ekbo.de: Pressemitteilungen https://www.ekbo.de/ Pressemitteilungen de ekbo.de: Pressemitteilungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Pressemitteilungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 26 Jun 2020 12:00:00 +0200 Evangelische Kirche verzeichnet sinkende Mitgliederzahlen https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/evangelische-kirche-verzeichnet-sinkende-mitgliederzahlen.html Berlin, 26. Juni 2020 – Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) verzeichnet auch für das Jahr 2019 eine gesunkene Anzahl ihrer Kirchenmitglieder. Die Kirchenaustritte sind, wie in allen anderen Evangelischen Landeskirchen in Deutschland, auf einem sehr hohen Niveau. Fast gleich geblieben ist dagegen die Anzahl der Menschen, die in die Kirche eingetreten sind.

„Es gibt eine generelle Kritik an großen Institutionen, die Gesellschaft wird säkularer und es gibt ein Unbehagen, sich langfristig zu binden“, kommentiert Bischof Christian Stäblein die sinkenden Mitgliederzahlen. “Das betrifft nicht nur die Kirchen, sondern auch Gewerkschaften oder Parteien“. Parallel dazu sehe er aber auch ein wachsendes Bedürfnis nach Spiritualität in der Gesellschaft. „Die Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich. Wir als Kirche wollen und müssen lernen, darauf noch flexibler einzugehen“, so Stäblein.

 2019 waren 914.260 Menschen Mitglieder der EKBO. Das zeigt die Mitgliederstatistik, die sich aus Daten der Meldebehörden der Bundesländer zum Stichtag am 31. Dezember 2019 ergibt. Insgesamt ist die Mitgliederzahl der EKBO im vergangenen Jahr um 2,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2018 gesunken, das entspricht einem Rückgang um 26.885 Mitglieder. Die Anzahl der Kirchenaustritte hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich erhöht. So traten 15.922 Menschen aus der Landeskirche aus – 16,4 Prozent mehr als im Vorjahr (2018: 13.318). Im selben Zeitraum wurden 4.838 Kinder und Erwachsene getauft (2018: 5.851) und 4.515 Jugendliche konfirmiert (2018: 5.273). 

Annähernd stabil geblieben ist die Anzahl derjenigen, die in die EKBO eingetreten sind: 2019 entschieden sich 1.012 Männer und Frauen für eine Kirchenmitgliedschaft, im Vorjahr waren es 1.046. 

Bei den Taufen ist in den vergangenen zwei Jahren ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, der auch demografische Gründe hat: Zu Beginn der 1990er Jahre war ein erheblicher Geburtenrückgang in den neuen Bundesländern zu verzeichnen und viele Familien zogen aus den neuen Bundesländern weg. Diese Entwicklung ist in der aktuellen Elterngeneration erkennbar. Ein Interview mit Bischof Christian Stäblein und aktuelle Zahlen der Landeskirche finden Sie auf https://ekbo.de/mitgliederzahlen2019
 
 

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Pressemitteilungen Fri, 26 Jun 2020 12:00:00 +0200
Neuer Generalsuperintendent für Potsdam - Bischof Christian Stäblein stellte Kandidaten in St. Nikolai vor https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/neuer-generalsuperintendent-fuer-potsdam-bischof-christian-staeblein-stellte-kandidaten-in-st-nikol.html

Christoph Vogel, Bischof Christian Stäblein und Kristóf Bálint (von links nach rechts)
Foto: Matthias Kauffmann

Potsdam, 22. Juni 2020 -  Kristóf Bálint und Dr. Christoph Vogel kandidieren für das Amt des Potsdamer Generalsuperintendenten. Am Morgen hat Bischof Christian Stäblein beide in der Potsdamer St. Nikolai Kirche der Öffentlichkeit vorgestellt.
 
Kristóf Bálint ist seit 2012 Superintendent im thüringischen Kirchenkreis Bad FrankenhausenSonderhausen. Der 55-Jährige ist in Budapest geboren, verheiratet mit Maria Bálint-Blaschke, hat drei Kinder und fünf Enkel. Evangelische Theologie hat Bálint in Jena studiert. Nach dem Vikariat u.a. in Ichtershausen und der Ordination 2001 in Arnstadt war er von  2001 bis 2012 Pfarrer in den Gemeinden Finsterbergen und Stottenheim. Vor seinem Studium war Bálint viele Jahre in der evangelischen Jugend- und Bildungsarbeit tätig, z.B. als Studienleiter am Pädagogisch-Theologischen Zentrum in Reinhardsbrunn/ Thüringen.
 Dr. Christoph Vogel ist seit Mai 2009 Oberkonsistorialrat und Leiter der Abteilung Theologische Aus-, Fort- und Weiterbildung / Theologisches Prüfungsamt der EKBO (Evangelische Kirche BerlinBrandenburg-schlesische Oberlausitz). Der 53-Jährige ist in Berlin geboren, Vater von drei Söhnen und verheiratet. Vogel studierte evangelische Theologie in Berlin, Heidelberg und Göttingen. Sein Vikariat absolvierte er in Bielefeld. Nach seiner Ordination 1998 arbeitete er bis 2004 als Pfarrer und Krankenhausseelsorger in den Gemeinden Raben/Rädigke und Brandenburg/Havel. Von 2004 bis 2009 war Vogel persönlicher Referent des damaligen EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber im Kirchenamt/ Hannover. 
 
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) unterteilt sich in die drei Sprengel Berlin, Görlitz und Potsdam, die jeweils von einer Generalsuperintendentin oder einem Generalsuperintendenten geleitet werden. Sie vertreten den Bischof in ihren Sprengeln und sind auf zehn Jahre gewählt.
 
Am Sonntag, den 16.8.2020 stellt sich Superintendent Kristóf Bálint bei einem Gottesdienst vor, zwei Wochen später, am Sonntag, den 30.8. 2020 OKR Dr. Christoph Vogel. Beide Gottesdienste finden in St. Nikolai in Potsdam statt. Die Kandidaten werden predigen und sich nach dem Gottesdienst in einem 20-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion der Öffentlichkeit persönlich vorstellen. 
 
Der Nachfolger von Generalsuperintendentin Heilgard Asmus wird am 6.9.2020 gewählt. Der Wahlkonvent besteht aus den gewählten Mitgliedern der Landessynode sowie den Präsides (Vorsitzenden) der Kreissynoden und den Superintendenten (leitenden Geistlichen) des Sprengels Potsdam. Den Vorsitz hat Bischof Christian Stäblein.
Für Potsdam endet am 14. Juli 2020 die Amtszeit von Heilgard Asmus als Generalsuperintendentin. Der feierliche Gottesdienst zu ihrer Entpflichtung wird am 23. August 2020, um 16 Uhr in der St. Nikolaikirche in Potsdam stattfinden.
 

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Pressemitteilungen Mon, 22 Jun 2020 12:57:54 +0200
Dobbrikow erinnert an Nazigegner Pfarrer Heinrich Vogel https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/dobbrikow-erinnert-an-nazigegner-pfarrer-heinrich-vogel.html In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz  wird am Sonntag, den 21. Juni 2020 im Pfarrhaus in Dobbrikow der Heinrich-Vogel-Erinnerungsort eröffnet. Der widerständige evangelische Theologe war von 1932 bis 1946 Pfarrer der kleinen Gemeinde südlich von Berlin.

Getragen von seinem Glauben und unterstützt von seiner Gemeinde engagierte sich Heinrich Vogel in der Bekennenden Kirche. Er gründete mit anderen die damals illegale Kirchliche Hochschule in Berlin als unabhängige Universität, erwies sich als entschiedener Gegner der Judenverfolgung und war neben seiner theologisch-wissenschaftlichen Tätigkeit Dichter vieler Lieder.

All das dokumentiert  die neue Dauerausstellung  mit gut verständlichen Texten, zahlreichen Originaldokumenten und bisher unbekannten Fotos aus der Zeit. Sie macht Mut zu unangepasstem Handeln und zeigt, dass auch eine Dorfgemeinde gegen Diktatur und Terror Widerstand leisten kann.

Die Historikerin Martina Voigt von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand hat die Schau in Zusammenarbeit mit Angehörigen der Familie Vogel, der Landeskirche, der evangelischen Kirchengemeinde in Dobbrikow und dem Kirchenkreis Zossen-Fläming kuratiert. Gestaltet wurde sie von der Graphikerin Gabriele Dekara.

Den Coronamaßnahmen geschuldet  ist am 21.Juni 2020 zunächst eine kleine Eröffnung mit Gottesdienst und Besichtigung in Kleingruppen geplant, ein „Soft-opening“ für die Menschen der Kirchengemeinde und die Beteiligten.

Für alle Interessierten öffnet der Heinrich-Vogel-Erinnerungsort ab dem  27. Juni jeweils Samstag von 14 bis 17 Uhr (Nettgendorfer Str. 8, 14947 Nuthe-Urstromtal, OT Dobbrikow, Pfarrhaus gegenüber der Dorfkirche). Gruppen nach Vereinbarung und Anmeldung unter: dobbrikow.ausstellung@gmx.de.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Pfarrerin Marion Gardei,
Beauftragte für Erinnerungskultur der EKBO, m.gardei@ekbo.de. Sie ist am Sonntag vor Ort und telefonisch erreichbar unter: 0172 89 57 958.

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Gedenken 1945 Pressemitteilungen Fri, 19 Jun 2020 08:55:22 +0200
Aufstehen gegen Rassismus muss weitergehen https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/aufstehen-gegen-rassismus-muss-weitergehen.html Berlin, 14. Juni 2020 -  Bischof Christian Stäblein hat am Morgen auf 98,2 Radio Paradiso die Menschen klar zum Engagement gegen Rassismus aufgerufen. „Ich wünsche mir, dass unser Aufstehen auf der Straße und das Hingucken auf den lauten, brutalen, aber oft auch alltäglich, subtilen Rassismus anhält“, so Stäblein in der Sendung „Gottesdienst im Gespräch“.

Stäblein hatte sich bereits in seiner Pfingstpredigt am 31. Mai vehement gegen Rassismus ausgesprochen: „Rassismus nimmt uns den Atem“, so Stäblein damals. In den letzten Tagen wiederholte er seine Botschaft in verschiedenen Predigten und Veröffentlichungen. Dabei unterstützt der Bischof unter anderem die Forderung, den überholten Begriff der Rasse aus dem Grundgesetz zu streichen. „Es gibt eine Vielfalt von Kindern Gottes“; so Stäblein, „alle mit gleicher Würde, mit gleichen Rechten, gleich geliebt und gewollt“. Sein Anliegen sei es deshalb, dass „das Aufbegehren gegen Rassismus nicht nur ein Strohfeuer bleibt, sondern nachhaltig Veränderung bewirkt“.

Die Sendung „Gottesdienst im Gespräch“ wird jeden Sonntag von 10-11 Uhr auf 98,2 Radio Paradiso ausgestrahlt. Das Besondere an diesem neuen Format: Die Unterhaltung von Bischof Christian Stäblein und Programmchef Thorsten Wittke enthält Elemente der klassischen Liturgie wie z.B. Segen und Predigt - das Gespräch wird zum Gottesdienst mit Popmusik. Stäblein und Wittke nähern sich dabei locker und ungezwungen auch sperrigen Themen und machen sie für Hörerinnen und Hörer leichter verständlich.

Jeden Sonntag, 10 bis 11 Uhr
Gottesdienst im Gespräch
Bischof Christian Stäblein, Programmchef Thorsten Wittke
Radio Paradiso, UKW 98,2

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Kirche und Politik Pressemitteilungen Sun, 14 Jun 2020 11:00:00 +0200
„Wir könnten noch mehr Geflüchtete aufnehmen“ https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/wir-koennten-noch-mehr-gefluechtete-aufnehmen.html Eisenhüttenstadt, 11. Juni 2020 - „Wir haben eine Verpflichtung für jedes Leben“, erklärte Bischof Christian Stäblein nach seinem Besuch heute Vormittag in der Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt. An dem Treffen nahmen unter anderen auch Vertreterinnen und Vertreter der EKBO, der brandenburgische Staatssekretär Uwe Schüler und Olaf Jansen, Leiter der Zentralen Ausländerbehörde, teil. Im Zentrum des Besuches standen persönliche Gespräche mit geflüchteten Männern und Frauen.

„In dieser besonderen Situation möchte ich mir ein eigenes Bild von den Menschen machen, die es unter normalen Umständen schon schwer genug haben“, fasste Bischof Stäblein sein Anliegen zusammen. Außerdem, so der Bischof weiter, komme er immer auch als Seelsorger, der sich Zeit nimmt und zuhört. In den letzten Wochen war Stäblein deshalb bereits in einer Suppenküche, einer Ausgabestelle von LAIB und SEELE und bei einem Berliner Gastwirt vor Ort. Mit dem heutigen Treffen im brandenburgischen Eisenhüttenstadt setzt er diese Reihe fort.

Aus verschiedenen Gründen stehen Masseneinrichtungen wie in Eisenhüttenstadt immer wieder in der Kritik. Gerade in Pandemiezeiten verschärft sich diese, da hier naturgemäß das Risiko, sich mit Corona zu infizieren, besonders hoch ist. Aktuell leben in dem Gebäudekomplex der Erstaufnahmeeinrichtung um die 400 Geflüchtete. Durch striktes Infektionsmanagement und entsprechende Hygieneregeln gab es bislang keine nennenswerten Infektionen.

Bischof Stäblein zeigte sich bei dem Rundgang über das Gelände beeindruckt von der großen Professionalität und Empathie, mit der in der Einrichtung gearbeitet werde.  Stäblein, betont: „Mein Besuch hier bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass wir noch mehr Geflüchtete von den griechischen Inseln aufnehmen könnten.“

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Kirche und Politik Pressemitteilungen Thu, 11 Jun 2020 14:55:34 +0200
Fluchtwege nach Europa – Was hat das mit uns zu tun? https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/fluchtwege-nach-europa-was-hat-das-mit-uns-zu-tun.html
Berlin, 18. Mai 2020 -  Die Corona-Pandemie hat die täglichen Schreckensmeldungen zur Lage von Geflüchteten aus dem Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit verdrängt. Gelöst sind die Probleme aber nicht. Wie kommt die europäische Asyl- und Migrationspolitik aus dem Dauerkrisenmodus heraus? Wie erhalten die Menschen in den Flüchtlingslagern eine Perspektive für ein menschenwürdiges Leben für sich und ihre Familien?

Darüber diskutieren am Dienstag, 19. Mai 2020 um 19 Uhr
Annalena Baerbock MdB, Bundesvorsitzende der Grünen
Dr. Christian Stäblein, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland
Moderation: Stephan-Andreas Casdorff, Herausgeber Tagesspiegel

Veranstaltet wird der Diskussionsabend vom Verein Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem in Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf.

Aufgrund der coronapräventionsbedingten Kontaktbeschränkungen findet die Diskussion ohne Publikum statt. Eine aktive Teilnahme ist dennoch möglich. Bitte senden Sie uns Ihre Fragen an die Beteiligten vorab zu: info@mnh-dahlem.de

Die Veranstaltung ist als livestream  zu sehen unter:
www.niemoeller-haus-berlin.de/live/
www.facebook.com/diakonie
www.youtube.com/diakonie

Ein Mitschnitt wird online zur Verfügung gestellt.

Kontakt: Katja von Damaros, Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem e.V., katja.damaros@mnh-dahlem.de, mobil: 0173-2011173


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Kirche und Politik Pressemitteilungen Mon, 18 May 2020 10:31:25 +0200
Kunsthistorische wertvolles Gewölbe der Marienkirche in Prenzlau wieder aufgebau https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/kunsthistorische-wertvolles-gewoelbe-der-marienkirche-in-prenzlau-wieder-aufgebau.html
Prenzlau, 14. Mai 2020 – Die 700 Jahre alte Marienkirche gilt mit ihren verschieden hohen Türmen und dem imposanten gotischen Schmuckgiebel als Wahrzeichen der Stadt Prenzlau. Jetzt ist ein wichtiger Meilenstein beim Wiederaufbau der in den letzten Kriegstagen zerstörten Kirche geschafft: Das kunsthistorisch wertvolle Innengewölbe konnte wieder aufgebaut werden. Mit einem Festgottesdienst aus der benachbarten St. Jacobi-Kirche am 17. Mai 2020 um 10 Uhr feiert die Stadt den Abschluss der Arbeiten. Die Predigt im Gottesdienst hält Bischof Christian Stäblein. „75 Jahre nach der Zerstörung der Kirche am Ende des Zweiten Weltkrieges steht das Gewölbe wieder – was für ein schönes Zeichen des Friedens! Ich danke allen, die daran mitgewirkt haben. Diese gemeinsame Kraftanstrengung zeigt, wie wichtig diese Kirche den Menschen in Stadt und Land ist“, sagt Bischof Stäblein. Bei dem Gottesdienst, der live auf rbb kultur übertragen wird, wirken neben Bischof Stäblein Superintendent Reinhart Müller-Zetzsche, Pfarrerin Anne-Kathrin Krause-Hering und Kreiskantor Hannes Ludwig mit. Bürgermeister Hendrik Sommer spricht im Gottesdienst ein Grußwort. „Für die Menschen in Prenzlau steht diese Kirche stellvertretend für die ganze Stadt. Viele Ältere erinnern sich noch, wie sie als Kinder in der Ruine spielten“, sagt Superintendent Reinhart Müller-Zetzsche, „Alle hatten Sehnsucht danach, dass diese Kirche wieder heil wird.“

Der Bund hatte für die Rekonstruktion des Gewölbes eine Fördersumme von über drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Innerhalb von nur 20 Monaten war es der verantwortlichen Firma Denkmalpflege Prenzlau gelungen, eines der deutschlandweit größten Kirchengewölbe wieder aufzubauen. Das fast 24 Meter hohe Gewölbe wurde von den Spezialisten freihändig gemauert. Nur für die Kreuzrippen wurden Gerüste verwendet. In den nächsten Jahren sollen weitere Kriegsschäden beseitigt werden: Geplant ist der Bau einer Orgelempore, die Orgel selbst gibt es schon, sie ist ein Geschenk aus Schottland.

Genutzt werden soll die Kirche vorwiegend als Sommerkirche. Superintendent Müller-Zetzsche: „Wir haben keine Heizung vorgesehen, was auch in ökologischer Hinsicht bei dieser Größe unvernünftig wäre.“ Die Kirche wird also ab Herbst 2021 für Gottesdienste, größere Feste und sicher auch für Hochzeiten offen stehen.           
Presseanfrage bitte an:
Christiane Bertelsmann
+49 170 237 74 68

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Pressemitteilungen Thu, 14 May 2020 13:03:10 +0200
Weltweiter Gebetsaufruf in der Corona-Krise https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/weltweiter-gebetsaufruf-in-der-corona-krise.html Berlin, 13. Mai 2020 - Die Corona-Pandemie hat die Verletzlichkeit der Menschheit deutlich gemacht. Als Zeichen der Solidarität über alle Grenzen und Unterschiede hinweg laden daher Juden, Christen und Muslime des House of One gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz (EKBO) und dem Berliner Forum der Religionen zum multireligiösen Gebet in die Parochialkirche am  Donnerstag, 14. Mai um 14  Uhr in Berlin ein.       

„Wir hoffen und wir beten gemeinsam für die Gesundheit der Menschen“, sagt Rabbiner Andreas Nachama, Vorsitzender des Stiftungsrats des House of One.  Bischof Christian Stäblein ergänzt: „ Wir stehen zusammen und gedenken der vielen Toten, die wegen Covid 19 gestorben sind. Wir bitten Gott um sein Erinnern, dass alle einen Ort bei ihm haben.“

An dem Gebet nehmen teil:
Bischof Christian Stäblein (EKBO)
Rabbiner Andreas Nachama (House of One)
Pfarrer Gregor Hohberg (House of One)
Imam Kadir Sanci (House of One)
Michael Bäumler (Buddhistische Gemeinschaft Soka Gakkai)
Pfarrer Andreas Goetze (Beauftragter für interreligiösen Dialog der EKBO)
Imam Taha Sabri (Dar as-Salam Moschee)
Ranjit P. Kaur (Sikh Gurdwara Berlin)
Iman A. Reimann (Deutsches Muslimisches Zentrum Berlin e.V.)
Kantorin Esther Hirsch (Sukkat Schalom)
Pfarrerin Corinna Zisselsberger (St.Petri-St.Mariengemeinde)

Das nicht öffentliche Gebet wird über die Webseite des House of One
– www.house-of-one.org – live gestreamt.


Pressevertreter haben Zutritt unter Berücksichtigung der gängigen Hygieneregeln. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter press@house-of-one.org.

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Friedensarbeit Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Ökumene Pressemitteilungen Wed, 13 May 2020 11:02:55 +0200
Bischof Christian Stäblein besucht Lebensmittelausgabe für Bedürftige in Berlin https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/bischof-christian-staeblein-besucht-lebensmittelausgabe-fuer-beduerftige-in-berlin.html Berlin, 7. Mai 2020 – Für obdachlose und bedürftige Menschen ist das Leben in Berlin in der derzeitigen Situation besonders schwierig, zumal nur noch wenige Hilfseinrichtungen geöffnet haben. Eine davon ist das Spätcafé an der Heilandskirche in Berlin-Moabit. Dort können sich Hilfsbedürftige zwei Mal wöchentlich Essenspakete und heiße Getränke abholen. Am Montag, den 11. Mai, um 17 Uhr besucht Bischof Christian Stäblein das Spätcafé an der Heilandskirche (Thuseneldaallee1, 10555 Berlin-Moabit). „Ich bin unseren Ehrenamtlichen dankbar, dass sie trotz erschwerter Bedingungen weiter diese Hilfe für die Nächsten leisten“, sagt Stäblein, „Wir dürfen in dieser lang anhaltenden Ausnahmesituation nicht die vergessen, die eher am Rande unserer Gesellschaft stehen.“ Bischof Stäblein will am Montag bei seinem Besuch den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz danken und mit den Gästen des Spätcafés ins Gespräch kommen: „Es ist wichtig, dass wir die Sorgen und Nöte aller ernst nehmen. Gottes Liebe gilt gerade auch den Bedürftigen.“, sagt Stäblein.

Mit einem Team von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreibt die Evangelische Kirchengemeinde Tiergarten zwei Mal wöchentlich das Spätcafé an der Heilandskirche. Am hinteren Eingang der Kirche können sich Obdachlose und Bedürftige immer montags und donnerstags ab 17 Uhr eine Tüte mit Obst und Brot und ein heißes Getränk abholen. Das Team bereitet vormittags 100 Tüten vor und gibt sie nachmittags aus. Finanziert wird das Spätcafé derzeit aus Eigenmitteln der Kirchengemeinde sowie aus privaten und anderen Spenden – etwa von der Berliner Tafel. Im Spätcafé haben Obdachlose normalerweise die Möglichkeit, eine warme Suppe zu essen und sich ein paar Stunden aufzuhalten. Durch die COVID19-Präventionsmaßnahmen ist das derzeit nicht möglich.


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Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Pressemitteilungen Thu, 07 May 2020 12:00:00 +0200
Gottesdienste in Sachsen: Ohne zahlenmäßige Begrenzung – der Kirchenraum definiert Besucherzahl https://www.ekbo.de//service/pressemeldungen/detail/nachricht/gottesdienste-in-sachsen-ohne-zahlenmaessige-begrenzung-der-kirchenraum-definiert-besucherzahl.html Im Freistaat Sachsen sind wieder Gottesdienste ohne zahlenmäßige Begrenzung, unter Einhaltung des Mindestabstandes möglich. Die Größe des Kirchenraumes entscheidet über die mögliche Besucherzahl. Auch Angebote der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit können nach und nach wieder aufgenommen werden. Theresa Rinecker, Generalsuperintendentin des Sprengels Görlitz, der zum Teil in Sachsen liegt, begrüßt diese Öffnung: „Wir haben in den vergangenen Wochen in großer Vielfalt und ungemein kreativ Gottesdienst gefeiert. Dennoch freue ich mich sehr, dass dies nun wieder mit persönlichem Zusammenkommen in unseren Kirchen und Gemeinden möglich ist. Zugleich kennen wir unsere Verantwortung für den Schutz vor Infektion. Die Gemeinden sind sehr gut vorbereitet und setzen diese Regeln selbstverständlich um.“

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat ein Konzept erarbeitet mit Empfehlungen zu Hygiene- und Abstandsregeln. So soll auch im Gottesdienst ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst am Sonntag, dem 10. Mai, um 10 Uhr, in St. Peter und Paul, Bei der Peterskirche, 02826 Görlitz: Predigt: Generalsuperintendentin Theresa Rinecker, Liturgie: Pfarrer Dr. Matthias Paul, Orgel: Kantorin Monika Lobers.

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Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Pressemitteilungen Thu, 07 May 2020 10:32:53 +0200