ekbo.de: Pressemitteilungen https://www.ekbo.de/ Pressemitteilungen de ekbo.de: Pressemitteilungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Pressemitteilungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 17 Sep 2020 14:32:34 +0200 „Antisemitismus und weiteren Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegentreten“ https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/antisemitismus-und-weiteren-formen-gruppenbezogener-menschenfeindlichkeit-entgegentreten.html In einem Schreiben an die jüdischen Gemeinden in Berlin und Brandenburg gratulieren Bischof Dr. Christian Stäblein und Erzbischof Dr. Heiner Koch zum jüdischen Neujahrsfest:

„Zu Rosh Ha Shana und den weiteren hohen Feiertagen senden wir Ihnen und allen Gemeindemitgliedern unsere herzlichsten Segenswünsche.

Diese Tage bis zum großen Versöhnungstag mögen Sie im Vertrauen auf die Güte Gottes, des Richters und Königs, vor allem aber des Vaters, der der Vater aller Barmherzigkeit ist, erleben. Möge auch im Neuen Jahr 5781 Ihnen und uns allen der Friede Gottes geschenkt sein.

Gerade in dieser durch die Pandemie geprägten Zeit möchten wir unsere Verbundenheit mit Ihnen zum Ausdruck bringen. Aktuell finden wir uns in einer gesellschaftlichen Situation wieder, die durch ein Erstarken von Antisemitismus und weiterer Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geprägt ist. Übergriffe gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger, Hetze und Verschwörungsmythen in den Sozialen Medien nehmen weiterhin zu. Dem stellen wir uns als Kirchen entschieden entgegen.

Freie Religionsausübung und ein offenes Miteinander in unserer Demokratie zu bewahren ist eine bleibende Aufgabe und Herausforderung. So wünschen wir uns, dass auch das neue Jahr 5781 im Zeichen von Solidarität und des entschlossenen Zusammenhaltes steht und freuen uns in diesem Zusammenhang auf Begegnungen und gemeinsame Projekte.

Dazu bietet das Jahr 2021 mit dem Jubiläum der 1700-jährigen deutsch-jüdischen Geschichte gewiss vielfältige Gelegenheiten. Im kommenden Jahr soll im Rahmen dieses Jubiläums erinnert werden an die zahlreichen und herausragenden Beiträge jüdischer Persönlichkeiten zu Wissenschaft und Kultur und zugleich an die Diffamierungen und Ausgrenzungen jüdischen Lebens durch die Jahrhunderte. Wir sind zutiefst dankbar, dass jüdisches Leben heute wieder zum festen Bestandteil des Alltags in Berlin, ja, in ganz Deutschland, gehört und dass es in unserem Land wieder ein vielfältiges jüdisches Gemeindeleben gibt.

Ihnen allen „Shana tova“ – ein segensreiches und friedvolles Neues Jahr.“

Berlin, den 17. September 2020

Stefan Förner
Pressesprecher
Pressestelle und Öffentlichkeitsarbeit

Erzbischöfliches Ordinariat Berlin
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Tel +49 30 32684-136
Fax +49 30 32684-71 36
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Pressemitteilungen Thu, 17 Sep 2020 14:32:34 +0200
"Friedhofskultur ist ein wichtiger Teil unseres gemeinsamen Gedächtnisses" https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/friedhofskultur-ist-ein-wichtiger-teil-unseres-gemeinsamen-gedaechtnisses.html Berlin, 17. September 2020 – Auf Empfehlung der Deutschen UNESCO Kommission ist die Friedhofskultur zum Immateriellen Kulturerbe ernannt worden. Bei einer Auftaktveranstaltung in Berlin am Donnerstag, 17. September 2020 strichen Bischof Christian Stäblein, Erzbischof Heiner Koch, Staatssekretär Gerry Woop und Museumschef Dirk Pörschmann die gesellschaftliche Bedeutung der Friedhofskultur hervor. Weitere Informationen zum Aktionstag: www.kulturerbe-friedhof.de

Bischof Christian Stäblein, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz:
„In der lebendigen Kultur auf Friedhöfen werden nicht nur individuelle Beziehungen sichtbar; die Friedhofskultur ist insgesamt ein wichtiger Teil unseres gemeinsamen Gedächtnisses. Denn sie zeigt, wie wir, wie die Gesellschaft mit Tod und Sterben umgeht, wen wir und wie wir erinnern. Seit alters her stellt die Friedhofskultur eine Beziehung zwischen Diesseits und Ewigkeit her, stellt die kulturellen Gesten der Erinnerung oft in einen religiösen Horizont. Ich bin dem Kuratorium Immaterielles Kulturerbe für seinen Einsatz für die Friedhofskultur sehr dankbar. Mit der Auszeichnung verknüpft sich die Hoffnung, dass noch mehr Menschen für die Bedeutung der Friedhofskultur sensibilisiert werden.“

Erzbischof Heiner Koch, Erzbistum Berlin:
„Immaterielles Kulturerbe“ - das ist kein Abkoppeln vom sozialen Leben, kein musealer Stillstand, sondern es will im Gegenteil zeigen, dass dieses Kulturerbe mitten im Leben steht und zutiefst sozial ist. Friedhofskultur bedeutet: Du bist nicht alleine, Du bist nicht vergessen, Du bist von Solidarität und Liebe umfangen, Dein Leben gewinnt trotz des Verlustes wieder eine Perspektive.“

Gerry Woop, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Kultur:
„Die historischen Friedhöfe Berlins sind ein unvergleichliches Archiv der Stadtgeschichte und wichtige Zeugnisse der kunst- und kulturgeschichtlichen Entwicklung. Dieses einzigartige materielle Kulturerbe in seiner Authentizität, Vielschichtigkeit und Mannigfaltigkeit zu sichern, zu restaurieren und damit langfristig zu erhalten, ist eine große Herausforderung, die schon viele Jahre auch durch die Berliner Gartendenkmalpflege unterstützt wird.“

Dirk Pörschmann, Direktor des Museums für Sepulkralkultur, Kassel:
„Was es bedeutet, Mensch zu sein, wird in besonderer Weise auf Friedhöfen deutlich. Wir brauchen Rituale, um Verluste zu überwinden. Alles, was Menschen auf Friedhöfen in Deutschland gestalten, kommt ihrer persönlichen Trauer wie auch der kollektiven Erinnerungskultur zugute. Das macht den Ort der Toten zu einem lebendigen Ort.“

Tobias Pehle, Geschäftsführer Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur:
„Die Friedhofskultur prägt unser Leben und unser Selbstbild mit. Ihre identitätsstiftende Kraft reflektiert die Leistungen unserer Vorfahren sowie die Geschichte und Strukturen unserer Gesellschaft. Sie ist unverzichtbarer Teil unserer kulturellen Identität.“

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Pressemitteilungen Thu, 17 Sep 2020 12:44:00 +0200
World Cleanup Day: Kirchengemeinde in Fürstenwalde räumt Stadtforst auf https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/world-cleanup-day-kirchengemeinde-in-fuerstenwalde-raeumt-stadtforst-auf.html 19. September 2020 um 10 Uhr vor dem St. Marien Dom in Fürstenwalde

Fürstenwalde -  Am kommenden Sonnabend, 19. September 2020 startet die Evangelische Kirchengemeinde Fürstenwalde/Brandenburg eine große Aufräumaktion im Stadtforst. Anlass ist der World Cleanup Day, an dem sich bei der letzten Aktion weltweit 20 Millionen Menschen beteiligten. Schirmherrin der Aufräum-Initiative in Fürstenwalde ist Pröpstin Christina-Maria Bammel. „Es ist Gottes Schöpfung, die dringend unsere Achtsamkeit und unseren Schutz braucht“, betont Pröpstin Bammel, „Wir müssen das Problem also da anpacken, wo es anfängt: Beim Produzieren. Dabei kommt es auf Kontrolle und rechtliche Regulierung an. Das schaffen wir nur gemeinsam und mit politischer Unterstützung.“

In Fürstenwalde beginnt der World Cleanup Day um 10 Uhr mit einer Open-Air-Andacht vor dem St. Marien Dom mit Bischof Christian Stäblein und Pröpstin Christina-Maria Bammel. Auch Revierförsterin Anja Henning wird bei der Andacht mitwirken.

Im Anschluss geht es gemeinsam mit der Stadtförsterin per Rad oder Shuttle-Bus zum Aufräumen in den Stadtforst. Zwei Stunden wollen die freiwilligen Helferinnen und Helfer den Wald mit Hilfe von Bolzenschneidern und Astscheren von Müll befreien. Das gereinigte Waldstück soll renaturiert werden. Zu den Organisatoren gehören neben der Kirchengemeinde das Ordnungsamt der Stadt Fürstenwalde und der Stadtforst Fürstenwalde.

„Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen, dass wir uns für unsere Umwelt einsetzen“, sagt Mit-Initiatorin Connie Hemmerling, Gemeindepädagogin im Evangelischen Kirchenkreis Oderland-Spree, „Nur reden und demonstrieren, das genügt uns nicht.“

Für Interviewanfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: c.bertelsmann@ekbo.de

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Pressemitteilungen Thu, 17 Sep 2020 09:36:30 +0200
Einladung zum Interview-, TV- und Fototermin Friedhofskultur ist Immaterielles Kulturerbe https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/einladung-zum-interview-tv-und-fototermin-friedhofskultur-ist-immaterielles-kulturerbe.html Berlin - Die Friedhofskultur in Deutschland ist auf Empfehlung der Deutschen UNESCO Kommission zum Immateriellen Kulturerbe ernannt worden. Damit wird die Bedeutung des Kulturraumes Friedhof für unsere Gesellschaft im besonderen Maße gewürdigt.

Weil die Auszeichnung im März dieses Jahres im Corona-Lockdown unterging, wird jetzt mit bundesweiten Aktionen zum Tag des Friedhofs auf die Ernennung aufmerksam gemacht. Im Zentrum steht dabei die Kampagne „Friedhöfe auszeichnen“, an der sich 125 Städte beteiligen.

Zum Auftakt lädt das Kuratorium Immaterielles Kulturerbe zu einem gemeinsamen Pressetermin mit Bischof Dr. Christian Stäblein von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und Erzbischof Dr. Heiner Koch vom Erzbistum Berlin auf eine der berühmtesten Ruhestätten Deutschlands - den Dorotheenstädtischen Friedhof - ein. Treffpunkt ist die Friedhofskapelle, die der Lichtkünstler James Turell gestaltet hat.

Einladung zum Interview-, TV- und Fototermin Immaterielles Kulturerbe Friedhofskultur

Wann: Donnerstag, 17. September 2020, 11 Uhr

Wo: Friedhofskapelle Dorotheenstädtischer Friedhof, Chausseestraße 126,

Interviewpartner:

Bischof Dr. Christian Stäblein, EKBO

Erzbischof Dr. Heiner Koch., Erzbistum Berlin

Gerry Woop, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Kultur

Dirk Pörschmann, Direktor des Museums für Sepulkralkultur, Kassel

Tobias Pehle, Geschäftsführer Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur

Wenn Sie an dem Interview, Foto- und TV-Termin teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis Mittwoch, den 16. September, 17 Uhr per Mail an: s.pelzel@ekbo.de

Weitere Informationen zum Aktionstag: https://www.kulturerbe-friedhof.de 

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Pressemitteilungen Fri, 11 Sep 2020 12:10:08 +0200
Auftakt der Interkulturellen Woche https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/auftakt-der-interkulturellen-woche.html Beteiligt an dem Gebet in der Flüchtlingskirche St. Simeon am Mittwoch, den 16. September 2020, um 18.30 Uhr, sind neben Christian Stäblein, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Roland Elieser Baron, Mitglied der Berliner Synagoge Rykestraße, Meho Travljanin, Vorsitzender des Islamischen Kulturzentrums der Bosniaken, und Pfarrer Sylvester Ajunwa, Leiter der englischsprachigen katholischen Gemeinde in Berlin. Im Anschluss daran findet eine Podiumsdiskussion mit der Integrationsbeauftragten des Berliner Senats, Katarina Niewiedzial, unter dem Thema: „Zusammen leben, zusammen wachsen – gemeinsam gegen Rassismus in Berlin“ statt.

Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird die Veranstaltung im Livestream auf YouTube übertragen:

Weitere Teilnehmende sind: Manal Seifeldin, Menschenrechtsaktivistin aus dem Sudan, Mitarbeiterin der Flüchtlingskirche Berlin-Kreuzberg, Adetoun Küppers-Adebisi, Ingenieurin und Aktivistin aus Nigeria, sowie Sylvester Ajunwa. Juni Hoppe moderiert das Gespräch.
 
Entstanden auf Initiative der christlichen Kirchen wird die Interkulturelle Woche von Migranten-Organisationen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften und Integrationsbeauftragten unterstützt und mitgetragen. Mit Festen, Podiumsdiskussionen, Vorträgen, Gottesdiensten, kulturellen Ereignissen und Events setzen sich die Veranstalterinnen und Veranstalter der Interkulturellen Woche für ein friedliches und gerechtes Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen in unserer Gesellschaft und für einen Dialog auf Augenhöhe ein. Sie wollen auf die Situation von Migrantinnen/Migranten und Flüchtlingen aufmerksam machen, dafür sensibilisieren und darüber informieren.

Die Interkulturelle Woche in Berlin dauert in diesem Jahr vom 16. September bis zum 4. Oktober.
Das komplette Programm sowie weitere Informationen sind unter www.interkulturelle-woche-berlin.de abrufbar.
Im Dateianhang finden Sie zudem eine Auswahl an Veranstaltungen.

Ansprechpartner/in für Interviews und für Rückfragen:

•           Dagmar Apel, Landespfarramt für Migration und Integration der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz; Tel.: 030 243 44-533
•           Frank-Thomas Nitz, Diözesanrat der Katholiken, Tel.: 030 32684-204

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Pressemitteilungen Wed, 09 Sep 2020 12:00:00 +0200
Welttag der Suizidprävention https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/welttag-der-suizidpraevention.html Berlin/Cottbus/Frankfurt(O)/Potsdam - Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 10.000 Menschen durch Suizid. Das sind mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen zu Tode kommen. Weit mehr als 100.000 Menschen erleiden jedes Jahr den Verlust eines nahestehenden Menschen durch Suizid. Um auf die Problematik der Suizidalität aufmerksam zu machen, gibt es jedes Jahr am 10. September 2020 den Welttag der Suizidprävention.

Der Welttag der Suizidprävention wurde von der International Association for Suizide Prevention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation WHO das erste Mal für den 10. September 2003 ausgerufen.

Die Kirchliche TelefonSeelsorge in Berlin und Brandenburg ist für Menschen da, die nicht mehr weiter wissen oder einen Gesprächspartner brauchen. Um die 52.000 Anrufe werden jedes Jahr kostenlos Tag und Nacht entgegengenommen. Depressionen und Einsamkeit werden von den Anrufenden immer häufiger als Gründe genannt. Auch familiäre Sorgen und partnerschaftliche Konflikte spielen bei den Hilfesuchenden am Telefon eine große Rolle. 355 ausgebildete Ehrenamtliche haben in Berlin und Brandenburg rund um die Uhr ein offenes Ohr für Menschen mit Konflikten und Sorgen – an 365 Tagen im Jahr. Die Kirchliche TelefonSeelsorge gibt es an vier Standorten in Berlin, Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder). Die Angebote der TelefonSeelsorge sind anonym. Hilfesuchende erreichen die TelefonSeelsorge unter folgenden kostenlosen Telefonnummern: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Träger der kirchlichen TelefonSeelsorge sind: Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R, Caritasverband für das Erzbistum Berlin, Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Erzbistum Berlin, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Förderer sind: GlücksSpirale und Telekom.

Weitere Informationen zur Kirchlichen TelefonSeelsorge: www.ktsbb.de

Persönliche Ansprechpartner vor Ort:

•    Kirchliche TelefonSeelsorge Berlin – C. Preuß/U. Falkenhagen (i.V.) – Telefon: 030 44 03 08 224
•    Kirchliche TelefonSeelsorge Cottbus – Corinna Preuß – Telefon: 0355 47 28 31
•    Kirchliche TelefonSeelsorge Frankfurt (Oder) – Ulrich Falkenhagen - Telefon: 0335 685 72 13
•    TelefonSeelsorge Potsdam – Beate Müller – Telefon: 0331 97 93 19 15


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Pressemitteilungen Wed, 09 Sep 2020 11:44:41 +0200
Kristóf Bálint zum Generalsuperintendenten von Potsdam gewählt https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/kristof-balint-zum-generalsuperintendenten-von-potsdam-gewaehlt.html Berlin,  6. September 2020 – Potsdams neuer Generalsuperintendent heißt Kristóf Bálint. Am Sonntag, 6. September 2020, entschied sich der Wahlkonvent der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) mit 19 von 33 Stimmen im 2. Wahlgang für den Theologen aus Thüringen. „Kristóf Bálint ist ein erfahrener Superintendent, er kennt die Herausforderungen, die auf die Kirche zukommen, gut, lässt sich davon nicht schrecken, sondern sieht die Chancen, die auch darin liegen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm  und darüber, dass er mit dem Sprengel Potsdam und der EKBO aufbrechen will. Mein Dank gilt ausdrücklich auch Christoph Vogel, dass er sich zu Wahl gestellt hat“, sagt Bischof Christian  Stäblein.  
 
Der Berliner Theologe Christoph Vogel hatte ebenfalls für die Nachfolge von Generalsuperintendentin Heilgard Asmus zur Wahl gestanden. Beide Kandidaten hatten sich im vergangenen Monat in einem Gottesdienst mit anschließendem Vortrag zum Thema „(Kein) Land in Sicht - Theologische Perspektiven auf Kirche und Krise“ der interessierten Öffentlichkeit  präsentiert 
 
Kristóf Bálint ist seit 2012 Superintendent im thüringischen Kirchenkreis Bad FrankenhausenSonderhausen. Der 55-Jährige ist in Budapest geboren, verheiratet und hat drei Kinder und fünf Enkel. Evangelische Theologie hat Bálint in Jena studiert. Nach dem Vikariat in Ichtershausen und der Ordination 2001 in Arnstadt war er von  2001 bis 2012 Pfarrer in den Gemeinden Finsterbergen und Stotternheim. Vor seinem Studium war Bálint viele Jahre in der evangelischen Jugend- und Bildungsarbeit tätig, unter anderen als Studienleiter am Pädagogisch-Theologischen Zentrum in Reinhardsbrunn in Thüringen.
 
Hintergrund Generalsuperintendentenamt: Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz (EKBO) unterteilt sich in drei sogenannte Sprengel - Berlin, Görlitz und Potsdam  -, die jeweils von einer Generalsuperintendentin oder einem Generalsuperintendenten geleitet werden. Das Amt entspricht dem eines Regionalbischofs oder einer Regionalbischöfin. Sie vertreten den Bischof in ihren Sprengeln und sind Seelsorgerinnen und Seelsorger der Pfarrerinnen und Pfarrer sowie der kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben das Recht zur Ordination (Einführung von
 
Pfarrerinnen und Pfarrern in ihr Amt) und die Verpflichtung zur Kirchenvisitation. Generalsuperintendenten gehören zur Kirchenleitung der EKBO und sind für zehn Jahre gewählt.

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Pressemitteilungen Mon, 07 Sep 2020 08:20:27 +0200
125 Jahre Berliner Gedächtniskirche – Spiritueller Ort der Versöhnung, der Erinnerung, des Gedenkens https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/125-jahre-berliner-gedaechtniskirche-spiritueller-ort-der-versoehnung-der-erinnerung-des-gedenkens.html
„Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist ein Ort der Erinnerung und Mahnung an die Schrecken des Krieges und damit auch ein besonderer Ort für die Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit und für das kirchliche Wirken in Stadt und Gesellschaft.

Mit ihrer zeitlos modernen Gestaltung, ihrem einhüllenden und in himmlische Sphären entführenden Blau ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein spiritueller Ort ganz besonderer Art, ein Ort des Gebets, der Verkündigung und der Musik an einem alten und neuen Zentrum.

Seit einigen Jahren ist die Trauer- und Gedenkarbeit zum Terroranschlag am Breitscheidplatz zu einer weiteren Aufgabe dieser Kirche geworden. Ich bin dankbar für diesen besonderen Ort, für die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, ich bin dankbar für die Menschen, die Mitarbeitenden und die vielen Ehrenamtlichen, die hier immer wieder einfach für andere da sind. Ich wünsche der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Gottes guten Segen für das Jubiläum und die Jahre, die kommen.“

Alle Veranstaltungen zur Festwoche und weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.gedaechtniskirche-berlin.de/file/946307

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Pressemitteilungen Mon, 31 Aug 2020 13:23:06 +0200
„Es wird Zeit, dass Berlin die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes aus 2015 akzeptiert“ https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/es-wird-zeit-dass-berlin-die-entscheidung-des-bundesverfassungsgerichtes-aus-2015-akzeptiert.html Berlin 28.8.2020 -  Dr. Jörg Antoine, Präsident der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz begrüßt das gestrige Urteil des Bundesarbeitsgerichtes zum Berliner Neutralitätsgesetz und hofft auf mehr Toleranz und Gelassenheit im Umgang mit religiösen Symbolen in Berlin.

Karlsruhe hat bereits im Januar 2015 eindeutige Vorgaben zum Kopftuch für Lehrerinnen gemacht. Das Berliner Neutralitätsgesetz stand seitdem im Widerspruch zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

„Nach über fünf Jahren ist es an der Zeit, im Berliner Neutralitätsgesetz dem Grundrecht der Religionsfreiheit mehr Beachtung zu schenken.  

Niemand hat gesagt, dass Grundrechte dem Staat keine Arbeit machen dürfen. Das Land Berlin konnte in dem Verfahren nicht nachweisen, dass die Kopftuch-tragende Lehrerin den Schulfrieden konkret bedroht hätte. Das Prüfen einer solchen konkreten Gefährdungslage wäre aber die Arbeit der staatlichen Verwaltung gewesen.
 
Meine Hoffnung ist, dass Berlin nach diesem Gerichtsurteil in Fragen der Religionsfreiheit ein neues Kapitel aufschlägt. Wer eine tolerante und plurale Gesellschaft möchte, sollte nicht auf das Verbot religiöser Symbole setzen. Wir kommen weiter, wenn wir lernen, mit Unterschiedlichkeiten zu leben; das sollte bereits in der Schule anfangen."

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Pressemitteilungen Fri, 28 Aug 2020 16:00:00 +0200
Christoph Vogel stellt sich als Kandidat für das Amt des Generalsuperintendenten in Potsdam vor https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/christoph-vogel-stellt-sich-als-kandidat-fuer-das-amt-des-generalsuperintendenten-in-potsdam-vor.html Potsdam – Am Sonntag, den 30. August 2020, um 15 Uhr stellt sich Christoph Vogel als der zweite Kandidat für das Amt des Potsdamer Generalsuperintendenten in einem Gottesdienst in St. Nikolai vor. Nach dem Gottesdienst, in dem er auch die Predigt hält, wird Vogel, wie zuvor schon der erste Kandidat Kristóf Bálint, einen rund 20-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „(Kein) Land in Sicht - Theologische Perspektiven auf Kirche und Krise“ halten. Der Generalsuperintendent, dessen Amt dem eines Regionalbischofs entspricht, wird auf zehn Jahre gewählt.

Auf www.ekbo.de/livestream können Interessierte online den Gottesdienst und den Vortrag live mitverfolgen.

Dr. Christoph Vogel ist seit Mai 2009 Oberkonsistorialrat und Leiter der Abteilung Theologische Aus-, Fort- und Weiterbildung / Theologisches Prüfungsamt der EKBO (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz). Der 53-Jährige ist in Berlin geboren, verheiratet und Vater von drei Söhnen. Vogel studierte evangelische Theologie in Berlin, Heidelberg und Göttingen. Sein Vikariat absolvierte er in Bielefeld. Nach seiner Ordination 1998 arbeitete er bis 2004 als Pfarrer und Krankenhausseelsorger in Gemeinden in Raben/Rädigke und Brandenburg/Havel. Von 2004 bis 2009 war Vogel persönlicher Referent des damaligen EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber im Kirchenamt/ Hannover.

Der Nachfolger von Generalsuperintendentin Heilgard Asmus, die am letzten Sonntag feierlich von Bischof Christian Stäblein entpflichtet wurde, wird am 6. September 2020 von einem Wahlkonvent gewählt.




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Pressemitteilungen Thu, 27 Aug 2020 08:56:10 +0200