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Kirchen ehren orthodoxen Metropoliten Augoustinos

14.01.2019

Die Ehrung durch die ACK gemeinsam mit dem Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg findet nach dem zentralen Gottesdienst zur weltweiten Gebetswoche für die Einheit der Christen am 24. Januar im Berliner Dom statt.

Berlin/Frankfurt a.M. (epd). Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland ehrt den griechisch-orthodoxen Metropoliten Augoustinos (80) für sein ökumenisches Lebenswerk. Augoustinos habe als Priester, Bischof und höchster Vertreter der orthodoxen Kirche in Deutschland Großes für die Gemeinschaft der Kirchen geleistet, sagte der ACK-Bundesvorsitzende, der katholische Bischof von Speyer, Karl-Heinz Wiesemann, am Montag. Die Ehrung durch die ACK gemeinsam mit dem Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg findet nach dem zentralen Gottesdienst zur weltweiten Gebetswoche für die Einheit der Christen am 24. Januar im Berliner Dom statt. Die Laudatio hält der frühere Bundespräsident Christian Wulff.

Der aus Kreta stammende Augoustinos studierte Theologie auf der Insel Chalki, in Salzburg, Münster und an der Freien Universität Berlin. 1964 wurde er in Bonn zum Priester geweiht. 1972 wurde Augoustinos zum Vikarbischof der Metropolie von Deutschland gewählt, 1980 zum Metropoliten von Deutschland. Seit 2006 ist er Vorsitzender der Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland. Er ist vielfältig für das ökumenische Miteinander der Kirchen aktiv.

Die weltweite Gebetswoche für die Einheit der Christen dauert vom 18. bis 25. Januar. Dieses Jahr haben Christen in Indonesien die liturgischen Texte erstellt. Der zentrale Gottesdienst in Deutschland am 24. Januar in Berlin steht unter dem Motto "Gerechtigkeit, Gerechtigkeit - ihr sollst du nachjagen" (5. Mose 16,20a).