www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 21 Jun 2018 11:42:50 +0200 Bischof Dröge gegen pauschale Ausgrenzung von AfD-Christen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bischof-droege-gegen-pauschale-ausgrenzung-von-afd-christen.html Berlin (epd). Der Berliner Bischof Markus Dröge hat vor einer Ausgrenzung von AfD-Anhängern in Kirchengemeinden gewarnt. Nötig sei vielmehr eine inhaltliche Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Thesen, sagte Dröge am Mittwochabend in Berlin. Menschen dürften nicht allein wegen ihrer Ansichten ausgeschlossen werden, sondern man müsse sich an den Sachfragen abarbeiten. Als rote Linie bezeichnete er menschenverachtende Äußerungen.

Dröge verurteilte zugleich die Instrumentalisierung des Christentums durch Rechte für menschenfeindliche Thesen, völkisches Denken und die Ausgrenzung von ganzen Gruppen. Das spezifisch Christliche sei es gerade, Grenzen zu überwinden, betonte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Dröge diskutierte in der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung mit der Juristin und Buchautorin Liane Bednarz über Rechtspopulisten in den Kirchen. Hintergrund ist das aktuelle Buch von Bednarz mit dem Titel "Die Angstprediger. Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern?.  

Dröge betonte, wer sich menschenfeindlich äußere, dürfe in seiner Landeskirche keine leitende Funktion wie etwa in einem Gemeindekirchenrat einnehmen. Allerdings sei die Kirche "noch nicht so gut" darin, Debattenräume anzubieten, um auf Menschen mit rechtspopulistischen Thesen und Zukunftsängsten zu reagieren.

Weiter sagte Dröge, je weniger Menschen christlich sozialisiert sind, je mehr seien sie anfällig für rechtspopulistische Deutungen des Christentums. Diesen Menschen fehle es oft an Basiswissen über das Christentum.

Mit Blick auf Muslime sagte Dröge, Christen sollten "nicht unkritisch" mit dem islamischen Glauben umgehen. So gehöre etwa zum Menschenrecht der Religionsausübung auch die Freiheit, sich einer anderen Religion zuwenden zu können. Für Muslime ist es nach herrschender Meinung nicht möglich sich vom Islam abzuwenden.

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 21 Jun 2018 11:42:50 +0200
Martin-Niemöller-Haus wird Lern- und Erinnerungsort https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/martin-niemoeller-haus-wird-lern-und-erinnerungsort.html Berlin (epd). Das ehemalige Pfarrhaus Martin Niemöllers soll nach den Plänen der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem ein Lern- und Erinnerungsort werden. "Niemöller hat seinerzeit deutlich Nein gesagt und Widerstand geleistet. Er ist auch heute noch eine wichtige Person für alle Christen", sagte Superintendent Johannes Krug am Mittwoch in den neu gestalteten Räumen des Pfarrhauses. Das Gebäude an der Pacelliallee in Berlin-Dahlem, in dem der Pfarrer Martin Niemöller von 1931 bis zu seiner Verhaftung 1937 gewohnt und gearbeitet hat, wurde zwei Jahre lang denkmalgerecht saniert. Zur Eröffnungsfeier am Donnerstag werden unter anderem der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, sowie der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler erwartet.  

Nach den Sommerferien sollen in dem Haus Führungen, Vorträge und Seminare stattfinden, kündigte die Gemeinde an. Schulklassen, Konfirmanden, Familien und Touristen sollen sich zum Leben Niemöllers zurzeit des Nationalsozialismus, zur Rolle der Dahlemer Gemeinde und zur Flucht und Deportation der Juden informieren können. "Dabei geht es nicht nur um ein Erinnern, sondern auch um die Frage: Wo ist widerständiges Handeln heute gefragt? Kirche sollte sich auch gesellschaftspolitisch einmischen dürfen", betonte Katja von Damaros, Vorsitzende des Gemeindekirchenrats.

Zudem zeigt das Martin-Niemöller-Haus eine neue Ausstellung zur Geschichte der Bekennenden Kirche in Berlin-Dahlem. Diese wird auf 14 Tafeln in Porträts, historischen Texten und Erklärstücken dargestellt. "Wir haben die Tafeln bewusst niedrigschwellig gestaltet, damit sich auch Menschen ohne thematische Vorkenntnisse zurechtfinden", sagte Kuratorin Martina Voigt.

In den nächsten Wochen wird der Leiter des Martin-Niemöller-Hauses, Arno Helwig, als einziger hauptamtlicher Mitarbeiter sein Büro im Pfarrhaus beziehen. Der Geschichtsdidaktiker will hier Bildungsarbeit leisten. Neben dem Pfarrhaus sollen aber auch die St. Annen-Kirche und das Gemeindehaus genutzt werden. "Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung werden relevante Themen sein", sagte Helwig. Er arbeitet an dem neuen Lernort gemeinsam mit Ehrenamtlichen der Gemeinde Dahlem, des Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf und dem Verein Friedenszentrum Martin-Niemöller-Haus.  

Die Umgestaltung des Martin-Niemöller-Hauses hat den Angaben zufolge insgesamt 1,6 Millionen Euro gekostet und wurde zu 80 Prozent durch Fremdmittel finanziert. Die Planungen hatten 2011 und die Bauarbeiten 2016 begonnen. Das Gebäude war 1911 von Heinrich Straumer erbaut worden und hat eine Nutzfläche von 644 Quadratmeter. Zur denkmalgerechten Restaurierung des Hauses zählten unter anderem auch die Wiederherstellung originaler Bauelemente wie Gauben und Kaminaufsätze.

Info
Die offizielle Eröffnungsfeier des Pfarrhauses findet am Donnerstag (21.6.) um 18 Uhr in der St. Annen-Kirche, Königin-Luise-Straße 55, statt. Am Sonntag (24.6.) wird zudem ein Tag der offenen Tür zwischen 10.30 Uhr und 18 Uhr veranstaltet.

Internet
www.kg-dahlem.de
www.niemoller-haus-berlin.de

Orte
Martin-Niemöller-Haus, Pacelliallee 61, 14195 Berlin

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Wed, 20 Jun 2018 16:21:48 +0200
"die Kirche" gibt's auch digital https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/die-kirche-gibts-auch-digital.html


Berlin (epd). Die Evangelische Wochenzeitung "die Kirche" erscheint jetzt auch als Digitalausgabe. Die Wochenzeitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz könne bereits seit Anfang Juni per App auf Smartphones, Tablets, aber auch am PC gelesen werden, teilte der Wichern-Verlag am Dienstag in Berlin mit. Unter den ersten 100 Neu-Abonnenten werde zudem ein Tablet im Wert von 240 Euro verlost. Einsendeschluss dafür ist der 31. Juli 2018.

Die Wochenzeitung informiert regelmäßig über Kirche und Gesellschaft. Die neue Digitalausgabe biete dabei alle Seiten papierlos in hervorragender Bildqualität, beliebig vergrößerbare Schriftgrößen, Vorlesefunktion sowie eine ausgabenübergreifende Stichwortsuche, hieß es. Zusätzliche Hintergrundinformationen, Filme und Links sollen die Artikel ergänzen. Über die App hätten Nutzer auch Zugriff auf Archiv-Ausgaben von historischem Wert aus den 1950er bis 1990er Jahren.

Abonnenten der Printausgabe können bis zum Jahresende kostenfrei die Digitalausgabe mit einem Freischaltcode nutzen, betonte der Wichern-Verlag weiter. Ehemalige E-Paper-Leserinnen und -Leser hätten die Wahl zwischen der App und dem ursprünglichen Zusenden der Ausgabe als PDF per E-Mail.

Das Digital-Abo der Kirchenzeitung kostet den Angaben zufolge derzeit für ein Jahr 54 Euro, die Printausgabe 78 Euro. Ab 2019 soll das Kombi-Abo Print und Digital dann für 99 Euro angeboten werden, kündigte der Verlag weiter an.

Info
Informationen zur APP sind nachlesbar auf: www.die-kirche.de/app-menu/diekirche-app

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Wed, 20 Jun 2018 10:45:27 +0200
Brandenburg: Kirchen weiter gegen Diamanten aus Totenasche - Bestatter empfehlen Öffnung auch für neue Bestattungsformen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/brandenburg-kirchen-weiter-gegen-diamanten-aus-totenasche-bestatter-empfehlen-oeffnung-auch-fuer-ne.html
Solche Diamanten für Angehörige könnten wichtig zur Bewältigung der Trauer sein, sagte Gert Rothaug vom Berufsverband privater Krematorien in Berlin-Brandenburg: "Der Erinnerungswert ist das Leben nach dem Tod." Derzeit müssten Trauernde in die Schweiz, nach Tschechien oder in die Niederlande ausweichen, um Diamanten aus Totenasche pressen zu lassen. Das wäre im Fall einer Gesetzesänderung dann ganz legal oder auch im eigenen Land machbar.

Bis zu zehn Gramm Asche sollten zudem für Mini-Urnen entnommen werden können, die zuhause aufbewahrt werden können, empfahl Rüdiger Kußerow, Obermeister der Bestatter-Innung in Berlin-Brandenburg. Die Gesellschaft müsse sich im Bestattungswesen "auch auf Neues einlassen". Um nicht mehr benötigte Erinnerungsstücke aus Totenasche würdevoll aufzubewahren, könnten Aschestelen auf Friedhöfen aufgestellt werden, sagte Rothaug.

Von der evangelischen und der katholischen Kirche kam Kritik. "Hier nehmen Angehörige menschliche Überreste in Besitz", betonten der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, und der katholische Erzbischof Heiner Koch in einer gemeinsamen Erklärung. Dies widerspreche der Menschenwürde und öffne der "kommerziellen Verwertung des zu einem Gegenstand gemachten, verstorbenen Menschen die Tür".

"Der Mensch bleibt über den Tod hinaus Mensch", betonte Martina Köppen vom Erzbistum Berlin. Was irgendwann mit der Asche aus Mini-Urnen oder mit Erinnerungsdiamanten passiere, könne nicht kontrolliert werden. Dies räumten auch die Bestattervertreter ein. "Die Sicherstellung ist natürlich nicht gewährleistet", sagte Rothaug zur Frage, wie ausgeschlossen werden könne, dass entnommene und gegebenenfalls weiterverarbeitete Ascheanteile einfach entsorgt, verkauft oder auf andere Weise würdelos behandelt werden.

Die Kirchen forderten zudem erneut eine Bestattungspflicht für alle Tot- und Fehlgeburten und empfahlen dies auch für Überreste von Abtreibungen. Die bisherige gesetzliche Pflicht zur "hygienisch einwandfreien und dem sittlichen Empfinden entsprechenden Beseitigung" sollte durch eine Bestattungspflicht ersetzt werden, sagte Martin Vogel von der evangelischen Landeskirche. "Jede Begrenzung auf eine Grammzahl ist willkürlich gesetzt", betonten auch die beiden Bischöfe.

Die Bestattungspflicht sollte von der Einrichtung umgesetzt werden, in der die Tot- und Fehlgeburten stattfinden, wenn die Eltern das ihnen nach derzeitiger gesetzlicher Regelung bereits zustehende Bestattungsrecht nicht wahrnehmen, hieß es bei den Kirchen. Derzeit gibt es in Brandenburg für Totgeburten ab 1.000 Gramm Gewicht eine Bestattungspflicht.

Kirchen und Bestatter würdigten zugleich den Umgang der märkischen Parlamentarier mit den verschiedenen ethischen Fragen. "Es gibt eine sehr ernsthafte Diskussion der Abgeordneten", betonte Köppen. Viele Abgeordnete hätten sich ergebnisoffen damit befasst, sagte Rothaug. Bei der Abstimmung im Landtag, die bislang für Ende Juni angesetzt ist, wird es voraussichtlich keinen Fraktionszwang geben. Am Donnerstag befasst sich zunächst erneut der Innenausschuss mit den Änderungsplänen.

Internet
www.ekbo.de
www.erzbistumberlin.de
www.landtag.brandenburg.de
www.bestatterinnung-berlin-brandenburg.de
www.bestatter.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 18 Jun 2018 14:35:32 +0200
Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche im Hansaviertel fertiggestellt https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kaiser-friedrich-gedaechtniskirche-im-hansaviertel-fertiggestellt.html Berlin (epd). Die Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche in Berlin-Tiergarten wird nach mehr als zweijährigen Bauarbeiten wieder eingeweiht. Insbesondere der 68 Meter hohe Turm der im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1957 errichteten Kirche musste saniert werden. Durch die Schwingungen der Kirchturmglocken hatten sich immer wieder Betonteile gelöst. Die im März 2016 begonnenen Arbeiten kosteten insgesamt rund 1,6 Millionen Euro, wie der Evangelische Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte am Mittwoch mitteilte. Zur Wiedereröffnung werden am Montagnachmittag unter anderem Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke), Kulturstaatssekretär Gerry Woop (Linke) und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium Marco Wanderwitz (CDU) erwartet.

Im Rahmen des Städtebauprojektes "Hansaviertel Berlin - Stadt von Morgen" waren mehr als eine Million Euro Bundesförderung in die Instandsetzung der Kirche geflossen. Sie geht auf einen Entwurf des Architekten Ludwig Lemmer (1893-1983) zurück, der die Kirche auf den Fundamenten des 1943 zerstörten Vorgängerbaus errichtete. Kirche wie auch das gesamte Hansaviertel stehen unter Denkmalschutz.

Das von Otto Bartning (1883-1959) angeregte Gebäude gilt nicht nur in Architektenkreisen als beispielhaft für die hoffnungsvolle Aufbruchsstimmung der Architektur der ausgehenden 50er-Jahre in Berlin. Bis heute ziehe die im Volksmund wegen ihres markanten Turmes "Seelenbohrer" genannte Kirche zahlreiche Architekturinteressierte an, hieß es weiter.

Info
Die offizielle Wiedereröffnung ist am Montag, 18. Juni 2018, 15.30 Uhr.

Internet
www.ev-gemeinde-tiergarten.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Fri, 15 Jun 2018 16:11:34 +0200
Stummfilm-Fußball und Kirchenorgel https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/stummfilm-fussball-und-kirchenorgel.html Berlin (epd). In Berlin können die Spiele der Fußballweltmeisterschaft auch als Stummfilme gesehen werden, musikalisch begleitet an der Kirchenorgel. Jeweils montags und dienstags lädt der Stummfilmpianist Stephan Graf von Bothmer in die Evangelische Zwölf-Apostel-Kirche nach Berlin-Schöneberg ein zum "Public Viewing ohne nervige Moderatoren, dafür mit dramatischer Live-Filmmusik", wie von Bothmers Management am Dienstag in der Hauptstadt ankündigte. Zu erleben sei eine Show, "die Sport, Musik und nervenzerrendes Drama gekonnt vereint".

Während das Fußballspiel auf der großen Leinwand ohne Ton läuft, begleite Stephan von Bothmer die Bilder synchron an der Orgel. Er spiele keine Fan-Hymnen, sondern komponiere spontan die passende Filmmusik, steigere die Dramatik des Fußballspiels in bisher nicht gekannte Dimensionen und mache daraus ganz großes Kino: "Nie war ein Angriff aufregender, ein Chance hoffnungsvoller, ein Foul tragischer und ein Tor glücklicher als mit Bothmers Live-Filmmusik", hieß es.

In der Gruppenphase werden den Angaben zufolge die 20-Uhr-Spiele gezeigt, von den Finalspielen, die auf einen Montag oder Dienstag fallen, die Spiele um 16 Uhr und um 20 Uhr. Darunter werde auch das deutsche Achtelfinale sein, wenn es die deutsche Elf in die Finals schaffe. Die Konzerte beginnen jeweils eine Viertelstunde vor dem Anpfiff. Auftakt ist am kommenden Montag das Spiel in der Gruppe G, Tunesien gegen England. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Musiker werden erbeten.

Weitere Fußball-Konzerte wird der Stummfilmpianist zudem am 15. Juni in der Altmünsterkirche in Mainz (Portugal-Spanien) sowie am 23. Juni bei der Unicredit-Festspielnacht zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele (Deutschland-Schweden) geben. Zudem wird er am 27. Juni vor Insassen in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Moabit das Spiel Deutschland gegen Südkorea musikalisch begleiten - unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Der 47-jährige Bothmer ist Pianist und Komponist. Seit Abschluss seines Musikstudiums in Berlin und Freiburg widmet er sich vor allem der Vertonung von Stummfilmen. 2004 startete er seine "StummfilmKonzerte" in der Passionskirche Berlin-Kreuzberg.

Internet
www.stummfilmkonzerte.de

Orte
Zwölf-Aposten-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Wed, 13 Jun 2018 10:47:33 +0200
Bischof Dröge würdigt Dom als Zentrum des Protestantismus https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bischof-droege-wuerdigt-dom-als-zentrum-des-protestantismus.html
Dröge verwies dabei auf die wechselvolle Geschichte des 1905 fertiggestellten und im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Baus. Die Domgemeinde setze sich kritisch mit der Vergangenheit ihrer Kirche in der Kaiserzeit und im Nationalsozialismus auseinander. "Dieser Dom hat sich gewandelt, hat seine eigene Transformationsgeschichte erlebt", betonte der Bischof.   

Seit der Wiedereröffnung 1993 habe sich die Kirche zu einem "Zentrum des Protestantismus ausgebildet, das aus der Stadt und aus diesem Land nicht mehr wegzudenken ist: als Erinnerungsort für Staatsakte, als Ort der Trauer um Persönlichkeiten unseres Landes, aber auch als Ort, an dem das Land zusammensteht, wenn um Opfer von Anschlägen oder Unglücken getrauert wird."  

Zugleich verwies Dröge auf "liturgisch ansprechende Gottesdienste" und offene Gesprächsangebote sowie auf die Kinder- und Jugendarbeit. "Hier gibt es eine wunderbare Kirchenmusik, Angebote spiritueller Begleitung und zugleich eine Beratungsstelle für Menschen in beschwerlichen Lebenssituationen." Heute stelle sich der Dom den aktuellen Herausforderungen, so Dröge weiter. "Er verbindet Berliner, Touristen und Staatsgäste, tiefgläubige Menschen und Neugierige ohne Glaubensbindung."

Der Berliner Dom gehört zu den bedeutendsten evangelischen Kirchenbauten in Deutschland. Er wurde zwischen 1894 bis 1905 nach Plänen von Julius Raschdorff (1823-1914) in Anlehnung an die italienische Hochrenaissance und den Barock errichtet. In der Gruft finden sich die teilweise prunkvoll hergerichteten Sarkophage der Hohenzollern. Bei einem Luftangriff im Mai 1944 fiel die Kuppellaterne in das Dominnere, durchbrach den Boden und zerstörte große Teile der darunterliegenden Hohenzollerngruft. Dadurch wurde die Predigkirche innerhalb des Doms für Jahrzehnte unbenutzbar. Die rund 1.600 Mitglieder zählende Kirchengemeinde ist keine klassische Ortsgemeinde, sondern eine sogenannte Personalgemeinde innerhalb der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Internet
www.berlinerdom.de

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presse.ekbo.de ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 11 Jun 2018 12:45:00 +0200
Mehr Geld für Diakonie-Beschäftigte https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/-162d9fd6c5.html
Arbeitgeber und Arbeitnehmer seien überzeugt, mit diesem Abschluss auch die Attraktivität einer beruflichen Tätigkeit in der Diakonie deutlich zu verbessern. Mit der dreijährigen Laufzeit gebe es nun Verlässlichkeit und Planungssicherheit für Mitarbeiter und Träger. Das Diakonische Werk vertritt als Verband der freien Wohlfahrtspflege nach eigenen Angaben rund 430 selbstständige Träger der Diakonie mit mehr als 1.300 Einrichtungen und 52.000 diakonischen Beschäftigen.

Die Vereinbarung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern gelte für alle diakonischen Einrichtungen im Bereich des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, die die dessen Arbeitsvertragsrichtlinien anwenden, hieß es weiter. Die Vereinbarung enthalte neben der Entwicklung der allgemeinen Entgelte auch Veränderungen im Zulagensystem mit deutlichen Erhöhungen insbesondere bei der Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit.

Verbunden sei damit auch die schrittweise Anpassung der Stundenlöhne in den Tarifgebieten Ost und West. Diese Anpassung werde im Jahr 2025 abgeschlossen sein. Außerdem wurde beschlossen, dass Mitarbeiter der Diakonie zukünftig regelmäßig zwischen Entgelterhöhungen und Arbeitszeitreduzierung wählen können.
Internet
www.diakonie-portal.de

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presse.ekbo.de ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 06 Jun 2018 10:51:00 +0200
Berliner Gedächtniskirche erhält Originalbelag zurück https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-gedaechtniskirche-erhaelt-originalbelag-zurueck.html
Das ursprüngliche Bodenmosaik stammt vom Architekten des Neubaus der Gedächtniskirche, Egon Eiermann, aus dem Jahr 1962. Nach einer Sanierung Anfang der 1980er Jahre war der Großteil des bunten Bodenbelags verloren gegangen. Zudem litten die verbliebenen Platten unter den mittlerweile rund 1,3 Millionen Menschen, die die Kirche jährlich besuchten.

Pfarrer Martin Germer sagte bei der Präsentation des ersten fertiggestellten Abschnittes, bis zum Aufbau des traditionellen Weihnachtsmarktes um den 10. November sollten die gesamten Verlegearbeiten beendet sein. Dazu werde vorübergehend auch das Baugerüst um den neuen Glockenturm abgebaut, um den Boden neu zu gestalten.

Insgesamt geht es um eine Bodenfläche von 2.360 Quadratmeter. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro. Fertiggestellt sind bislang 385 Quadratmeter. Die historische Turmruine der Gedächtniskirche sowie Neubau und Glockenturm stehen auf einem sechs Stufen hohen Plateau, das die Gebäude vom umgebenden Breitscheidplatz heraushebt.

Begonnen hatte die Grundsanierung des Podiums sowie des rund 60 Zentimeter tiefen Unterbaus im Juli vergangenen Jahres. Wegen der allgemeinen Steigerung der Kosten im Bausektor fehlten der Gemeinde jetzt noch mehrere 100.000 Euro, sagte Pfarrer Germer. "Aber wir setzen darauf, dass das neue Erscheinungsbild viele zum Spenden animiert." Bislang hätten mehr als 300 Spender eine Podium-Patenschaft übernommen.

Bis zur Fertigstellung sollen rund 111.000 Terrakotta- und Betonscheiben verlegt werden. Sie seien durch neue Herstellungsmethoden witterungsbeständiger, tritt - und abriebfester als ihre historischen Vorgänger. Hinzu komme eine neu angelegte Unterkonstruktion, die verhindern soll, dass es wie in den 1960er Jahren wieder zu Rissen und Frostschäden kommt. So gibt es neue Entwässerungsleitungen und zusätzliche Bodeneinläufe.

Die unterschiedlich großen und farbigen Bodenscheiben sind ein in Eiermann-Bauten wiederkehrendes Motiv und sind auch als "Eiermann-Perlen" bekannt. Zudem findet sich der Bodenbelag der Außenfläche in veränderter Form auch beispielsweise im Neubau der Gedächtniskirche wieder.

Internet
www.gedaechtniskirche-berlin.de

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presse.ekbo.de ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 05 Jun 2018 13:39:00 +0200
Kirchen würdigen Engagement von Koptenbischof für Integration https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kirchen-wuerdigen-engagement-von-koptenbischof-fuer-integration.html
Der Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann würdigte das Kloster als starkes geistliches Zentrum, als einen Ort der Begegnung und als eine wichtige Anlaufstelle für Flüchtlinge. Mit dem Kloster der Koptisch-Orthodoxen Kirche sei auch das Bewusstsein in Deutschland für die koptischen Christen gewachsen. Dabei sei vielen Menschen klar geworden, "wie schwierig die Situation der Kopten in Ägypten und wie bedroht das Christentum im gesamten Nahen Osten ist", sagte der Weihbischof, der als Mitglied der Ökumenekommission Grüße der Deutschen Bischofskonferenz überbrachte.

Das koptisch-orthodoxe Kloster in Höxter-Brenkhausen feiert bis diesen Sonntag sein 25-jähriges Bestehen mit Festveranstaltungen, Gottesdiensten und einem Symposium. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte das aus dem 13. Jahrhundert stammende ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster 1993 zum symbolischen Preis von einer D-Mark an die koptische Kirche verkauft.

Die koptisch-orthodoxe Kirche existiert bereits seit dem ersten Jahrhundert. In Deutschland zählt sie nach eigenen Angaben etwa 12.000 Mitglieder. Bischof der Diözese für Norddeutschland ist Anba Damian mit Dienstsitz in Höxter-Brenkhausen. Für Süddeutschland ist der Bischof Michael El Baramousy zuständig, der seinen Sitz im Kloster St. Antonius im hessischen Kröffelbach hat.

Internet
Koptisches Kloster: www.koptisches-kloster-brenkhausen.com
Koptische Gemeinden in Deutschland: www.kopten.de

Orte
Koptisch-Orthodoxes Kloster der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Mauritius, Propsteistraße 1a, 37671 Höxter-Brenkhausen

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presse.ekbo.de ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 04 Jun 2018 10:39:00 +0200