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Jahreslosung 2022

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„Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh. 6,37)

Was ist davon zu halten?

Die Jahreslosung ist eine Art Leitvers für Christinnen und Christen durch das Jahr. Was löst dieser Satz in Ihnen aus? Gibt es eine Erfahrung in Ihrem Leben, die Sie mit ihm verbinden können? Was fällt Ihnen spontan ein, wenn Sie ihn hören? 

Wir wollen an dieser Stelle Stimmen sammeln. Darüber ins Gespräch kommen. Wir denken, die Jahreslosung für 2022 hat Potenzial, eine wirkliche Begleiterin durch das Jahr zu werden, weil sie in unsere Zeit passt. Lassen Sie uns gern an Ihren Gedanken hierzu teilhaben und bleiben Sie im Jahr 2022 gesund und behütet.

Ihre Online-Redaktion von ekbo.de

Beiträge zur Jahres-Losung 2022

(12) Bild Text Name
1. Die Menschen die zu einem passen sind oft ganz Andere, als die eigenen Angehörigen und Familie und sie sind da, wenn man sie braucht und geben Stärke und Halt. Für mich ist sind das die wahren Wunder. Vielleicht sind diese Menschen gar nicht unbedingt gläubig, aber sie wissen was Nächstenliebe ist und leben sie ganz selbstverständlich. Für mich ein Zeichen, dass Gott unter uns weilt. Stefanie Leibetseder
2. ker00571.jpg

Das Lobetaler Wahrzeichen ist der einladende Christus am Ort der ersten Lobetaler Wohnbaracken erinnert uns jeden Tag an den Geist der Jahreslosung.
Dort empfängt die Figur mit einladender Geste die Menschen damals wie heute, so als wolle sie sagen: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will Euch erquicken.“ Wir sind da für Menschen, die auf Hilfe und Begleitung angewiesen sind. Wir reichen ihnen die Hand. Sie sind Teil von uns und Teil unserer Gemeinschaft. Ganz im Sinne von Friedrich v. Bodelschwingh: „Dass Ihr mir Niemanden abweist.“
Wolfgang Kern, Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
3. Diese Einladung zum Gespräch bedeutet zunächst: Habt Vertrauen!
Vertrauen muß man riskieren.
Das ist im täglichen Leben nicht anders als hier in der Verbindung zu Gott. Glauben und Vertrauen haben die gleiche Wortwurzel
Freunde sind Menschen, denen man vertrauen kann. Wer Freunde finden will, muss mit Menschen reden. Wer Gott erfahren/finden will, muss mit ihm reden. Wir nennen es „Beten“ „Zu Jesus kommen“ heißt: Ihn ansprechen. Im Gebet. Er wird sich nicht verweigern.
Jesus bietet sich an. Aber Er nötigt niemand. Die Botschaft ist ein Angebot.
Angebote kann man annehmen, man kann sie auch ablehnen.
Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen „wissen“, dass es Gott nicht gibt. Aber sie wissen trotz riesiger wissenschaftlicher Fortschritte nicht mal, wie Leben entsteht / wie sich unser Weltall ständig weiter entwickelt, mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnt / Milliarden Sterne entstehen und untergehen / wie winzig unsere Erde ist / was den berühmten „Urknall“ eigentlich auslöste, falls es ihn tatsächlich gab. Was für eine Kraft dahinter steht. Und,und,und.
Und Gott?
Jesus verlangt also ein gewisses Urvertrauen. Versuch es, probier es einfach! Bevor du urteilst!

In meinem Erwachsenenleben habe ich sehr viel mit Jugendlichen zu tun gehabt; nicht nur als Jugendarzt, sondern vor allem als Mensch und Christ bei Aktivitäten mit Jugendlichen in Gemeinden und privat. Fast 50 Fahrten und unzählige Wochenende haben erst ich, später auch meine Frau (Diakonie-Krankenschwester) und ich mit Jugendlichen verbracht und geleitet:
Basis war immer „Vertrauen wagen“. Und das in verschiedenen Variationen des Alltags: Training!
Zum Beispiel: Gottesdienste nach bestimmtem Muster (Liturgien) feiern, das kann man machen.
Gottesdienste, besonders Jugendgottesdienste, sich als Antwort auf eine biblische Aussage, z.B. dieser Jahreslosung, im Vertrauen entwickeln lassen, finde ich persönlich viel beeindruckender! Liturgiker unter den Theologen sind entsetzt. Aber Christus verlangt keine speziellen Umgangsformen! Es sagt: Matthäus 18,20 : „Wo Zwei oder Drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen“
Jesus fordert auf: Probier es einfach, du wirst es erleben!
Jugendgottesdienste wachsen lassen mit spontanen Beiträgen, Gesängen, Wünschen und Gebeten, waren oft berührend eindrucksvoll, wie sich Menschen vor Gott öffnen können. „Da bin ich mitten unter ihnen“ wurde voll spürbar. Echte Gemeinschaften bildeten sich, bekamen Kraft.
Diese Jahres-Losung hat aber mehrere Aspekte: Sie richtet sich
1. An jeden Einzelnen von uns, der/die sich ansprechen läßt, (s.o.), aber
2. Auch und in besonderem Maß an unsere Kirche als Institution!
Wieso?
Wer den Umgang mit der Bibel gewohnt ist, der wird mit dieser Aussage Jesu keine Schwierigkeiten haben. Er/Sie weiß um das Angebot der Botschaft Jesu.
Wie aber steht es mit Menschen, denen die Botschaft fremd oder unbekannt ist?
Warnsignal: Der Kirche laufen die Mitglieder davon? Warum tun sie das?
Wenn einer Gemeinde schon Gemeindeglieder davonlaufen – Wie steht es dann mit der Einladung gemeindefremder Menschen?

Im 6. Kapitel des Johannes-Evangeliums geht es u.a. um die Fragen der Jünger an Jesus:
„Was sollen wir tun…?“ (Joh. 6, Vers 28 ff.).
Jesu Antwort: Das ist Gottes Werk, daß Ihr an den glaubt, der mich gesandt hat.“ (Joh.6,29)

Und weiter: „Ihr habt mich gesehen und glaubt doch nicht.“ (Vers 36)
Diese Antwort ist den Jüngern offensichtlich nur schwer verständlich. Und uns …?
Sie fragen deshalb weiter:
„ Was tust du für Zeichen, damit wir sehen und dir glauben“…
Jesus erklärt es. Antwortet mit der Jahreslosung: „Versucht es! Probiert es“
Und unsere Kirche? Stellt sie sich Fragen des täglichen Lebens? Bietet sie Anreiz an „Fremde“, Fragen an die Gemeinden zu richten? Helfen Gemeinden Fremden konkret bei Gesellschaftsfragen und -problemen in Verbindung mit der Botschaft? Oder stören solche Anliegen?
Konkretes eispiel: Ich war (Jahrgg. 1934) Kriegskind und Nachkriegsjugendlicher. Wir erlebten „Das große Schweigen der Erwachsenen“ zu Werten, zu Fragen des NS-Regimes und der Judenverfolgung, Antisemitismus, zur Rolle der Kirchen und ihrer Botschaft u.v.a.m. Auf Einladung eines Klassenkameraden „geriet“ ich in die riesige Junge Gemeinde eines Pastors, der ein Schüler Dietrich Bonhoeffers war. Dieser Pastor (Hirte!) stellte sich unseren Fragen. Und er konfrontierte uns mit Problemen der Gegenwart und Vergangenheit aus christlicher Sicht! Hätte mein Klassenkamerad Gerhard M. das nicht getan, wäre mein ganzes Leben anders verlaufen.
Der Pastor zeigte uns den Film „Nacht und Nebel“? Kennen Sie ihn? Für die Antisemitismus-Debatte? (Die amerikanische Armee dringt in ein KZ ein. Sie schieben mit Baggern die Toten zusammen. Brutaler geht es kaum!) Diese Junge Gemeinde prägte mich fürs Leben. Wir sind viele Jahre jährlich mit großen Gruppen Jugendlicher durch Konzentrationslager (Sachsenhausen, Buchenwald, Bergen-Belsen, Dachau) gegangen und haben anschließend versucht, uns Fragen nach Gott zu beantworten. Wußten Sie, dass Sachsenhausen und Buchenwald u.a. von der DDR noch bis 1950 voll in Betrieb waren? Ein Klassenkamerad stieß 1950 zu uns: Aus dem KZ Buchenwald, als ehemaliger Napola-Schüler. 1945 als Vierzehnjähriger „einkassiert!“
Wissen Sie, was Napola ist? Heute bei uns: Schüler einer gymnasialen Oberstufe (PW-Kurs) gefragt, was sie mit dem Namen Hitler verbindet? Antwort: „Ist das nicht der, der die Mauer gebaut hat?“ Nur als ein Beispiel: Wo ist die Gemeinde mit Jugendlichen in der gegenwärtigen Antisemitismus-Debatte verbunden?
Juden und Christen? Gottes Wege… Die Debatte um die „Judensau“ an der Stadtkirche zu Wittenberg?
In unseren Gemeinden ist die Meinung verbreitet:
„Es kann doch jeder kommen, der möchte!“
Das ist genau das Gegenteil einer Einladung. Das Gegenteil der Aufforderung Jesu:
„Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker!“
Tun wir das? Gehen wir hin und tragen die Botschaft zu anderen? Und leben in der Gemeinschaft mit anderen, zum Beispiel beim Abendmahl? Wie selten tun wir das? Gemeindekreise sind oft wie Festungen, neue Teilnehmer tun sich oft schwer, dort einzudringen. Einladung? Herzlicher Empfang?

Auch unsere Evangelische Kirche muss sich ändern! Wir in unserer Kirche müssen uns ändern. Wie bei den Katholiken der “Synodale Weg!“ Haben wir die Botschaft im Herzen und können sie weitersagen? Oder brauchen wir Zettel, von denen wir sie ablesen. Ist das glaubwürdig?
Und halten wir Gemeinschaft, in der wir wichtige Glaubensfragen miteinander besprechen?
In der Gemeinde, in der ich seit sechs Jahren lebe, habe ich nicht ein einziges Mal eine entsprechende Gemeindeversammlung erlebt. Trotz mehrfacher Anmahnung.
Warum laufen der Gemeinde die Leute weg?
Jesu Botschaft Jesu lautet: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“:
Das ist gewißlich wahr.
Amen!
Autor: Jugendarzt Dr. Christoph Hilsberg
Für Antworten: dr.hilsberg@t-online.de
Dr. Christioph Hilsberg
4. Jahreslosung 2022:
Jesus spricht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“: (Joh. 6,37)
Diese Einladung zum Gespräch bedeutet zunächst: Habt Vertrauen! Vertrauen muß man riskieren.
Das ist im täglichen Leben nicht anders als hier in der Verbindung zu Gott. Glauben und Vertrauen haben die gleiche Wortwurzel
Freunde sind Menschen, denen man vertrauen kann. Wer Freunde finden will, muss mit Menschen reden. Wer Gott erfahren/finden will, muss mit ihm reden. Wir nennen es „Beten“ „Zu Jesus kommen“ heißt: Ihn ansprechen. Im Gebet. Er wird sich nicht verweigern.
Jesus bietet sich an. Aber Er nötigt niemand. Die Botschaft ist ein Angebot. Angebote kann man annehmen, man kann sie auch ablehnen.
Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen „wissen“, dass es Gott nicht gibt. Aber sie wissen trotz riesiger wissenschaftlicher Fortschritte nicht mal, wie Leben entsteht / wie sich unser Weltall ständig weiter entwickelt, mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnt / Milliarden Sterne entstehen und untergehen / wie winzig unsere Erde ist / was den berühmten „Urknall“ eigentlich auslöste, falls es ihn tatsächlich gab. Was für eine Kraft dahinter steht. Und,und,und. Und Gott?
Jesus verlangt also ein gewisses Urvertrauen. Versuch es, probier es einfach! Bevor du urteilst!
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In meinem Erwachsenenleben habe ich sehr viel mit Jugendlichen zu tun gehabt; nicht nur als Jugendarzt, sondern vor allem als Mensch und Christ bei Aktivitäten mit Jugendlichen in Gemeinden und privat. Fast 50 Fahrten und unzählige Wochenende haben erst ich, später auch meine Frau (Diakonie-Krankenschwester) und ich mit Jugendlichen verbracht und geleitet:
Basis war immer „Vertrauen wagen“. Und das in verschiedenen Variationen des Alltags: Training!
Zum Beispiel: Gottesdienste nach bestimmtem Muster (Liturgien) feiern, das kann man machen.
Gottesdienste, besonders Jugendgottesdienste, sich als Antwort auf eine biblische Aussage, z.B. dieser Jahreslosung, im Vertrauen entwickeln lassen, finde ich persönlich viel beeindruckender! Liturgiker unter den Theologen sind entsetzt. Aber Christus verlangt keine speziellen Umgangsformen! Es sagt: Matthäus 18,20 : „Wo Zwei oder Drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen“
Jesus fordert auf: Probier es einfach, du wirst es erleben!
Jugendgottesdienste wachsen lassen mit spontanen Beiträgen, Gesängen, Wünschen und Gebeten, waren oft berührend eindrucksvoll, wie sich Menschen vor Gott öffnen können. „Da bin ich mitten unter ihnen“ wurde voll spürbar. Echte Gemeinschaften bildeten sich, bekamen Kraft.
Diese Jahres-Losung hat aber mehrere Aspekte: Sie richtet sich
1. An jeden Einzelnen von uns, der/die sich ansprechen läßt, (s.o.), aber
2. Auch und in besonderem Maß an unsere Kirche als Institution!
Wieso?
Wer den Umgang mit der Bibel gewohnt ist, der wird mit dieser Aussage Jesu keine Schwierigkeiten haben. Er/Sie weiß um das Angebot der Botschaft Jesu.
Wie aber steht es mit Menschen, denen die Botschaft fremd oder unbekannt ist?
Warnsignal: Der Kirche laufen die Mitglieder davon? Warum tun sie das?
Wenn einer Gemeinde schon Gemeindeglieder davonlaufen – Wie steht es dann mit der Einladung gemeindefremder Menschen?

Im 6. Kapitel des Johannes-Evangeliums geht es u.a. um die Fragen der Jünger an Jesus:
„Was sollen wir tun…?“ (Joh. 6, Vers 28 ff.).
Jesu Antwort: Das ist Gottes Werk, daß Ihr an den glaubt, der mich gesandt hat.“ (Joh.6,29) Und weiter: „Ihr habt mich gesehen und glaubt doch nicht.“ (Vers 36)
Diese Antwort ist den Jüngern offensichtlich nur schwer verständlich. Und uns …?
Sie fragen deshalb weiter:
„ Was tust du für Zeichen, damit wir sehen und dir glauben“…
Jesus erklärt es. Antwortet mit der Jahreslosung: „Versucht es! Probiert es“
Und unsere Kirche? Stellt sie sich Fragen des täglichen Lebens? Bietet sie Anreiz an „Fremde“, Fragen an die Gemeinden zu richten? Helfen Gemeinden Fremden konkret bei Gesellschaftsfragen und -problemen in Verbindung mit der Botschaft? Oder stören solche Anliegen?
Konkretes eispiel: Ich war (Jahrgg. 1934) Kriegskind und Nachkriegsjugendlicher. Wir erlebten „Das große Schweigen der Erwachsenen“ zu Werten, zu Fragen des NS-Regimes und der Judenverfolgung, Antisemitismus, zur Rolle der Kirchen und ihrer Botschaft u.v.a.m. Auf Einladung eines Klassenkameraden „geriet“ ich in die riesige Junge Gemeinde eines Pastors, der ein Schüler Dietrich Bonhoeffers war. Dieser Pastor (Hirte!) stellte sich unseren Fragen. Und er konfrontierte uns mit Problemen der Gegenwart und Vergangenheit aus christlicher Sicht! . Hätte mein Klassenkamerad Gerhard M. das nicht getan, wäre mein ganzes Leben anders verlaufen.
Der Pastor zeigte uns den Film „Nacht und Nebel“? Kennen Sie ihn? Für die Antisemitismus-Debatte? (Die amerikanische Armee dringt in ein KZ ein. Sie schieben mit Baggern die Toten zusammen. Brutaler geht es kaum!) Diese Junge Gemeinde prägte mich fürs Leben. Wir sind viele Jahre jährlich mit großen Gruppen Jugendlicher durch Konzentrationslager (Sachsenhausen, Buchenwald, Bergen-Belsen, Dachau) gegangen und haben anschließend versucht, uns Fragen nach Gott zu beantworten. Wußten Sie, dass Sachsenhausen und Buchenwald u.a. von der DDR noch bis 1950 voll in Betrieb waren? Ein Klassenkamerad stieß 1950 zu uns: Aus dem KZ Buchenwald, als ehemaliger Napola-Schüler. 1945 als Vierzehnjähriger „einkassiert!“
Wissen Sie, was Napola ist? Heute bei uns: Schüler einer gymnasialen Oberstufe (PW-Kurs) gefragt, was sie mit dem Namen Hitler verbindet? Antwort: „Ist das nicht der, der die Mauer gebaut hat?“ Nur als ein Beispiel: Wo ist die Gemeinde mit Jugendlichen in der gegenwärtigen Antisemitismus-Debatte verbunden?
Juden und Christen? Gottes Wege… Die Debatte um die „Judensau“ an der Stadtkirche zu Wittenberg?
In unseren Gemeinden ist die Meinung verbreitet:
„Es kann doch jeder kommen, der möchte.!“
Das ist genau das Gegenteil einer Einladung. Das Gegenteil der Aufforderung Jesu: „Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker!“
Tun wir das? Gehen wir hin und tragen die Botschaft zu anderen? Und leben in der Gemeinschaft mit anderen, zum Beispiel beim Abendmahl? Wie selten tun wir das? Gemeindekreise sind oft wie Festungen, neue Teilnehmer tun sich oft schwer, dort einzudringen. Einladung? Herzlicher Empfang?
Auch unsere Evangelische Kirche muss sich ändern! Wir in unserer Kirche müssen uns ändern. Wie bei den Katholiken der “Synodale Weg!“ Haben wir die Botschaft im Herzen und können sie weitersagen? Oder brauchen wir Zettel, von denen wir sie ablesen. Ist das glaubwürdig?
Und halten wir Gemeinschaft, in der wir wichtige Glaubensfragen miteinander besprechen?
In der Gemeinde, in der ich seit sechs Jahren lebe, habe ich nicht ein einziges Mal eine entsprechende Gemeindeversammlung erlebt. Trotz mehrfacher Anmahnung. Warum laufen der Gemeinde die Leute weg?
Jesu Botschaft Jesu lautet: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“:
Das ist gewißlich wahr Amen! Autor: Jugendarzt Dr. Christoph Hilsberg Für Antworten: dr.hilsberg@t-online.de
Christoph HIlsberg, Dr.med. Jugendarzt
5. "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen? ... Aber nur mit Kontaktnachverfolgungsformular, FFP-2-Maske und Impfboosternachweis! Eure Sünden nehme ich gern auf mich - aber nicht eure Viren!" Katharina
6. dagmoskopp.png
„Niemand wird abgewiesen.“

Dag Moskopp, Neurochirurg
7. icke1.jpg
Abgewiesen zu werden ist eine der schmerzlichsten Erfahrungen. Sie kann hart machen und verbittern. Ich wünsche mir für 2022, dass wir offen füreinander sind, uns nicht zu Gegnern machen, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, etwa was die Maßnahmen gegen Corona angehen. Die Debatten müssen wir führen, aber wenn wir uns dabei dieses Wort von Jesus zu Herzen nehmen, können wir auch immer wieder aufeinander zugehen. Amet Bick
8. mauerblume.jpg
Eine gute Losung für das Jahr 2022. Egal, ob schwarz oder weiss, arm oder reich, wissend oder unwissend, stark oder schwach, jung oder alt, Mann oder Frau oder divers, krank oder gesund: Vor Gott sind wir alle willkommen und auch gleich. Wenn wir das für eine Stunde am Tag auch schaffen könnten, unsere Mitmenschen so nehmen und erstragen, wie sie sind. Sabine Hoffmann
9. Als Kind in der DDR war ich ohne Gott zu kennen aufgewachsen. Es hat lange gedauert, bis ich zum Glauben fand. Erwartungsvoll, neugierig und ohne Argwohn näherte ich mich 2011 der Kirche. Niemand begrüßte mich, für den Ortspfarrer schien ich nichts als Luft zu sein. Im Vertrauen auf Gottes Einladung ging ich häufiger in diese einzige mir vertraute Kirche, bald fast jeden Sonntag und so bis heute. Ostern 2013, schwanger mit meinem ersten Kind, begehrte ich die Taufe. Jubel brach nicht los, mein noch ungeborenes Kind und ich wurden abgelehnt. Wir sollten weggehen, in andere fremde Orte. Da fühlte ich Maria nach. Und meine Fragen blieben im Grunde unbeantwortet. Da machte ich das Ausgrenzen öffentlich. Darauf wurde über uns in mir nie vorstellbarer Weise gehetzt, einiges davon Schriftliches liegt mir vor. Ich litt bitter, fühlte mich gehasst und ausgegrenzt. Und mit voller Rückendeckung der Kirche denunzierte mich der Pfarrer mehrfach (vergeblich) beim Jugendamt, bis diese sogar seinen Namen preisgaben. Ich mache weiter alles öffentlich, was diese Kirche bis hin zur Sippenhaft meiner Familie antut. Seit fast 3 Jahren bleiben wir als PERSONA NON GRATA jeden Sonntag mahnend vor den Kirchentüren, solange bis wieder Christus HERR der Kirche ist, die Kirche aufhört auszugrenzen und anfängt aufzuarbeiten. Der Bischof schweigt, jahrein, jahraus. Nun gehe ich zu ihm. Wo Kirche drinnen wohlfeil gegen Ausgrenzung predigt, da stehen wir draußen und machen ihr Ausgrenzen öffentlich sichtbar. Yvonne Miekley
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Eine gute Losung für das Jahr 2022. Egal, ob schwarz oder weiss, arm oder reich, wissend oder unwissend, stark oder schwach, jung oder alt, Mann oder Frau oder divers, krank oder gesund: Vor Gott sind wir alle willkommen und auch gleich. Wenn wir das für eine Stunde am Tag auch schaffen könnten, unsere Mitmenschen so nehmen und erstragen, wie sie sind. Sabine Hoffmann
11. icke1.jpg
Abgewiesen zu werden ist eine der schmerzlichsten Erfahrungen. Sie kann hart machen und verbittern. Ich wünsche mir für 2022, dass wir offen füreinander sind, uns nicht zu Gegnern machen, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, etwa was die Maßnahmen gegen Corona angehen. Die Debatten müssen wir führen, aber wenn wir uns dabei dieses Wort von Jesus zu Herzen nehmen, können wir auch immer wieder aufeinander zugehen. Amet Bick
12. dagmoskopp.png
„Niemand wird abgewiesen.“

Dag Moskopp, Neurochirurg

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Letzte Änderung am: 21.02.2022