ekbo.de: Pressemitteilungen https://www.ekbo.de/ Pressemitteilungen de ekbo.de: Pressemitteilungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Pressemitteilungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 18 Oct 2019 12:57:57 +0200 „Wir stehen an Eurer Seite!“ – Gegen Antisemitismus und Hass https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/wir-stehen-an-eurer-seite-gegen-antisemitismus-und-hass.html Das Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin ruft zur Teilnahme an einer Menschenkette auf

vor der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin
am Sonntag, 20. Oktober, 12.30 bis 13.30 Uhr.

Die Menschenkette bildet sich während des Sukkot-Gottesdienstes, dem Abschluss des jüdischen Laubhüttenfestes. Sie steht für die Solidarität in Trauer und Angst mit den Jüdinnen und Juden in Berlin, sie ist Ausdruck von Anteilnahme und Mitgefühl.

Für die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz (EKBO) hat Propst Dr. Christian Stäblein seine Teilnahme angekündigt. Der Propst und künftige Bischof Christian Stäblein (EKBO) sagte: „Wir sind noch immer tief getroffen vom Anschlag in Halle. Wir bilden eine Menschenkette, um zu zeigen, dass wir fest an der Seite unserer jüdischen Geschwister stehen. Die Verbundenheit von Christen und Christinnen mit ihren jüdischen Geschwistern ist elementarster Ausdruck unseres Glaubens. Ihre Synagogen haben wir zu schützen wie unseren Augapfel. Sie sollen sicher unter uns wohnen und ihren Glauben leben und feiern.“

Für das Erzbistum Berlin wird u.a. Bernd Streich, der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin, teilnehmen. Erzbischof Dr. Heiner Koch unterstützt den Aufruf: „Als Christen stehen wir an der Seite unserer jüdischen Freundinnen und Freunde. Wir lassen es nicht zu, dass Hass unsere Gesellschaft spaltet.“

Die beiden Kirchen und die weiteren Mitgliedskirchen im Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg werden den Aufruf in ihren Sonntags-Gottesdiensten bekannt machen und zur Beteiligung einladen.

Auch Imam Kadir Sanci vom House of One ist dieses Zeichen der Solidarität ein Anliegen: „Wir müssen in unserer Gesellschaft zusammenstehen und jeden unterstützen, der angegriffen wird. Unsere Demokratie muss jeden Tag aufs Neue gestärkt und verteidigt werden.“

Für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) wird die stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bezirks Berlin-Brandenburg Sonja Staack teilnehmen: "Als Gewerkschaften wissen wir, wie viel Kraft und Mut entstehen, wenn man zusammen steht. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen für Solidarität und gegen Ausgrenzung. Niemand soll in unserer Gesellschaft Angst vor Hass und Hetze haben müssen - egal ob im Betrieb, auf der Straße oder in der Synagoge."

V.i.S.d.P.:
Carsten Völtzke
Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin, Geschäftsstelle
c/o Evangelischer Kirchenkreis Berlin Stadtmitte, Klosterstraße 66, 10179 Berlin
0176 34427489, carsten.voeltzke@berlin-weltoffen.de
www.berlin-weltoffen.de

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Ökumene Pressemitteilungen Fri, 18 Oct 2019 12:57:57 +0200
Bischof Markus Dröge feiert seinen 65. Geburtstag https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/bischof-markus-droege-feiert-seinen-65-geburtstag.html Berlin, 14. Oktober 2019 – Bischof Dr. Markus Dröge wird am 16. Oktober 2019 65 Jahre alt. Er tritt am 15. November 2019 in den Ruhestand. Damit endet seine zehnjährige Amtszeit als Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Die Amtsübergabe an den Nachfolger, den bisherigen Propst und Bischofsstellvertreter Dr. Christian Stäblein, findet am 16. November 2019 um 15 Uhr in der St. Marienkirche am Alexanderplatz statt.

Bischof Dröge hat sich in seiner Amtszeit als Brückenbauer zwischen Ost und West, aber auch zwischen den unterschiedlich geprägten Regionen der Landeskirche verstanden. Aus Koblenz kommend, ist er Bischof in Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz geworden.

Einer der Schwerpunkte seiner Amtszeit war die Weiterführung des Reformprozesses, den sein Vorgänger, Bischof Dr. Wolfgang Huber, eingeleitet hatte. Bischof Dröge war es ein großes Anliegen für die ganz unterschiedlichen Regionen der Landeskirche – vom großstädtisch geprägten Berlin über das Land Brandenburg bis zur schlesischen Oberlausitz belastbare Strukturen zu erarbeiten, so dass die evangelische Kirche als eine einladende, den Menschen zugewandte und auch gesellschaftlich engagierte Kirche erlebbar wird.

Der christlich-jüdische Dialog und der interreligiöse Dialog waren für ihn von Beginn der Amtszeit an ein wichtiges Thema. Für diesen Dialog hat er eine Spezialpfarrstelle eingerichtet und Kontakte zu vielen Vertretern anderer Religionen gepflegt. Damit hat er stets die Hoffnung verbunden, dass die Religionen gemeinsam aktiv werden und den Missbrauch der Religion für die Legitimation von Gewalt und Machtherrschaft abwehren.

Der Herausforderung einer wachsenden Anzahl von Geflüchteten hatte sich die evangelische Landeskirche schon 2013/14 gestellt, die Gründung einer Flüchtlingskirche beschlossen und eine  Gesamtkonzeption für die Flüchtlingsarbeit in der EKBO entwickelt.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Amtszeit war die Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus. In Interviews und Namensartikeln hat Bischof Dröge deutlich gemacht, wie unvereinbar nationalistische, antisemitische oder rechtsextreme Positionen mit dem christlichen Menschenbild sind. Die Landeskirche hat sich juristisch damit auseinandergesetzt, wie zu verfahren ist, wenn Gemeindeglieder, die menschenfeindliche Thesen vertreten, in der Kirche Leitungspositionen übernehmen wollen. Ferner hat die Landessynode auf Anregung von Bischof Dröge im Frühjahr 2019 ihre theologische Position unter dem Titel „Haltung zeigen“ erarbeitet, die den Kirchengemeinden eine Hilfestellung für die Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus gibt.

Im Jahr 2017, dem Jahr des Reformationsjubiläums, hat Bischof Dröge die EKBO als Gastgeberin des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin und Brandenburg vertreten.

Als Aufgabe der Kirche im europäischen Einigungsprozess hat  Bischof Dröge die vielen Partner¬schaften der EKBO verstanden und diese gepflegt und intensiviert, besonders mit Großbritannien – vor dem Hintergrund des bevorstehenden Brexits. Im Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges lud Bischof Dröge im November 2018 Gäste der Partnerkirchen aus England, Frankreich, Russland, Polen, Tschechien, Slowenien ein und warb im Gottesdienst für die Aufgabe der Christenheit, sich für ein versöhntes Europa einzusetzen. Mit Sarah Mullaly, der ersten Frau auf dem Bischofssitz in London, hat Bischof Dröge im März 2019 einen Kanzel¬tausch zwischen der St. Pauls Cathedral in Lon¬don und dem Berliner Dom organisiert. Ebenso lag ihm sehr daran, die Versöhnungsgeschichte mit den polnischen Kirchen weiterzuführen, gerade weil die politische Situa¬tion zwischen Polen und Deutschland aktuell gespannt ist.

Die Frage, wie der Wandel in der Braunkohleregion Lausitz wirtschaftlich, sozial und ökologisch zu entwickeln ist, hat Bischof Dröge von Anfang an bewegt. Als er 2009 gewählt wurde, hatte die Landessynode gerade ihre Position zum Braunkohleabbau in der Lausitz mit der Forderung „Einstieg in den Ausstieg“ formuliert. Das Zentrum für Dialog und Wandel in Cottbus sowie das Umwelt- und ein Klimaschutzkonzept sind Ausdruck dieses Engagements der EKBO.

Bischof Dröge wird nach dem Amtswechsel noch bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2021 im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) weiterarbeiten sowie den Aufsichtsratsvorsitz im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE), also Diakonie Deutschland, Brot für die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe, weiter führen. Ebenso wird er die Mittelost-Kommission der EKD weiter leiten und den Vorsitz in den Kuratorien der Stiftungen des Heiligen Landes weiter innehaben, die die Arbeit der EKD in der Erlöserkirche und auf dem Ölberg in Jerusalem tragen.

Dr. Markus Dröge wurde 1954 in Washington D.C. geboren. Nach dem Studium der evangelischen Theologie in Bonn, München und Tübingen, war er von 1986 bis 1994 Pfarrer der Kirchengemeinde Koblenz-Karthause, seit 1994 der Kirchengemeinde Koblenz-Mitte. Von 1994 bis 1999 verfasste er neben dem Pfarramt seine Dissertation und übernahm anschließend im Jahr 2000 einen Lehrauftrag für Systematische Theologie an der Universität Koblenz-Landau. 2004 wählte ihn die Kreissynode für acht Jahre in das Amt des Superintendenten im Kirchenkreis Koblenz. Von 2002 bis 2004 hat er eine Ausbildung als Systemischer Berater beim Institut für Familientherapie Weinheim absolviert. Er ist verheiratet, Vater von drei Kindern und Großvater von drei Enkeln. Markus Dröge ist seit 2014 Mitglied des Rates der EKD. Vorsitzender des Aufsichtsrats des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung (EWDE) ist er seit 2012. Seit 2016 ist er Vorsitzender der Kuratorien der Stiftungen des Heiligen Landes (Evangelische Jerusalem-Stiftung und Kaiserin Auguste Victoria-Stiftung), Verwaltungsratsvorsitzender des Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes (DAI) und Vorsitzender der Evangelischen Mittelost-Kommission (EMOK).

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Pressemitteilungen Mon, 14 Oct 2019 16:09:17 +0200
Interreligiöser Dialog als Basis für gegenseitiges Vertrauen https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/interreligioeser-dialog-als-basis-fuer-gegenseitiges-vertrauen.html
Auf dem Bild von links Nach rechts: Viola Kennert, Superintendentin i.R.; Dr. andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für interreligiösen Dialog, Bischof Dr. Markus Dröge, Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Mohammad Imran Sagir, Leiter des christlich-muslimischen Kooperationsprojekts MuTeS, Pfarrerin Ulrike Rogatzki, EKBO-Schul-Projekt "Kinder begegnen Religion(en)"
Foto: Manuela Schneider

Berlin, 14. Oktober 2019 – Bei einer Pressekonferenz mit Bischof Dr. Markus Dröge am 14. Oktober 2019 im Interkulturellen Zentrum Genezareth in Berlin Neukölln wurde deutlich, wie essentiell der interreligiöse Dialog für das gelingende und friedliche Zusammenleben ist. „Gerade in dieser spannungsreichen Zeit muss der Dialog intensiviert und versachlicht werden“, betonte Bischof Dr. Markus Dröge bei der Präsentation der Orientierungshilfe „Dialog wagen ― Zusammenleben gestalten“ im Rahmen der Pressekonferenz. Ein Dialog sei dann ein guter Dialog, wenn auch die kritischen Fragen und heiklen Themen benannt würden. „Wir brauchen eine Grundhaltung des Vertrauens als konstruktive Basis zur Lösung der Probleme, die wir haben.“ Mit der Broschüre wolle man ein differenziertes Bild gelebten muslimischen Glaubens in unserer Gesellschaft zeichnen und Impulse aus der Praxis für die Praxis geben, ergänzte Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlusitz (EKBO).

 „Wir hoffen, damit auch für diejenigen Kirchengemeinden Wege aufzuzeigen, die sich aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Situation verunsichert fühlen und zögern, den Kontakt zu einer Moscheegemeinde aufzunehmen“, sagte Goetze.

Auch von den muslimischen Teilnehmern der Pressekonferenz gab es Lob für die Publikation. So sagte Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), er gratuliere der EKBO für die Publikation: „Es zeigt uns Muslimen, dass die Dialogarbeit vertrauensvoll stattfindet und die Auseinandersetzungen kritisch und dennoch konstruktiv laufen.“ Mohammad Imran Sagir, Leiter des christlich-muslimischen Kooperationsprojektes in muslimischer Trägerschaft „Muslimisches SeelsorgeTelefon“ betonte: „Im christlich-islamischen Dialog sind wir auf einem guten Weg. Wir wollen weiter zusammenarbeiten im Sinne der Menschen - gerade in diesen schwierigen Zeiten.“

Pfarrerin Ulrike Rogatzki, die das Schulprojekt „Kinder begegnen Religion(en)“ leitet, schätzt
an der Orientierungshilfe besonders die Beispiele guter Praxis und die Auflistung von Kriterien, die eine gute Zusammenarbeit befördern können.

Die im AphorismA Verlag erschienene und von der EKBO herausgegebene Orientierungshilfe „Dialog wagen – Zusammenleben gestalten“ ist ein Ergebnis langjähriger praktischer Erfahrungen im christlich-islamischen Dialog. Sie ermutigt zum offenen und kritischen Dialog auf der Grundlage des Grundgesetzes und der Menschenrechte. Die Handreichung bietet überdies Anregungen für die Praxis und einen Überblick über das muslimische Leben in Deutschland, über die islamischen Verbände und Organisationen. Sie erklärt wichtige Begriffe im christlich-islamischen Dialog, gibt Literaturhinweise für die Praxis und nennt Ansprechpersonen.

2019 hat die EKBO bereits die Broschüre „Amen?“ https://cutt.ly/XeySQsm herausgegeben, die den Kirchengemeinden Impulse aus dem christlich-jüdischen Gespräch für evangelische Gottesdienste gibt.

Link zum Download „Dialog  Wagen – Zusammenleben gestalten“  https://bit.ly/2ISc9o6

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Pressemitteilungen Mon, 14 Oct 2019 15:36:28 +0200
Anschlag in Halle - Bischof Dröge schreibt an Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/anschlag-in-halle-bischof-droege-schreibt-an-josef-schuster-praesident-des-zentralrats-der-juden.html Berlin, 10. Oktober 2019 – Bischof Dr. Markus Dröge hat dem Präsidenten des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster, in einem Brief die Betroffenheit und die Solidarität der evangelischen Landeskirche mit den jüdischen Gemeinden nach dem Anschlag in Halle übermittelt.

„Mit großer Betroffenheit und erschüttert von der Gewalt, die gegen die Synagoge in Halle gestern gerichtet war, möchte ich Ihnen die Verbundenheit unserer evangelischen Landeskirche übermitteln und unsere Solidarität versichern.

Mir ist sehr deutlich, welche Erschütterung dieser Anschlag für die jüdischen Gemeinden in unserem Land bedeutet und wie viel Besorgnis und Angst er unter Jüdinnen und Juden auslösen wird. Es ist eine neue Qualität der Gewalt, dass ein Attentäter bei Tageslicht vermummt durch die Stadt fährt und gezielt Menschen tötet.

Ich wünsche mir sehr, dass dieses Attentat Ihre Gemeinden nicht daran zweifeln lässt, wie viele Menschen in unserem Land und in der evangelischen Kirche an Ihrer Seite stehen. Für uns als evangelische Kirche ist der Satz von Dietrich Bonhoeffer, „Nur wer für die Juden schreit, darf auch gregorianisch singen“ eine nicht nur in die Geschichte unserer Kirche und unseres Landes gerichtete Aussage, sondern auch eine aktuell und bleibend verpflichtende Mahnung.“

Bischof Dröge betont, dass die evangelische Landeskirche sich weiterhin dafür einsetzen wird, dass dem Rechtsextremismus, dem Antisemitismus und der Menschenverachtung nach allen Kräften gewehrt wird. 


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Pressemitteilungen Thu, 10 Oct 2019 12:09:22 +0200
Christlich-islamischer Dialog: Präsentation der neuen Orientierungshilfe https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/christlich-islamischer-dialog-praesentation-der-neuen-orientierungshilfe.html Berlin, 9. Oktober 2019 – Der interreligiöse Dialog ist ein wichtiger Baustein für ein friedliches Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft. Bei der Pressekonferenz am 14. Oktober 2019 im Interkulturellen Zentrum Genezareth, Herrfurthplatz, Berlin-Neukölln stellen Vertreter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) gemeinsam mit muslimischen Partnern die neu erschienene Orientierungshilfe „Dialog wagen ― Zusammenleben gestalten“ vor. Die von der EKBO herausgegebene Orientierungshilfe will zu einem offen und kritisch geführten Dialog und zur Begegnung zwischen evangelischen Kirchengemeinden und muslimischen Partnern ermutigen.

Auf dem Podium:
•    Bischof Dr. Markus Dröge
•    Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO)
•    Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD)
•    Mohammad Imran Sagir, Leiter des christlich-muslimischen Kooperationsprojekts „Muslimisches
      SeelsorgeTelefon“ (MuTeS)
•    Pfarrerin Ulrike Rogatzki, EKBO-Schul-Projekt „Kinder begegnen Religion(en)”

Die Orientierungshilfe „Dialog wagen – Zusammenleben gestalten“ ist ein Ergebnis langjähriger praktischer Erfahrungen im christlich-islamischen Dialog. Sie ermutigt zum durchaus auch kontroversen Dialog auf der Grundlage des Grundgesetzes und der Menschenrechte. Die Handreichung bietet überdies Anregungen für die Praxis und einen Überblick über das muslimische Leben in Deutschland, über die islamischen Verbände und Organisationen. Sie erklärt wichtige Begriffe im christlich-islamischen Dialog, gibt Literaturhinweise für die Praxis und nennt Ansprechpersonen.

Termin: 14. Oktober 2019, 11 bis 12 Uhr
Interkulturelles Zentrum Genezareth, Herrfurthplatz 14, 12049 Berlin-Neukölln

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Pressemitteilungen Wed, 09 Oct 2019 14:32:36 +0200
24. Kunstauktion zu Gunsten von Flüchtlingen und Migranten https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/24-kunstauktion-zu-gunsten-von-fluechtlingen-und-migranten.html

Berlin, 8. Oktober 2019 – Unter prominenter Schirmherrschaft findet die 24. Kunstauktion zu Gunsten von Flüchtlingen und Migranten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) am 13. Oktober 2019 um 14 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche (Berlin-Kreuzberg) statt: Bischof Dr. Markus Dröge und die Berliner Entertainerin Gayle Tufts werden bei der Versteigerungsaktion mitwirken. Auktionator ist auch in diesem Jahr Fares Al-Hassan.

Bei der Auktion gibt es Streetfood, für Musik sorgt der Rapper Boshi San. Der Gesamterlös kommt Projekten für Flüchtlinge und Migranten zugute, die von der Landeskirche getragen oder gefördert werden. Dazu gehören unter anderem Hilfsprojekte für traumatisierte Flüchtlinge, die nur schwer Zugang zum Gesundheitssystem finden, und Beratungsangebote durch Ehrenamtliche bei der Arbeits- und Wohnungssuche.

Bei der 24. Kunstauktion können unter anderen Werke von Kani Alavi, Elvira Bach, Achim Freyer, Klaus Fußmann, Max Beckmann, aber auch von jungen Künstlern wie Christian Awe, Judith Crawford, Christin Lutze und Mirjam Siefert ersteigert werden. Die Arbeiten wurden gespendet. Der Erlös aus der 23. Kunstauktion im vergangenen Jahr 2018 lag bei 25.500 Euro, weitere 9500 Euro kamen durch den Galerieverkauf dazu.

In diesem Jahr gelangt auch eine Arbeit aus dem Projekt „Der Mantel“ von Elisabeth Masé in die Versteigerung. Die Künstlerin Masé will gemeinsam mit der Tchekpo Dance Company bei ihrem Interdisziplinären Projekt DER MANTEL / THE CLOAK / LE MANTEAU eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen mit dem ausdrücklichen Thema Schutz bauen. Dafür bestickten Männer und Frauen mit und ohne Fluchterfahrung in Westafrika und in Berlin kreisrunde Mäntel aus roter, schwerer Baumwolle. Die Tchekpo Dance Company entwickelte gemeinsam mit der Künstlerin ein Tanztheater über menschliche Teilhabe. Die Ausstellung „Der Mantel“ ist ab 7. Oktober 2019 im Evangelischen Zentrum, Georgenkirchstraße 69, 10249 Berlin (Haus 2, 4. Etage) zu sehen und wurde ermöglicht durch eine Förderung der EKBO-Kunstauktion zugunsten von Projekten für Migranten und Flüchtlinge.

Weitere Informationen:
Galerieverkauf und Vorbesichtigung: Samstag, 12. Oktober 2019, 12 bis 18 Uhr
24. Kunstauktion: Sonntag, 13. Oktober 2019, Beginn um 14 Uhr, Einlass ab 13 Uhr
Ort: Heilig Kreuz-Kirche, Zossener Str. 65, 10961 Berlin-Kreuzberg

Ausstellung mit Werken der 24. Kunstauktion noch bis Donnerstag, 10. Oktober 2019,
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag  9 – 17 Uhr
Ort: Evangelisches Zentrum, Georgenkirchstr. 69, 10249 Berlin-Friedrichshain

www.ekboart.de

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Pressemitteilungen Tue, 08 Oct 2019 14:18:00 +0200
46. Mahn- und Gedenkfahrt für tödlich verunglückte Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/46-mahn-und-gedenkfahrt-fuer-toedlich-verunglueckte-motorradfahrerinnen-und-motorradfahrer.html
Foto:©Manuela Schneider

Berlin, 2. Oktober 2019 - Am 6. Oktober, 9.00 Uhr, findet zum 46. Mal die Mahn- und Gedenkfahrt für die tödlich verunglückten Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer in Berlin und Brandenburg im Jahr 2019 statt. Beginn ist auf dem Parkplatz vor dem POLO Motorrad Store, Großbeerenstraße 2, 12107 Berlin.

Der Korso endet mit einem ökumenischen Bikergottesdienst gegen 13.30 Uhr in der St. Nikolaikirche, Am Alten Markt, 14467 Potsdam.

Jeder fünfte Verkehrstote ist ein Motorradfahrer – obwohl deren Anteil an den Verkehrsteilnehmern insgesamt viel geringer ist. Von 3.265 tödlich Verunglückten auf Deutschlands Straßen waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Februar 2018 699 Motorradfahrer.

Den ökumenischen Gedenkgottesdienst hält der katholische Pfarrer Frank Felgner gemeinsam mit dem evangelischen Bikerpfarrer Bernd Schade und der Gruppe Christ und Motorrad. Der Gottesdienst steht unter dem Motto „Trost aus Tradition“. Die musikalische Gestaltung übernehmen der Lichtenrader Gospelchor unter der Leitung von Juliane Lahner, sowie der Dudelsackspieler Andrew Mac Herring.

Rückfragen und weitere Informationen:
Pfarrer Bernd Schade, 0179-5181943, bikerpfarrer@gmail.com

www.christ-und-motorrad.de

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Pressemitteilungen Wed, 02 Oct 2019 11:23:55 +0200
49. Kabinettausstellung im Evangelischen Zentrum https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/49-kabinettausstellung-im-evangelischen-zentrum.html

Bildnachweis: Elisabeth Masé

Berlin, 1. Oktober 2019 – Zur Eröffnung der 49. Kabinettausstellung DER MANTEL / THE CLOAK / LE MANTEAU eine Soziale Skulptur von Elisabeth Masé in Kooperation mit
Tchekpo Dance Company laden die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und die Stiftung St. Matthäus am Montag, dem 7. Oktober 2019, 14 Uhr in das Evangelische Zentrum ein.
Die soziale Skulptur DER MANTEL baut zwischen unterschiedlichen Kulturen eine Brücke. Das interdisziplinäre Kunstprojekt hat 2018 im Süden Benins, Westafrika, begonnen. Bildende Kunst, traditionelle Stickerei, Tanz und Musik kommen zusammen. Es geht um das Thema Schutz.

Die Ausstellung dokumentiert das Projekt mit einer Serie fotografischer Arbeiten, kurzen Filmen und Entwurfszeichnungen. Im Zentrum steht der bestickte Mantel selbst. Sie zeigt wie Männer und Frauen unterschiedlicher Konfessionen in Ouidah, Benin (Westafrika) einen roten, kreisrunden Mantel aus schwerem Leinen mit selbstentworfenen Motiven besticken, der nach und nach zu einem sozialen Gemälde wurde. Sie thematisierten, was aus ihrer Sicht schützenswert ist. Unter Verwendung des gemeinsam bestickten und mit Schutzgedanken und persönlichen Geschichten “aufgeladenen” Mantels entwickelte die Tchekpo Dance Company Szenen menschlicher Teilhabe und Wertschätzung fremder Kulturen mit dem Thema Schutz. Der besondere Reiz des Projekts liegt in der Gleichzeitigkeit und Gleichbehandlung verschiedener Disziplinen und Kulturen. Die zeitgenössische Idee trifft sich mit archaischen Ritualen.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch eine Förderung der EKBO-Kunstauktion zugunsten von Projekten für Migranten und Flüchtlinge.

Eröffnung:   Montag, 7. Oktober 2019, 14 Uhr
Begrüßung: Bischof Dr. Markus Dröge
Einführung: Elisabeth Masé, Tchekpo Dan Agbetou und Pfarrerin Dagmar Apel
Ort:            Evangelisches Zentrum Berlin
                  Georgenkirchstraße 69, 10249 Berlin, Haus 2, 4. Etage
Eintritt:       frei (Mo-Fr, 9 bis 17 Uhr)
                  Die Ausstellung ist bis zum 6. Februar 2020 zu sehen.

Weitere Informationen: Pfarrer Hannes Langbein, Stiftung St. Matthäus, 030 28395283, info@stiftung-stmatthaeus.de  www.stiftung-stmatthaeus.de

HINTERGRUND: Die Kabinettausstellungen im Evangelischen Zentrum sind ein Projekt des Kunstbeauftragten der Evangelischen Kirche (EKBO) und der Stiftung St. Matthäus. Mit den regelmäßigen Einladungen von Künstlerinnen und Künstlern zu den Kabinettaus-stellungen bekräftigt Bischof Markus Dröge sein Interesse am Dialog mit der zeitgenössischen Kunst.

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Kabinettausstellung Pressemitteilungen kunstauktion.ekbo.de Tue, 01 Oct 2019 09:49:27 +0200
Bischöfe gratulieren zu Rosh Ha-Shana und Yom Kippur https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/bischoefe-gratulieren-zu-rosh-ha-shana-und-yom-kippur.html

Berlin, 26. September  2019 –  Bischof Dr. Markus Dröge und Erzbischof Dr. Heiner Koch gratulieren zu den bevorstehenden hohen jüdischen Feiertagen Rosh Ha-Shana und Yom Kippur. In einem entsprechenden Schreiben heißt es wie folgt:

„Aus Anlass der hohen jüdischen Feiertage, die unmittelbar bevorstehen, übermitteln wir Ihnen, Ihren Familien und Gemeinden im Namen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sowie des Erzbistums Berlin unsere von Herzen kommenden Glück- und Segenswünsche.

Rosh Ha-Shana und Yom Kippur sind eine Einladung zur Besinnung auf die ersten und auf die letzten Dinge, zum Nachdenken über den Ursprung und über das Ziel unseres Leben und unserer Welt. Der Schöpfungstag ist der Tag der Aussaat und des Neuanfangs. Der Gerichtstag ist der Tag der Ernte und der Vollendung. Die Bibel verwendet in diesem Zusammenhang gerne das Bild des Weinbergs. Vor wenigen Tagen haben jüdische und christliche Gläubige gemeinsam Gottes Segen für den „Königlichen Weinberg“ in Potsdam erbeten, der in diesem Jahr seinen 250. Geburtstag feiert. Ein wunderbares Zeichen von großer Tiefe! Wieviel Geduld und wieviele helfende Hände erfordert das Säen, Pflegen und Ernten in einem solchen Garten. Der heute durch die Mosaik-Werkstätten betriebene „Königliche Weinberg“ versteht sich dabei als ein inklusives Projekt, in das möglichst viele und möglichst unterschiedliche Menschen mit einbezogen werden sollen. Was im Kleinen gilt, das gilt auch im Großen: Nur wenn wir eng zusammenhalten, wird es gelingen, dass der Weinberg, den so viele gemeinsam angelegt haben und kultivieren, dass unsere vielfältige und bunte Gesellschaft nicht durch wenige verwüstet und verödet wird. Wir christlichen Kirchen werden, liebe jüdischen Freundinnen und Freunde, nicht zulassen, dass Hass gleich welcher Art, insbesondere aber der Hass auf das Judentum, sein Ziel erreicht, unsere Gesellschaft zu spalten!

Wir freuen uns auf alle Begegnungen mit Ihnen im Neuen Jahr 5780. Möge es Ihnen Glück und Gesundheit, Sicherheit und Frieden bringen. Leschana towa tikatewu wetechatemu!“


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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Ökumene Pressemitteilungen Startseite Mon, 30 Sep 2019 11:37:00 +0200
Evangelische Kirchengemeinden feiern Erntedankfest https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/evangelische-kirchengemeinden-feiern-erntedankfest-2.html Berlin, 27. September 2019 – Evangelische Kirchengemeinden in Berlin, Brandenburg und in der schlesischen Oberlausitz feiern in der kommenden Woche das Erntedankfest.

Bereits am Sonntag, 29. September, feiern einige Kirchengemeinden Erntedankgottesdienste.
So findet ein Erntedank-Familiengottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche Prenzlauer Berg stat. Hier gibt es nach dem Gottesdienst einen Infotag über Cochabamba (Bolivien) mit Essen und Musik.

Am Sonntag, 6. Oktober, endet das kirchliche Begleitprogramm der Landesgartenschau Wittstock-Dosse mit einem außergewöhnlichen Ernte-Dank-Gottesdienst in Gemeinschaft mit der Gesamtkirchengemeinde Protzen-Wustrau-Radensleben im Amtshof auf dem Gelände der Landesgartenschau

In der Oberkirche St. Nikolai in Cottbus wird der Erntedank-Gottesdienst im Fontanejahr: „Vom Segen der Birne“ gefeiert.

Seht, was wir geerntet haben! Unter diesem Motto feiert die Johanneskirche in Berlin-Lichterfelde gemeinsam mit der Johanneskirchen-Kita einen Familiengottesdienst zum Erntedankfest. Im Gottesdienst wird symbolisch die diesjährige Förderung aus dem Kindernotfond für soziale Projekte übergeben.

Eine Liste mit einer Auswahl an Gottesdiensten befindet sich im Anhang. Weitere Gottesdienste finden Sie auf auf der Terminseite http://www.ekbo-termine.de oder bei www.ekbo.de.










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Pressemitteilungen Fri, 27 Sep 2019 10:38:00 +0200