ekbo.de: Pressemitteilungen https://www.ekbo.de/ Pressemitteilungen de ekbo.de: Pressemitteilungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Pressemitteilungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 22 Aug 2019 09:18:41 +0200 „Verpflichtung zu einem wertschätzenden und achtsamen Miteinander“ https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/verpflichtung-zu-einem-wertschaetzenden-und-achtsamen-miteinander.html
Zur Landtagswahl in Brandenburg am 1. September 2019 rufen Erzbischof Heiner Koch und Bischof Markus Dröge alle wahlberechtigten Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, wählen zu gehen. Der Aufruf wird zum „Gespräch über die Zukunft Brandenburgs“ am 22. August 2019, 18:00–20:00 Uhr in der Potsdamer Wilhelmgalerie (Platz der Einheit, 14467 Potsdam), zu dem die Kirchen einladen, veröffentlicht. Das Gespräch wird live auf hauptstadt.tv übertragen. Der Aufruf wird außerdem in den Sonntags-Gottesdiensten in Brandenburg am kommenden Wochenende verlesen.

Der Aufruf lautet im Wortlaut:

„Am 1. September 2019 wird in Brandenburg der Landtag neu gewählt. Wir rufen alle wahlberechtigten Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, wählen zu gehen.

Eine hohe Wahlbeteiligung und damit eine breite politische Meinungsäußerung sind wichtig. Sie stärken den Zusammenhalt der Gesellschaft, die die Auseinandersetzung um den besten Weg braucht. Und sie halten die demokratische Kultur lebendig, die darauf angewiesen ist, dass Menschen sich engagieren und einbringen. Das Grundgesetz und der christliche Glaube an Gott den Schöpfer aller Menschen fordern, jedem Menschen, gleich welcher Herkunft, kulturellen Prägung oder Religion, eine unveräußerliche Würde zuzuerkennen. Daraus ergibt sich die Verpflichtung zu einem wertschätzenden und achtsamen Miteinander in unserer Gesellschaft, das Menschen in allen Lebensphasen von der Zeugung bis zum Lebensende und in allen Lebenslagen in den Blick nimmt.

Aus dieser Grundhaltung erwächst eine Offenheit und Hilfsbereitschaft für Menschen in Not, ohne die ein solidarisches Gemeinwesen und eine lebenswerte Gesellschaft nicht vorstellbar sind.

Prüfen Sie vor der Wahl, wie die Parteien die Verantwortung für den nötigen Klimaschutz, für nachhaltigere Lebensmodelle, für gute Lebensbedingungen im ländlichen Raum, für ein respektvolles und faires Miteinander und für den sozialen Ausgleich wahrnehmen wollen.

Wir bitten Sie: Stärken Sie mit Ihrer Stimme diejenigen Parteien, die für die weitere Ausgestaltung der freiheitlich-demokratische Grundordnung in Brandenburg eintreten, die Grundrechte unserer Verfassung stärken und die einer Spaltung unserer Gesellschaft durch Hass, rassistische Hetze und Ressentiments entgegentreten.

In der Bibel heißt es: ‚Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zu Gott, denn wenn es ihr wohl geht, so geht´s auch euch wohl!‘ (Jeremia 29, 7). Bitte tun Sie das: Gehen Sie wählen, stimmen Sie ab, stimmen Sie mit!

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Kirche und Politik Pressemitteilungen Thu, 22 Aug 2019 09:18:41 +0200
Brandenburg wählt – Die Kirchen laden ein zum Gespräch über die Zukunft Brandenburgs https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/brandenburg-waehlt-die-kirchen-laden-ein-zum-gespraech-ueber-die-zukunft-brandenburgs.html

Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, Erreichbarkeit von ärztlicher Versorgung, Schulen und öffentlicher Verwaltung, das friedliche und sichere Zusammenleben, Perspektiven für junge Menschen und Visionen für die Zukunft des Landes beschäftigen Brandenburg im Wahljahr 2019.

Vor den Wahlen in Brandenburg laden in ökumenischer Verbundenheit der Evangelische Bischof Dr. Markus Dröge und Erzbischof Dr. Heiner Koch Spitzenpolitiker der zur Wahl stehenden Parteien ein zum öffentlichen Gespräch über das, was gut ist für die Menschen in Brandenburg.

Politiker diskutieren mit Wissenschaftlern und Vertretern der Zivilgesellschaft über den Strukturwandel in Brandenburg, über das Leben im ländlichen Raum und über die Zuwanderung von Fachkräften. Wo steht Brandenburg? Was muss besser werden?

Dieses Gespräch wird vorbereitet und durchgeführt von der Evangelischen und der Katholischen Akademie in Berlin.

18.00 Uhr    Begrüßung Bischof Dr. Markus Dröge
18.05 Uhr    Einführung Tim Jäger, rbb

18.10 Uhr     Strukturwandel – Nachhaltig und klimaneutral wirtschaften mit Ottmar Edenhofer, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung;
Prof. Dr. Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft und Energie, SPD und
Ursula Nonnemacher, Bündnis 90/Die Grünen

18.45 Uhr    Chancen – Leben im ländlichen Raum
Mit Manuel Slupina, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung;
Kathrin Dannenberg, LINKE und Ingo Senftleben, CDU

19.20 Uhr    Bedarf – Zuwanderung von Fachkräften
Mit Prof. Dr. Julia v. Blumenthal, Präsidentin Viadrina; Klara Geywitz, SPD und Thomas Jung, AfD

19.55 Uhr Schlusswort Erzbischof Dr. Heiner Koch

Tisch des Landes:
Melanie Ebell, Geschäftsführerin des Landesjugendrings Brandenburg; Dr. Adeline Abimnwi Awemo, LEAG und Annett Jura, Bürgermeisterin von Perleberg

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ekbo.de Kirche und Politik Ökumene Pressemitteilungen Fri, 16 Aug 2019 11:19:51 +0200
lebensWERT4 - Gottesdienst und öffentliches Gedenken am Freitag, 30. August 2019 https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/lebenswert4-gottesdienst-und-oeffentliches-gedenken-am-freitag-30-august-2019.html Mit einem Gedenk-Gottesdienst am 30. August 2019, 16.00 Uhr, in der St. Matthäus-Kirche, Matthäikirchplatz erinnern Christen und Juden an den 80. Jahrestag des Beginns der „Aktion T4“, der Ermordung von mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen.
Bereits um 15.15 Uhr beginnt das Gedenken direkt am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde an der Philharmonie, Tiergartenstraße 4. 10785 Berlin.
Die beschönigende Bezeichnung „Aktion T4“ rührt von der Abkürzung der Adresse der damaligen Zentraldienststelle T4 am selbigen Ort. Die Aktion begann im Oktober 1939, der Beginn wurde aber auf den 1. September 1939 zurückdatiert.
Der frühe Termin am Vortag wurde aus Rücksicht auf den Beginn des Sabbat gewählt; ebenso wegen der Gedenkveranstaltung  zum Beginn des 2. Weltkrieges am 1. September (1939).
Am Gedenken wirken mit:
Pfarrerin Marion Gardei (Beauftragte der EKBO für Erinnerungskultur)
Rabbiner Dr. Andreas Nachama (u.a. Direktor der „Topographie des Terrors“)
Generalvikar Pater Manfred Kollig SSCC (Erzbistums Berlin)
Pfarrer Hannes Langbein (Stiftung St. Matthäus)
Predigt: Bischof Dr. Markus Dröge (Bischof der Landeskirche)

Musik:
Josefine Horn (Orgel)
Valentin Heyn (Saxophon)

Barrierefreier Zugang vorhanden, keine Toiletten für Rollstuhlfahrer

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ekbo.de Ökumene Pressemitteilungen Wed, 14 Aug 2019 09:56:53 +0200
80 Jahre nach dem Überfall auf Polen – Gedenkgottesdienst im Berliner Dom https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/80-jahre-nach-dem-ueberfall-auf-polen-gedenkgottesdienst-im-berliner-dom.html Berlin, 7. August 2019 – Am 1. September 2019 unterzeichnen Berliner Dom Gemeinde und die St. Trinitatis Gemeinde in Warschau einen Partnerschaftsvertrag im Anschluss an einen Gedenkgottesdienst. Beide setzen damit 80 Jahre nach dem Überfall der Deutschen Wehrmacht auf Polen ein starkes Zeichen für Frieden und Versöhnung. Am Ende der Zeremonie sprechen Parlamentspräsident Dr. Wolfgang Schäuble und sein polnischer Amtskollege Sejmmarschall Marek Kuchciński Grußworte

Bischof Dr. Markus Dröge hält in dem Gedenkgottesdienst, den Berliner Dom und evangelische Landeskirche (EKBO) zusammen feiern, die Predigt. Die Liturgie gestalten der Warschauer Pfarrer Dr. h.c. Piotr Gaś, Domprediger Thomas C. Müller und Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann. Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama wird das jüdische Totengebet singen. An dem Gottesdienst wirken zudem der Landesbischof der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, der Bischof der Diözese Warschau, ein Vertreter des katholischen Erzbistums Berlin, der Staats- und Domchor Berlin und der Chor der St. Trinitatis-Gemeinde mit.

Gedenkgottesdienst zum Beginn des 2. Weltkrieges

10.00 Uhr                             Beginn des Gottesdienstes
11.45 Uhr                             Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung
12.00 Uhr (zirka)                    Grußworte von Parlamentspräsident Dr. Wolfgang Schäuble und Sejmmarschall Marek Kuchciński

Die Idee zu der Partnerschaft mit St. Trinitatis in Warschau, der größten evangelisch-augsburgischen Gemeinde in Polen, hatten Mitglieder der Domgemeinde. Anfang des Jahres reiste deshalb eine Delegation von Berlin nach Warschau, um die Partnerschaft vorzubereiten, Ende Juli statteten Vertreter aus Warschau gemeinsam mit Pfarrer Dr. h. c. Piotr Gaś dem Dom einen Gegenbesuch ab. Zukünftig soll die Partnerschaft beider Gemeinden durch gemeinsame Workshops, Begegnungen von Gemeindemitgliedern, Predigerinnen und Predigern, Mitarbeitenden, Jugendgruppen und Musikerinnen und Musikern mit Leben gefüllt werden. Das Vorhaben wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Wenn Sie über den Gottesdienst und die Partnerschaft zwischen Berliner Dom und St. Trinitatis in Warschau berichten möchten, melden Sie sich bitte bis spätestens Mittwoch, den 28. August 2019 bei der Pressesprecherin des Domes an: svenja.pelzel@berlinerdom.de. Wenn Sie Interviews oder Bildmaterial benötigen, melden Sie sich bitte ebenfalls bei dieser Mailadresse.

Ort
Berliner Dom, Am Lustgarten, 10178 Berlin

Termin
1. September 2019, 10 Uhr

Internet

www.berlinerdom.de
www.ekbo.de

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ekbo.de Pressemitteilungen presse.ekbo.de Wed, 07 Aug 2019 13:34:55 +0200
Bischof Markus Dröge steht dem angegriffenen Rabbiner Teichtal zur Seite https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/bischof-markus-droege-steht-dem-angegriffenen-rabbiner-teichtal-zur-seite.html Berlin, 01. August 2019, Bischof Dr. Markus Dröge hat sich mit einem persönlichen Schreiben, zum Angriff auf Rabbiner Yehuda Teichtal und seiner Tochter, wie folgt geäußert:

 „Dass Sie solche menschenverachtenden Anfeindungen in Berlin erleben mussten, trifft alle Berlinerinnen und Berliner, weil es ein Angriff auf die Werte unseres Zusammenlebens ist, ein Angriff auf die Würde des Menschen. Umso mehr ist es ein eindrucksvolles Zeugnis Ihrer Glaubenshaltung, dass Sie sich gleich nach der menschenverachtenden Tat unerschüttert für Liebe, Toleranz, Dialog und Bildung eingesetzt haben. Ein solches Glaubenszeugnis ist heute wichtiger denn je. Denn wir leben in einer Zeit, in der jede Tat der Menschenverachtung gleich von anderen für neue Hetze, neuen Hass, und neue Häme instrumentalisiert wird. Alle, die an einen barmherzigen Gott glauben, der seine Schöpfung in Liebe erschaffen hat und mit Liebe begleitet, müssen sich dagegen wenden, dass die Spirale der Menschenverachtung weitergedreht wird. Wer aufrichtig an Gott glaubt, setzt sich für die Würde jedes einzelnen Menschen ein, gleich welcher Religion oder Kultur und sucht den Frieden.“

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Pressemitteilungen Fri, 02 Aug 2019 10:19:47 +0200
Evangelische Kirche auf dem Lesbisch-Schwulen Stadtfest https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/evangelische-kirche-auf-dem-lesbisch-schwulen-stadtfest.html
Foto: Manuela Schneider, EKBO

Berlin, 17. Juli 2019 – Mit dem Motto „Liebe tut der Seele gut“ präsentiert sich die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) auf dem Lesbisch-Schwulen Stadtfest rund um den Nollendorfplatz vom 20. – 21. Juli. 2019. Unter dem Motto „Gleiche Rechte für Ungleiche – weltweit!“ findet das Berliner Stadtfest zum 27. Mal statt.

Am Pavillon der EKBO informieren Pfarrerinnen und Pfarrer, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und der Landeskirche über kirchliche Angebote. Damit setzen sie ein Zeichen  für eine Vielfalt von Lebensentwürfen und Lebenswegen in der evangelischen Kirche.

Die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein und Pfarrer Martin Germer von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche stehen am Sonntag, dem 21. Juli, von 13 – 15 Uhr (Pfarrer Germer bis 16 Uhr)  für Gespräche zur Verfügung.

Der Eröffnungsgottesdienst zum Motzstraßenfest beginnt am 19. Juli 2019 um 19:30 Uhr in der Zwölf-Apostel-Kirche in Berlin-Schöneberg, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin. Die Predigt hält Pfarrer Sebastian Wolfrum.

Internet:
https://liebetutderseelegut.de/veranstaltungen/
www.ts-evangelisch.de
www.ekbo.de

Ort:
Sie finden den Pavillion der EKBO an der Südseite der Fuggerstraße zwischen Kalckreuthstraße und Martin-Luther-Straße.

Für Rückfragen:
Heike Hessler, Evangelischer Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg: 0151 – 20 61 18 67
Ariane Schütz, Evangelische Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde: 0179 – 707 80 65

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Pressemitteilungen Wed, 17 Jul 2019 13:58:53 +0200
Bischof Dröge gratuliert Bundeskanzlerin zum 65. Geburtstag https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/bischof-droege-gratuliert-bundeskanzlerin-zum-65-geburtstag.html Berlin, 15. Juli 2019 – Bischof Markus Dröge von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) gratuliert Bundeskanzlerin Merkel zu ihrem 65. Geburtstag mit herzlichen Glück- und Segenswünschen. In seinem Gratulationsschreiben heißt es unter anderem:

Ich danke Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz für unser Land. Ihr politisches Handeln zeigt, dass Sie verbunden sind mit dem Vater des Lichts, von dem der Lehrtext aus dem Jakobusbrief zu Ihrem Geburtstag spricht. Gute Gabe hat er in Sie gelegt, klug denken Sie vom Ende her, an dem Gutes und Vollkommenes umgesetzt sein soll in reale Politik. Wir erleben Deutschland als ein Land, in dem Willkommenskultur gelebt wird. Es war gut, dass wir der Welt zeigen konnten, wie sehr sich Deutschland seit 1945 verändert hat. Und es tut gut, die demokratischen Kräfte zu spüren, die sich auch heute klar und deutlich gegen diejenigen stellen, die Deutschland in rechtsextreme Zeiten zurückführen wollen.

Ich danke Ihnen auch für Ihr europäisches Engagement. Sie halten diesen Kontinent zusammen, in dem viele starke Kräfte daran arbeiten, die Schritte aufeinander zu wieder zunichte zu machen. Gera-de erleben wir wieder sehr anschaulich, welche Kraft dies bindet. Europa als Friedensprojekt lohnt diesen Einsatz.

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ekbo.de Pressemitteilungen Wed, 17 Jul 2019 13:57:04 +0200
Bischof Markus Dröge zur Freilassung von Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/bischof-markus-droege-zur-freilassung-von-sea-watch-kapitaenin-carola-rackete.html Berlin, 3. Juli 2019 – Bischof Dr. Markus Dröge hat sich zur Freilassung der Kapitänin Carola Rackete in Italien wie folgt geäußert:

„Eine mutige Kapitänin, die Menschen rettet – eine mutige Richterin, die sich auch unter politischem Druck an Recht und Gesetz hält! Carola Rackete hat mit ihrer Aktion aufgezeigt, dass die Blockade einer menschenwürdigen Flüchtlingspolitik in Europa täglich Menschenleben kostet. Schlepperbanden werden ermutigt, Menschen auf das Meer in den Tod zu locken. Es wird höchste Zeit, dass Europa zu seinen Werten zurückfindet. Europa braucht eine vernünftige Aufnahmeregelung für Flüchtlinge und humanitäre Brücken, die es Menschen in Not erlaubt ohne Gefahr für Leib und Leben gerettet zu werden.“

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ekbo.de Pressemitteilungen presse.ekbo.de Wed, 03 Jul 2019 11:50:37 +0200
Tarifabschluss für Lehrkräfte an Schulen der Evangelischen Schulstiftung https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/tarifabschluss-fuer-lehrkraefte-an-schulen-der-evangelischen-schulstiftung.html Berlin, 28. Juni 2019 – Bereits 2017 haben sich die Tarifvertragsparteien - die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Gewerkschaft Kirchen und Diakonie (GKD) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) einerseits sowie die Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) andererseits verpflichtet, in Gespräche über einheitliche tarifliche Eingruppierungsregelung von Lehrkräften an Schulen der Evangelischen Schulstiftung einzutreten.

Nach langen und intensiven Verhandlungen konnte nun eine Einigung erzielt werden. Damit gibt es erstmalig ein tarifliches Eingruppierungssystem für die Lehrkräfte der Evangelischen Schulstiftung in Berlin und Brandenburg.

Zugleich wird mit dem neuen Tarifvertrag auch für Lehrkräfte an Grundschulen der Schulstiftung die Aufwertung im öffentlichen Dienst der Länder Berlin und Brandenburg nachvollzogen. Damit sind künftig auch die an Grundschulen tätigen Lehrkräfte mit voller Laufbahnbefähigung bzw. gleichgestellte Lehrkräfte in die Entgeltgruppe 13 eingruppiert.
 
Für alle Lehrkräfte mit voller Laufbahnbefähigung und gleichgestellte Lehrkräfte sowie für Funktionsstelleninhaber/-innen sollen die Regelungen bereits zum 1. August 2019 in Kraft treten. Die Regelungen für Lehrkräfte ohne volle Laufbahnbefähigung werden ab dem 1. Januar 2020 gelten.

„Mit dem neuen Tarifvertrag ist es gelungen, auch für die Lehrkräfte der Evangelischen Schulstiftung ein transparentes und verbindliches Eingruppierungssystem zu schaffen, das ohne Arbeitgeberrichtlinien und verwirrende Verweisungen auf das Kirchenbeamtenrecht auskommt“, erklärte Udo Mertens, Verhandlungsführer der GEW BERLIN. „Ebenso wichtig ist es, dass wir mit dem kirchlichen Arbeitgeber Einvernehmen erzielen konnten, dass die strukturelle Benachteiligung der Lehrkräfte an den Grundschulen beendet wird. Das war nur in konstruktiven und von gegenseitigem Respekt gekennzeichneten Verhandlungen möglich“, sagte Mertens weiter.

„Es war eine Herausforderung, die große Standortbreite der Evangelischen Schulstiftung in zwei Bundesländern mit verschiedenen Schultypen tariflich zu erfassen. Umso mehr freuen wir uns, dass es im guten und konstruktiven Miteinander der vier Tarifkommissionen gelungen ist, für die Lehrkräfte an Evangelischen Schulen nun ein neues und transparentes Eingruppierungssystem zu vereinbaren. Auch die Evangelische Schulstiftung als großer kirchlicher Arbeitgeber spürt deutlich den Kampf um gute Lehrkräfte. Der Wettbewerb mit staatlichen Schulen ist enorm. Mit dem neuen tariflichen System erreichen wir nicht nur eine strukturelle Verbesserung der Eingruppierung von Lehrkräften, sondern auch eine deutlich einfachere Verwaltungspraxis. Wir sind überzeugt, dass wir damit insgesamt einen wichtigen Schritt getan haben, als kirchlicher Arbeitgeber attraktiv zu bleiben“, sagt Verena Zühlke, Juristin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, zuständig für Arbeitsrecht und Vorsitzende der Tarifkommission der Kirchenleitung.


Katja Metzig
GEW BERLIN
030 • 21 99 93 58
katja.metzig@gew-berlin.de


Christian Hannasky
GKD
030 7 05 40 29
ChrHannasky@web.de


Heike Krohn-Bräuer
EKBO
030-243 44-287   
H.Krohn-Braeuer@ekbo.de


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ekbo.de Pressemitteilungen presse.ekbo.de Wed, 03 Jul 2019 10:09:58 +0200
Religionsgemeinschaften in europäischen Gesellschaften – Pflichten, Rechte, Privilegien, Verantwortung https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/religionsgemeinschaften-in-europaeischen-gesellschaften-pflichten-rechte-privilegien-verantwortu.html Berlin, 6. Juni 2019 – Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka als Direktor des Abraham Geiger Kollegs sowie des jüdischen Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES) und Bischof Dr. Markus Dröge, von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), sind seit Jahrzehnten entscheidende Akteure interreligiöser Dialogarbeit. Über die Bedingungen eines gelingenden, zeitgemäßen interreligiösen Dialogs diskutieren beide am 17. Juni 2019 in der Villa Elisabeth in Berlin gemeinsam mit jungen Menschen aus verschiedenen religiösen Traditionen, die zukünftig Verantwortung übernehmen werden: Iman Al Nassre, Neta-Paulina Wagner und Sabine Papies. Dabei geht es um Fragen wie: welche Verantwortungen und Pflichten, welche Rechte und Privilegien möchten unsere europäischen Gesellschaften Religionsgemeinschaften und religiösen Individuen geben? Wie kann auf eine institutionelle wie individuelle Gleichberechtigung von Religionsgemeinschaften sowie Einzelnen hingewirkt werden?

In der gemeinsamen Arbeit im interreligiösen Dialog geht es dabei angesichts aktueller politischer und gesellschaftlicher Ereignisse weit über Fragen eines gemeinsamen gelebten Glaubens hinaus: Vor dem Hintergrund von zunehmendem Antisemitismus einerseits und antimuslimischem Rassismus andererseits in Deutschland und Europa stellt sich die Frage nach den rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für religiöses Leben in Europa.

Der interreligiöse Dialog in Deutschland und Europa blickt auf eine jahrzehntelange Tradition zurück. Aktuelle gesellschaftliche und religionspolitische Herausforderungen führen zu neuen Formen dieses Dialogs: stand zunächst vor allem der jüdisch-christliche Dialog im Zentrum, so erweitert sich der Fo-kus angesichts der zunehmenden religiösen und weltanschaulichen Pluralität unserer Gesellschaft auf weitere Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften.


Der Eintritt zu der Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung ist frei.

Hintergrund

Die Veranstaltung mit dem Titel „Zusammenleben. Religionsgemeinschaften in europäischen Gesell-schaften – Pflichten, Rechte, Privilegien, Verantwortung“ ist Teil des Programms Dialogperspektiven – Religionen und Weltanschauungen im Dialog. Dieses ist ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ermöglichtes internationales Programm des jüdischen Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES) zur Etablierung neuer Formen des weltanschaulichen und interreligiösen Dialogs. Die Dialogperspektiven richten sich an Stipendiatinnen und Stipendiaten aller 13 vom BMBF geförderten Begabtenförderungswerke, die das Programm als zukünftige Verantwortungsträgerinnen und -träger zu Expertinnen und Experten des interreligiösen Dialogs ausbildet.

Termin:

Montag, 17. Juni 2019, 19:30

Ort:

Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3, 10115 Berlin

Ansprechpartner:

Johanna Korneli: korneli@dialogperspektiven.de
Dr. Andreas Goetze: a.goetze@bmw.ekbo.de]]>
ekbo.de Pressemitteilungen presse.ekbo.de Thu, 06 Jun 2019 16:26:00 +0200