www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 03 Aug 2020 23:24:14 +0200 Corona-Seelsorgetelefon der Kirchen soll bekannter werden https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/corona-seelsorgetelefon-der-kirchen-soll-bekannter-werden.html
Ab kommender Woche wollen die evangelische und katholische Kirche gemeinsam mit der Wall AG deshalb eine eigene Kampagne für das kirchliche Corona-Seelsorgetelefon starten. Erwartet werden dazu unter anderem der evangelische Bischof Christian Stäblein und der katholische Erzbischof Heiner Koch. Unter anderem sollen 1.500 Plakate an BVG-Haltestellen veröffentlicht und rund 24.000 Postkarten in Berliner Restaurants und Kneipen verteilt werden. Zur Kampagne gehört auch die eigene Internetseite www.c-st.berlin. Ziel sei, das kostenlose telefonische Hilfsangebot allen Berlinerinnen und Berlinern bekannt zu machen. Das Corona-Seelsorgetelefon ist ein gemeinsames Projekt der EKBO, des katholischen Erzbistums Berlin, von Diakonie und Caritas.

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Das Corona-Seelsorgetelefon ist täglich von 8 bis 24 Uhr kostenfrei und anonym erreichbar unter 030/403 665 885. ]]>
Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 03 Aug 2020 23:24:14 +0200
Potsdam erinnert mit Glockenläuten an Atombombenabwurf auf Hiroshima https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/potsdam-erinnert-mit-glockenlaeuten-an-atombombenabwurf-auf-hiroshima.html
Mit dem Läuten der Glocken der katholischen St. Peter und Paul-Kirche sowie der evangelischen Kirchen St. Nikolai, Friedenskirche und Erlöserkirche solle zugleich der Opfer gedacht und für die Zukunft gemahnt werden, hieß es. Das Gedenken sei vom weltweiten Netzwerk "Mayors for Peace" (dt.: Bürgermeister für den Frieden) initiiert worden, das sich für eine friedliche und nuklearwaffenfreie Welt einsetzt. Dort ist auch Potsdam Mitglied.

Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima am 6. August 1945 und auf Nagasaki am 9. August 1945 führten den Angaben zufolge zu rund 100.000 unmittelbaren Todesopfern. Wenig später kapitulierte das mit NS-Deutschland verbündete Kaiserreich Japan und der Zweite Weltkrieg ging auch im Pazifik zu Ende.

Die Kirchenglocken sollen den Angaben zufolge am Donnerstag von 8.15 bis 8.20 Uhr läuten. Dies sei der Zeitpunkt des Abwurfs der Atombombe auf die Stadt Hiroshima gewesen, hieß es.

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Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 03 Aug 2020 11:38:25 +0200
Sozialforscher Salzborn ist neuer Berliner Antisemitismusbeauftragte https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/sozialforscher-salzborn-ist-neuer-berliner-antisemitismusbeauftragte.html
Salzborn wurde 1977 in Hannover geboren. Er studierte den Angaben zufolge Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und Rechtswissenschaft an der Universität Hannover, promovierte in Köln und habilitierte sich in Gießen. Zuletzt war er außerordentlicher Professor für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Seit Mai 2019 hatte zunächst der Politikwissenschaftler Lorenz Korgel die Stelle interimsmäßig innegehabt. Der Referatsleiter für Demokratieförderung und Prävention in der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung sollte zunächst Erfahrungen sammeln, auf deren Basis dann das endgültige Stellenprofil der festgelegt werden sollte.

Der Berliner Senat hatte am 12. März 2019 das "Berliner Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention" beschlossen. Dieses sieht unter anderem die Einrichtung eines Antisemitismusbeauftragten des Landes vor. Zu dessen Aufgaben gehört unter anderem, Maßnahmen zur Antisemitismus-Prävention im Land Berlin mit Maßnahmen auf Bundes- und Bezirksebene abzustimmen.

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Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 03 Aug 2020 11:35:23 +0200
Käßmann warnt vor Verrohung der Sprache https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kaessmann-warnt-vor-verrohung-der-sprache.html Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, warnt vor einer zunehmenden Verrohung der Sprache. "Ich finde, es ist eine Frage des Anstands, ob wir diskriminierende Äußerungen benutzen, die andere verletzen", schreibt Käßmann in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". Es gehe um "Respekt voreinander". Dieser sei bitter nötig in einer "Zeit, in der die Sprache verroht."

Manche Leute würden sich über die Veränderung der Begriffe empören, etwa den Wandel vom "Negerkuss" zum "Schokokuss", so die frühere hannoversche Landesbischöfin: "Sie sagen, es sei übertriebene, ja, geradezu verordnete Korrektheit." Käßmann: "Aber warum wollen sie andere bewusst beleidigen?" Als hellhäutige Frau könne sie nicht beurteilen, wie sich rassistische Ausgrenzung anfühlt. "Aber ich kann es ahnen", so Käßmann weiter.

Käßmann fügte hinzu: "Und deshalb bin ich froh, dass Sprache sich ändern kann, wenn sich die Wahrnehmung verändert." In einem weltoffenen Land habe Rassismus nichts zu suchen. "Wir leben hier zusammen als Menschen unterschiedlicher Hautfarbe. Und das ist gut so", betonte die Theologin.

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sun, 02 Aug 2020 22:05:51 +0200
Juden und Protestanten gedenken mit Sinti und Roma der NS-Opfer https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/juden-und-protestanten-gedenken-mit-sinti-und-roma-der-ns-opfer.html 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz haben Vertreter von Juden, Christen sowie der Sinti und Roma dort gemeinsam an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Eine deutsche Delegation mit Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), des Zentralrats der Juden und des Zentralrats der Sinti und Roma nahm am Sonntag an einer Gedenkzeremonie der Sinti und Roma im ehemaligen "Zigeunerlager" Auschwitz-Birkenau teil. Der 2. August ist der vom Europäischen Parlament initiierte Europäische Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sowie der Vorsitzende des Zentralrats der Sinti und Roma, Romani Rose, legten im Konzentrationslager Kränze nieder. Es ist das erste Mal, dass Protestanten zusammen mit Juden und Sinti und Roma an historischer Stätte gemeinsam der Opfer des Nationalsozialismus gedachten.

Am 2. August 1945 seien die letzten im Lager lebenden 4.300 Sinti und Roma ermordet worden, sagte Rose. "Wir gedenken heute aller Opfer" - an die im Holocaust ermordeten 500.000 Sinti und Roma und sechs Millionen Juden. Für die wenigen Überlebenden sei es bis heute eine Verpflichtung, die Erinnerung an dieses Verbrechen zu bewahren.

Der Präsident des Verbands der Sinti und Roma in Polen, Roman Kwiatkowski, sprach von einem "archaischen Nationalismus", der sich heute wieder ausbreite, als ob Auschwitz nie stattgefunden habe. Es sei eine Wiedergeburt des Rassenhasses.

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sun, 02 Aug 2020 21:55:14 +0200
Göring-Eckardt empfiehlt Gotteslob unter der Dusche https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/goering-eckardt-empfiehlt-gotteslob-unter-der-dusche.html Katrin Göring-Eckardt fällt der Verzicht auf Gemeindegesang während der Corona-Pandemie schwer. "Dann singen wir halt 'Großer Gott, wir loben Dich' unter der Dusche", sagte die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag dem Magazin "zeitzeichen" (August-Ausgabe).

Der 54-Jährigen, die in der evangelischen Kirche engagiert ist und von 2009 bis 2013 an der Spitze der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) stand, hat nach eigenen Worten "die ganz normale Gemeinschaft gefehlt", als keine Gottesdienste stattfanden. "Ich bin dann auch wieder in den Gottesdienst gegangen, als es erlaubt war. Aber das ist natürlich nicht dasselbe, wenn man nicht singen darf", sagte sie.

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sat, 01 Aug 2020 14:58:13 +0200
Jüdische Organisationen verteidigen Felix Klein https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/juedische-organisationen-verteidigen-felix-klein.html Jüdische Organisationen und Vertreter aus Wissenschaft und Gesellschaft haben den deutschen Antisemitismusbeauftragten Felix Klein gegen Kritik verteidigt. In zwei am Freitag veröffentlichten offenen Briefen werfen sie den Kritikern vor, den Antisemitismus und die Israelfeindlichkeit hierzulande zu relativieren.

Die Vorwürfe gegen Klein und der relativierende Umgang mit dem wieder grassierenden Antisemitismus, die von mehr als 60 Wissenschaftlern, Schriftstellern und Künstlern geäußert worden seien, habe die jüdische Gemeinschaft verletzt, schrieb der Präsident der Konferenz der Europäischen Rabbiner, Pinchas Goldschmidt, an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Wer solche am wirklichen Problem vorbeigehende Debatten initiiere, leiste Antisemiten einen Vorschub.

Goldschmidt erklärte, man könne mit der Politik Israels einverstanden oder nicht einverstanden sein. Er wünsche sich eine Debatte in Deutschland, die den Kern des hiesigen Antisemitismus bekämpfe.

In einem zweiten am Freitag veröffentlichen Brief heißt es, Klein werde "wiederholt in ungerechtfertigter, ehrabschneidender und inakzeptabler Weise angegriffen". Nur wenn Antisemitismus in all seinen Ausprägungen benannt werde, sei es möglich, diesen zumindest einzudämmen. Klein enge den Begriff nicht auf eine politische Richtung ein, sondern benutze ihn umfassend.

Unterzeichner sind unter anderem die Amadeu Antonio Stiftung, die Deutsch-Israelische Gesellschaft und die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD). Zu den Einzelunterzeichnern gehören unter anderem die Publizistin Lea Rosh, der Gießener Politikwissenschaftler Samuel Salzborn, der Rapper Ben Salomo und der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland, Ali Toprak.

Bereits am Mittwoch hatte der Zentralrat der Juden in Deutschland Klein gegen Kritik in Schutz genommen. Der Vorwurf, er unterdrücke Debatten oder wolle Kritiker der israelischen Regierung mundtot machen, sei halt- und respektlos, erklärte Zentralratspräsident Josef Schuster.

Hintergrund ist ein Brief an Merkel von vergangener Woche von mehr als 60 Akademikern und Künstlern aus Deutschland und Israel. Die Unterzeichner warnen darin vor "dem inflationären, sachlich unbegründeten und gesetzlich unfundierten Gebrauch des Antisemitismus-Begriffs", der auf die Unterdrückung legitimer Kritik an der israelischen Regierungspolitik ziele. "Unsere Sorge ist besonders groß da, wo diese Tendenz mit politischer und finanzieller Unterstützung des Antisemitismusbeauftragten gefördert wird", heißt es wörtlich.

Zu den Unterzeichnern gehört der ehemalige Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung in Berlin, Wolfgang Benz, der vor kurzem das Buch "Streitfall Antisemitismus" herausgegeben hat. Darin beklagt Benz eine zu stark von Emotionen und politischen Interessen geleitete Antisemitismus-Debatte in Deutschland. Zu den 15 Autoren gehören unter anderem der israelische Historiker Moshe Zimmermann, der emeritierte Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik und der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein.

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Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 31 Jul 2020 17:44:50 +0200
Streit über Aufnahmeprogramme für Flüchtlinge https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/streit-ueber-aufnahmeprogramme-fuer-fluechtlinge.html Das griechische Flüchtlingslager Moria ist zum Symbol des derzeitigen Stillstands in der europäischen Flüchtlingspolitik geworden. In dem überfüllten und humanitär bedenklichen Camp harren Asylsuchende aus. Eine europäisch abgestimmte Lösung gibt es nicht. Die Bundesregierung hat zugesagt, einen kleinen Teil der Flüchtlinge, insbesondere unbegleitete und kranke Kinder, aus dem Lager zu holen. Zwei Bundesländer, Berlin und Thüringen, wollten eigene Programme auflegen. Zumindest Berlin hat für diesen Plan aber nun ein offizielles Nein von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bekommen. Der Senat reagiert empört. Die Blockade wird zum Politikum.

Denn für die Befürworter und Planer der Landesaufnahmeprogramme ist es irritierend, dass der Bundesinnenminister diesmal das von ihm benötigte Einvernehmen verweigert. Immerhin hatte es solche Programme der Bundesländer auch in der Vergangenheit gegeben, etwa zusätzliche Kontingente für Syrer oder spezielle verfolgte Gruppen, wie sie Baden-Württemberg und Brandenburg zum Beispiel für Jesiden aufgelegt hatten. Stets gab es dafür Zustimmung aus dem Bundesinnenministerium.

Es gibt nun aber einen Unterschied, auf den Seehofer in seinem Schreiben an Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) verweist: Diesmal sollen Flüchtlinge aus einem anderen EU-Staat übernommen werden. Damit tangieren die Pläne die sensible Diskussion um das Dublin-System und eine Reform des EU-Asylsystems, die Seehofer während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in diesem Halbjahr vorantreiben will. Für nationale Alleingänge stehe er nicht zur Verfügung, erklärte er: "Wir sind auf einem guten Weg und ich bin nicht bereit, das jetzt zu gefährden."

Mit einiger Mühe hatte es Seehofer im zurückliegenden Jahr geschafft, andere EU-Länder davon zu überzeugen, ebenfalls wie Deutschland Seenotgerettete aufzunehmen. Zuletzt gab es Absprachen zur Übernahme Schutzsuchender aus Griechenland. Längst nicht alle EU-Staaten tragen die Pläne aber mit. Von einer fairen Verteilung Asylsuchender ist die EU noch weit entfernt. Seehofer scheint überzeugt, dass ein zu starkes Voranschreiten einzelner Länder einen eventuell möglichen Reformkompromiss verhindert.

Die Befürworter der Länderpläne - und damit Kritiker Seehofers -, wollen jedoch nicht auf die europäische Lösung warten, bevor den Menschen geholfen wird. Es sei deswegen nicht nachvollziehbar, warum Seehofer die Hilfsbereitschaft blockiere, sagte etwa der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, am Donnerstagabend im ZDF.

Seehofer verweist in seinem Brief an Geisel aber auf noch einen Punkt, weswegen er das Aufnahmeprogramm für Griechenland in alleiniger Bundeszuständigkeit erhalten will: die Einheitlichkeit der Rechtsgrundlagen und Folgen für die Betroffenen selbst. Das könnte auch eine Lehre aus der Vergangenheit sein, in der das Nebeneinander von Bund- und Länderprogrammen für teilweise identische Personengruppen zu einem rechtlichen Kuddelmuddel führte.

Im Oktober 2015 kritisierte eine Studie von Forschern des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration, dass sich je nach Programm etwa die Dauer der Aufenthaltserlaubnis, das Recht auf Familiennachzug oder der Zugang zu Gesundheitsleistungen unterscheide. Von einigen Ländern verlangte Bürgschaften für einreisende Flüchtlinge trieben manche Helfer fast in den Ruin. Rechtlich schlechtergestellt seien damals vor allem Flüchtlinge in den Länderprogrammen gewesen, heißt es in der Studie.

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Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration zu Aufnahmeprogrammen (2015): www.svr-migration.de/wp-content/uploads/2018/03/SVR-FB_Sicherer_Zugang_Humanitäre_Aufnahmeprogramme.pdf

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 31 Jul 2020 17:32:42 +0200
Berliner Pfarrerin übernimmt "So gesehen" bei Sat.1 https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-pfarrerin-uebernimmt-so-gesehen-bei-sat1.html
Zuletzt hatte der ehemalige nordelbische Landesbischof Gerhard Ulrich die Reihe zehn Jahre lang präsentiert. "So gesehen" ist den Angaben zufolge die älteste Verkündigungsreihe im deutschen Privatfernsehen. Die Sendung wird verantwortet vom Medienbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Seit 1994 hat sie jede Woche bei Sat.1 ihren festen Platz.

Das GEP ist die zentrale Medieneinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), ihrer Landeskirchen und Werke sowie der evangelischen Freikirchen. Zum GEP gehört unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd)

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Die erste Folge "So Gesehen - Gedanken zur Zeit" mit Pfarrerin Johanna Friese ist am Samstag, 1. August, um 16.59 Uhr in Sat.1 zu sehen. ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 30 Jul 2020 16:25:38 +0200
Umbau der Hedwigs-Kathedrale offiziell genehmigt https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/umbau-der-hedwigs-kathedrale-offiziell-genehmigt.html
Dompropst Tobias Przytarski betonte vor dem Hintergrund der anhaltenden Kritik am Umbau: "Mit der Umgestaltung werden wir der Architektur des Rundbaus gerecht - wir rücken den Altar ins Zentrum." Dies sei "kein Abbruch, sondern ein liturgisch stimmiger und konsequenter Aufbruch in die Zukunft." Aktuell werden die beiden Kuppeln der Kathedrale saniert, eine vom Denkmalschutz genehmigte Maßnahme, die nicht Teil des Bauantrags ist.

Am 14. Juli hatte das Landgericht Berlin eine Urheberrechtsklage gegen die Umgestaltung der St. Hedwigs-Kathedrale in erster Instanz als unbegründet abgewiesen. Die Kläger waren ab 1953 an der Ausgestaltung der wiederaufgebauten Kathedrale beteiligt. Mit der Klage sollte die 1963 abgeschlossene moderne Innenraumgestaltung des Architekten Hans Schwippert (1899-1973) erhalten werden. Die Kritik der Kläger richtet sich vor allem gegen die geplante Schließung der zentralen, rund acht Meter breiten Bodenöffnung mit Treppe in die Unterkirche. Bereits im Januar 2019 hatte das Verwaltungsgericht zwei Klagen gegen die Genehmigung des Umbaus zurückgewiesen. Renovierung und Umbau der Hedwigs-Kathedrale sollen rund 60 Millionen Euro kosten.

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 30 Jul 2020 16:24:27 +0200