www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 17 Apr 2019 15:59:22 +0200 Kirchen wollen Teil der Osterkollekten für Notre Dame spenden https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kirchen-wollen-teil-der-osterkollekten-fuer-notre-dame-spenden.html Berlin (epd). Die beiden großen Kirchen in Berlin und Brandenburg wollen einen Teil ihrer Osterkollekte für den Wiederaufbau der Pariser Kathedrale Notre Dame spenden. Damit solle ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit den katholischen Christen in Frankreich gesetzt werden, teilten die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und das Erzbistum Berlin am Mittwoch in der Bundeshauptstadt mit.

Der verheerende Brand der Kathedrale Notre Dame am Montag bewege viele Menschen, hieß es. Sie wollten ihre Verbundenheit mit Paris und mit denen, die sich auf die Feier der Kar- und Ostertage in diesem beeindruckenden Gotteshaus eingestellt haben, zum Ausdruck bringen - ganz besonders in Berlin, der Partnerstadt von Paris.

Die evangelische Landeskirche ruft ihre Gemeinden, Kirchenkreise und kirchlichen Einrichtungen dazu auf, ihre Ausgangskollekten am Ostersonntag deshalb ganz oder teilweise dem Wiederaufbau der Pariser Kathedrale zu spenden widmen. Das Erzbistum ruft ihre Pfarrgemeinden ebenfalls dazu auf und hat zudem eine Spendenkonto eingerichtet.

Es gehe dabei nicht um große Summen, wie sie bereits von Unternehmern und Institutionen zugesagt wurden, betonte der katholische Generalvikar Pater Manfred Kollig: "Es geht um eine Geste der Verbundenheit und der Solidarität in der Feier der Eucharistie durch die Kollekte und im Gebet."

Info
Spenden sind möglich auf das Kollektenkonto:
Erzbistum Berlin
IBAN: DE54 3706 0193 6000 1000 20
Verwendungszweck: Koll 99 - Notre Dame

Internet
www.ekbo.de
www.erzbistumberlin.de

]]>
ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Wed, 17 Apr 2019 15:59:22 +0200
Ökumenische Karfreitagsprozession durch Berlins Mitte https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/oekumenische-karfreitagsprozession-durch-berlins-mitte-1.html
Die Karfreitagsprozession beginnt um 11 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst an der St. Marienkirche am Alexanderplatz und endet nach etwa 90 Minuten am Gendarmenmarkt mit dem Segen von Erzbischof Heiner Koch und Bischof Markus Dröge.

In den vergangenen Jahren beteiligten sich jeweils mehrere Hundert Menschen an der Prozession. Traditionellerweise wird der Zug von einem rund 50 Kilogramm schweren und knapp drei Meter hohen Kreuz angeführt. An sieben Stationen wird Halt gemacht, um Texte vorzutragen. Die Prozession findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Initiiert wird sie vom Evangelischen Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte.

Die Prozession findet im Rahmen der Reihe "Glaube.Liebe.Revolution" statt, mit der die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz an die Rolle der evangelischen Kirche bei der friedlichen Revolution erinnert.  

Info
Start der Prozession am Karfreitag, 19. April 2019, 11 Uhr; Gottesdienst um 10 Uhr in der St. Marienkirche

Internet
www.kkbs.de/informationen-zur-karfreitagsprozession

Orte
Start der Prozession vor der St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße 8, 10178 Berlin-Mitte

]]>
ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Wed, 17 Apr 2019 15:57:30 +0200
Berliner Bischöfe entsetzt über Brand in Notre-Dame - Große Betroffenheit bei Koch und Dröge - https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-bischoefe-entsetzt-ueber-brand-in-notre-dame-grosse-betroffenheit-bei-koch-und-droege.html Berlin (epd). Mit großer Betroffenheit haben die Berliner Bischöfe auf den verheerenden Brand in der Kathedrale Notre-Dame in Paris reagiert. Die Bilder der brennenden Kathedrale "erschüttern mich zutiefst und schmerzen mich, ich will es nicht wahrhaben", sagte der Berliner Erzbischof Heiner Koch am späten Montagabend. "Für alle Pariser besonders aber für alle, die die Heilige Woche und das Osterfest in Notre-Dame feiern wollen, muss es einen verheerender Schock bedeuten, dass dieses Wahrzeichen der französischen Hauptstadt von den Flammen zerstört wird", betonte Koch weiter.

Der Erzbischof verwies darauf, dass Berlin und Paris seit 1987 eine enge Freundschaft und Partnerschaft verbinde. "Daher berührt es uns in Berlin besonders, wenn dieses herausragende Wahrzeichen zerstört wird", so Koch. Er fügte hinzu: "Ich fühle mich Paris in diesen Stunden im Gebet verbunden, besonders aber meinem Mitbruder, dem Erzbischof von Paris Michel Aupetit."

Auch Weihbischof Matthias Heinrich brachte seine innere Beteiligung zum Ausdruck, hieß es vom Berliner Erzbistum. Noch im November hatte er zum 100. Jahrestag des Kriegsendes an einem Versöhnungs-Gottesdienst in der Kathedrale teilgenommen.

Betroffen regierte auch der Evangelische Bischof von Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, auf den Brand in Notre-Dame. "Dass die wunderschöne Kathedrale Notre-Dame in Flammen steht, schmerzt mich sehr", sagte Dröge. Sie sei ein besonderer Ort des Gebetes und ein Wahrzeichen der Berliner Partnerstadt Paris. "Meine Gedanken und meine Fürbitte sind bei den Rettungskräften, die jetzt das Feuer bekämpfen", so Dröge.

Am Montagabend war Medienberichten zufolge im Dach der weltberühmten Kathedrale des Erzbistums Paris ein Feuer ausgebrochen. Es richtete großen Schaden an. Die Ermittler vermuten einen Unfall.


]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 16 Apr 2019 09:33:01 +0200
Bischof in West und Ost - Der frühere EKD-Ratsvorsitzende und Berliner Altbischof Martin Kruse wird 90 Jahre alt https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bischof-in-west-und-ost-der-fruehere-ekd-ratsvorsitzende-und-berliner-altbischof-martin-kruse-wird.html Berlin (epd). Er hat sich als Brückenbauer und Vermittler einen Namen gemacht: Als Nachfolger von Kurt Scharf wurde Martin Kruse 1976 zum West-Berliner Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg (EKiBB) gewählt. Sein Amt hat er 17 Jahre lang ausgeübt, von 1985 bis 1991 war er auch Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Ein Nachfolger im Bischofsamt wurde 1993 zunächst nicht gefunden, die erste Wahl scheiterte. Im zweiten Anlauf wurde dann schließlich Wolfgang Huber zum nächsten Berliner Bischof gewählt.

Die evangelische Kirche lebe "von der Einmischung und der Kraft von Gruppen und Einzelnen, die ungeniert Fragen stellen und das Evangelium leben", hat er einmal gesagt. Und seine Aufgabe als Bischof habe er darin gesehen, in Konflikten "zwischen den Fronten zu vermitteln". Am Ostersonntag wird Martin Kruse 90 Jahre alt.

Der promovierte Theologe wurde am 21. April 1929 im niedersächsischen Lauenberg geboren und wuchs im Emsland auf. Nach Theologiestudium und Vikariat war er von 1955 bis 1970 im niedersächsischen Loccum zunächst als Studienleiter für Jugendsozialarbeit an der Evangelischen Akademie, dann als Stiftsprediger und später als Direktor des Predigerseminars tätig. 1970 ging er als Landessuperintendent der hannoverschen Landeskirche nach Stade.

Die Anfrage, in West-Berlin als Nachfolger von Bischof Scharf zu kandidieren, erreichte den Theologen im Urlaub in Österreich. "Da war die Urlaubsstimmung verflogen", erinnert sich Martin Kruse: "Meine Frau beschwor mich, dies der Familie nicht anzutun." Doch es kam anders. Seine Bedenken, ohne Großstadterfahrung nach Berlin zu gehen, habe der Theologe und frühere Regierende Bürgermeister Heinrich Albertz knapp mit dem Satz pariert: "Die Großstadterfahrung kommt von selbst, dafür werden die Berlinerinnen und Berliner schon sorgen."

Am Himmelfahrtstag 1976 wurde Martin Kruse zum Bischof gewählt. 1977 übernahm er das Amt in einer Kirche, die der Journalist und spätere Präsident der Berliner Evangelischen Akademie, Robert Leicht, als "nahezu heillos zerstritten" beschrieb, mit kirchlichen Gruppierungen, die "manchmal in einer Weise miteinander umgehen, dass sich Daniel in der Löwengrube vergleichsweise komfortabel fühlen musste". Die politischen Auseinandersetzungen der Zeit hatten auch in der Kirche zu heftigen Konflikten geführt.

Martin Kruses Amt als Bischof war von der Teilung der Stadt, aber auch von diesen politischen und innerkirchlichen Konflikten und Konfrontationen geprägt: Gleich nach der Übernahme des Amtes brachte ihn ein Hungerstreik Studierender der Evangelischen Fachhochschule für Sozialarbeit gegen ihren Rektor unerwartet schnell in die Rolle des Vermittlers und zwang ihn zu Entscheidungen.

"Auf Konsens eingestellt, aber dem Konflikt nicht ausweichend", so hat ihn sein Nachfolger einmal beschrieben. Glaubwürdigkeit habe er auch zur Zeit der West-Berliner Hausbesetzungen und Straßenkämpfe nach beiden Seiten vermittelt, zu den Hausbesetzern wie zu den politisch Verantwortlichen. Als denkwürdig gilt ein Brief Kruses von 1981, in dem er der Politik beim Thema Hausbesetzungen empfahl, nicht nur die Wohnungsprobleme zügig zu lösen, sondern auch die Rechtsordnung so weiterzuentwickeln, dass Formen alternativer Lebensgestaltung eine legale Basis bekommen.

In die DDR hat er intensive Kontakte gepflegt. Die regelmäßigen "Wanderungen in der Mark Brandenburg" mit dem Bischof der Ost-Region, Albrecht Schönherr, seien für ihn wichtige Entdeckungsreisen gewesen, schreibt er in seinen Erinnerungen. Und beim Warten in den Schlangen am Grenzübergang am Berliner Bahnhof Friedrichstraße habe er mitunter den Eindruck gehabt, "die evangelische Kirche sei ein großes Reiseunternehmen".

Martin Kruse übernahm zusätzlich auch bundesweite Aufgaben. Von 1979 bis 1991 gehörte er dem Rat der EKD an, ab 1985 war er für sechs Jahre Ratsvorsitzender. Unter seiner Leitung wurden mit der Demokratie-Denkschrift 1985 und der Wirtschafts-Denkschrift 1991 zwei grundlegende Texte der EKD verabschiedet. Als Mitglied des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen hat er sich nachdrücklich für die Ökumene eingesetzt.

Im ARD-Fernsehen spricht Martin Kruse 1989 das erste "Wort zum Sonntag" nach der Öffnung der Berliner Mauer. Ein großes Aufatmen gehe durch Land und Stadt, sagt er dort. In seine Bischofszeit fällt auch die nicht einfache Vereinigung des Ost- und des Westteils der Kirche in Berlin-Brandenburg. Von 1991 bis zum Ruhestand 1994 ist er dann Bischof der wieder vereinten Landeskirche.

Martin Kruse hat auch im Ruhestand weiter Aufgaben übernommen, unter anderem als Vorsitzender des Spendenbeirats nach der verheerenden Oderflut 1997 und im Beratungsgremium der brandenburgischen Landesregierung für Asyl-Härtefälle. In Berlin wurde er mit der Stadtältestenwürde, in Brandenburg mit dem Verdienstorden des Landes geehrt.

Von Yvonne Jennerjahn (epd)


Internet
www.ekbo.de

]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 15 Apr 2019 09:15:00 +0200
"Gemeinsames Wort": Kirchen äußern Sorge um Demokratie https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gemeinsames-wort-kirchen-aeussern-sorge-um-demokratie.html Berlin (epd). In einer gemeinsamen Stellungnahme warnen die beiden großen Kirchen vor einer Erosion der Demokratie in Deutschland und Europa. "30 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges ist unser Blick auf die politische Ordnung von einer neuen Besorgnis geprägt", heißt es in dem am Donnerstag in Berlin vorgestellten "Gemeinsamen Wort" der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die "Wiederkehr von autoritärem Denken und skrupelloser Machtpolitik" machten deutlich, dass Frieden, Demokratie und die Herrschaft des Rechts keine Selbstverständlichkeit seien, heißt es darin weiter.

Rund 50 Seiten hat das Papier, in dem beide Kirchen den Versuch wagen, eine Analyse der Vertrauenskrise zu liefern und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die beiden Kirchen benennen in der Schrift die in ihren Augen vier zentralen Gründe für Verunsicherung und Anfälligkeit für Populismus: Globalisierung, soziale Ungleichheit, Umgang mit Migration sowie Digitalisierung. "Alle vier Bereiche erfordern neue Antworten", sagte der evangelische Theologieprofessor Reiner Anselm. Er saß gemeinsam mit dem katholischen Essener Bischof Franz-Josef Overbeck der ökumenischen Arbeitsgruppe vor, die das Papier in knapp zwei Jahren erarbeitet hat.

Darin fordern die Kirchen politische Antworten auf die großen Herausforderungen, zum Beispiel eine Stärkung des Multilateralismus - konkret der EU, die gerechte Teilhabe sozial Schwacher und von Migranten, die Gewährleistung einer Infrastruktur für den digitalen Zugang aller, Kampf gegen Diskriminierung und Gewalt und Medienbildung für den kritischen Umgang mit Informationen aus dem Netz. Im Zentrum steht die Forderung nach "demokratischer Sittlichkeit". Dies beschreibe das Streben nach Gemeinwohl, erläuterte Overbeck. Es gehe um die Einhaltung geschriebener und ungeschriebener Regeln im demokratischen Wettbewerb: Fairness, Respekt, Kompromissbereitschaft.

Im Vorwort des "Gemeinsamen Wortes" erinnern der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, an die Demokratie-Jubiläen in diesem Jahr: den 100. Jahrestag der Weimarer Reichsverfassung, den 70. Geburtstag des Grundgesetzes und das Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags zur EU-Reform, das sich im Dezember zum zehnten Mal jährt.

Allen Rückschlägen zum Trotz sei eine tragfähige und stabile, demokratische, rechtsstaatliche und soziale Ordnung entstanden, schreiben Marx und Bedford-Strohm. "Die rechtsstaatliche Demokratie ist die beste Garantie für die Wahrung der Freiheit, der Würde und der Rechte jedes einzelnen Menschen", heißt es in dem Papier.

Die Stellungnahme lässt immer wieder anklingen, wie Populismus der Demokratie schadet, will aber Anselm zufolge keine einseitig Schuldigen nennen. Das würde der Analyse nicht gerecht, sagte er. Die derzeitige Vertrauenskrise sei Produkt eines beschleunigten gesellschaftlichen Wandels, "wie man ihn in dieser Form wahrscheinlich noch nicht erlebt hat", sagte der Theologe. Darauf gebe es keine einfachen Antworten.


Internet
Pressemitteilung: http://u.epd.de/17ij
"Gemeinsames Wort" als pdf: http://u.epd.de/17ik

]]>
ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Fri, 12 Apr 2019 10:51:09 +0200
Diakonieverein feiert 125-jähriges Bestehen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/diakonieverein-feiert-125-jaehriges-bestehen.html Berlin (epd). Mit einem Festgottesdienst ist am Donnerstag in Berlin das 125-jährige Bestehen des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf gefeiert worden. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie würdigte in seiner Predigt in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche die Arbeit der größten Evangelischen Schwesternschaft Deutschlands und ihre Fähigkeit, Tradition und Veränderungen miteinander zu verbinden. Der 1894 gegründete Evangelische Diakonieverein Berlin-Zehlendorf stehe für eine große diakonische Tradition.

Mit rund 1.800 Schwestern und Pflegern ist der Verein nach eigenen Angaben deutschlandweit in rund 80 Kliniken, Alten- und Pflegeeinrichtungen aktiv. Neben fünf Diakonieschwestern wurden am Donnerstag erstmals in der Geschichte des Diakonievereins auch zwei Männer als neue Mitglieder eingesegnet.  

Der Evangelische Diakonieverein Berlin-Zehlendorf wurde am 11. April 1894 von dem Theologen Friedrich Zimmer und von Vertreterinnen der kirchlichen Frauenbewegung gegründet. Ziel des Vereins war es, Frauen zur Ausübung eines Berufes im Bereich der Diakonie auszubilden. Sie sollten dadurch auch sozial und finanziell sicher gestellt werden. Damit habe der Verein Ende des 19. Jahrhundert zur sozialpolitischen Avantgarde gehört, sagte Lilie.

Der Diakonieverein ist heute auch Träger von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und eines Hospizes. 2011 übernahm das Unternehmen die insolvente Berliner Trägerhilfe. Als milaa gGmbH (miteinander leben aber anders) konzentriert diese sich heute auf Flüchtlings-, Obdachlosen- und Jugendhilfe. Der Diakonieverein bildet aktuell auch rund 450 junge Menschen in verschiedenen Gesundheitsberufen aus.


Internet
www.diakonieverein.de

]]>
ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 11 Apr 2019 12:01:29 +0200
Bienen auf dem Dach des Evangelisches Zentrum Berlin https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bienen-auf-dem-dach-des-evangelisches-zentrum-berlin-1.html Berlin (epd). Auf dem Dach des Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) sind am Mittwoch drei Bienenvölker aufgestellt worden. Über den Sommer hinweg werden die Bienen auf dem Dach der Kirchenverwaltung Waben bauen und Futter sammeln, teilte die Landeskirche in Berlin mit. Ab Mai würden die Bienen die Waben mit dem aus dem Nektar produzierten Honig füllen. Der Honig der EKBO-Bienen könne dann im Evangelischen Zentrum erworben werden. Der Schutz der Artenvielfalt sei im Umweltkonzept der Landeskirche festgeschrieben, hieß es.

Unterstützt wird die Kirchenverwaltung von Imker Andreas Pflitsch von der "Imkerei an der Zionskirche". Durch ein abnehmendes Blütenangebot, die Anwendung von Pestiziden in der Landwirtschaft und Parasitenbefall seien Bienen bedroht. Neben der klassischen Imkerei im ländlichen Raum gebe es heute immer mehr Stadtimkereien. Wegen der vorherrschenden Monokulturen im ländlichen Raum böten die Städte mittlerweile eine bienenfreundlichere Umgebung. In Deutschland kümmern sich den Angaben zufolge etwa 100.000 Imkerinnen und Imker um das Leben und Überleben von 700.000 Bienenvölkern.


Internet
www.ekbo.de
www.zionshonig.de

Orte
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Georgenkirchstr. 69-70, 10249 Berlin

]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes News Umweltbüro Startseite Wed, 10 Apr 2019 15:40:00 +0200
Ökumenische Karfreitagsprozession durch Berlins Mitte https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/oekumenische-karfreitagsprozession-durch-berlins-mitte.html Berlin (epd). Die beiden großen Kirchen laden am 19. April zu ihrer traditionellen Karfreitagsprozession durch die Berliner Mitte ein. Zum 30. Jubiläum der friedlichen Revolution in der DDR erinnert die ökumenische Prozession besonders an Menschen, die heute unter Grenzen leiden, wie die evangelische Landeskirche und das Erzbistum Berlin am Dienstag mitteilten. Mit dabei sind auch prominente Vertreter der DDR-Bürgerrechtsbewegung wie etwa die Filmregisseurin und Autorin Freya Klier und der Pfarrer und letzte Außenminister der DDR, Markus Meckel.

Die Karfreitagsprozession beginnt um 11 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst an der St. Marienkirche am Alexanderplatz und endet nach etwa 90 Minuten am Gendarmenmarkt mit dem Segen von Erzbischof Heiner Koch und Bischof Markus Dröge.

In den vergangenen Jahren beteiligten sich jeweils mehrere Hundert Menschen an der Prozession. Traditionellerweise wird vorneweg ein rund 50 Kilogramm schweres und knapp drei Meter hohes Kreuz getragen. An sieben Stationen wird Halt gemacht, um Texte vorzutragen. Die Prozession findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Initiiert wird sie vom Evangelischen Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte.

"Auch wenn wir in diesem Jahr den 30 Jahre zurückliegenden Fall der Mauer feiern, dürfen wir nicht vergessen, dass Mauern und Grenzen in unserer Welt nach wie vor Realität sind", sagte Superintendent Bertold Höcker. "Auf der koreanischen Halbinsel, an den Außengrenzen Europas, zwischen Mexiko und den USA und an so vielen weiteren Orten dieser Welt schränken Grenzen und Mauern die Freiheit ein und bedrohen Leben", fügte er hinzu. Die Prozession findet im Rahmen der Reihe "Glaube.Liebe.Revolution" statt, mit der die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz an die Rolle der evangelischen Kirche bei der friedlichen Revolution erinnert.  

Info
Start der Prozession am Karfreitag, 19. April 2019, 11 Uhr; Gottesdienst um 10 Uhr in der St. Marienkirche

Internet
www.kkbs.de/informationen-zur-karfreitagsprozession

Orte
Start der Prozession vor der St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße 8, 10178 Berlin-Mitte

]]>
ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Wed, 10 Apr 2019 11:21:17 +0200
"chrismon"-Preise für Kirchengemeinden in Berlin und Brandenburg https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/chrismon-preise-fuer-kirchengemeinden-in-berlin-und-brandenburg.html
Das Publikum nominierte aus allen 161 teilnehmenden Gemeinden zudem 30 Projekte für die Jurypreise im Wert von zusammen 21.500 Euro. Diese Gewinner sollen im Mai bekanntgegeben werden. Alle Preise werden für besonders kreative und engagierte Projekte von Kirchengemeinden vergeben. "chrismon" erscheint monatlich in einer Auflage von 1,6 Millionen Exemplaren, die Zeitschrift wird großen deutschen Tages- und Wochenzeitungen beigelegt.

Internet
www.chrismongemeinde.de
www.gep.de
www.jugendzentrum-phoenix.de

]]>
ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 08 Apr 2019 14:33:06 +0200
Synode ruft zu Engagement für Demokratie und Klimaschutz auf https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/synode-ruft-zu-engagement-fuer-demokratie-und-klimaschutz-auf.html Berlin (epd). Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat zu mehr Engagement für die Demokratie, soziale Gerechtigkeit und den Klimaschutz aufgerufen. Die Demokratie als Grundlage des Gemeinwesens werde derzeit "infrage gestellt und untergraben", heißt es in einer Stellungnahme mit dem Titel "Haltung zeigen", die die Synode zum Abschluss ihrer zweitägigen Frühjahrsberatungen am Samstag in Berlin beschlossen hat. Autoritäre politische Kräfte beanspruchten, "einen vermeintlichen Volkswillen zu kennen, für ihn zu sprechen und ihn durchzusetzen." Dies dürfe nicht hingenommen werden.

"Wir wehren uns gegen jede Politik, die auf manipulativen oder verfälschten Vorgaben aufbaut oder diese für sich nutzt", betont die Synode in dem Beschluss. Respektlosigkeit, Manipulation, bewusst zerstörerischen Tabubrüchen und Provokationen müsse entschieden entgegengetreten werden.

Auch Bischof Markus Dröge rief in seinem Bischofswort zu einem deutlichen Bekenntnis zur Demokratie auf. Dem Rechtspopulismus müsse eine klare Haltung entgegengesetzt werden, betonte Dröge. Dazu gehöre auch, Durststrecken, Angriffe und Verleumdungen einzustecken. "Gegen den Strom schwimmen gehört dazu", sagte der Bischof: "Wenn der Gegenwind stärker weht, umso deutlicher Haltung zeigen."

Bischof und Kirchenparlament riefen zugleich zu mehr Respekt staatlicher Stellen vor dem Kirchenasyl und zum Einsatz für den Frieden auf. Kirchliche Forderungen nach einem strikten und verbindlichen Waffenexportgesetz seien angesichts der aktuellen Konflikte in der Welt weiter aktuell, betonte Dröge.

In der Debatte über eine Eindämmung des Klimawandels und den Ausstieg aus der Braunkohle mahnte die Landeskirche eine schnelle Umsetzung der Empfehlungen der Kohlekommission der Bundesregierung an. Der Gesetzgeber müsse die Empfehlungen, die einen Kohleausstieg bis 2038 vorsehen, "zeitnah in wirksame Gesetz" überführen, forderte das Kirchenparlament in einem Beschluss vom Samstag. Die "Fridays for Future"-Proteste müssten zudem in der Politik Gehör finden.

Bereits am ersten Synodentag hatte das Kirchenparlament am Freitag die Weichen für die Zukunft gestellt und den bisherigen Propst der Landeskirche, Christian Stäblein, zum künftigen Bischof gewählt. Dröge wird das Bischofsamt nach Ende seiner zehnjährigen Amtszeit im November an Stäblein übergeben.

Für die kommenden Jahre will die Landeskirche Einsparungen im Kirchenhaushalt vorbereiten, um die Pensionszahlungen für Pfarrer und Kirchenbeamte im Ruhestand abzusichern. Bei der Finanzierung dieser Versorgungsleistungen klafft derzeit eine wachsende Deckungslücke. Um diese zu verringern, sollen die verfügbaren Haushaltsmittel voraussichtlich ab 2020 um fünf Prozent gekürzt werden. Entscheidungen über die künftige Finanzierung des neuen kirchlichen Intranet-IT-Systems wurden vertagt.

Die 114 Synodalen, die gut 940.000 Protestanten in Berlin, Brandenburg und der sächsischen Region Görlitz repräsentieren, kommen Ende Oktober zu ihrer nächsten regulären Tagung zusammen.

Internet
www.ekbo.de

]]>
ekbo.de Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 08 Apr 2019 14:30:55 +0200