanal erstellt haben, dann testen Sie gerne mutig vor der ersten Veröffentlichung und probieren Sie tatkräftig aus! Wenn Sie hochwertigere Livestreams erstellen möchten, dann machen Sie das über eine Streaming-Software wie Open Broadcast Software. Eine ausführlichere Anleitung zur Einrichtung von Livestreams finden Sie hier.

Da über das Internet mehr Menschen erreicht werden können als vor Ort, lohnt es sich, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen: Wenn sich Regionen zusammenschließen, können sie sich gemeinsam einen YouTube-Kanal teilen, so dass jede Woche eine andere Gemeinde ihren Kindergotttesdienst hochlädt. So haben die einzelnen Gemeinden auch mehr Vorbereitungszeit. Möglicherweise übernehmen auch ein oder zwei IT-affine Personen für die gesamte Region das Hochladen und Veröffentlichen der Videos, während sich andere auf die Inhalte konzentrieren.

Das Spiel "Die Werwölfe von Düsterwald" mit den Karten vom Pro Ludo-Verlag erfreut sich in vielen Jugendgruppen großer Beliebtheit. Erfunden wurde das Spiel von Philippe des Phallières und Hervé Marly in Frankreich, basierend auf der "Mafia"-Variante von Dimitry Davidoff. Auch in der Jungen Gemeinde Tiergarten in Berlin wird das Spiel mit Freude gespielt. Und weil sie darauf nicht wegen Corona verzichten möchten, spielen sie es in einer Online-Version. Das bietet sich auch unabhängig von Pandemien besonders an, wenn Gruppen über weite räumliche Entfernungen verstreut spielen möchten, z.B. mit anderen Jungen Gemeinden in der Region zusammen oder weil der Jugendraum gerade renoviert wird, um nur einige Beispiele zu nennen.

Dazu wird ein*e Spielleiter*in benötigt, der*die das Spiel moderiert und mit den einzelnen Akteur*innen im Austausch steht. Darüber hinaus werden mindestens acht Mitspieler*innen benötigt. Der Austausch erfolgt via Messenger, bspw. Signal. Hierbei wird zum einen eine Gesamtgruppe benötigt, in der sich alle Teilnehmenden austauschen können. Zum anderen ist es sinnvoll, eine eigene Gruppe für die Werwölfe anzulegen, damit sich diese unbemerkt austauschen können. Alles Weitere wird in Einzelchats besprochen.

Eine kurze Anleitung dazu hat Carolin Erdmann, Jugendmitarbeiterin in der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten, für Sie zusammengestellt.

Übersicht digitaler Angebote

 

Icon EventsKirche mit Kindern

Icon EventsWebsites

Icon EventsKreative Formate

  • E-Mail-Gottesdienste werden in St. Matthäus gefeiert (Einfach via E-Mail dazu anmelden und um weitere Infos bitten)
  • In den Ferien online ein eigenes Buch mit den Jugendlichen schreiben
  • Bibelarbeit und Gottesdienst in Minecraft
  • christliches Yoga und Meditation mit Sarah Dochhan
  • Viele weitere gute, kreative Ideen sind analog

Icon recommendedPodcasts

Icon recommendedVideo(streams) & Fernsehen

 

Wenn Sie planen, Ihre Andacht oder Ihren Gottesdienst live im Internet zu senden, tragen Sie die Termine bitte unter www.ekbo-termine.de in der Kategorie "Livestream" (Kanal 110) ein, damit sie auf der Übersichtsseite erscheinen.

Icon recommendedSocial Media

Icon EventsBibel online

Icon EventsApps

  • Das Kirchenjahr mit Infos zu den Sonn- und Feiertagen
  • Tägliche Andachten mit der Andachtsapp
  • Exerzitien (Übungen) für den Alltag mit Impulsen und Achtsamkeitsübungen
  • Konfi-Zeit mit der KonApp gestalten
  • Die Losungen für jeden Tag snid sowohl als App als auch als Newsletter erhältlich

Icon EventsEKBO

Ansprechpartner

Kirche findet überall dort statt, wo Menschen sich treffen, feiern und ihren Glauben teilen. Meistens geschieht das vor Ort in der Heimatgemeinde oder in Gebetskreisen. Aber auch im Internet gibt es Orte für das gemeinsame Gebet, Gottesdienste, die man ortsunabhängig besuchen kann, Menschen, die von ihrem Glauben erzählen und Apps, die den spirituellen Alltag begleiten. In der gegenwärtigen Situation in Bezug auf Corona sind solche Angebote besonders gefragt. Für Begleitung und Beratung bei Projekten vor Ort und zur Vernetzung untereinander ist Landesonlinepfarrer Andreas Erdmann Ihr Ansprechpartner für Kirche im digitalen Raum der EKBO. 

Die Homepage wird gestaltet durch das Homepage-Redaktionsteam unserer Landeskirche. Bei Fragen rund um die Homepage-Gestaltung wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an das Team.

 

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Letzte Änderung am: 07.04.2020