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Bischof Stäblein wird neuer Dechant des Domstifts Brandenburg

Der Brandenburger Dom ist die Wiege der Mark und die Mutterkirche der Brandenburger Kirchen

Berlin, 30.08. 2022 – Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat am 26. August 2022 Bischof Dr. Christian Stäblein zum neuen Dechanten des Domstifts Brandenburg ernannt. Er wird damit Nachfolger von Bischof i.R. Prof. Dr. Wolfgang Huber, der anlässlich seines 80. Geburtstages erklärt hatte, sich aus einer Reihe von Ehrenämtern zurückzuziehen. Bischof Stäblein wird damit erst der dritte Dechant des Domstifts seit dem Zweiten Weltkrieg - nach Albrecht Schönherr und Wolfgang Huber, der dieses Amt seit 1999 innehat. Der Amtswechsel findet im Rahmen des nächsten Kapitelgottesdienstes am 16. Oktober 2022 um 14 Uhr im Brandenburger Dom statt. Bischof Stäblein freut sich über die Entscheidung der Kirchenleitung.

„Der Brandenburger Dom ist die Wiege der Mark und die Mutterkirche der Brandenburger Kirchen, Geschichte und Bedeutung des Doms sind sehr besonders. Dem Domkapitel vorzustehen ist für mich Ehre und Verpflichtung zugleich. In der langen Geschichte des Doms spiegeln sich immer neuer Mut zum Aufbruch, beständiges Bewahren und Anfangen. Die Schätze des Ortes, von Textilien, über das Archiv bis zur Wagner-Orgel, verpflichten, die geistliche Kraft und das kulturelle Leben wirken, der lebendige Schulcampus macht Aufbruch und Wachsen zum Programm für Kirche und Gesellschaft.“

Prof. Huber blickt mit großer Dankbarkeit auf seine Amtszeit zurück: „Als mir dieses Amt vor 23 Jahren angetragen wurde, wusste ich nicht, welche Vielfalt an Aufgaben, wie viele wunderbare Begegnungen mit engagierten Frauen und Männern auf mich zukommen würden. Dechant des Domstifts Brandenburg zu sein war und ist für mich ein einmalig schönes und bereicherndes Amt. Ich lege es voller Zuversicht in die Hände von Bischof Stäblein“.

Die stellvertretende Dechantin, Dr. Kerstin Gäfgen-Track, sieht in dem Wechsel von Huber zu Stäblein das Motto bestätigt, das sich das Domstift anlässlich des 850jährigen Domjubiläums gegeben hat: „Beständig neu“: „Wir sind Bischof Stäblein sehr dankbar, dass er dieses Amt übernehmen wird. Er kennt den Dom und wir ihn. Wir vertrauen darauf, dass er die Grundausrichtung des Domstifts weiterentwickeln wird, auch indem er persönliche Akzente setzen wird. Von Herzen danken wir schon jetzt Prof. Huber. Er hat das Domstift Brandenburg entscheidend und nachhaltig geprägt.“

Hintergrund:
Das Domstift Brandenburg ist die älteste Institution des Landes Brandenburg mit einer über 1000 Jahre langen Tradition. Zu seinen Aufgaben gehören die Erhaltung und zeitgemäße Nutzung des umfangreichen historischen Gebäudeensembles aus Dom, Klausur, Kurien und Nebengebäuden. Mit seinen Konzertreihen, seinem Museum, den Gottesdiensten und den beiden Evangelischen Schulen zieht der Dom zu Brandenburg jährlich über 60.000 Besucher an. Im Jahr 2015 feierte das Domstift das 850-jährige Jubiläum der Grundsteinlegung des Doms. Nach der Reformation war das Domstift über vier Jahrhunderte eine weltliche, vom jeweiligen Herrscher abhängige Institution. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist es eine Einrichtung der evangelischen Kirche