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Propst Christian Stäblein spricht anlässlich des Gedenkens an die Pogromnacht vor 80 Jahren in der Synagoge Sukkat Shalom

08.11.2018

Einladung von Rabbiner Andreas Nachama – weitere Redner sind Rabbi Jay Rosenbaum und Imam Kadir Sanci

Berlin, 7. November 2018 – Anlässlich des Gedenkens an die Opfer des antijüdischen Terrors vom November 1938 werden neben Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama und Propst Dr. Christian Stäblein von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) auch Rabbi Jay Rosenbaum (President of North American Board of Rabbis) und Imam Kadir Sanci (House of One) sprechen. Der Gottesdienst beginnt am Freitag, 9. November 2018, um 19.30 Uhr in der Synagoge Sukkat Schalom in der Herbartstraße 26 in 14057 Berlin-Charlottenburg.

Propst Stäblein äußert dazu: „Ich bin berührt und dankbar, dass Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama mich eingeladen hat. Achtzig Jahre, nachdem jüdische Gotteshäuser in diesem Land gebrannt haben, gehört es zu den wichtigsten Aufgaben, dass wir erinnern und nicht vergessen. Es ist eine große Ehre für mich, an diesem Tag in der Synagoge mit dabei sein zu dürfen. Es gilt für uns als Kirchen, unsere Schuld und Scham auszusprechen für Schrecken und furchtbares Leid. Der christliche Glaube bleibt immer gebunden an das Hören auf Jüdinnen und Juden und die Gemeinschaft im Gedenken.“

Auch Rabbiner Nachama zeigt sich erfreut: „Ich freue mich, dass Propst Dr. Christian Stäblein meine Einladung zu einem Gedenkgottesdienst in der Synagoge Sukkat Schalom angenommen hat. Damit nehmen wir eine schon Ende der 60er Jahre bewährte Praxis auf. Damals war es Bischof Kurt Scharf, der in einer Berliner Synagoge zu besonderen Anlässen das Wort ergriff.“

Letzte Änderung am: 08.02.2016