www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sat, 30 May 2020 14:56:46 +0200 Gottesdienste im Freien sind ab dem 30. Mai mit unbegrenzter Personenanzahl zulässig https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gottesdienste-im-freien-sind-ab-dem-30-mai-mit-unbegrenzter-personenanzahl-zulaessig.html Die wichtigsten Punkte der am 30. Mai 2020 in Kraft tretenden aktualisierten 9. Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2-EindmaßnV) inhaltlich zusammengefasst: ·        

Hygienevorschriften: Betriebe, Einrichtungen und andere Angebote müssen hinsichtlich der Hygienevorschriften die Mindestanforderungen erfüllen. Dazu gehört zum Beispiel die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen anwesenden Personen, gut sichtbare Aushänge zu den Abstandsregelungen, eine ausreichende Belüftung in den Innenräumen, die Steuerung des Zutritts zur Vermeidung von Warteschlangen, Anwesenheitsdokumentationen, Reservierungssysteme oder andere geeignete Verfahren zur Kontaktnachverfolgung. Betreiber müssen zudem je nach Angebot ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept erstellen. ·        

Mund-Nasen-Bedeckung: Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist unter anderem im öffentlichen Personennahverkehr, im Eisenbahn- und Flugverkehr sowie auf Fähren von Fahrgästen, Kontrolleuren sowie Servicepersonal, in Taxis (Fahrgäste), auf Bahnhöfen, in Haltestellenbereichen, auf Flughäfen und in Fahrterminals, in Gewerbebetrieben mit Publikumsverkehr von Kunden, in Kinos (wenn sich der Gast nicht an seinem Sitzplatz aufhält), in Museen, Gedenkstätten und ähnlichen Kultur- und Bildungseinrichtungen von Besuchern, sowie in Verkaufsstellen, Gaststätten im Innenbereich (Personal mit Gästekontakt sowie von Gästen, soweit sie sich nicht am Tisch aufhalten), in Arztpraxen, Friseurbetrieben und in Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege zu tragen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. ·        

Veranstaltungen, Zusammenkünfte und Ansammlungen: Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Zusammenkünfte und Ansammlungen dürfen nicht stattfinden, soweit sich aus der Verordnung nichts anderes ergibt. Davon ausgenommen sind Zusammenkünfte im Kreise der Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partner, der Angehörigen des eigenen Haushalts und derjenigen Personen, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht, sowie zusätzlich weiteren Personen aus einem anderen Haushalt unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist mit fünf Personen oder mit Personen aus zwei Haushalten gestattet. o    Veranstaltungen und Zusammenkünfte im privaten oder familiären Bereich von bis zu 50 Personen sind erlaubt, sofern dies aus zwingenden Gründen erforderlich sind. o    Sonstige Veranstaltungen und Zusammenkünfte im Innenraum sind ab dem 2. Juni 2020 mit bis zu 150 Personen und ab dem 30. Juni 2020 bis zu 300 Personen erlaubt. Sonstige Veranstaltungen und Zusammenkünfte sind unter freiem Himmel ab dem 2. Juni 2020 bis zu 200 Personen, ab dem 16. Juni 2020 bis zu 500 Personen und ab dem 30. Juni 2020 1.000 Personen zugelassen. ·        

Gottesdienste: Religiös-kultische Veranstaltungen im Freien sind ab dem 30. Mai 2020 mit unbegrenzter Personenanzahl zulässig. Im Innenraum ab dem 2. Juni mit 200 Personen und ab dem 16. Juni unbegrenzt. ·        

Fitnessstudios: Fitnessstudios und ähnliche Unternehmen, gewerbliche Sportanlagen, sportbezogene gewerbliche Freizeitangebote, gewerbliche Tanz- und Ballettschulen sowie gewerbliche Bildungsangebote, die das gemeinsame Sporttreiben beinhalten dürfen ab dem 2. Juni wieder öffnen. ·        

Spielhallen: Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen und ähnliche Betriebe dürfen ab dem 2. Juni 2020 für den Publikumsverkehr geöffnet werden. ·        

Kinos: Kinos können ab dem 30. Juni 2020 geöffnet werden. Die Freiluftkinos dürfen ab dem 2. Juni öffnen. ·        

Schankwirtschaften: Reine Schankwirtschaften (Gäste dürfen nur mit an Tischen bedient werden), Rauchergaststätten, Shisha-Gaststätten, Shisha-Bars dürfen ab dem 2. Juni 2020 geöffnet werden (bis 23 Uhr). ·        

Demonstrationsrecht: Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel im Sinne von Artikel 8 des Grundgesetzes sind ab dem 30. Mai ohne zahlenmäßige Beschränkung der Teilnehmenden zulässig, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern sowie weitere Hygieneregeln eingehalten werden.

]]>
Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sat, 30 May 2020 14:56:46 +0200
Evangelische Kirche rechnet mit Kirchensteuer-Minus durch Corona https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/evangelische-kirche-rechnet-mit-kirchensteuer-minus-durch-corona.html
Die Grünen im Bundestag riefen angesichts der Corona-Krise zu einem stärkeren Schutz der Religionsausübung auf. "Die gesellschaftliche Relevanz der Kirchen für ihre Gläubigen und Gemeinden wird gerade in diesen Zeiten der Krise bewusst und verdeutlicht einmal mehr, dass es hier dringend eine stärkere Unterstützung und Würdigung bedarf", sagte der stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende und Religionsbeauftragte, Konstantin von Notz, den Funke-Zeitungen. Die derzeitigen Einschränkungen in Gottesdiensten seien allerdings "zum Schutz der Gesundheit und des Lebens" weiterhin geboten.

Die Kirchensteuer ist die größte Einnahmequelle der Kirchen. Ein konjunktureller Einbruch und Kurzarbeit könnten zu einem Steuerrückgang führen, denn Kurzarbeitergeld wird nicht besteuert. Zudem ist mit steigenden Arbeitslosenzahlen zu rechnen. Die Höhe des Kirchensteuersatzes ist regional verschieden: In Bayern und Baden-Württemberg liegt er bei acht Prozent, in den übrigen Bundesländern bei neun Prozent der Einkommens-, Lohn- oder Kapitalertragsteuer.

(epd) ]]>
Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 29 May 2020 12:27:14 +0200
Evangelische Kirche kritisiert Annexionspläne Israels https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/evangelische-kirche-kritisiert-annexionsplaene-israels.html
Er befürchte, dass die Annexion bestimmter Gebiete in Palästina nicht nur dem Völkerrecht widersprechen würde, "sie würde auch die noch vorhandenen Chancen einer Neuaufnahme des Friedensprozesses zerstören". "Das darf nicht passieren", sagte der bayerische Landesbischof. Ziel müsse eine Zweistaatenlösung bleiben.

Die Evangelische Mittelost-Kommission (EMOK) veröffentlichte am Donnerstag eine Stellungnahme, in der sie die israelische Regierung auffordert, die von ihr vereinbarten Annexionspläne auszusetzen. Zugleich wird an Verantwortliche und Bevölkerung auf beiden Seiten appelliert, sich für Friedensverhandlungen einzusetzen.

Eine Friedenslösung könne nur auf dem Verhandlungsweg und unter Achtung der geltenden Menschenrechts- und Völkerrechtsnormen erreicht werden, sagte der Kommissionsvorsitzende und frühere Berliner Bischof Markus Dröge. Die Kommission ist ein Zusammenschluss von Kirchen, Missions- und Hilfswerken sowie christlichen Organisationen, die Beziehungen zum Nahen Osten pflegen.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat mit seiner jüngsten Ankündigung, Teile des Westjordanlands annektieren zu wollen, international Kritik ausgelöst.

(epd) ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 29 May 2020 12:25:59 +0200
Kuppelkreuz auf Berliner Stadtschloss sorgt für Debatte https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kuppelkreuz-auf-berliner-stadtschloss-sorgt-fuer-debatte.html
Darin betont etwa Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland: "Das Kreuz auf der Kuppel gehört als kulturelles und historisches Erbe dazu und ich empfinde dabei kein Gefühl des Störens, zumal man diesen Kontext nicht verschleiern oder zwanghaft abschaffen soll." Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) erklärte, das zur Rekonstruktion dazugehörige Kreuz sei ein markantes Zeichen - und eine Einladung zur Diskussion: "Das Kreuz als Symbol für das Christentum steht für Nächstenliebe, Freiheit, Weltoffenheit und Toleranz." Dies entspreche der "Grundhaltung des Humboldt Forums" als "Forum der Verständigung" im gleichberechtigten Dialog der Weltkulturen.

Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sieht dagegen mit Kreuz und Inschrift auf der Kuppel eine "'Überschrift' über dem Humboldt Forum, die ich als falsches Signal empfinde". Das Kreuz sei "ein eindeutig religiöses Zeichen, seine Inhalte klar definiert". Seine Alleinstellung konterkariere "nahezu alles, was wir mit dem Humboldt Forum wollen: Zeigen, wie mehrdeutig, vielfältig, verschlungener, breiter und tiefer unsere Wurzeln tatsächlich sind".

Christoph Markschies, Dekan der Theologische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, und designierter Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, erklärte, "als historisch denkender Mensch bin ich dankbar dafür, dass man die Aufgabe der Wiedererrichtung der Fassaden kunsthistorisch wie denkmalpflegerisch ernst genommen hat". Allerdings analysiere er heute "die Laientheologie" des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV., "die in der Kuppel Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Ausdruck als bedeutendes Kunstwerk findet", wie viele andere Zeugnisse der Christentumsgeschichte "mit erheblicher Distanz". Der Streit um das Kreuz könne aber "Katalysator notwendiger Debatten unserer Gesellschaft sein", etwa über die Rolle von Religion: "Insofern freue ich mich über das Kreuz auf der Kuppel."

Der frühere Bundestagspräsident und bekennende Katholik, Wolfgang Thierse (SPD), geht davon aus, dass niemand das Kreuz auf der Kuppel "noch ernsthaft als Triumphzeichen missverstehen" werde, "auch wenn es einmal das Zeichen einer Thronreligion gewesen ist". Das Kreuz sei als religiöses Zeichen "Versinnbildlichung von Leid und Heil, von Opfer und Erlösung". Als solches Zeichen "wirkte und wirkt es weit übers Christentum hinaus, ist es Teil einer globalen und auch säkularen Kultur und Geschichte geworden und geblieben", sagte Thierse, der auch Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Humboldt Forum ist.

Der evangelische Theologe Richard Schröder und Vorsitzende des Fördervereins Berliner Schloss erklärte, "heute leben wir in einer postchristlichen Gesellschaft". Diese Herkunft unsichtbar machen zu wollen, sei aber "trotzdem keine gute Idee": "Das behindert den interkulturellen Dialog, der davon lebt, dass die Teilnehmer ihre Herkünfte mitbringen und ansprechen. Es gibt viele Kulturen und Sprachen. Keiner zugehören zu wollen macht kulturlos und sprachlos."

Die Berliner Mitbegründerin einer liberalen Moscheegemeinde und Frauenrechtlerin Seyran Ates, betonte, ein "Verzicht auf das Kreuz, im Interesse einer religiös-multikulturellen Gesellschaft, wäre geradezu eine Verleugnung der Geschichte des Ortes und des Gebäudes. Ein Bewusstsein für die eigene Geschichte mit all ihren Widersprüchen verdient stets den Vorrang, vor falscher Rücksichtnahme", so Ates.

(epd) ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 27 May 2020 19:42:15 +0200
Gottesdienste in Brandenburg mit 150 Teilnehmenden erlaubt https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gottesdienste-in-brandenburg-mit-150-teilnehmenden-erlaubt.html Erleichterungen unter anderem für Kultur, Sport und Familien: Die neue Verordnung der brandenburgischen Landesregierung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sieht wegen derzeit niedriger Infektionszahlen weitere Lockerungen vor. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) stellte am Dienstag in Potsdam gemeinsam mit Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) eine neue Eindämmungsverordnung vor, die zunächst bis zum 15. Juni gelten soll. Dabei appellierte Woidke an Verantwortung und gesunden Menschenverstand, Leichtsinn und Übermut in Schach zu halten. Trotz aller Lockerungen gelte weiter das Abstandsgebot zwischen Menschen und die Beschränkung sozialer Kontakte. Ein neuer Shutdown müsse unbedingt verhindert werden.

Nonnemacher warnte davor, sich trotz der Lockerungen in falscher Sicherheit zu wiegen: "Das Virus ist immer noch da!" Alle müssten Verantwortung übernehmen: "Sonst werden auch in Brandenburg schnell neue Infektionsgeschehen aufflammen", so Nonnemacher. Mit Blick auf Ankündigungen aus anderen Bundesländern, die Einschränkungen vollkommen aufzugeben, warnte Woidke vor Alleingängen und Eitelkeiten einzelner Regierungschefs.

In Brandenburg sind von Donnerstag an Versammlungen und Veranstaltungen wie genehmigte Demonstrationen oder Gottesdienste unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt. Private Feiern wie Hochzeiten sind bei "gewichtigem Anlass" mit bis zu 50 Personen zugelassen - drinnen wie draußen. Auch Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel dürfen dann mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen.

Außerdem ist ab Donnerstag künftig auch der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen möglich. Ab 6. Juni sollen dann auch Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Theater und Kinos in Räumen mit bis zu 75 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen stattfinden dürfen.

Weiter verständigte sich die Landesregierung darauf, dass ab Donnerstag öffentliche und private Indoor-Sportanlagen wie Sporthallen, Fitnessstudios und Tanzschulen wieder öffnen dürfen, allerdings ohne Zuschauer. Geschlossen bleiben Indoor-Spielplätze, da die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht gewährleistet werden könne. Dabei gilt grundsätzlich für alle Betreiber, dass Hygienekonzepte vorliegen müssen.

Auch die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht ist ab Donnerstag aufgehoben. Feste an Schulen sind zu besonderen Anlässen unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien.

Ab 13. Juni sollen auch Spaß- und Freizeitbäder, Trockensaunen über 80 Grad Celsius ohne Aufgüsse, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen öffnen. Personen mit Atemwegserkrankungen dürfen Sportanlagen und Bäder nicht betreten. Weiter dürfen in Brandenburg ab Donnerstag unter bestimmten Voraussetzungen auch Spielhallen und Wettannahmestellen wieder öffnen. In Brandenburg wurden bis Dienstag 3.246 Covid-19-Fälle statistisch erfasst, acht mehr als einen Tag zuvor.

(epd)

]]>
Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 27 May 2020 12:45:00 +0200
Deutsches Historisches Museum sucht private Fotos aus Ostdeutschland https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/deutsches-historisches-museum-sucht-private-fotos-aus-ostdeutschland.html
Ausgewählte Alben und Gesprächsaufzeichnungen würden anschließend in die Sammlung des Deutschen Historischen Museums aufgenommen. Damit erweitere das Museum seine fotografische Sammlung, die bisher nur wenige private Fotografien aus ostdeutschen Kontexten enthalte.

Anhand der privaten Aufnahmen und Kommentare sollen nach Angaben des DHM die biografischen und familiären Brüche und Kontinuitäten in Ostdeutschland vor und nach der "Wende" aufgezeigt werden. Die gesammelten Quellen würden wissenschaftlich ausgewertet und stünden auch nach dem Projektende für weitere Forschung und Ausstellungen zur Verfügung. Das Projekt "Biografie und Geschichte. Private Fotografie in Ostdeutschland 1980-2000" wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

(epd)

Info
Anmeldung telefonisch unter 0151-10409096 oder per E-Mail an: privatefotografie@stiftung-reinbeckhallen.de

www.dhm.de
www.reinbeckhallen.de 
]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 27 May 2020 11:16:21 +0200
Diakonische Beratungsstellen befürchten rasant zunehmende Verschuldung https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/diakonische-beratungsstellen-befuerchten-rasant-zunehmende-verschuldung.html Diakoniedirektorin Barbara Eschen erläutert: „Über den gesamten Zeitraum des Lock-Downs haben unsere Beratungsstellen mit großem Engagement ihr Beratungsangebot telefonisch sowie per Email aufrecht erhalten. Teilweise wurde im Home Office gearbeitet, oftmals auch in den Beratungsräumen in Schichten, um zu engen Kontakt zu den Kolleg*innen zu vermeiden. In Notfällen war es in allen Beratungsstellen möglich, eine direkte Übergabe von Unterlagen zu organisieren“. Besondere Schwierigkeiten bereitetet die telefonische Beratung ohne direkten Kontakt zu den Beratenden denjenigen Klient*innen, die Sprachschwierigkeiten haben oder nur partiell des Lesens und Schreibens mächtig sind. Für diese Menschen war es oftmals schwer, ihre Anliegen ohne Mimik und Gestik deutlich zu machen, zudem konnten die Dienste von Sprachmittler*innen nicht ohne Weiteres in Anspruch genommen werden.

Daher vermeldet die Direktorin des Diakonischen Werkes Eschen: „Seit etwa zwei Wochen werden unter Einhaltung der Abstandsregeln und nach Terminvergabe wieder mehr und mehr face-to-face Beratungen ermöglicht. Hierzu werden in vielen Fällen die Beratungsräume umgestaltet.“ Die Einhaltung der Abstandsregeln wird allerdings dazu führen, dass weniger Klient*innen beraten werden können als unter Normalbedingungen. 

Mit Blick auf die finanziellen Einbußen vieler Menschen durch die Pandemie weisen die diakonischen Schuldnerberatungsstellen eindringlich darauf hin, dass im weiteren Verlauf des Jahres mit einer Verschuldungwelle gerechnet werden muss.

„Sowohl die Anzahl der Privatinsolvenzen wird steigen als auch die Zahl der Menschen, die intensiv durch Schuldnerberatung begleitet werden müssen, um ihre finanzielle Schieflage in den Griff zu bekommen und damit massive gesellschaftliche Folgekosten zu vermeiden.“ prognostiziert Eschen.

Vor diesem Hintergrund ist es zentrales Anliegen, das Angebot der Schuldnerberatung auch unter Sparzwängen finanziell abzusichern. Die Entlastung und Stabilisierung der Eltern durch gute Fachberatung kommt nicht zuletzt den Kindern in überschuldeten Familien zugute. „Die diakonischen Schuldnerberatungen haben einen großen Anteil daran, dass es momentan in vielen Haushalten noch funktioniert. Sie haben getan, was sie trotz Corona konnten.

Die diesjährige Aktionswoche stellt Kinderrechte in den Mittelpunkt: „Um den Kindern das Recht auf eine von Schuldenproblemen unbelastete Kindheit und Jugend zu gewährleisten und ihnen gute Startbedingungen für die Zukunft zu schaffen, bedarf es deutlicher Reformen“, sagt Barbara Eschen. Wenn auch das „Starke-Familien-Gesetz“ ein Anfang sei, um Familien mit niedrigem Einkommen zu unterstützen, sei ein bedarfsgerechter Ausbau familien- und sozialpolitischer Leistungen wie des Mindestunterhalts, des Regelsatzes für Kinder und Jugendliche in Grundsicherung und der Sozialhilfe dringend erforderlich. „Längerfristig müsste die Einführung einer eigenständigen Kindergrundsicherung umgesetzt werden“, so Barbara Eschen.  

Mitgliedsorganisationen des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz betreiben 4 diakonische Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen in Berlin sowie eine Schuldnerberatungsstelle für den Berliner Justizvollzug. 6 Beratungsstellen beraten in Brandenburg an 13 Beratungsstandorten Ratsuchende zu allen Fragen rund um Ver- und Überschuldung.

Das Diakonische Werk Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz (DWBO) ist ein Verband der Freien Wohlfahrtspflege, der die Sozialen, Bildungs- und Gesundheitsdienste der evangelischen Kirchen in Berlin und Brandenburg  vertritt , sich für Teilhabe und Vielfalt engagiert und sich im Sinne der Nächstenliebe für benachteiligte und ausgegrenzte Menschen einsetzt.  Der Verband vertritt rund 400 selbstständige Träger der Diakonie mit über 1.300 Einrichtungen und 52.000 diakonischen Beschäftigen.

]]>
Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 26 May 2020 12:49:12 +0200
Wendischer Pfingstgottesdienst http://https://ekbo.de/fileadmin/ekbo/mandant/ekbo.de/0._Startseite/03._PDFs_und_Audios/20200601.Wendischer_Pfingstgottesdienst.pdf Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 25 May 2020 17:20:38 +0200 Zu Pfingsten deutsch-polnischer Gottesdienst an der Grenze https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/zu-pfingsten-deutsch-polnischer-gottesdienst-an-der-grenze.html www.ekkos.de verfolgt werden. In der historischen Friedenskirche selbst dürfen nur 50 Menschen den Gottesdienst mitfeiern.

Der Gottesdienst zu Pfingsten in Frankfurt (Oder) wird den Angaben zufolgen seit vielen Jahren als ökumenischer deutsch-polnischer Gottesdienst gestaltet. Texte und Lieder würden in beiden Sprachen gesungen und polnische Gäste eingeladen. Dies sei einerseits in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie besonders schwierig. Andererseits sei eine solche Form gerade angesichts von Grenzschließungen und teils scharfer Töne zwischen den europäischen Ländern wichtiger denn je.

Gemeindeglieder und Interessierte werden gebeten, für das Verfolgen des Livestreams jeweils an den Ort zu gehen, der am nächsten an ihrer Wohnung liegt. So könnten an diesem Tag vier ökumenische "Stadtteilgemeinden" entstehen, hieß es. Als Predigt werde eine Videobotschaft des katholischen Weihbischofs Pawel Socha aus Zielona Gora eingespielt.

epd

Info
Der Gottesdienst wird per Livestream in vier Gemeindehäuser der Stadt übertragen:
-- Gemeindehaus St. Georg der Ev. Kirchengemeinde am Karl-Ritter-Platz,
-- Maximilian-Kolbe-Haus der der Katholischen Kirchengemeinde in der Franz-Mehring-Str. 4,
-- Gemeindehaus Kreuz der Ev. Kirchengemeinde in der Friedrich-Ebert-Str. 53
-- Versammlungsraum der Landeskirchlichen Gemeinschaft in der Pillgramer Str. 12
]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 25 May 2020 17:18:25 +0200
Kuppelkreuz auf Berliner Schloss für Ende Mai geplant https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kuppelkreuz-auf-berliner-schloss-fuer-ende-mai-geplant.html
Das Kuppelkreuz gehört den Angaben zufolge zur vollständigen historischen Rekonstruktion der Kuppel und wird aus Spenden finanziert. Nach Kritik an den Plänen hatte der Stiftungsrat im Juni 2017 sein Vorhaben noch einmal bekräftigt. Die Stiftung kündigte zur Montage von Laterne und Kreuz auf der Kuppel ein umfangreiches "Dossier" mit unterschiedlichen Stellungnahmen an.

Das inzwischen rund 644 Millionen Euro teure Humboldt Forum im wiederaufgebauten Stadtschloss sollte ursprünglich ab September schrittweise öffnen. Wegen der Corona-Pandemie ist der Termin aber nicht zu halten. Es sei zu Kapazitätseinschränkungen und Lieferengpässen auf der Baustelle gekommen, teilte die Stiftung zur Begründung bereits am 11. Mai mit. Allerdings werde an ersten Publikumsöffnungen noch in diesem Jahr festgehalten. Das Humboldt Forum soll künftig unter anderem das Ethnologische Museum, das Museum für Asiatische Kunst, die Berlin-Ausstellung und das Humboldt-Lab beheimaten.

Bereits sichtbar ist an der Kuppel ein in den vergangenen Tagen angebrachtes Schriftband mit goldgelben Buchstaben auf blauem Untergrund unterhalb des Gesimses. Sie geht auf Preußen-König Friedrich Wilhelm IV (1795-1861) zurück. Der Text auf dem Schriftband lautet laut Stiftung: "Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind."

Das Humboldt Forum wird nach weitgehend historischem Vorbild am Ort des früheren Berliner Schlosses errichtet. Das Barockschloss wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1950/1951 abgerissen. In der DDR stand dort der Palast der Republik, der zwischen 2006 und 2008 abgerissen wurde. 2002 hatte der Bundestag den Wiederaufbau des Schlosses als Humboldt Forum beschlossen.

Öffnen sollen noch in diesem Jahr etwa der sogenannte Schlüterhof mit Gastronomie und die Schlosspassage mit dem Museumsshop. Auch die Ausstellungen zur Geschichte des Ortes im Skulpturensaal und im Schlosskeller würden für das Publikum geöffnet, hieß es Mitte Mai.

(epd) ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sat, 23 May 2020 15:20:49 +0200