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Breitenbach will Kältehilfepakt mit Bezirken

29.11.2018

"Wir werden Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit niemand auf der Straße erfriert", betonte die Sozialsenatorin

Berlin (epd). Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) will bei Bedarf die Kältehilfe in der Hauptstadt weiter ausbauen. Falls die bis zu 1.200 Plätze in Notunterkünften belegt seien, werde aufgestockt, sagte Breitenbach am Donnerstag in einer Debatte zum Thema Wohnungslosenhilfe im Berliner Abgeordnetenhaus. "Wir werden Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit niemand auf der Straße erfriert", betonte die Sozialsenatorin.

Zugleich kündigte sie an, mit den Berliner Bezirken im kommenden Jahr einen "Kältehilfepakt" über verbindliche Übernachtungsplätze anzustreben. Jeder der eine Unterkunft benötige, solle auch untergebracht werden. Weiter dankte Breitenbach den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der Berliner Stadtmission für die Öffnung von zwei U-Bahnhöfen und die Betreuung von schutzsuchenden Obdachlosen, die keine Notunterkunft nutzen wollen.   

Die Zahl der Obdachlosen in Berlin liegt Schätzungen zufolge zwischen 4.000 und 8.000 Menschen. Hinzu kommen mindestens 37.000 Personen, die als Wohnungslose ordnungsrechtlich untergebracht werden sowie Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften.

Internet
www.parlament-berlin.de