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Kirchengemeindestrukturgesetz

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Informationen zu Hintergrund und Diskussion

Das Kirchengemeindestrukturgesetz (KGSG) ist auf der Frühjahrstagung des Landessynode beschlossen worden. Der Entwurf eines Mindestmitgliederzahlgesetzes wird auf der Herbsttagung der Landessynode (10.–13. November 2021) beraten.

Die Schritte und Folgen der Veränderungen sind zurzeit in der Diskussion vor allem im ländlichen Raum.

Was soll das Gesetz?

Das Gesetz soll die Arbeit von Ehrenamtlichen und Beruflichen erleichtern und die Verwaltung vereinfachen. Gemeinschaftliches Arbeiten von stärkeren und schwächeren Gemeinden soll gut umsetzbar werden.

Hintergrund

Die Pfarrbereiche sind in den letzten Jahrzehnten größer geworden. Die Gemeindestrukturen mit 650 Gemeinden unter 300 Gemeindegliedern sind kleinteilig geblieben. Damit geht viel Energie und Zeitaufwand von Beruflichen und Ehrenamtlichen in diese Kleinteiligkeit. Pfarrpersonen erhalten immer mehr kleine Gemeinden und damit auch GKRs dazu -mit allen finanziellen Folgen.

Zweifstufige Gemeindemodelle bewahren durch die Ortskirchenräte die Verantwortlichkeit am Ort, solidarische gemeinsame Kassen in der Nachbarschaft können ein Stärkung für alle beteiligten Gemeinden sein.

Den Wandel gestalten

Es geht darum den Wandel jetzt zu gestalten und perspektivisch weniger Energie und Aufwand in die verwaltende Tätigkeit und damit in die strukturelle Selbstbefassung zu leiten.

In den Monaten des gemeinsamen Austausches sind auch Alternativen vorgeschlagen worden, wie sich kleinste Gemeinden verändern möchten. Alle trägt ein gemeinsames Anliegen, dass nicht nur die Kirche, sondern das gemeindliche Leben im Dorf bleibt, vielleicht sogar neu ins Dorf kommt. Auf jeden Fall soll dies nicht mit zusätzlichen Hürden und Schwierigkeiten belegt werden.

Letzte Änderung am: 08.11.2021