www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 07 Aug 2020 12:29:56 +0200 Beirut: Menschen ins Gebet aufnehmen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/beirut-menschen-ins-gebet-aufnehmen.html „Wir sind geschockt und tief berührt von den Berichten, die uns aus Beirut erreichen“, sagt Dr. Christof Theilemann, Direktor des Berliner Missionswerkes, in einer Stellungnahme zu den verheerenden Explosionen dort. „In Gedanken und im Gebet sind wir bei den Menschen in Beirut. Bei denen, die um getötete Familienmitglieder trauern, bei den Verletzten und bei denen, die ihr Zuhause verloren haben.“

Am Morgen hatte Bischof Ibrahim Azar aus Jerusalem von den unvorstellbaren Zerstörungen in der libanesischen Hauptstadt berichtet: „Die Wucht der Explosionen war so groß, dass man sie sogar auf Zypern und in Griechenland spüren konnte. Krankenhäuser sind zerstört und haben keinen Strom mehr. Die Verletzten können nicht ausreichend versorgt werden. Mit der Zerstörung des Hafens fällt zudem ein wichtiger Infrastrukturknotenpunkt zur Versorgung des Landes weg.“

Noch immer könne das ganze Ausmaß der schrecklichen Tragödie nicht übersehen werden. „Das Gebiet um den Hafen ist dem Erdboden gleichgemacht, Autos wurden weggeschleudert und Gebäude in die Luft gesprengt. Wie viele Menschenleben zu beklagen sind, ist noch immer nicht bekannt“, sagte der Bischof der Ev. Kirche von Jordanien und dem Heiligen Land (ELCJHL). Zurzeit gehe man vor Ort von weit mehr als 100 Toten aus; mehr als 4000 Menschen seien verletzt und Hunderte noch vermisst

Viele PfarrerInnen der ELCJHL haben in den vergangenen Jahren die Theologische Fakultät in Beirut besucht. Auch Azars Tochter Sally hat dort Theologie studiert. Zudem arbeitet die Partnerkirche des Berliner Missionswerkes mit einer Reihe christlicher Partner im Libanon zusammen. Azar: „Bis jetzt wissen wir von keinen Opfern in diesen Gemeinden, aber einige ihrer Gebäude wurden erheblich beschädigt. Und natürlich hatte die libanesische Nation in den letzten Wochen sehr mit den wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und mit politischen Unruhen zu kämpfen. Wir beten für Beirut!“

Am kommenden Sonntag, 9. August, werde in den Gottesdiensten aller Gemeinden seiner Kirche der Opfer gedacht werden. Auch Spendenaktionen seien geplant, um die betroffenen Gemeinde im Libanon zu unterstützen.

Die verheerenden Explosionen in Beirut haben ein Land getroffen, das schon zuvor am Rande des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kollaps´ stand. Seit Monaten befindet sich der Libanon in einer bedrohlichen Wirtschafts- und Finanzkrise; er hatte sich im März für  zahlungsunfähig erklärt. Beinahe zeitgleich legten die strikten Corona-Beschränkungen die Wirtschaft fast vollkommen lahm. Immer mehr Libanesen drohen in Armut abzurutschen, rund 45 Prozent leben laut UN-Schätzungen bereits unterhalb der Armutsgrenze. Zudem ist das Land stark von Importen abhängig, ca. 85 Prozent aller Güter, darunter auch Nahrungsmittel und Medikamente, müssen eingeführt werden.

Zugleich ist der Libanon das Land, das pro Kopf die meisten Flüchtlinge weltweit aufgenommen hat und eine Schlüsselrolle im zerbrechlichen Gefüge des Nahen Osten spielt. „Der Libanon hat in den letzten Jahren große Solidarität gezeigt. Jetzt ist es an der internationalen Gemeinschaft, Solidarität mit dem Libanon zu zeigen und bei der  Versorgung der betroffenen Menschen in Beirut zu helfen“, mahnt Direktor Dr. Christof Theilemann an. „Das Berliner Missionswerk steht an der Seite seiner Partner im Heiligen Land und bittet darum, die Menschen in Beirut ins Gebet aufzunehmen.“

(Berliner Missionswerk)

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Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 07 Aug 2020 12:29:56 +0200
EKD versichert Partnerkirchen im Libanon Unterstützung https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/ekd-versichert-partnerkirchen-im-libanon-unterstuetzung.html
Auch der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm drückte seine Bestürzung aus. "Dass dieses Land und seine Menschen, die durch so viele wirtschaftliche und politische Probleme ohnehin gebeutelt sind und die trotz dieser Probleme weit über eine Million Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen haben, nun auch noch von dieser Katastrophe heimgesucht werden, ist furchtbar", schrieb er am Donnerstag auf Facebook.

In der deutschen Gemeinde in Beirut sind den Angaben zufolge durch die Explosion Sachschäden entstanden. Verletzte sind nicht zu beklagen.

Am Dienstag war es auf dem Beiruter Hafengelände zu einer massiven Detonation gekommen, deren zerstörerische Druckwelle über die gesamte Stadt fegte. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA vom Donnerstagmorgen kamen mehr als 130 Menschen ums Leben, rund 5.000 wurden verletzt. Lokalen Medien zufolge waren 2.700 Tonnen Ammoniumnitrat explodiert, die seit sechs Jahren im Hafen lagerten.

(epd) ]]>
Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 06 Aug 2020 13:01:38 +0200
Fürbitten für Opfer in Beirut in Berliner Kirchen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/fuerbitten-fuer-opfer-in-beirut-in-berliner-kirchen.html
Ähnlich sieht es in der St. Marienkirche aus. Bei der Mittagsandacht wollte die Gottesdienstgemeinde schweigend an die bei der Explosion Getöteten und Verletzen erinnern und für sie beten. Auch dort liege ein Kondolenzbuch aus. In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche könnten ebenfalls Kerzen angezündet werden. Beim Fürbitt-Gottesdienst am Sonntag um 18 Uhr werde ein Schwerpunkt auf dem Gedenken an die Katastrophe in Beirut liegen, hieß es.

Am Dienstag war es auf dem Beiruter Hafengelände zu einer massiven Detonation gekommen, deren zerstörerische Druckwelle über die gesamte Stadt fegte. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA vom Donnerstagmorgen kamen mehr als 130 Menschen ums Leben, rund 5.000 wurden verletzt, Tausende sind obdachlos geworden. Lokalen Medien zufolge waren 2.700 Tonnen Ammoniumnitrat explodiert, die seit sechs Jahren im Hafen lagerten.

(epd) ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 06 Aug 2020 12:51:29 +0200
Berlin erinnert an Atombombenabwürfe vor 75 Jahren https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berlin-erinnert-an-atombombenabwuerfe-vor-75-jahren.html Mit Lichtprojektionen, Glockengeläut und einer Gedenk- und Friedensandacht erinnert Berlin am Donnerstag an die Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki vor 75 Jahren. An der Fassade der Marienkirche am Fernsehturm ist von 21.30 bis 22 Uhr eine Lichtprojektion mit Bildern von der totalen Zerstörung der beiden japanischen Städte zu sehen, wie die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) am Mittwoch ankündigte.

Im Volkspark Friedrichshain wird um 8.15 Uhr die Weltfriedensglocke am Großen Teich geläutet, dazu gibt es von 17 bis 18 Uhr eine Gedenkveranstaltung mit Reden und Musikbeiträgen. Veranstalter sind unter anderen das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, das Deutsch-Japanische Friedensforum Berlin und die Friedensglockengesellschaft Berlin.

Die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche lädt gemeinsam mit den Internationalen Ärzten zur Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) zu einer Gedenk- und Friedensandacht ein. Bei der Andacht wird die Geschäftsstellenleiterin der deutschen IPPNW-Sektion, Xanthe Hall, eine Ansprache halten. Gedächtniskirchenpfarrer Martin Germer leite die Andacht.

Am Sonntag soll zudem die Lichtprojektion von der Marienkirche auch auf der Fassade der Gedächtniskirche gezeigt werden, ebenfalls von 21.30 bis 22 Uhr. Dafür befinde man sich derzeit noch in Abstimmung mit der Gemeinde, sagte Koordinator Niels Dubro.

US-Bomber hatten am 6. August 1945 auf Hiroshima und am 9. August auf Nagasaki Atombomben abgeworfen. Mehr als 100.000 Menschen starben sofort, viele weitere an den Spätfolgen.

(epd)

Info
Die Friedens- und Gedenkandacht beginnt am Donnerstag, 6. August, um 18 Uhr in der Gedächtniskirche. Der Eintritt ist frei. Es gelten die Regeln zur Pandemieeindämmung einschließlich der Registrierung von Namen und Telefonnummern der Teilnehmer.
Lichtprojektion am Donnerstag, 6. August, an der St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Str. 8, 10178 Berlin, von 21.30 bist 22 Uhr
Unter Vorbehalt: Sonntag, 9. August an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin, ebenfalls 21.30 bis 22 Uhr
Gedenkveranstaltung "Hiroshima und Nagasaki zum Gedächtnis", 17 Uhr, Volkspark Friedrichshain an der Weltfriedensglocke am Großen Teich

www.gedaechtniskirche-berlin.de
https://www.ippnw.de
www.weltfriedensglocke-berlin.de 

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Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 05 Aug 2020 14:06:22 +0200
Josef Schuster fordert mehr Zivilcourage im privaten Umfeld https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/josef-schuster-fordert-mehr-zivilcourage-im-privaten-umfeld.html
Der Würzburger Mediziner Schuster, der seit fast sechs Jahren an der Spitze des Zentralrats steht, glaubt nicht, dass es heute mehr Rassisten oder Antisemiten gibt als früher: "Aber die trauen sich das, was sie denken, plötzlich wieder zu sagen." Er habe schon vor seiner ersten Wahl im Jahr 2014 damit gerechnet, dass er vor allem als Gesprächspartner zum Thema Antisemitismus gefragt ist: "Dennoch würde ich mich freuen, wenn das jüdische Gemeindeleben auch stärker auf Interesse stoßen würde." Er baue auf das Jahr 2021, wenn man 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland feiern wolle.

Schuster sagte, ihm falle im Kampf gegen Antisemitismus "sehr wenig" außer Bildung ein. Zu Bildung gehörten für ihn auch Begegnungen mit jüdischen Menschen wie im Zentralratsprojekt "Meet a Jew" ("Triff einen Juden"), bei dem Juden vor allem mit jungen Menschen über ihr Judentum sprächen. Kein Mensch komme als Antisemit auf die Welt, sagte Schuster: "Also muss es in der Entwicklung einen Punkt geben, an dem einige in den Antisemitismus abdriften." Genau an diesem Punkt müsse man mit Bildung ansetzen.

(epd) ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 05 Aug 2020 11:04:15 +0200
Diakoniechef Lilie besucht Bethlehemstift im sächsischen Zwönitz https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/diakoniechef-lilie-besucht-bethlehemstift-im-saechsischen-zwoenitz.html Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, besucht am Donnerstag auf seiner Sommerreise das erzgebirgische Zwönitz. Er wolle vor Ort mit Verantwortlichen, Mitarbeitern und Bewohnern des von der Coronavirus-Pandemie schwer betroffenen Bethlehemstifts sprechen, teilte die Diakonie Deutschland am Dienstag in Berlin mit. In dem Altenpflegeheim der Diakonie in Zwönitz (Sachsen) hatte sich im Frühjahr ein Großteil der 70 Bewohner und Bewohnerinnen und 80 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit dem Coronavirus infiziert. Das Heim hatte auch mehrere Todesfälle zu beklagen.

Die diesjährige Sommerreise von Lilie steht im Zeichen der Corona-Pandemie. Der Präsident ist seit Montag zu Gesprächen in diakonischen Einrichtungen unterwegs, die in besonderem Maß von Covid-19 betroffen waren und sind. Nach Stationen in Freiburg im Breisgau und Mariaberg (beide Baden-Württemberg) sowie Harburg (Bayern) sind neben Zwönitz noch am Mittwoch Besuche in Hof (Bayern) und am Freitag in Wolfsburg (Niedersachsen) geplant.

Die Diakonie beschäftigt nach eigenen Angaben bundesweit etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 04 Aug 2020 13:44:29 +0200
"Wir schicken ein Schiff": "Sea-Watch 4" vor der ersten Mission https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/wir-schicken-ein-schiff-sea-watch-4-vor-der-ersten-mission.html
Bis Mitte August soll das überwiegend aus kirchlichen Spenden finanzierte Seenotrettungsschiff vom spanischen Burriana aus in See stechen - gut ein Jahr, nachdem im Juni 2019 die Petition "Wir schicken ein Schiff" veröffentlicht wurde. "Das ist Start-up-Geschwindigkeit, mit der unsere Kirche hier gehandelt hat", sagt der Grünen-EU-Politiker Sven Giegold. Er ist einer der Initiatoren der Petition, die sofort in der Kirchenleitung Unterstützung bekam. "Das Schiff wird den Druck auf die Politik erhöhen, dem Sterben im Mittelmeer ein Ende zu setzen."

Seit dem Ende der staatlichen Seenotrettung der EU-Mitgliedsländer sind nur noch private Schiffe im Mittelmeer unterwegs, um geflüchtete Menschen aus Seenot zu retten. Rund 400 Menschen sind im Jahr 2020 bislang laut Schätzungen im Mittelmeer ertrunken. Eine Tatsache, die viele Christinnen und Christen schmerzt.

Auf dem evangelischen Kirchentag im Juni 2019 in Dortmund war die Seenotrettung ein beherrschendes Thema. Die "Sea-Watch 3" lag zu diesem Zeitpunkt mit Flüchtlingen an Bord vor Lampedusa fest. Der Journalist Hans Leyendecker, damals Kirchentagspräsident, fand mehrfach deutliche Worte: "Europa darf nicht töten, auch nicht durch unterlassene Hilfeleistung." Und: "Wir dürfen das Meer nicht denjenigen überlassen, die aus dem Mare Nostrum ein Mare Monstrum machen, einen Friedhof der Menschenrechte." Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, der das Projekt Kirchenschiff in der EKD vorantrieb, sagte: "Europa verliert seine Seele, wenn wir so weitermachen." Und die Pastorin Sandra Bils brachte alles in ihrer Predigt beim Abschlussgottesdienst auf die Formel: "Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt."

Bereits in der Woche nach dem Kirchentag stimmten die Kirchenvorderen der Forderung der Petition zu, ein Schiff für die Seenotrettung im Mittelmeer anzuschaffen. Seitdem arbeitete das Kirchenamt der EKD unter Hochdruck an möglichen Wegen dahin. Denn allen war klar: Zur Reederei wird die EKD nicht. Beinahe monatlich gibt es seitdem Neues zu verkünden.

Im September steht der Plan, ein zivilgesellschaftliches Bündnis zu gründen, um Spenden für ein Schiff zu sammeln. Im November wird dafür der Trägerverein "Gemeinsam Retten e.V." gegründet. Die EKD entscheidet sich, mit der Seenotrettungsorganisation Sea-Watch zusammenzuarbeiten.

Auf der Synode der EKD in Dresden wird über das Für und Wider des Schiffs diskutiert. Innerkirchliche Skeptiker fordern, dass keine Kirchensteuermittel in die Anschaffung fließen. Grundsätzliche Kritiker der Seenotrettung argumentieren, mit der Seenotrettung unterstütze man das menschenverachtende System der libyschen Schlepper. Zuletzt steht auch infrage, ob sich die Kirche überhaupt derart politisch betätigen sollte. Doch die Befürworter sind in der Mehrheit.

Im Dezember beginnt die Spendenkampagne des Bündnisses mit dem Namen "United4Rescue", dem heute mehr als 500 Partner angehören. Ende Januar 2020 gelingt es dem Bündnis dann, das ehemalige Forschungsschiff "Poseidon" zu ersteigern. Kosten: 1,3 Millionen Euro, davon 1,1 Millionen Euro Spendengeld von "United4Rescue". Am 20. Februar wird die "Poseidon" auf ihren neuen Namen "Sea-Watch 4" getauft. Wenige Tage später sticht das Schiff in Richtung Burriana in See. "Dieses Schiff wird Leben retten und steht für eine lebendige Kirche", sagt Sven Giegold. Doch bis die "Sea-Watch 4" ausläuft, wird es mutmaßlich weitere Tote geben. Derzeit ist kein privates Seenotrettungsschiff im Mittelmeer unterwegs.

(epd)

Informationen zum Schiff
Informationen zu "United4Rescue"
Twitteraccount von Sea-Watch ]]>
Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 04 Aug 2020 13:41:33 +0200
Corona-Seelsorgetelefon der Kirchen soll bekannter werden https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/corona-seelsorgetelefon-der-kirchen-soll-bekannter-werden.html
Ab kommender Woche wollen die evangelische und katholische Kirche gemeinsam mit der Wall AG deshalb eine eigene Kampagne für das kirchliche Corona-Seelsorgetelefon starten. Erwartet werden dazu unter anderem der evangelische Bischof Christian Stäblein und der katholische Erzbischof Heiner Koch. Unter anderem sollen 1.500 Plakate an BVG-Haltestellen veröffentlicht und rund 24.000 Postkarten in Berliner Restaurants und Kneipen verteilt werden. Zur Kampagne gehört auch die eigene Internetseite www.c-st.berlin. Ziel sei, das kostenlose telefonische Hilfsangebot allen Berlinerinnen und Berlinern bekannt zu machen. Das Corona-Seelsorgetelefon ist ein gemeinsames Projekt der EKBO, des katholischen Erzbistums Berlin, von Diakonie und Caritas.

(epd)

Das Corona-Seelsorgetelefon ist täglich von 8 bis 24 Uhr kostenfrei und anonym erreichbar unter 030/403 665 885. ]]>
Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 03 Aug 2020 23:24:14 +0200
Potsdam erinnert mit Glockenläuten an Atombombenabwurf auf Hiroshima https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/potsdam-erinnert-mit-glockenlaeuten-an-atombombenabwurf-auf-hiroshima.html
Mit dem Läuten der Glocken der katholischen St. Peter und Paul-Kirche sowie der evangelischen Kirchen St. Nikolai, Friedenskirche und Erlöserkirche solle zugleich der Opfer gedacht und für die Zukunft gemahnt werden, hieß es. Das Gedenken sei vom weltweiten Netzwerk "Mayors for Peace" (dt.: Bürgermeister für den Frieden) initiiert worden, das sich für eine friedliche und nuklearwaffenfreie Welt einsetzt. Dort ist auch Potsdam Mitglied.

Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima am 6. August 1945 und auf Nagasaki am 9. August 1945 führten den Angaben zufolge zu rund 100.000 unmittelbaren Todesopfern. Wenig später kapitulierte das mit NS-Deutschland verbündete Kaiserreich Japan und der Zweite Weltkrieg ging auch im Pazifik zu Ende.

Die Kirchenglocken sollen den Angaben zufolge am Donnerstag von 8.15 bis 8.20 Uhr läuten. Dies sei der Zeitpunkt des Abwurfs der Atombombe auf die Stadt Hiroshima gewesen, hieß es.

(epd) ]]>
Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 03 Aug 2020 11:38:25 +0200
Sozialforscher Salzborn ist neuer Berliner Antisemitismusbeauftragte https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/sozialforscher-salzborn-ist-neuer-berliner-antisemitismusbeauftragte.html
Salzborn wurde 1977 in Hannover geboren. Er studierte den Angaben zufolge Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und Rechtswissenschaft an der Universität Hannover, promovierte in Köln und habilitierte sich in Gießen. Zuletzt war er außerordentlicher Professor für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Seit Mai 2019 hatte zunächst der Politikwissenschaftler Lorenz Korgel die Stelle interimsmäßig innegehabt. Der Referatsleiter für Demokratieförderung und Prävention in der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung sollte zunächst Erfahrungen sammeln, auf deren Basis dann das endgültige Stellenprofil der festgelegt werden sollte.

Der Berliner Senat hatte am 12. März 2019 das "Berliner Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention" beschlossen. Dieses sieht unter anderem die Einrichtung eines Antisemitismusbeauftragten des Landes vor. Zu dessen Aufgaben gehört unter anderem, Maßnahmen zur Antisemitismus-Prävention im Land Berlin mit Maßnahmen auf Bundes- und Bezirksebene abzustimmen.

(epd) ]]>
Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 03 Aug 2020 11:35:23 +0200