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Seit der Wiedervereinigung 1990 lässt sich ein immer schneller verlaufender Wandel der Berliner Bestattungskultur beobachten. Durch die allgemeine Alterung der Bevölkerung sank nicht nur die Sterberate, auch die Anzahl der Sargbestattungen ging in Berlin deutlich zurück. Wurden auf  dem Friedhof St. Johannis und Heiland im Jahr 1984 noch insgesamt 112 Erdbestattungen gezählt, so waren dies im Jahr 1995 bereits nur noch 54 Erdbestattungen. Aus diesem Grund kam das Kollegium der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, als Friedhofsträger, zu dem Beschluss, den Friedhof St. Johannis und Heiland ab 1997 zunächst beschränkt und ab 2002 endgültig zu schließen. Im Jahr 2022 enden nunmehr die letzten Ruhefristen.

Um für die Zeit nach 2022 Nachnutzungsideen für den Friedhof St. Johannis und Heiland zu finden, hat sich das zuständige Friedhofsreferat des Konsistoriums der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz an den Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der Beuth-Hochschule gewandet.     

Die EKBO lädt ein zum Besuch der Ausstellung „Lebendige Zukunft – Perspektiven für den Friedhof St. Johannis und Heiland“, die zur Zeit bis zum 15.02.2018 im Evangelischen Zentrum, Georgenkirchstraße 69/70, 10249 Berlin, Haus 3, 5. Stock stattfindet. Hier lässt sich das Ergebnis dieser Zusammenarbeit mit der Beuth-Hochschule anzuschauen. In der Ausstellung werden 10 Nachnutzungsideen der Studierenden für den Friedhof präsentiert und einleitend diskutiert. Dies eröffnet den Interessierten die Möglichkeit, den Wandel der Friedhofslandschaft am praktischen Beispiel nachvollziehen zu können. 

 

 

Letzte Änderung am: 25.01.2018