www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 18 Jan 2019 13:41:23 +0100 Gottesdienst mit Bischofskandidaten per Livestream im Internet https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gottesdienst-mit-bischofskandidaten-per-livestream-im-internet.html Berlin (epd). Vor der Berliner Bischofswahl 2019 sollen die Gottesdienste zur Vorstellung der Kandidierenden erstmals per Livestream im Internet übertragen werden. In der Marienkirche am Alexanderplatz stellt sich zunächst am 27. Januar der Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein, als Bischofskandidat mit einer Predigt vor, teilte die Landeskirche am Donnerstag in Berlin mit. Am 10. Februar folgt ein Gottesdienst mit der Theologin Heidrun Dörken aus Frankfurt am Main, am 24. Februar stellt sich der Hildesheimer Theologe und Kirchenmusiker Jochen Arnold vor.

An die rund einstündigen Gottesdienste schließen sich den Angaben zufolge jeweils ein etwa 20-minütiger Vortrag der Kandidierenden zum Thema "Erkennbar Kirche sein" sowie Diskussionen an. Gottesdienste und Vorträge sind öffentlich. Die zehnjährige Amtszeit von Bischof Markus Dröge endet Mitte November. Über die Nachfolge wollen die 114 Mitglieder des Kirchenparlaments bei ihrer Frühjahrstagung Anfang April in Berlin entscheiden.

Der Bischof oder die Bischöfin hat zugleich den Vorsitz der Kirchenleitung inne und vertritt die Landeskirche in der Öffentlichkeit und in der Ökumene mit anderen Kirchen. Zu den Aufgaben der leitenden Geistlichen zählt unter anderem, Theologinnen und Theologen für den Pfarrdienst zu ordinieren.

Info
Die Gottesdienste beginnen jeweils um 15 Uhr in der Marienkirche am Alexanderplatz.

Internet
www.ekbo.de
Die Gottesdienste werden unter www.ekbo.de/livestream im Internet übertragen.

Orte
St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße 8, 10178 Berlin

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Fri, 18 Jan 2019 13:41:23 +0100
Neues Datum für Berliner "Nacht der offenen Kirchen" https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/neues-datum-fuer-berliner-nacht-der-offenen-kirchen.html Berlin (epd). Die traditionelle "Nacht der offenen Kirchen" des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg (ÖRBB) findet in diesem Jahr bereits am 24. Mai und nicht erst an Pfingsten statt. Grund sei das Zusammengehen mit dem im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen "Tag der Nachbarn" an diesem Datum, teilte der Ökumenische Rat am Donnerstag in Berlin mit.

Der Vorteil der Terminverlegung sei, dass die Kirchengemeinden sich so an einem größeren Netzwerk beteiligen können, "das uns über unsere Kirchenmauern hinweg mit anderen Menschen, Gruppen und Initiativen" verbinde, hieß es. Zugleich löse das Zusammengehen mit dem "Tag der Nachbarn" ein Terminproblem. Denn Pfingsten sei als Termin der "Nacht der offenen Kirchen" in den vergangenen Jahren zunehmend in die Kritik geraten "wegen zahlreicher Konkurrenzen" wie Konfirmationen und dem Karneval der Kulturen.

Der "Tag der Nachbarn" findet am letzten Freitag im Mai statt. Im vergangenen Jahr hat den Angaben zufolge die Stiftung nebenan.de unter Mitwirkung unter anderem der Diakonie Deutschland und des Bundesfamilienministeriums die Initiative zum "Tag der Nachbarn" entwickelt. Die Idee dazu sei denkbar einfach, hieß es: "Sich in der Nachbarschaft treffen, zusammen feiern und so ein Zeichen der guten Nachbarschaft setzen." Auch einige Kirchengemeinden hätten sich im vergangenen Jahr bereits daran beteiligt.

Der Vorsitzende des ÖRBB, Archimandrit Emmanuel Sfiatkos, und sein Stellvertreter, Propst Christian Stäblein von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, baten Kirchengemeinden, die die "Nacht der offenen Kirchen" an Pfingsten bereits fest in Ihre Jahresplanung für 2019 aufgenommen haben, um Verständnis. "Wir hoffen, dass Sie in diesem Fall noch umplanen können", heißt es in einem Schreiben.

Internet
www.oerbb.de
www.offenekirchen.de
www.fest-der-kirchen.de
www.tagdernachbarn.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Fri, 18 Jan 2019 13:32:53 +0100
Berliner Flüchtlingskirche hat neue Leitung https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-fluechtlingskirche-hat-neue-leitung.html Berlin (epd). Die Berliner Flüchtlingskirche hat ein neues Leitungsteam. Bereits seit Ende 2018 stehen die Kunsthistorikerin Leslie Frey (45) sowie Ulrike Wohlrab (46), Pfarrerin mit langjähriger Auslandserfahrung, an der Spitze des Gotteshaus im Stadtteil Kreuzberg, wie die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Mittwoch mitteilte. Beide sollen am kommenden Dienstag (22. Januar) mit einem Gottesdienst durch Dagmar Apel, der landeskirchlichen Pfarrerin für Migration und Integration, in ihr Amt eingeführt werden.

Die Flüchtlingskirche solle mit der Berliner Stadtgesellschaft künftig gut vernetzt werden, hieß es weiter. "Unser Ziel ist es, auch durch kulturelle Veranstaltungen Alt- und Neuberlinerinnen und -berliner zu relevanten gesellschaftlichen Themen zusammenbringen", sagt Frey, die zuvor unter anderem als Projektmanagerin für zeitgenössische Kunstausstellungen und selbstständige Galeristin gearbeitet sowie einen Catering-Service mit Geflüchteten gegründet hat. Frey übernimmt den Angaben zufolge die Leitung der Flüchtlingskirche im Auftrag des Diakonischen Werks Berlin Stadtmitte.

Wohlrab war neun Jahre als Pfarrerin in Jerusalem tätig und ist seit zwei Jahren Pfarrerin der Evangelischen Studierendengemeinde Berlin. "Mir ist die Verbindung von Glaube und Alltag in interreligiöser Hinsicht sehr wichtig. Die besondere Spiritualität dieses Ortes weiter zu entwickeln, liegt mir am Herzen", betonte die Theologin.

Die bisherige Arbeit des Teams der Flüchtlingskirche mit Beratung, Kursen und Vernetzungstreffen werde weitergeführt. Besonders werde Hilfe bei allen Fragen zum Kirchenasyl gewährleistet. "Als Christinnen und Christen setzen wir uns für diejenigen ein, deren Stimme sonst nur gehört wird, wenn es Probleme gibt", sagte Wohlrab.

Die Flüchtlingskirche ist ein Projekt der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Träger der Einrichtung ist das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte. Zu den Kooperationspartnern zählen der Verein Asyl in der Kirche, der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte und das Berliner Missionswerk.

Das Team der Flüchtlingskirche bietet juristische und allgemeine Beratung sowie kulturelle und spirituelle Angebote für Geflüchtete und für Menschen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren. Außerdem finden regelmäßige Deutsch- und Alphabetisierungskurse, Gesundheitssprechstunden und ein internationales Dinner statt. Die spirituellen Angebote der Flüchtlingskirche richten sich an Menschen aller Konfessionen und Religionen.


Info
Der Gottesdienst zur Amtseinführung findet am 22. Januar 2019 um 17 Uhr in der Flüchtlingskirche St. Simeon statt. Im Anschluss lädt das Team der Flüchtlingskriche zu einem Empfang ein.

Internet
www.fluechtlingskirche.de
www.kreuzberg-mitte.de

Orte
Flüchtlingskirche St. Simeon, Wassertorstr. 21a, Berlin-Kreuzberg


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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Wed, 16 Jan 2019 11:58:30 +0100
Schäuble: Garnisonkirchturm kann Lernort für Verantwortung werden https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/schaeuble-garnisonkirchturm-kann-lernort-fuer-verantwortung-werden.html Potsdam (epd). Zum 15. Jahrestag des Starts des Spendenaufrufs "Ruf aus Potsdam" für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche hat Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) für das Bauprojekt geworben. Der Ort, an dem in der Weimarer Republik antidemokratische Kräfte gewirkt hätten, sei zwar zu einem NS-Mythos gemacht worden, sagte Schäuble am Dienstagabend beim Neujahrsempfang der Garnisonkirchenstiftung in Potsdam. Er zeige jedoch auch, dass Menschen fähig seien, aus der Vergangenheit zu lernen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. "Das sollte der Anspruch dieses Projekts sein", betonte der Bundestagspräsident.

Die preußische Geschichte, für die die historische Garnisonkirche stehe, zeige, "wie eng wir in Europa verknüpft sind, im Guten, wie im Bösen", sagte Schäuble. Der neue Garnisonkirchturm dürfe kein "nostalgischer Rückzugsraum" werden, sondern könne als "zentraler Erinnerungsort" zu einem Ort werden, "der in die Zukunft weist, für Frieden und Versöhnung". Am historischen Lernort im neuen Garnisonkirchturm müsse Raum für Debatten entstehen, "damit die Garnisonkirche wird, was wir uns von ihr versprechen".

Der Berliner Altbischof und ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, sagte, der kritische Blick auf die eigene Geschichte müsse mit Vertrauen in die Zukunft verbunden werden. Die Selbstverpflichtung der Garnisonkirchenstiftung zu Frieden und Versöhnung müsse auch von den Kritikern respektiert werden. Kritiker lehnen den Wiederaufbau vor allem wegen der Militär- und NS-Geschichte der 1945 im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörten und 1968 in der DDR abgerissenen Barockkirche ab.

Die Pfarrerin der Nagelkreuzkapelle am historischen Standort der Garnisonkirche, Cornelia Radeke-Engst, würdigte die Unterstützer des Wiederaufbaus. Wer das Bauvorhaben fördere, stifte "die Idee einer Schule der Demokratie" und von "gelebter Versöhnung an diesem wunden Punkt in Potsdam".

An dem Empfang in der Potsdamer Industrie- und Handelskammer gegenüber der Baustelle des Kirchturms nahmen rund 250 Gäste teil. Am Eingang protestierten Mitglieder der evangelischen Potsdamer Profilgemeinde "Die Nächsten" gegen den Wiederaufbau. Die Gemeinde wurde vor einigen Monaten als Antwort auf die Profilgemeinde der Nagelkreuzkapelle gegründet, die den Wiederaufbau unterstützt.

Die Bauarbeiten am neuen Kirchturm haben im Herbst 2017 begonnen. Der Bund fördert das 40-Millionen-Euro-Projekt mit zwölf Millionen Euro. Für den vollständigen Wiederaufbau fehlen noch mehrere Millionen Euro.


Internet
www.garnisonkirche-potsdam.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Wed, 16 Jan 2019 11:55:26 +0100
Berliner Stadtmission will sozialen Zusammenhalt stärken https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-stadtmission-will-sozialen-zusammenhalt-staerken.html Berlin (epd). Die Berliner Stadtmission will sich mit dem bisherigen Leiter der Bahnhofsmission am Zoo, Dieter Puhl, künftig verstärkt um den sozialen Zusammenhalt in der Stadt kümmern. Neben Obdachlosigkeit und Integration sollen dabei verstärkt Fragen von Armut, Einsamkeit, Populismus und der Stärkung der sozialen Marktwirtschaft zum Thema gemacht werden, sagte der Direktor der evangelischen Berliner Stadtmission, Joachim Lenz, am Dienstag bei der Vorstellung der neuen Stabsstelle "Gesellschaftliche und christliche Verantwortung". Die Aufgabe haben zum Jahresbeginn Puhl, der zehn Jahre die Bahnhofsmission leitete, und Mathias Hamann, seit 2015 Leiter einer Notunterkunft für Flüchtlinge, übernommen.

Der neue Arbeitsbereich habe die Aufgabe, "Lobbyismus für Menschen und Themen zu betreiben, nicht für die Stadtmission", betonte Lenz. Zudem solle die neue Stabsstelle als Seismograph dienen und neue Möglichkeiten des sozialen Miteinanders erkunden. Die Berliner Stadtmission hat neben rund 1.000 hauptamtlichen auch rund 1.800 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Zur Vorstellung der neuen Tätigkeit von Puhl und Hamann war am Dienstag neben Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) unter anderem der CDU-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, gekommen. Der 61-jährige Puhl, der seit 26 Jahren bei der Stadtmission arbeitet, kündigte an, auch weiterhin als Sozialarbeiter und Diakon tätig sein zu wollen. "Ich kann nichts anderes, und eigentlich will ich auch nichts anderes", betonte er.

Künftig werde es darum gehen, noch mehr Netzwerke zu knüpfen und darauf zu achten, dass weniger Menschen in Berlin "unter den Tisch fallen", sagte er. Als Beispiel nannte Puhl einsame, alte Menschen. Hamann betonte, es werde künftig darum gehen, "Menschen zusammenzubringen" und "eine bessere Wirklichkeit" zu schaffen.

Lenz verwies auf den biblischen Leitspruch der 1877 gegründeten Stadtmission "Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn". Mit dem neuen Arbeitsbereich solle "die ureigene Arbeit der Berliner Stadtmission" konzentriert und profiliert werden, betonte er. Die Bahnhofsmission am Zoo leitet künftig Willi Nadolny, der bisherige stellvertretende Leiter.

Die Berliner Stadtmission ist Trägerin verschiedener sozialer Einrichtungen für Obdachlose, Wohnungslose, Behinderte, Kinder und Familien, betreibt aber auch Gästehäuser und Hotels. Außerdem gibt es mehrere Stadtmission-Gemeinden.


Internet
www.berliner-stadtmission.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Tue, 15 Jan 2019 15:53:49 +0100
Kirchen ehren orthodoxen Metropoliten Augoustinos https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kirchen-ehren-orthodoxen-metropoliten-augoustinos.html
Der aus Kreta stammende Augoustinos studierte Theologie auf der Insel Chalki, in Salzburg, Münster und an der Freien Universität Berlin. 1964 wurde er in Bonn zum Priester geweiht. 1972 wurde Augoustinos zum Vikarbischof der Metropolie von Deutschland gewählt, 1980 zum Metropoliten von Deutschland. Seit 2006 ist er Vorsitzender der Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland. Er ist vielfältig für das ökumenische Miteinander der Kirchen aktiv.

Die weltweite Gebetswoche für die Einheit der Christen dauert vom 18. bis 25. Januar. Dieses Jahr haben Christen in Indonesien die liturgischen Texte erstellt. Der zentrale Gottesdienst in Deutschland am 24. Januar in Berlin steht unter dem Motto "Gerechtigkeit, Gerechtigkeit - ihr sollst du nachjagen" (5. Mose 16,20a).

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 14 Jan 2019 13:56:20 +0100
31 neue Religionslehrer für Berlin und Brandenburg https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/31-neue-religionslehrer-fuer-berlin-und-brandenburg.html Berlin (epd). 31 Religionslehrer aus Berlin und Brandenburg haben am Sonntag in einem Gottesdienst ihre Lehrberechtigung von der Kirche erhalten. Die sogenannte Vocatio ist die Bevollmächtigung durch die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, evangelischen Religionsunterricht an staatlichen und freien Schulen erteilen zu dürfen. Die neuen Religionslehrer wurden bei einem Gottesdienst in der Berliner St. Marienkirche gesegnet und erhielten ihre Urkunde.

Die sogenannte Vocatio ist zwischen den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wechselseitig anerkannt. In Berlin und Brandenburg besuchen aktuell rund 126.000 Schülerinnen und Schüler evangelischen Religionsunterricht.

Bischof Markus Dröge unterstrich in seiner Predigt den Wert des Religionsunterrichts in den Schulen. Gerade in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation sei spürbar, wie dringend eine fundierte Auseinandersetzung über Religion gebraucht werde. "Sie erfüllen hier einen unverzichtbaren Bildungsauftrag", sagte er an die künftigen Religionslehrer gerichtet. Religionsunterricht sei "der Ort, sich mit den zentralen Texten unserer Kultur auseinander zu setzen." Religionsunterricht gebe den Schülerinnen und Schülern "einen Ort, an dem sie sich mit den Sinnangeboten des Lebens beschäftigen können".

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 14 Jan 2019 13:54:42 +0100
Berliner Notfallseelsorge kooperiert mit Muslimen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-notfallseelsorge-kooperiert-mit-muslimen.html Berlin (epd). Die Berliner Notfallseelsorge arbeitet jetzt offiziell mit muslimischen Helfern zusammen. Der Kooperationsvertrag dazu wurde am Donnerstag in der Bundeshauptstadt unterzeichnet. Bei der bundesweit bislang einzigartigen Kooperation arbeiten alle Partner "inklusiv, also auf Augenhöhe" zusammen, betonte der evangelische Landespfarrer für Notfallseelsorge, Justus Münster. Bei einem Einsatz spiele es keine Rolle, ob oder welchen religiösen Hintergrund ein Helfer habe. Wichtig sei, in einem Notfall für betroffene Menschen da zu sein.

Träger der Berliner Notfallseelsorge sind die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das Erzbistum Berlin. Die muslimische Notfallseelsorge ist der achte Kooperationspartner. In der Berliner Notfallseesorge engagieren sich zudem die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst, der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz und die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft.

Ende vergangenen Jahres hatte das Land Berlin ferner erstmals eine finanzielle Unterstützung zugesagt. Demnach stehen der Berliner Notfallseelsorge für die Jahre 2018 und 2019 insgesamt 90.000 Euro aus öffentlichen Geldern zur Verfügung.

Aktuell sind in Berlin rund 150 Frauen und Männer ehrenamtlich für die Notfallseelsorge und Krisenintervention aktiv. Sie werden etwa 350 Mal pro Jahr gerufen. In Unglücksfällen betreuen die Notfallhelfer Angehörige von Opfern, aber auch Ersthelfer an Unglücksorten wie Mitarbeiter von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei sowie andere Betroffene. Alle ehrenamtlichen Notfallhelfer werden für ihren Einsatz professionell geschult.

Der Konsistorialpräsident der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Jörg Antoine, verwies darauf, dass die Berliner Notfallseelsorge in der Praxis bereits seit 2016 mit den muslimischen Helfern zusammenarbeite. Schon damals sei deutlich gewesen, das dies "ein guter Schritt zu mehr Integration von muslimisch-islamischen Leben in Deutschland ist".

Internet
www.notfallseelsorge-berlin.de

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 10 Jan 2019 16:25:45 +0100
Obdachlosenhelfer Dieter Puhl ist "Berliner des Jahres" https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/obdachlosenhelfer-dieter-puhl-ist-berliner-des-jahres.html Berlin (epd). Der Leiter der Berliner Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo, Dieter Puhl, ist zum "Berliner des Jahres" gekürt worden. Der 61-Jährige, der seit langem als Sozialarbeiter und evangelischer Diakon in der Stadt arbeitet, sei mit seinem Engagement für Obdachlose ein Lobbyist der Schwachen "im besten Sinne", begründete die Tageszeitung "Berliner Morgenpost" am Mittwoch die Entscheidung ihrer Jury.

Dieter Puhl sei ein "Vordenker, wenn es darum geht, wie man obdachlosen Menschen über eine bloße Spende von Geld oder Kleidung hinaus helfen kann", und ein hervorragender Netzwerker, hieß es weiter in der Begründung der Jury. Zu seinen regelmäßigen Gästen zählten nicht nur 600 Bedürftige pro Tag, sondern auch prominente Politiker, Wirtschaftsgrößen, Künstler und Journalisten.

Puhls unermüdlicher Aufforderung, über das Tabu Obdachlosigkeit auch öffentlich zu sprechen, und seinem Aufruf, den Schwächsten auf der Straße zu helfen, statt sie zu vertreiben, sei es "wesentlich mit zu verdanken", dass die Stadt heute ein breit angelegtes Hilfeprogramm für Obdachlose habe, hieß es weiter. Puhl selbst bleibe dabei bescheiden, meide die große Bühne und lade lieber an seinen Arbeitsplatz ein, um seinem Herzensthema Nachdruck zu verleihen.

Für sein Engagement wurde ihm 2017 auch das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und die Diakonie gratulierten Dieter Puhl am Mittwoch per Twitter zur Wahl als "Berliner des Jahres".In die engere Auswahl der Jury kamen nach Angaben der "Morgenpost" insgesamt zehn Berliner. Darunter waren Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), der Vorstandschef der Charité-Universitätsmedizin, Karl Max Einhäupl, der Hertha-BSC-Fußballer Vedad Ibisevic, der Entertainer Frank Zander und die Initiatorin des Holocaust-Mahnmals und Publizistin Lea Rosh.

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 02 Jan 2019 10:44:50 +0100
Die biblische Jahreslosung 2019 https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/die-biblische-jahreslosung-2019.html Berlin (epd). "Suche Frieden und jage ihm nach" - unter dieser Jahreslosung steht für Christen in Deutschland das Jahr 2019. Die biblischen Leitworte werden von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) bereits mehrere Jahre im Voraus ausgewählt. Die Losung für das kommende Jahr stammt aus Psalm 34. Vers 15 lautet vollständig in der Lutherübersetzung: "Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!"

Die Praxis der Losungen stammt von der Herrnhuter Brüdergemeine in der sächsischen Oberlausitz. 1728 wählte der Begründer dieser geistlichen Gemeinschaft, Ludwig Graf von Zinzendorf (1700-1760), zum ersten Mal einen Bibelspruch für die Mitglieder der Herrnhuter aus. Nach dem Vorbild Zinzendorfs zieht bis heute ein Mitglied dieser Glaubensgemeinschaft - ähnlich einer Lotterie - ein Bibelwort für jeden Tag aus einer silbernen Schale. Die so ermittelten Bibelworte werden als "Tageslosungen" in einem Sammelband veröffentlicht.  

Die Jahreslosung folgt zwar der Praxis der Herrnhuter, geht aber zurück auf den Kirchenkampf im Nationalsozialismus. Initiator war der württembergische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939), der Mitglied der Bekennenden Kirche war. Er wollte den NS-Schlagworten Bibelverse entgegenstellen. Deshalb begründete er 1930 die Tradition der Jahreslosungen. Die erste Jahreslosung 1930 war "Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht" (Römer 1,16).

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Fri, 28 Dec 2018 10:26:34 +0100