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Wahlaufruf an die Kirchengemeinden

www.pixabay.de

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Ökumenischer Wahlaufruf zur Bundestagswahl an die Kirchengemeinden
Brief des Vorsitzenden des Diözesanrates und der Präses der Landessynode an die Gemeinden  

Der Vorsitzende des Diözesanrates des Erzbistums Berlin, Bernd Streich, und die Präses der Landessynode der EKBO, Sigrun Neuwerth, appellieren in einem Schreiben an die Kirchengemeinden, am 24. September 2017 bei der Bundestagswahl ihr Wahlrecht auszuüben. „Als bekennende Christinnen und Christen sind wir gehalten, die Würde jedes Menschen zu achten und für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten und zu beten. Damit beteiligen wir uns schon an der Gestaltung unseres Landes, konstruktiv und gemeinschaftlich. Ein weiterer Schritt besteht darin, dass wir bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 von unserem Wahlrecht Gebrauch machen. Nur wenn die Mitglieder der Gesellschaft die Demokratie aktiv gestalten, wird sie funktionieren“, schreiben sie in ihrem Aufruf.  

Beide betonen, dass es von den Wählern legitimierte und engagierte Politikerinnen und Politiker brauche, „um Konsens herbeizuführen und ein Regelwerk zu gestalten, in dem wir als Gesellschaft friedlich leben können.“ Deshalb fordern sie die Gemeindeglieder dazu auf, sich mit den Programmen der Parteien auseinanderzusetzen und sie zu prüfen: „Unser Maßstab sollte sein, dass die Grundwerte unserer Demokratie gestärkt werden und die Würde jedes einzelnen Menschen gleich viel gilt. Wir rufen dazu auf, durch die Wahl für eine offene, freiheitliche und solidarische Gesellschaft einzutreten. Suchen Sie das Gespräch mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundestag und untereinander. Gemeinden sind gute Orte, um sich über politische Fragen auszutauschen, zu diskutieren, andere Meinungen und vor allem Argumente zu hören. Wir alle können voneinander lernen. Das möchten wir Ihnen heute ans Herz legen. Es geht um unser Land und damit zugleich um einen wichtigen, starken und konstruktiven Partner in Europa und der Welt. Darum kommt es auf jede Stimme an.“

Letzte Änderung am: 06.09.2017