ekbo.de: Neuigkeiten https://www.ekbo.de/ Neuigkeiten de ekbo.de: Neuigkeiten https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Neuigkeiten http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 18 Sep 2020 20:36:21 +0200 Radiobeitrag zum Weltalzheimertag: Jenseits des Vergessens http://https://rundfunkdienst.ekbo.de/news-detail/nachricht/apropos-zum-weltalzheimertag-jenseits-des-vergessens.html Themen der Landeskirche Top Meldungen Fri, 18 Sep 2020 20:36:21 +0200 Mitmachen: World Cleanup Day 2020 https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/mitmachen-world-cleanup-day-2020.html Am Samstag, den 19. September 2020, findet der diesjährige World Cleanup Day statt. An diesem Tag werden Millionen von Menschen in 180 Ländern rund um den Globus Straßen, Parks, Strände, Wälder, Flüsse, Flussufer und die Meere von achtlos weggeworfenem Abfall und Plastikmüll säubern.

Auch die EKBO lädt dazu ein, sich in der Zeit von 10-13 Uhr an einer lokalen Aufräum- und Müllsammelaktion (Cleanup) zu beteiligen. Gemeinsam wollen wir ein starkes Zeichen gegen die Vermüllung unseres Planeten und die Verschmutzung unserer Umwelt setzen und gleichzeitig einen ganz konkreten Beitrag zur Beseitigung des Problems leisten. Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir es sicherlich, noch mehr Müll als in den vorangegangenen Jahren zu beseitigen!

Über die Website www.worldcleanupday.de können Kommunen, Kirchengemeinden und kirchliche Gruppen, Unternehmen, Vereine, Initiativen und Privatpersonen ihre geplante Müllsammel- und Aufräumaktion eintragen.

Mehr Infos finden Sie auf der Homepage des Umweltbüros: www.ekbo.de/umwelt

Die Evangelische Kirchengemeinde Fürstenwalde/Brandenburg startet am World Cleanup Day eine große Aufräumaktion im Stadtforst. Schirmherrin der Aufräum-Initiative in Fürstenwalde ist Pröpstin Christina-Maria Bammel. „Es ist Gottes Schöpfung, die dringend unsere Achtsamkeit und unseren Schutz braucht“, betont Pröpstin Bammel, „Wir müssen das Problem also da anpacken, wo es anfängt: Beim Produzieren. Dabei kommt es auf Kontrolle und rechtliche Regulierung an. Das schaffen wir nur gemeinsam und mit politischer Unterstützung.“ 

Hier gelangen Sie zur Videobotschaft von Christina-Maria Bammel zum World Cleanup Day

In Fürstenwalde beginnt der World Cleanup Day um 10 Uhr mit einer Open-Air-Andacht vor dem St. Marien Dom mit Bischof Christian Stäblein und Pröpstin Christina-Maria Bammel. Auch Revierförsterin Anja Henning wird bei der Andacht mitwirken. 

Im Anschluss geht es gemeinsam mit der Stadtförsterin per Rad oder Shuttle-Bus zum Aufräumen in den Stadtforst. Zwei Stunden wollen die freiwilligen Helferinnen und Helfer den Wald mit Hilfe von Bolzenschneidern und Astscheren von Müll befreien. Das gereinigte Waldstück soll renaturiert werden.

Zu den Organisatoren gehören neben der Kirchengemeinde das Ordnungsamt der Stadt Fürstenwalde und der Stadtforst Fürstenwalde. „Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen, dass wir uns für unsere Umwelt einsetzen“, sagt Mit-Initiatorin Connie Hemmerling, Gemeindepädagogin im Evangelischen Kirchenkreis Oderland-Spree, „Nur reden und demonstrieren, das genügt uns nicht.“

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Themen der Landeskirche Fri, 18 Sep 2020 20:33:00 +0200
Spiritualität im Alltag: Andreas Goetze trifft den jüdischen Kantor Assaf Levitin https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/spiritualitaet-im-alltag-andreas-goetze-trifft-den-juedischen-kantor-assaf-levitin.html Pünktlich zum Beginn des jüdischen Neujahrsfests Rosh Hashanah hat Andreas Goetze, Pfarrer für den Interreligiösen Dialog in der EKBO, ein viertes Video-Interview in der Reihe "Spiritualität im Alltag – glauben in Corona Zeiten" geführt; und zwar mit dem jüdischen Kantor Assaf Levitin, Chorleiter des „Shalom-Chores“ Berlin, Mitglied des Ensembles „Die drei Kantoren“ und engagiert beim interreligiösen Musikprojekt „Trimum“.

Hier geht's direkt zum Video

In der Reihe „Spiritualität im Alltag“ erzählen Menschen aus den Religionen, was ihnen Zuversicht und Kraft gibt und wie sie miteinander in diesen besonderen Zeiten leben. Ein Projekt von Andreas Goetze in Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeitsarbeit der EKBO.

Alle weiteren Videos können Sie hier anschauen

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Themen der Landeskirche Top Meldungen Fri, 18 Sep 2020 20:19:31 +0200
Bischöfe und Kulturverantwortliche betonen gesellschaftliche Bedeutung der Friedhofskultur https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bischoefe-und-kulturverantwortliche-betonen-gesellschaftliche-bedeutung-der-friedhofskultur.html Auf Empfehlung der Deutschen UNESCO Kommission ist die Friedhofskultur zum Immateriellen Kulturerbe ernannt worden. Bei einer Auftaktveranstaltung in Berlin am Donnerstag, 17. September 2020, strichen Bischof Christian Stäblein, Erzbischof Heiner Koch, Staatssekretär Gerry Woop und Museumschef Dirk Pörschmann die gesellschaftliche Bedeutung der Friedhofskultur hervor. Weitere Informationen zum Aktionstag: www.kulturerbe-friedhof.de

Bischof Christian Stäblein, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz:

„In der lebendigen Kultur auf Friedhöfen werden nicht nur individuelle Beziehungen sichtbar; die Friedhofskultur ist insgesamt ein wichtiger Teil unseres gemeinsamen Gedächtnisses. Denn sie zeigt, wie wir, wie die Gesellschaft mit Tod und Sterben umgeht, wen wir und wie wir erinnern. Seit alters her stellt die Friedhofskultur eine Beziehung zwischen Diesseits und Ewigkeit her, stellt die kulturellen Gesten der Erinnerung oft in einen religiösen Horizont. Ich bin dem Kuratorium Immaterielles Kulturerbe für seinen Einsatz für die Friedhofskultur sehr dankbar. Mit der Auszeichnung verknüpft sich die Hoffnung, dass noch mehr Menschen für die Bedeutung der Friedhofskultur sensibilisiert werden.“

Erzbischof Heiner Koch, Erzbistum Berlin:

„Immaterielles Kulturerbe“ - das ist kein Abkoppeln vom sozialen Leben, kein musealer Stillstand, sondern es will im Gegenteil zeigen, dass dieses Kulturerbe mitten im Leben steht und zutiefst sozial ist. Friedhofskultur bedeutet: Du bist nicht alleine, Du bist nicht vergessen, Du bist von Solidarität und Liebe umfangen, Dein Leben gewinnt trotz des Verlustes wieder eine Perspektive.“ 

Gerry Woop, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Kultur:

„Die historischen Friedhöfe Berlins sind ein unvergleichliches Archiv der Stadtgeschichte und wichtige Zeugnisse der kunst- und kulturgeschichtlichen Entwicklung. Dieses einzigartige materielle Kulturerbe in seiner Authentizität, Vielschichtigkeit und Mannigfaltigkeit zu sichern, zu restaurieren und damit langfristig zu erhalten, ist eine große Herausforderung, die schon viele Jahre auch durch die Berliner Gartendenkmalpflege unterstützt wird.“

Dirk Pörschmann, Direktor des Museums für Sepulkralkultur, Kassel:

„Was es bedeutet, Mensch zu sein, wird in besonderer Weise auf Friedhöfen deutlich. Wir brauchen Rituale, um Verluste zu überwinden. Alles, was Menschen auf Friedhöfen in Deutschland gestalten, kommt ihrer persönlichen Trauer wie auch der kollektiven Erinnerungskultur zugute. Das macht den Ort der Toten zu einem lebendigen Ort.“

Tobias Pehle, Geschäftsführer Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur:

„Die Friedhofskultur prägt unser Leben und unser Selbstbild mit. Ihre identitätsstiftende Kraft reflektiert die Leistungen unserer Vorfahren sowie die Geschichte und Strukturen unserer Gesellschaft. Sie ist unverzichtbarer Teil unserer kulturellen Identität.“

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Themen der Landeskirche erinnerungskultur-ekbo.de Fri, 18 Sep 2020 12:30:00 +0200
Bündnis "Seebrücke" plant Demonstration für Flüchtlingsaufnahme https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/buendnis-seebruecke-plant-demonstration-fuer-fluechtlingsaufnahme.html
Das Bündnis verwies darauf, dass in Deutschland über 170 Städte und Kommunen bereit seien, sofort Menschen aufzunehmen. Im Land Berlin und in Thüringen gebe es zudem eigene Landesaufnahmeprogramme für die Flüchtlingsaufnahme. Bremen wolle sich in Kürze anschließen. "Unsere Kommunen, unsere Städte, unsere Landkreise, unsere Kirchengemeinden - unsere Zivilgesellschaft will Menschen aufnehmen", hieß es. All diese Initiativen würden von der Bundesregierung jedoch blockiert, kritisierte "Seebrücke".

"Zehntausende Menschen müssen seit Jahren in völlig überfüllten Lagern, in Dreck und Hoffnungslosigkeit auf den ägäischen Inseln ausharren", hieß es weiter. Und: "Wir sind entsetzt, dass die EU die neueste Eskalation in Moria trotz vielfacher Warnungen hat geschehen lassen."

Das Bündnis warf der Politik vor, "die unmenschlichen Bedingungen in den Lagern an den europäischen Außengrenzen" bewusst zu wollen. "Wenn die Regierung nach dem Covid-19-Ausbruch alle deutschen Tourist*innen über Nacht evakuieren konnte, kann sie das Gleiche für alle Menschen aus Moria tun", hieß es in dem Demonstrationsaufruf weiter.

(epd) 

Info
Die Demonstration startet am Sonntag um 14 Uhr in Berlin am Wittenbergplatz in Berlin-Schöneberg.
Demonstrationsaufruf: https://seebruecke.org/events/moria-brennt-grossdemo/ ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 18 Sep 2020 12:24:43 +0200
Einladung zur Gedenk-Andacht für Pfarrer Hans Simon https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/einladung-zur-gedenk-andacht-fuer-pfarrer-hans-simon.html Im Namen des Gemeindekirchenrats der Evangelischen Kirchengemeinde am Weinberg schreibt Matthias Motter: 

"Am 7. September ist Hans Simon, Pfarrer an der Zionskirche von 1984 bis 1997, gestorben.
Sein Wirken besonders in den Jahren des Umbruchs am Ende der DDR ist an der Zionskirche und weit darüber hinaus unvergessen und prägt die Gemeinde bis heute.
Im Vertrauen darauf, dass er bei Gott geborgen ist, wollen wir Erinnerungen an Pfarrer Hans Simon miteinander teilen, Kerzen entzünden und Traurigkeit, Dank und Hoffnung vor Gott bringen.
Dazu laden wir zu einer Gedenk-Andacht in die Zionskirche ein."

(Ev. Kirchengemeinde am Weinberg)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 18 Sep 2020 12:15:44 +0200
Diversity-Preis für Evangelische Schulstiftung https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/diversity-preis-fuer-evangelische-schulstiftung.html Die Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesischen Oberlausitz (EKBO) erhält den Max-Spohr-Sonderpreis für Diversity des Völklinger Kreises. Ausgezeichnet wird die Schulstiftung für ihre multimediale Kampagne unter der Überschrift "Fürchtet euch nicht!", mit der für Vielfalt und Gender-Identität geworben wird, wie der Völklinger Kreis am Donnerstag in Berlin mitteilte. Plakate etwa hängen in allen 32 Schulen der Stiftung in Berlin und Brandenburg. Die dazu passenden Postkarten würden verschickt und verteilt. Der Völklinger Kreis ist der Berufsverband für schwule Manager, Unternehmer und Freiberufler.

Die Aktion solle Vielfalt sichtbar machen, die Lebensrealität junger Menschen abbilden und den Weg ebnen für eine stärkere Präsenz von Diversity-Themen in Schule und Unterricht, sagte der Vorstand der Schulstiftung, Frank Olie. An den Bildungseinrichtungen der Stiftung lernen und lehren an 24 Standorten rund 10.000 Schüler und mehr als 1.300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Überreicht wird der Preis am Montag in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche durch den Vorstandsvorsitzenden des Völklinger Kreis, Matthias Weber. Zudem werden die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein und Stiftungsvorstand Olie erwartet.

Weitere Preisträger in diesem Jahr sind die Robert Bosch AG und die Landeshauptstädte München und Düsseldorf. Ziel des Völklinger Kreises ist das Erreichen eines diskriminierungsfreien Arbeits- und Lebensumfelds für schwule Führungskräfte.

(epd) 

Info
Preisverleihung Montag, 21. September 2020, 16.30 Uhr, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Gedenkhalle

www.schulstiftung-ekbo.de 

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 17 Sep 2020 19:29:49 +0200
Gebet für den Frieden in Belarus https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gebet-fuer-den-frieden-in-belarus.html Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, hat sich solidarisch mit den Demonstrierenden in Weißrussland erklärt. „Wir teilen Ihre tiefe Sorge um die verschleppten und verschwundenen Menschen in Belarus und sind mit Ihrem Verlangen nach einem Ende der staatlichen Repression und der Aufnahme des Gespräches der Regierung mit der Zivilgesellschaft solidarisch“, schrieb sie in einem Brief an die Veranstalter des ökumenischen „Gebetes für Weißrussland“, das am kommenden Sonnabend, 19. September 2020, um 12 Uhr in der Kirche „Entschlafen der Gottesmutter“ in Köln (Urbanstr. 1) stattfinden wird.

Die Bischöfin würdigte den gewaltlosen Einsatz der Opposition für Frieden und gesellschaftlichen Dialog und schloss sich den Worten des Gebetes für Weißrussland an, das Vertreter des polnischen ökumenischen Rates für ihr Nachbarland formuliert haben und in dem der Opfer der staatlichen Gewalt gedacht und für die Beendigung der Repression, den Dialog zwischen Staat und Zivilgesellschaft und „die Kraft, den Tätern zu vergeben“ gebetet wird.

Seit den Präsidentschaftswahlen im August demonstrieren regelmäßig tausende belarussischer Bürger für Rechtsstaatlichkeit und demokratische Grundrechte in ihrem Land.

(EKD)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 17 Sep 2020 19:28:17 +0200
Berliner Senat fördert Religions- und Weltanschauungsprojekte https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-senat-foerdert-religions-und-weltanschauungsprojekte.html
Bewerben könnten sich Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, Dialog- und Verständigungsnetzwerke sowie in Kombination mit diesen Antragstellenden auch zivilgesellschaftliche Akteure und Einzelpersonen, hieß es. Abgabefrist ist der 30. Oktober für Vorhaben, die am 1. Januar 2021 starten sollen. Die Antragsteller müssen einen schriftlichen Antrag einreichen, der neben der Projektbeschreibung auch einen Kosten- und Finanzierungsplan erhält.

Sofern nach Prüfung aller eingegangenen Anträge Restmittel vorhanden sind, wird es laut Kulturverwaltung eine weitere Bewerbungsrunde mit voraussichtlicher Abgabefrist bis zum 30. April 2021 geben. In dieser Phase könnten sich Projekte bewerben, die zwischen dem 1. Juli und 31. Dezember 2021 stattfinden sollen. Die Zuwendungen würden als freiwillige Leistungen vergeben. Es bestehe kein Anspruch auf Förderung.

(epd) 

Info
Ausführlichen Informationen zu den Förderkriterien und Antragsformulare unter http://u.epd.de/1mgw
Bewerbungen zunächst digital an bkrw-projekte@kultur.berlin.de ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 17 Sep 2020 15:20:49 +0200
„Antisemitismus und weiteren Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegentreten“ https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/antisemitismus-und-weiteren-formen-gruppenbezogener-menschenfeindlichkeit-entgegentreten-1.html In einem Schreiben an die jüdischen Gemeinden in Berlin und Brandenburg gratulieren Bischof Dr. Christian Stäblein und Erzbischof Dr. Heiner Koch zum jüdischen Neujahrsfest:

„Zu Rosh Ha Shana und den weiteren hohen Feiertagen senden wir Ihnen und allen Gemeindemitgliedern unsere herzlichsten Segenswünsche.

Diese Tage bis zum großen Versöhnungstag mögen Sie im Vertrauen auf die Güte Gottes, des Richters und Königs, vor allem aber des Vaters, der der Vater aller Barmherzigkeit ist, erleben. Möge auch im Neuen Jahr 5781 Ihnen und uns allen der Friede Gottes geschenkt sein.

Gerade in dieser durch die Pandemie geprägten Zeit möchten wir unsere Verbundenheit mit Ihnen zum Ausdruck bringen. Aktuell finden wir uns in einer gesellschaftlichen Situation wieder, die durch ein Erstarken von Antisemitismus und weiterer Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geprägt ist. Übergriffe gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger, Hetze und Verschwörungsmythen in den Sozialen Medien nehmen weiterhin zu. Dem stellen wir uns als Kirchen entschieden entgegen.

Freie Religionsausübung und ein offenes Miteinander in unserer Demokratie zu bewahren ist eine bleibende Aufgabe und Herausforderung. So wünschen wir uns, dass auch das neue Jahr 5781 im Zeichen von Solidarität und des entschlossenen Zusammenhaltes steht und freuen uns in diesem Zusammenhang auf Begegnungen und gemeinsame Projekte.

Dazu bietet das Jahr 2021 mit dem Jubiläum der 1700-jährigen deutsch-jüdischen Geschichte gewiss vielfältige Gelegenheiten. Im kommenden Jahr soll im Rahmen dieses Jubiläums erinnert werden an die zahlreichen und herausragenden Beiträge jüdischer Persönlichkeiten zu Wissenschaft und Kultur und zugleich an die Diffamierungen und Ausgrenzungen jüdischen Lebens durch die Jahrhunderte. Wir sind zutiefst dankbar, dass jüdisches Leben heute wieder zum festen Bestandteil des Alltags in Berlin, ja, in ganz Deutschland, gehört und dass es in unserem Land wieder ein vielfältiges jüdisches Gemeindeleben gibt.

Ihnen allen „Shana tova“ – ein segensreiches und friedvolles Neues Jahr.“

(EKBO/Erzbistum)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 17 Sep 2020 15:17:43 +0200