www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 17 Jun 2019 14:19:18 +0200 Poppe würdigt Rolle der Kirchen in der DDR https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/poppe-wuerdigt-rolle-der-kirchen-in-der-ddr.html Frankfurt an der Oder (epd). Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls hat die DDR-Bürgerrechtlerin und frühere brandenburgische Aufarbeitungsbeauftragte Ulrike Poppe zum Engagement für eine menschenwürdige Welt aufgerufen. Die Geschichte der DDR-Opposition und der Ereignisse von 1989 und 1990 zeigten, "dass man sich politische Ziele setzen sollte, die nicht von der zu erwartenden Machbarkeit beziehungsweise Durchsetzbarkeit abgebremst werden", sagte Poppe der in Frankfurt an der Oder erscheinenden "Märkischen Oderzeitung" (Montag online): "Man darf auch mit unwahrscheinlichen Wendungen rechnen."

"Wir haben damals erlebt, dass wirklich Unerwartetes passieren kann", sagte Poppe. Heute wünsche sie sich "mehr Mut, eine Welt zu entwerfen, die eine gute Zukunft für unsere Nachkommen ermöglicht, auch wenn es genug Gründe gibt, diese eher düster zu zeichnen". Es müssten sowohl Gefährdungen benannt, als auch Hoffnungsbilder entworfen werden.

Die Oppositionszeit in der DDR habe gelehrt, dass es in der Außenpolitik nicht ausreiche, mit autoritären Staaten um der friedlichen Koexistenz willen diplomatischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontakt auf den Führungsebenen zu pflegen, sagte Poppe: "Man sollte schauen, wo es demokratische Gegenkräfte in den jeweiligen Diktaturen gibt und wie sie unterstützt werden können."

Poppe würdigte zugleich die Rolle der Kirchen in der DDR, die der Opposition Raum gaben und so dazu beigetragen hätten, dass "Bestrebungen nach politischen Freiheitsrechten und Rechtsstaatlichkeit in all den Jahrzehnten überwintert haben". Von der Öffentlichkeit sei die DDR-Opposition jedoch durch die starken Beziehungen zu den Kirchen kaum wahrgenommen worden. "Für größere Veranstaltungen und Zusammenkünfte konnten wir lediglich kirchliche Räume nutzen", sagte Poppe: "Und für viele Menschen in der DDR war die Schwelle zum Betreten kirchlicher Einrichtungen zu hoch."

Als dann im Frühjahr 1989 oppositionelle Gruppen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen aufdeckten, sei plötzlich eine organisierte Opposition sichtbar geworden, betonte Poppe: "Das machte vielen Menschen Mut, die bisher nur die Faust in der Tasche geballt hatten."

Internet
www.aufarbeitung.brandenburg.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 17 Jun 2019 14:19:18 +0200
Lange Nacht der Religionen zeigt Vielfalt in Berlin https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/lange-nacht-der-religionen-zeigt-vielfalt-in-berlin.html Berlin (epd). Zur achten Langen Nacht der Religionen in Berlin präsentieren sich am Samstag über 100 verschiedene Religionsgemeinschaften. Mit "Wasser des Lebens" gibt es erstmals ein gemeinsames Motto, wie der Verein der Langen Nacht der Religionen in Berlin als Veranstalter mitteilte. So habe Wasser für alle vertretenen Religionsgemeinschaften spirituelle Bedeutung. Wie in den Vorjahren werden zur Langen Nacht der Religionen mehrere Tausend Besucher erwartet.

Zum Auftakt wird Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) auf dem Gendarmenmarkt zu einem Grußwort erwartet. Danach sind den Angaben zufolge von Samstagmittag bis in die Nacht hinein 79 Veranstaltungen in Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempeln und "anderen Orten der Besinnung" geplant. Dabei wollen sich unter anderem 25 Gruppen aus dem Christentum, 15 islamische und fünf jüdische Gruppen sowie elf buddhistische und sieben hinduistische Gemeinschaften präsentieren. Vertreten sind auch Bahai, Sikhs, heidnische Gemeinschaften, Naturreligionen und acht interreligiöse Gruppen.

Auf dem Programm stehen Ausstellungen, Konzerte, Mediationen, Gottesdienste, Workshops und Vorträge. Allen Besuchern stünden die einladenden Gruppen und Gemeinden für Gespräche offen, hieß es. Unter anderem wollen Religionsvertreter Fragen beantworten, Rituale und Kleidervorschriften erklären oder auch über die Bedeutung von Religion diskutieren. Im Zentrum stünden zudem die gesellschaftlichen Beiträge von Kirchen und Religionen für mehr Zusammenhalt und Frieden in der Stadt.

In Berlin gibt es Schätzungen zufolge rund 250 verschiedene Religionsgemeinschaften. Die Lange Nacht der Religionen ist Teil des religionsübergreifenden Berliner Dialogs der Religionen, der von der Senatsverwaltung für kulturelle Angelegenheiten im Jahr 2011 initiiert wurde und seitdem von den Kirchen und Religionsgemeinschaften jährlich gestaltet wird. Das Land Berlin unterstützt die Veranstaltung mit rund 20.000 Euro.

Info
Die achte Lange Nacht der Religionen in Berlin beginnt am Samstag, 15. Juni, um 12 Uhr mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung auf dem Gendarmenmarkt.

Internet
www.nachtderreligionen.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Fri, 14 Jun 2019 11:58:55 +0200
Stadtmissions-Sprecherin Wohlwend verabschiedet https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/stadtmissions-sprecherin-wohlwend-verabschiedet.html
Stadtmissions-Vorstand Joachim Lenz würdigte am Donnerstag die "unverwüstliche Fröhlichkeit", mit der Wohlwend an ihre nicht immer leichte Arbeit herangegangen sei. Fast 24 Jahre lang habe sie Brücken gebaut - zwischen Journalisten, Politikern, Prominenten und Interessierten von nah und fern auf der einen Seite sowie Wohnungslosen, straffällig Gewordenen oder Geflüchteten und vielen mehr auf der anderen Seite. Unermüdlich habe sie dabei immer dafür geworben, "sich den einzelnen Menschen anzuschauen". "Das hat ihre Arbeit geprägt", sagte Lenz dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Die 1877 gegründete Berliner Stadtmission ist Trägerin verschiedener sozialer Einrichtungen für Obdachlose, Wohnungslose, Behinderte, Kinder und Familien, hat aber auch Gästehäuser und Hotels in der Bundeshauptstadt. Unter anderem betreibt sie die Bahnhofsmission am Zoo und eine Clearingstelle für Menschen ohne Krankenversicherungen. Zu ihren Schwerpunkten zählt die Obdachlosenarbeit. Außerdem gibt es mehrere Stadtmission-Gemeinden.

Internet
www.berliner-stadtmission.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Fri, 14 Jun 2019 10:52:02 +0200
Berliner Domglocken erhalten sanften Antrieb https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-domglocken-erhalten-sanften-antrieb.html Berlin (epd). Der Berliner Dom hat einen neuen Antrieb für seine drei Glocken. Am Mittwoch wurde die etwa ein halbes Jahrhundert alte Läutemaschine durch neue Motoren ersetzt, wie die Baudenkmalpflegerin des Berliner Doms, Damaris Gorissen, dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. Die Berliner Domglocken läuten täglich kurz vor zwölf Uhr. Bei Gottesdiensten, Andachten oder besonderen Anlässen sind sie mehrmals am Tag zu hören.

Die neue Antriebsmechanik werde die Domglocken künftig "sanfter läuten" und sei insgesamt angepasster an die Bedingungen vor Ort, erklärte die Baudenkmalpflegerin. Die neue Läutemaschine soll nun "solange es geht", also für die nächsten Jahrzehnte, im Berliner Dom bleiben.  

Das bisherige Läutewerk war in den 1970er Jahren im Zuge des Wiederaufbaus des Berliner Doms eingebaut worden. Allerdings wurden die drei tonnenschweren Glocken zu kraftvoll angezogen. Beim Starten sei der Ruck zu stark gewesen, erklärte Gorissen. Antriebsketten, Läuteseile und Ritzel seien immer wieder beschädigt worden und hätten regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Nun sollen die drei Domglocken sanfter in Bewegung gesetzt werden.

Beim Austausch der elektrischen Anlage am Mittwoch mussten die drei Glocken nicht abgenommen werden. Die drei Bronzeglocken hängen im Nordwestturm des Berliner Doms. Sie sind jeweils zwischen 1.800 und 3.300 Kilogramm schwer und weisen teilweise eine lange Historie auf.

Der Berliner Dom ist eine der größten evangelischen Kirchen Deutschlands, eine der bedeutendsten dynastischen Grabstätten Europas und gilt als eines der Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt. Jedes Jahr besuchen rund eine Million Menschen das Gotteshaus.

Internet
www.berlinerdom.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Wed, 12 Jun 2019 14:01:04 +0200
Theologe Theilemann als Berliner Missionswerk-Direktor eingeführt https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/theologe-theilemann-als-berliner-missionswerk-direktor-eingefuehrt.html
Christof Theilemann war zuvor landeskirchlicher Pfarrer für Ökumene und Weltmission sowie stellvertretender theologischer Direktor des Missionswerks und dort unter anderem für theologische Grundsatzfragen und die fremdsprachigen Gemeinden in Berlin, Brandenburg, der schlesischen Oberlausitz und in Anhalt zuständig. Er stammt aus dem Vogtland, hat Theologie am Sprachenkonvikt in Ost-Berlin studiert und ein zusätzliches Auslandsstudium in Cambridge in England absolviert.

Wichtige Aufgabe des Missionswerks sei, Partnerkirchen beim Aufbau einer effizienten Diakonie und in Bildungsfragen zu unterstützen, betonte Theilemann. Ein Beispiel dafür sei das Schulzentrum Talitha Kumi bei Bethlehem, dessen Träger das Missionswerk ist. Das Missionswerk sei das "Außenamt" seiner beiden Trägerkirchen und habe inzwischen unter anderem bei den Themen interreligiöser Dialog, Migration und Integration auch ein ökumenisches Profil entwickelt.

Das Berliner Missionswerk unterstützt Kirchen und Entwicklungsprojekte im Nahen Osten, in Afrika, Ostasien, Russland, Kuba, Nordamerika und Europa. Getragen wird es von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Evangelischen Landeskirche Anhalts.

Internet
www.berliner-missionswerk.de
www.ekbo.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Tue, 11 Jun 2019 12:30:55 +0200
Diakonie begrüßt Ausweitung von Stadtteilmütter-Projekt https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/diakonie-begruesst-ausweitung-von-stadtteilmuetter-projekt.html
Die Frauen mit Migrationshintergrund beraten und unterstützen Eltern aus einem ähnlichen Kulturkreis bei Fragen von Erziehung, Gesundheit und Bildungsförderung. Sie besuchen andere Mütter zuhause, informieren über soziale Hilfen wie Sprachförderung, Angebote in Familienzentren, zur Kinderbetreuung und zum Schulsystem. Das Projekt nach einem Vorbild aus den Niederlanden wurde nach Senatsangaben 2006 ins Leben gerufen.

Das neue Landesprogramm, das in der vergangenen Woche vom Senat beschlossen wurde, soll am Dienstag von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) im interkulturellen Kreuzberger tam-Familienzentrum des Diakonischen Werks Berlin-Stadtmitte vorgestellt werden.

Statt der bisherigen unsicheren Finanzierung werde die Arbeit der Stadtteilmütter nun auf ein festes Fundament gestellt, erklärte der Kirchenkreis. "Für uns als Träger der Stadtteilmütter in Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte ist ein Meilenstein erreicht", betonte Fachbereichsleiterin Alix Rehlinger vom Diakoniewerk Simeon: "Das Modellprojekt kommt in die Regelfinanzierung, die damit verbundene Anerkennung der vielfältigen Ressourcen eingewanderter Frauen ist ein wichtiges politisches Signal."

"Wir freuen uns sehr darüber, dass der rote Schal der Stadtteilmütter, ihr Markenzeichen, bald in ganz Berlin wehen wird", erklärte Ramona Granson von der Geschäftsleitung der Diakoniegemeinschaft Bethania. Wichtig sei jedoch eine schnelle zusätzliche Erweiterung des Projekts, hieß es weiter. Bislang werde von den Stadtteilmüttern vor allem der Bereich der frühkindlichen Bildung abgedeckt. Die Beratung müsse jedoch auf den schulischen Bereich bis hin in den Berufsfindungsprozess von Jugendlichen erweitert werden.

Ziel der Arbeit der Stadtteilmütter ist es den Angaben zufolge, die Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund zu verbessern. Die Tätigkeit der Stadtteilmütter sei zudem eine Chance für Migrantinnen, auch ohne formale Abschlüsse gesellschaftlich relevante Aufgaben anerkannt wahrnehmen zu können.

Info
Das Landesprogramm wird am Dienstag, dem 11. Juni, um 11 Uhr vorgestellt.

Internet
www.berlin.de/sen/bjf
www.kkbs.de

Orte
tam Familienzentrum, Wilhelmstraße 116-117, 10963 Berlin-Kreuzberg

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Tue, 11 Jun 2019 12:26:35 +0200
Trauergottesdienst für tote Flüchtlinge https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/trauergottesdienst-fuer-tote-fluechtlinge.html
"Die Kriminalisierung der Seenotrettung kostet Menschenleben. Das muss ein Ende haben. Wir brauchen einen legalen Zugang zum europäischen Asylsystem", forderte der Potsdamer Flüchtlingspfarrer Bernhard Fricke in der Einladung zu der Veranstaltung. Zu dem Gottesdienst laden Asyl in der Kirche Berlin-Brandenburg, der Jesuiten-Flüchtlingsdienst, der Berliner Caritasverband und die Gemeinschaft Sant Egidio ein.

Nach Angaben des Hochkommissariats der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) ertranken im Mittelmeer bislang in diesem Jahr geschätzt rund 530 Menschen. Zwischen 2014 und 2018 seien es insgesamt mehr als 18.000 Menschen gewesen. Nach Angaben des UNHCR waren im Juni 2018 weltweit 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Insbesondere im Mittelmeer sterben weiterhin viele Flüchtlinge beim Versuch, Europa zu erreichen. Auch auf dem Landweg, etwa durch die Wüste, sterben Menschen oder gelten als vermisst.

Info
Der Gottesdienst am Sonntag, 16. Juni, beginnt um 17 Uhr.

Internet
Zahlen des UNHCR:
http://u.epd.de/18t1
http://u.epd.de/11aa

Orte
Katholische Kirche Heilig Kreuz, Hildegardstraße 3, 10715 Berlin

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 06 Jun 2019 10:11:18 +0200
Diakonie weist Vorwürfe der Patientengefährdung zurück https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/diakonie-weist-vorwuerfe-der-patientengefaehrdung-zurueck.html Berlin (epd). Die Diakonie hat Vermutungen, in evangelischen Krankenhäusern aus finanziellen Gründen mit Operationen Patienten zu gefährden, scharf zurückgewiesen. Keine Klinik produziere Komplikationen der Abrechnung wegen, erklärten das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Verband Evangelischer Krankenhäuser und stationärer Pflegeeinrichtungen (VEKP) am Mittwoch in Berlin. Jüngste Medienberichte zum Thema, in denen unter anderem diakonischen Krankenhäusern in Berlin-Brandenburg vorgeworfen worden sei, einige schwere Operationen zu selten durchzuführen und so Patienten zu gefährden, seien undifferenziert und einseitig.

Der für die Regelungen zuständige Gemeinsame Bundesausschuss habe zwar die Erbringung ausgewählter Leistungen auf der Basis gesetzlicher Vorgaben von einer Mindestanzahl von Leistungen pro Jahr abhängig gemacht, betonte VEKP-Geschäftsführer Detlef Albrecht. Ziel sei die Gewährleistung einer angemessenen Versorgungsqualität. Zugleich seien jedoch Ausnahmetatbestände und Übergangsregelungen geschaffen worden, betonte Albrecht: "In diesen Fällen ist eine Leistungserbringung auch dann zulässig, wenn die Mindestmengen noch nicht erbracht werden."

Alle von den diakonischen Krankenhäusern erbrachten Leistungen seien mit den Krankenkassen abgestimmt und von diesen mitgetragen worden, betonte Diakoniedirektorin Barbara Eschen: "Der Vorwurf, aus finanziellen Überlegungen einseitig Leistungen erbracht zu haben, trifft auf die diakonischen Krankenhäuser nicht zu."

Die den Medienberichten zugrunde gelegten Zahlen stammten zudem aus dem Jahr 2017 und gäben nicht die aktuelle Versorgungssituation wieder, hieß es weiter. Teilweise seien die Leistungen von den Krankenhäusern bereits seit den Jahren 2017 und 2018 nicht mehr erbracht worden. "Diakonische Krankenhäuser gefährden das Wohl ihrer Patientinnen und Patienten nicht", betonten Eschen und Albrecht.

Fehlentwicklungen müssten öffentlich gemacht werden, erklärten Eschen und Albrecht weiter: "Es ist ein wichtiges Anliegen, gut informiert zu werden." Dafür sei jedoch eine ausgewogene Berichterstattung notwendig. Darstellungen, die "undifferenziert Krankenhäuser an den Pranger stellen, verunsichern Patientinnen und Patienten und dienen nicht der Aufklärung", betonte Albrecht.

Einer am Montag veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge haben im Jahr 2017 bundesweit rund 460 von rund 1.150 Kliniken komplexe Eingriffe vorgenommen, obwohl sie die vorgegebenen Fallzahlen unterschritten. Dies seien fast 40 Prozent der Kliniken. Dabei gehe es um insgesamt rund 4.300 Operationen. Alle Bundesländer seien betroffen, jedoch in unterschiedlichem Ausmaß.

Internet
RBB-Bericht vom 3. Juni, Online-Ausgabe: http://u.epd.de/18sj
www.diakonie-portal.de


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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 06 Jun 2019 10:00:55 +0200
Pfingstgottesdienste im Grünen und unter freiem Himmel https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/pfingstgottesdienste-im-gruenen-und-unter-freiem-himmel.html
Bischof Markus Dröge predigt am Pfingstsonntag in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche (10 Uhr) und im Berliner Dom (18 Uhr). Am Pfingstmontag (14 Uhr) ist Dröge beim 300. Kirchweihfest im brandenburgischen Mixdorf (Schlaubetal).

Propst Christian Stäblein predigt am Sonntag in der Marienkirche (10.30 Uhr). Im Mittelpunkt sollen dabei Feuerwehrleute und Mitarbeiter der Rettungsdienste stehen, "die durch ihren Dienst den Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Stadt beistehen und sie retten".

Die Potsdamer Generalsuperintendentin Heilgard Asmus predigt am Pfingstsonntag (10.30 Uhr) in der Friedenskirche im Park von Sanssouci. Die Görlitzer Generalsuperintendentin Theresa Rinecker predigt im Festgottesdienst mit Glockenweihe in der evangelischen Kirche in Schönborn im Ortteil Gruhno (14 Uhr).

Außerdem laden evangelische, katholische, freikirchliche und orthodoxe Gemeinden aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg zu einem ganztägigen "Pfingstfest der Kirchen" vor das Rathaus Schöneberg. Um 12 Uhr startet das Fest- und Bühnenprogramm. Um 17 Uhr wird in einem Gottesdienst der neue Direktor des Berliner Missionswerkes, Christof Theilemann von Bischof Dröge in sein Amt eingeführt.

Das Evangelische Johannesstift in Spandau lädt am Pfingstmontag zu einem "Run of Spirit" für Läuferinnen und Läufern mit und ohne Behinderung ein (9 Uhr). Auch zahlreiche Konzerte stehen an Pfingsten auf dem Programm von Kirchengemeinden, etwa im Havelberger Dom (17 Uhr) oder in der Dorfkirche Caputh (17 Uhr).

Zu einem ökumenischen Fahrradgottesdienst wird am Montag in die Heilig-Geist-Kirche ins brandenburgische Teupitz eingeladen (14 Uhr). Auf den Gutshof Görlsdorf in Luckau findet ein Gottesdienst auf einer Wiese unter Bäumen mit Imbiss und Posaunenklängen statt (14 Uhr).

Neben Weihnachten und Ostern gehört Pfingsten zu den Hochfesten des Christentums. Die Apostelgeschichte berichtet davon, dass der Heilige Geist auf die Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Wochenfest in Jerusalem versammelt waren. Als Pfingstwunder wird die Fähigkeit der Jünger bezeichnet, in fremden Sprachen zu sprechen und einander zu verstehen.

Internet
Auswahl von Gottesdiensten und Veranstaltungen zu Pfingsten: http://u.epd.de/18fp

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Wed, 05 Jun 2019 11:58:52 +0200
Land und Kirchen sorgen sich um Zusammenhalt in Sachsen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/land-und-kirchen-sorgen-sich-um-zusammenhalt-in-sachsen.html In Dresden haben sich mehrere Bischöfe mit der sächsischen Landesregierung getroffen. Die Gespräche waren vor allem vom allgegenwärtigen Riss bestimmt, der durch die Gesellschaft geht. Dabei gibt es den Willen, gemeinsam voranzugehen.

Dresden (epd). Die sächsische Landesregierung und die Kirchen auf dem Gebiet des Freistaates wollen gemeinsam Ideen zur Überwindung der gesellschaftlichen Spaltung entwickeln. "Als Kirche ist es uns nicht egal, in welchem Umfeld wir leben", sagte der sächsische evangelische Landesbischof Carsten Rentzing nach einem Treffen von mehreren Bischöfen mit Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und weiteren Mitgliedern des sächsischen Kabinetts. Die evangelischen und katholischen Kirchen wollten "einen Beitrag zum Miteinander leisten".

"Als Bürger diese Landes tragen wir Verantwortung dafür, wie das gesellschaftliche Klima ist, wie wir Konflikte und Meinungsverschiedenheiten klären", sagte Kretschmer nach dem etwa 90-minütigen Gespräch. "Da haben Kirchen eine ganz wichtige Rolle." Es gehe um die Zukunft des Landes, betonte der Ministerpräsident. Vor allem für den ländlichen Raum müssten Antworten gefunden werden. Kretschmer bezog sich konkret auf den anstehenden Strukturwandel in der Lausitz nach dem Ausstieg aus der Braunkohle.

Es habe "viel Redebedarf" bezogen auf die angespannte gesellschaftliche Situation gegeben, sagte Rentzing. "Wir wollen eine freie und freundliche Gesellschaft, in der wir unseren Glauben leben können und anderen die Möglichkeit geben, ihren Glauben zu leben", betonte er. Die gesellschaftliche Situation sei eine angespannte, sie sei unter anderem geprägt von Kompromisslosigkeiten. "Wir wollen dort in diesen Riss hineintreten und unsere Verantwortung als Kirche wahrnehmen, um diesen Riss wieder zu schließen, damit die Gesellschaft beieinanderbleibt", sagte der Dresdner evangelisch-lutherische Bischof.

Zugleich räumte er ein: "Wir stehen selber etwas ohnmächtig davor, wir haben uns über Analysen ausgetauscht." Es gebe unterschiedlichste Ursachen, die sich miteinander verbinden würden. "Wir brauchen eine neue Verständigung darüber, wohin wir wollen", sagte Rentzing. Es müssten gemeinsame Wege entwickelt werden.

Rentzing kündigte zudem an, dass sich die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens künftig mit einer Projektstelle am Zentrum für Dialog und Wandel beteiligen will. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hatte das Zentrum 2017 in Cottbus eröffnet.

An dem Treffen nahmen neben Kretschmer und Vertretern der Landesregierung sowie Bischof Rentzing auch die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann, und der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, teil. Von katholischer Seite waren Bischof Heinrich Timmerevers für das Bistum Dresden-Meißen und Bischof Wolfgang Ipolt für das Bistum Görlitz dabei.

"Wir haben uns intensiv ausgetauscht und uns gegenseitig ermutigt", sagte der Bischof des Bistums Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, nach der Begegnung. Es gelte Menschen einzuladen, die Gesellschaft mitzugestalten. "Demokratie ist nie fertig, sie muss immer wieder neu gebaut werden ", betonte er. Das Treffen in dieser Form findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Zuletzt hatte Kretschmer die leitenden Geistlichen kurz nach seinem Amtsantritt 2017 getroffen.

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Wed, 05 Jun 2019 10:56:28 +0200