ekbo.de: Neuigkeiten https://www.ekbo.de/ Neuigkeiten de ekbo.de: Neuigkeiten https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Neuigkeiten http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sun, 17 Feb 2019 12:53:00 +0100 Bundesweiter Kirchentagssonntag https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bundesweiter-kirchentagssonntag.html Am 17. Februar 2019 sind alle Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche bundesweit eingeladen, ihren Gottesdienst zum Kirchentagssonntag zu feiern und sich so auf die Gastgeberschaft für den Kirchentag einzustellen. Der Gottesdienst soll die Gemeinden neugierig machen, soll informieren und auf den Kirchentag in Dortmund (19. bis 23. Juni 2019) einstimmen, soll Lust machen und die Gemeinden dazu einladen, den Kirchentag in ihre Fürbitte mit einzuschließen. Mit der Feier des Kirchentagssonntags kommt ein Stück des besonderen Flairs des Kirchentages in die Gemeinden.

Was für ein Vertrauen (2 Könige 18,19), die Losung für den diesjährigen Kirchentag, steht im Zentrum dieses Gottesdienstentwurfes. Neben einer kurzen exegetischen Einführung über 2 Könige 18,19 hat der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) einen kompletten Gottesdienst mit Abendmahl entworfen, der je nach ortsüblicher Liturgie gerne angepasst werden kann. Zudem finden Sie im Materialheft verschiedene Liturgie-Bausteine.

Das Materialheft zum Gottesdienst (herausgegeben vom DEKT) können Sie hier herunterladen.

Zur besseren Übersicht und zur Information für alle Gemeinden bundesweit können Sie Ihren Gottesdienst hier anmelden.

Mehr zum Kirchentagssonntag können Sie hier abrufen.

Mehr zum Kirchentag in Dortmund finden Sie hier.

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Themen der Landeskirche Top Meldungen Sun, 17 Feb 2019 12:53:00 +0100
Inklusives Theater: Antigone https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/inklusives-theater-antigone.html

Von Barbara Behrendt

Eine Frau missachtet den Befehl ihres weltlichen Herrschers, weil sie das göttliche Gebot auf ihrer Seite glaubt, weil sie der Liebe zu ihrem Bruder folgt – und muss dafür sterben. So könnte man den Kern von Sophokles’ "Antigone" zusammenfassen.

2500 Jahre alt ist das Stück – doch die Frage, ob Staatsräson Geschwisterliebe schlägt, Gehorsam wichtiger ist als Eigenverantwortung, ist so aktuell, dass der Stoff häufig auf die Spielpläne gesetzt wird. Am Deutschen Theater hat Lilja Rupprecht die Tragödie zusammen mit dem integrativen RambaZamba-Theater und einem Bürgerchor inszeniert. Gespielt wird die Übersetzung von Walter Jens – eine klare, schnörkellose Übertragung, die trotzdem den hohen Tragödienton wahrt. Der Unterschied zu Sophokles besteht in den einleitenden 15 Minuten des Abends. Da flattern Lisa Hrdina vom DT und Jonas Sippel von RambaZamba als Krähen, als Todesvögel mit schwarzen Schnabelmasken am Bühnenrand hin und her und erzählen durchaus unterhaltsam aus der Vorgeschichte Antigones – vom Fluch, der auf dem griechischen Herrschergeschlecht liegt, von Laios und seinem Sohn Ödipus, der den Vater erschlägt und mit seiner Mutter die vier Kinder Eteokles, Polyneikes, Ismene und Antigone zeugt. Als er seine Schuld erkennt, sticht er sich die Augen aus und geht ins Exil, während seine Söhne sich um den Thron streiten.

Antigones Tragödie setzt ein, als sich die Brüder auf dem Schlachtfeld getötet haben. Ihr Onkel Kreon übernimmt die Macht und befiehlt, dass Polyneikes, der Angreifer, vor den Toren der Stadt verrotten soll, ihn niemand begraben darf. Antigone sieht damit jedoch die Totengötter entehrt – sie bestreut ihren Bruder mit Sand und wird dafür von Kreon in eine Höhle eingemauert. Sie hängt sich auf – und Haimon, ihr Verlobter, gleichzeitig Kreons Sohn, folgt ihr in den Tod. Als Haimons Mutter von diesem Verlust erfährt, tötet sie sich ebenfalls, sodass Kreon, der seine Entscheidung längst bereut hat, allein und gebrochen zurückbleibt. Beim RambaZamba-Theater treten Schauspieler mit und ohne Behinderung auf, hinzu kommen bei dieser Produktion die Schauspieler des Deutschen Theaters und die Laien vom Bürgerchor – eine ganz eigene Mischung. Für den Chor hat Lilja Rupprecht eine diverse Besetzung gewählt, eine alte Frau ist dabei, ein junger Mann, eine Frau mit asiatischen Wurzeln, eine mit vermutlich südamerikanischen – so soll wohl unsere heterogene Gesellschaft abgebildet werden.

Die Hauptrollen hat sie jedoch so besetzt, dass sich zwei Welten gegenüberstehen. Kreon, der auf die Staatsräson pocht, wird von Manuel Harder vom DT gespielt. Zora Schemm, eine der großen Protagonistinnen bei RambaZamba, gibt Antigone, die angstfreie Rebellin, die aus Schwesternliebe handelt. Schemm ist eine Erscheinung: Während alle Spieler in schwarz-weiß gehüllt sind, trägt nur ihre Antigone ein blutrotes Kleid; zusammen mit Schemms spiegelblanker Glatze, ihrem gestochen scharfen, harten, langsamen Tonfall und ihrem aufrechten Gang wirkt sie von vorneherein wie eine entrückte Heldin, eine Außenseiterin par excellence. Ins gegenteilige Extrem treibt Manuel Harder seinen Kreon. Mit zurückgelegtem Haar und arrogantem Tonfall wirkt er von vorneherein wie ein machtbesessener Zyniker, dem alle Mittel Recht sind, die Herrschaft zu verteidigen. Seinen Nichten, auch seinem Sohn gegenüber zeigt er nichts als Wut und Hass.

Diese schwarz-weiße Figurenzeichnung spiegelt sich im Bühnenbild. Eine schwarze Plane bedeckt den Boden und setzt sich am hinteren Bühnenrand zur Decke fort. Durchzogen ist sie von weißen Streifen, die in den seitlichen weißen Fadenvorhängen wiederkehren – dahinter sitzen jene Spieler, die gerade nicht am Zug sind.

Alle, bis auf die rote Antigone, tragen schwarze Kleider, die sich zum Boden hin ins Grau bis ins strahlende Weiß abstufen. Doch während dieser Kontrast der Bühne eine schöne Poesie und Klarheit verleiht, geraten die Figuren dadurch allzu simpel: Antigone vereint alles Gute, sie folgt ihrem Herzen, ihrem Glauben – Kreon ist nichts als gefühlskalter Despot.

Wäre es so schlicht, hätte Sophokles’ Drama wohl keine 2500 Jahre überlebt. Zur Tragödie wird der Stoff, weil sich in Antigone und Kreon zwei gleichstarke Figuren gegenüberstehen, die auf ihre Weise beide im Recht sind. Kreon will dem Volk beweisen, dass er alle Widersacher bestraft, die die Stadt angreifen – deshalb das Bestattungsverbot. Ausgerechnet für seine Nichte kann er die Regel kaum brechen.

Die klar verteilten Sympathien führen zu einer allzu statischen Inszenierung. Es wird proklamiert, der Zeigefinger in die Höhe gereckt, am Ende mit blutroter Farbe herumgeschmiert – Zwischentöne, Mischfarben, Zweifel und Ambivalenzen sucht man vergebens.

Antigone am Deutschen Theater, wieder zu sehen am 28. Februar, 11. und 23. März.
www.deutschestheater.de

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Themen der Landeskirche Top Meldungen Sat, 16 Feb 2019 23:26:19 +0100
Gottesdienst in frisch sanierter Sophienkirche https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gottesdienst-in-frisch-sanierter-sophienkirche.html Seit Ende Januar 2019 strahlt der Innenraum der Sophienkirche in der Großen Hamburger Straße in Berlin Mitte wieder in barockem Gold und Weiß. Nach jahrelanger Sanierung konnten die Renovierungsarbeiten im Innenraum der einzigen noch erhaltenen Barockkirche der Berliner Innenstadt vorläufig abgeschlossen werden. Mit einem Festkonzert und einem Festgottesdienst mit Empfang feiert die Gottesdienstgemeinde der zur Kirchengemeinde Am Weinberg gehörenden Sophienkirche das Ende der Arbeiten. „Durch die Erneuerung des Innenraumes kann der neobarocke Festsaal als Schmuckstück der Spandauer Vorstadt neu erstrahlen“, sagt Rudolf Döbler, Vorsitzender des an den Renovierungsarbeiten beteiligten Fördervereins Sophienkirche e. V.. Finanziert wurden die Sanierungsarbeiten durch die Gemeinde am Weinberg, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, das Landesdenkmalamt, das kirchliche Bauamt und durch private Spenden.

Das Programm des Festkonzerts am 15. Februar 2019 um 19.30 spiegelt musikalisch mit Werken von Purcell und Bach die Freude über die gelungene Restaurierung wider. Die Raummusik "Ein Hauch von Unzeit" von Klaus Huber spannt einen zeitlichen Bogen von der Entstehung der Sophienkirche bis in die heutige Zeit.

Beim Empfang im Anschluss an den Festgottesdienst am 17. Februar 2019 um 10 Uhr werden sowohl Mitglieder des Fördervereins Sophienkirche e. V. als auch Restauratoren und Architekten des an den Sanierungsarbeiten beteiligten Architekturbüros Abri + Raabe anwesend sein.

Zum Hintergrund:
Die Sophienkirche ist die einzige erhaltene Barockkirche der Berliner Innenstadt. Darüber hinaus ist der Turm der Sophienkirche der einzig erhaltene aus einem Turmbauprogramm von König Friedrich Wilhelm I., der in den Vorstädten 1730 bis 1735 neun Türme errichten ließ. Damit ist er auch der einzig erhaltene Barockturm Berlins. Die Kirche wurde 1891/92 grundlegend umgebaut. Die jetzige Sanierung des Innenraums bezog sich auf den neobarocken Zustand der Kirche von 1892. Der nun vollendete Bauabschnitt komplettiert - mit Ausnahme des Fussbodens - die denkmalpflegerische Erneuerung des Innenraums. 1960 bis 1962 kam es schon einmal zu einer Renovierung der Kirche und einer vereinfachende Neuausmalung in Grün, Weiß und Grau.

Termine:

15. Februar 2019, 19.30: Festkonzert mit Werken von Purcell, Huber und Bach. Mit Rudolf Döbler, Anne Sommer-Bloch, Bettina Sitte, Aleke Alpermann und Maximilian Schnaus. Eintritt frei, Spenden erbeten!
17. Februar 2019, 10 Uhr: Festgottesdienst und Empfang

Ort:
Sophienkirche, Große Hamburger Straße 29, 10115 Berlin

www.gemeinde-am-weinberg.de

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Themen der Landeskirche Fri, 15 Feb 2019 14:20:00 +0100
Dorfkirche des Monats in Gröden https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/dorfkirche-des-monats-in-groeden.html Gröden ist ein breit gelagertes Dorf im sogenannten Schraden, einer Landschaft am Südrand von Brandenburg – die sächsische Grenze ist in Sichtweite. Aus Gröden stammten der seinerzeit bekannte „Schradenmaler“ Hans Nadler (1879-1958) sowie sein gleichnamiger Sohn (1910-2005), der langjährige Dresdener Landeskonservator und Nestor der sächsischen Denkmalpflege. 1.300 Einwohner zählt das Dorf, von denen noch 60 Prozent Mitglieder in der Kirchengemeinde sind. Die 2008/09 äußerlich blitzsauber sanierte Martinskirche steht mitten im Dorf und gibt ihm Charakter.

Es ist ein verputzter Saalbau aus dem 16. Jahrhundert der aus einer 1378 erstmals erwähnten mittelalterlichen Feldsteinkirche heraus entwickelt wurde, was man innen am spätgotischen Portal zur Sakristei sehen kann. Der typisch sächsische Turm – unten quadratisch, oben achteckig mit geschweifter Haube und Laterne wurde Ende des 16. Jahrhunderts angebaut. Zur Ausstattung gehören neben einem am Beginn des 16. Jahrhunderts entstandenen Marienretabel ein spätromanischer Taufstein, das Mittelteil eines spätgotischen Taufsteins sowie ein schön geschnitztes Triumphkreuz aus der Zeit um 1400.

In der Kirche hat man alles für die Innensanierung vorbereitet. Das meiste Inventar ist ausgeräumt, der verbliebene Rest verpackt. Große Dinge stehen bevor: Im Chor wurden barocke Malereien am flachen Kreuzgewölbe wieder ans Licht gebracht, an der Innenseite des Triumphbogens wurden viel ältere Fresken gefunden und an einigen Stellen zur Untersuchung freigelegt. Sie sollen alle aufgedeckt werden. Die düstere Flachdecke im Schiff soll hellblau und weiß übermalt und so farblich dem Chor angeglichen werden. Die Kirche würde dadurch viel heller werden. 60.000 Euro wurden bereits investiert, die jetzigen Maßnahmen sollen noch einmal 80.000 Euro kosten, deren Verfügbarkeit aber noch offen ist. Wie überall, so auch hier: Es fehlt das Geld...

Aber nicht nur das: Der Altaraufsatz wirkt etwas verloren. Es ist der Mittelschrein eines spätgotischen Marienaltars, der wohl seit der Reformationszeit auf dem Dachboden lag und wieder entdeckt wurde. Ein Kunstwerk, dem einmal vier Schnitzfiguren aus dem 16. Jahrhundert zur Seite standen: St. Georg, St. Sebastian, St. Christophorus und eine Anna Selbdritt. Sie fehlen.

Diese Figuren sind 1961 vom damaligen Pfarrer für 600 DM verkauft worden, der unbedingt Geld für seine Gemeinde brauchte. Ihm war nicht bewusst, wie sehr er über den Tisch gezogen worden ist, hinzu kommt noch, dass der Kauf mit dem Konsistorium und dem Gemeindekirchenrat hätte abgestimmt werden müssen. Es gibt auch keinen Kaufvertrag. Der Verkauf war also gut gemeint, jedoch illegal. Die Kunstwerke im Wert von heute weit über 10.000 Euro sind längst weiter verkauft worden und befinden sich wohl in der Sammlung eines gutgläubigen Erwerbers.  Nachdem die Skulpturen nun aber als illegal in den Handel gekommen gelten und entsprechend deklariert wurden, sind sie auf dem Kunstmarkt kaum noch verkäuflich, und ihr Wert wird deshalb sinken. Deshalb hofft Sebastian Rick, Vorsitzender des Gemeindekirchenrats, dass der jetzige Besitzer sich von den Objekten trennen könnte, da sie keine Wertsteigerung mehr versprechen. Rick fahndet nun in Kunstzeitschriften und Versteigerungskatalogen nach Hinweisen auf die Figuren, die zurückgekauft werden müssten, wofür derzeit natürlich auch das Geld fehlen würde.

Die Hoffnung stirbt zuletzt – auch nach der vollendeten Sanierung wird der Kirche noch etwas fehlen, die „verlorenen Kinder“ sollen wieder nach Hause zurück. Drücken wir die Daumen, dass eine Rückführung möglich wird.

Weitere Informationen:
Dr. Sebastian Rick; Tel.: 035343-60056; rick-groeden@t-online.de

Förderkreis Alte Kirchen:
https://www.altekirchen.de/

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Themen der Landeskirche Top Meldungen Fri, 15 Feb 2019 11:35:19 +0100
Kritik am MDR-Film "Ewige Schulden" https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kritik-am-mdr-film-ewige-schulden.html Weimar (epd). Der MDR-Film "Ewige Schulden - Ostdeutschlands Kirchen und die Staatsleistungen" stößt nach einer Voraufführung im Erfurter Augustinerkloster in der vergangenen Woche auf einigen Widerspruch. So zeigte sich Thüringens frühere Ministerpräsidentin und Pfarrerin Christine Lieberknecht (CDU) irritiert über Inhalt und Ausrichtung des Films, berichtet die in Weimar erscheinende Kirchenzeitung "Glaube + Heimat" (Ausgabe vom 17. Februar). Der frühere Leiter des Katholischen Büros in Erfurt, Ordinariatsrat Winfried Weinrich, fühle sich gar getäuscht. Der Film soll am 18. Februar um 23.40 Uhr in der ARD ausgestrahlt werden.

Ursprünglich sei unter dem Arbeitstitel "Woran glaubt der Osten" eine Dokumentation geplant gewesen, in der aus der "gegenwärtigen Perspektive die Situation des Glaubens beziehungsweise des Fehlens des Glaubens in den neuen Bundesländern" erzählt werden sollte, sagte Lieberknecht. Als Vorstandsmitglied der Bundesstiftung Aufarbeitung, die die Reportage mit 15.000 Euro unterstützt habe, zeigte sie sich verwundert darüber, dass das eingereichte Exposé zum Förderantrag mit dem nun vorgelegten Beitrag nichts mehr zu tun habe.

"Es ist ein Film, der die Vereinfacher, die Populisten, die Institutionen- und Demokratieverächter jubeln lässt", ärgerte sich Lieberknecht. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bewege sich mit diesem Film auf einem sehr schmalen Grat. "Heute sind es die Kirchensteuern, morgen die GEZ-Gebühren", warnte die CDU-Politikerin in der Kirchenzeitung. Die Stiftung erwäge eine Prüfung der Förderung.

Die Stiftung Aufarbeitung habe sich bereits von dem Film distanziert und darum gebeten, die Nennung als Förderer aus dem Abspann zu nehmen. Begründet worden sei dies damit, dass der Film in dieser Form nicht gefördert worden wäre, da er nur eine Meinung wiedergebe und das Thema in der gewählten Form nur ansatzweise mit dem Stiftungsauftrag zu tun habe, berichtet "Glaube + Heimat". Die Änderungen, die die Redaktionen des MDR und des NDR vorgenommen hätten, seien so mit dem Fördermittelgeber nicht abgesprochen gewesen, hieß es.

Kritik regt sich auch in der mitteldeutschen Landeskirche. Die aktuelle Finanzsituation und der gesellschaftliche Beitrag der Kirchen würden im Film nicht vorkommen. Die Autoren hätten sich Positionen der Humanistischen Union zu eigen gemacht, laute der Vorwurf der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Dazu wurde eine einseitige Auswahl der Gesprächspartner bemängelt. Beispielsweise sei der Finanzdezernent der EKM, Oberkirchenrat Stefan Große, gar nicht zu Wort gekommen.

Internet
www.glaube-und-heimat.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 14 Feb 2019 13:26:59 +0100
Evangelisches Journalismus-Projekt für Geflüchtete wird fortgesetzt https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/evangelisches-journalismus-projekt-fuer-gefluechtete-wird-fortgesetzt.html Berlin (epd). Die Finanzierung des Nachrichtenportals "Amal, Berlin!" mit Nachrichten für Geflüchtete ist bis Ende 2021 gesichert. Das unter anderem von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) geförderte Projekt werde in einigen Wochen auch eine Redaktion in Hamburg eröffnen, teilte die Evangelische Journalistenschule (EJS) am Dienstag in Berlin mit. "Wir freuen uns über die neue Redaktion an der Elbe", sagte die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer. Die Journalistenschule betreibt die journalistische Nachrichtenplattform für Geflüchtete.

Für das Nachrichtenportal produzieren derzeit neun Journalisten aus Ägypten, Syrien, Afghanistan und dem Iran eine regionale und täglich aktuelle Online-Zeitung auf Arabisch und Farsi. Dadurch sollen Flüchtlinge mit Nachrichten, Reportagen und Videos aus der Hauptstadt und Deutschland versorgt werden, um ihnen so die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. "Für die evangelische Kirche ist Amal ein Leuchtturmprojekt. Integration funktioniert nur durch Information und Teilhabe - und dafür braucht es Qualitätsmedien und professionelle Journalistinnen und Journalisten", sagte Schwaetzer. Ab Frühjahr 2019 sollen 13 Redakteurinnen und Redakteure für "Amal, Berlin!" arbeiten, heißt es in der Mitteilung der EJS.

Das Nachrichtenportal erreicht inzwischen über seine Website und Facebook täglich rund 35.000 geflüchtete Menschen. Professionelle deutsche Journalistinnen und Journalisten begleiten das Projekt. "Amal, Berlin!" arbeitet seit Juni 2017 und wurde seither schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Die Finanzierung wird nicht nur durch die EKD sichergestellt, auch mehrere Landeskirchen und Stiftungen beteiligen sich an dem Projekt.

Die EJS in Berlin bildet seit 1995 Journalistinnen und Journalisten aus. Sie gehört zum Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main. Das GEP ist das zentrale Mediendienstleistungsunternehmen der EKD, ihrer Gliedkirchen, Werke und Einrichtungen. Es trägt unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd), das evangelische Magazin "chrismon" und das Internetportal "evangelisch.de".

Internet
Amal: http://u.epd.de/15sn
Pressemitteilung der EJS: http://u.epd.de/15so

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 12 Feb 2019 16:46:24 +0100
Innenraum der Berliner Sophienkirche restauriert https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/innenraum-der-berliner-sophienkirche-restauriert.html Berlin (epd). Die jahrelange Sanierung der Sophienkirche in der Großen Hamburger Straße in Berlin-Mitte ist mit einem weiteren Bauabschnitt vorläufig abgeschlossen worden. Seit Ende Januar erstrahle auch der Innenraum wieder in barockem Gold und Weiß, teilten die evangelische Kirchengemeinde und der Förderverein Sophienkirche am Dienstag in Berlin mit. Der Abschluss der Arbeiten wird am Freitag mit einem Festkonzert und am Sonntag mit einem Festgottesdienst mit anschließendem Empfang gefeiert.

Die Sophienkirche ist die einzige noch erhaltene Barockkirche in der Berliner Innenstadt und gehört zur Evangelischen Gemeinde am Weinberg. Die Sanierungsarbeiten wurden durch die Gemeinde, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, das Landesdenkmalamt, das kirchliche Bauamt und durch private Spenden ermöglicht. Die Gesamtkosten für den vor etwa drei Jahren begonnenen jüngsten Bauabschnitt betragen nach Angaben von Gemeindepfarrerin Christine Schlund etwa 1,5 Millionen Euro.

Der Turm der Sophienkirche ist den Angaben zufolge der einzig erhaltene aus einem Turmbauprogramm von König Friedrich Wilhelm I., der in den Berliner Vorstädten 1730 bis 1735 neun Türme errichten ließ. Die Kirche wurde 1891/92 grundlegend umgebaut. Die jetzige Sanierung des Innenraums bezog sich den Angaben zufolge auf den neobarocken Zustand der Kirche von 1892. Mit Ausnahme des Fußbodens sei der Innenraum nun komplett denkmalpflegerisch erneuert worden. Zuletzt war er zwischen 1960 bis 1962 renoviert worden, damals mit einer vereinfachenden Neuausmalung in Grün, Weiß und Grau. Am 13. September 1964 predigte US-Bürgerrechtler Martin Luther King bei einem Spontan-Besuch in Ost-Berlin in der Sophienkirche.

Info
Freitag, 15. Februar 2019, 19.30: Festkonzert mit Werken von Purcell, Huber und Bach, Eintritt frei, Spenden erbeten!


Sonntag, 17. Februar 2019, 10 Uhr: Festgottesdienst und Empfang

Internet
www.gemeinde-am-weinberg.de

Orte
Sophienkirche, Große Hamburger Straße 29, 10115 Berlin

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Tue, 12 Feb 2019 15:28:49 +0100
Vorschläge für "Strukturwandel von unten" in der Lausitz https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/vorschlaege-fuer-strukturwandel-von-unten-in-der-lausitz.html
Beim notwendigen Strukturwandel in dem Braunkohlerevier könne die örtliche Zivilgesellschaft als Impulsgeber und Innovationstreiber wirken, hieß es weiter. Mit dem Fonds sollen Ideen und Projekte zur Neubelebung der 12.000 Quadratkilometer großen Lausitz mit ihren derzeit 1,2 Millionen Einwohnern als Kultur-, Bildungs- und Tourismusregion gefördert werden. So bleibe die Lausitz ein attraktiver Lebensraum.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) begrüßte die Initiative am Montag und betonte die Notwendigkeit zivilgesellschaftlichen Engagements in dem Umwandlungsprozess. Der Strukturwandel in der Lausitz könne nur mit den Menschen und nicht über die Köpfe der Menschen hinweg erfolgreich gestaltet werden, sagte Steinbach dem Evangelischen Pressedienst (epd).   

Vorgeschlagen werden beispielsweise die Wiederbelebung alter Handwerkstraditionen und der Aufbau einer widerstandsfähigen Landwirtschaft in den alten Kohlerevieren. Alternative Energieträger und digitale Netzwerke sollten in Bürgerhand ausgebaut und in lokaler Selbstverwaltung betrieben werden. Wichtig seien auch grenzüberschreitende Projekte mit Polen und Tschechien. Nach dem Ende der Kohleförderung 2038 sollte der Fonds noch mindestens 15 Jahre weiterlaufen.

Der 2016 gegründete gemeinnützige Verein Lausitzer Perspektiven versteht sich als unabhängige und überparteiliche Bürgerplattform, die den Übergang zu einer postfossilen Wirtschaft und Gesellschaft mitgestalten möchte. Das Zentrum für Dialog und Wandel mit Sitz in Cottbus wurde 2017 durch die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gegründet. Seine Aufgabe ist es, den Strukturwandel in der Lausitz kirchlich zu begleiten.

Internet
www.lausitzer-perspektiven.de
www.zdw.ekbo.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 11 Feb 2019 13:24:36 +0100
AfD: Bischof Dröge nennt bloßes Protestwählen unverantwortlich https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/afd-bischof-droege-nennt-blosses-protestwaehlen-unverantwortlich.html Berlin (epd). Auf dem Kirchentag 2017 in Berlin diskutierte Bischof Markus Dröge mit der damaligen Sprecherin der "Christen in der AfD". Als "verpasste Chance" sieht er die Entscheidung des Deutschen Evangelischen Kirchentages an, zwei Jahre später in Dortmund keine AfD-Mitglieder auf Podien einzuladen. Mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) sprach der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz über Rechtspopulismus, die bevorstehende Landtagswahl in Brandenburg und die Einstufung der AfD als "Prüffall" durch den Verfassungsschutz.

 epd: Sie haben sich klar gegen die AfD positioniert, aber zugleich einen Dialog mit AfD-Wählern befürwortet. Was ändert die Einstufung der AfD als "Prüffall" durch den Verfassungsschutz?

 Dröge: Ich finde es absolut richtig, dass der Verfassungsschutz endlich in dieser Weise tätig wird und die AfD kritisch in den Blick nimmt und nicht mehr nur diese zweifelhafte Beraterrolle wahrnimmt. Der kritische Blick auf verfassungsfeindliche Bestrebungen ist schließlich Auftrag des Verfassungsschutzes. Nach meiner Überzeugung ist schon lange offensichtlich, dass die AfD die Grenze zum Rechtsextremismus nicht klar zieht. Deswegen erwarte ich auch als Bürger, dass der Verfassungsschutz hier tätig wird.

 epd: Das heißt dann auch Ende jeglichen Dialogs?

 Dröge: Nicht zwangsläufig. Hier in Berlin gibt es dafür ein gutes Beispiel durch den ehemaligen SPD-Innensenator Ehrhart Körting und dessen Umgang mit religiösem Extremismus. Moscheen gegenüber, die keine klare Grenze gegenüber Extremisten aus dem religiösen Bereich gezogen haben, hatte er folgende Linie: Einerseits lasse ich sie durch den Verfassungsschutz beobachten, auf der anderen Seite verweigere ich nicht das Gespräch. Diese Linie empfiehlt sich auch für den Umgang mit der AfD.

 epd: ... also doch Gespräche?

 Dröge: Das Gespräch mit Mitgliedern der AfD und mit Rechtspopulisten insgesamt ist besonders schwierig, weil sie vielfach gar keine sachliche Auseinandersetzung wollen, sondern nur provozieren wollen. Deswegen muss man sehr differenziert an diese Frage herangehen. Ich sage: Persönliche Gespräche mit Einzelnen immer, aber es gibt keine offiziellen Gespräche der Kirchenleitung mit der AfD, solange sie nicht ihr Verhältnis zum Rechtsextremismus geklärt hat.

 epd: Der Kirchentag hat für Dortmund 2019 anders entschieden...

 Dröge: Ich finde es schade, dass der Kirchentag prinzipiell keine AfD-Mitglieder oder -Politiker auf Podien zulassen will. Das halte ich für sachlich problematisch. Ich muss immer den Einzelnen anschauen. Wenn ich jemanden finde, der eine wirtschaftspolitische Position der AfD vertritt, ohne sich menschenfeindlich zu äußern, dann kann ich ihm einen Wirtschaftswissenschaftler auf dem Podium gegenübersetzen und diskutieren lassen. Ein prinzipieller Ausschluss aber nützt nur der AfD, weil sie sich dann wieder als Opfer darstellen kann.

 epd: Lässt sich die Maxime, keine offiziellen Gespräche der Kirchenleitung mit AfD-Vertretern zu führen, mit Blick auf die Landtagswahl am 1. September in Brandenburg durchhalten?

 Dröge: Ich glaube schon, dass wir das durchhalten können. Die EKD hat bis vor ungefähr einem Jahr keine offiziellen Gespräche mit Vertretern der Linkspartei geführt, weil diese ihre Geschichte bezüglich des Umgangs mit Christen in der DDR noch nicht aufgearbeitet hatte. Das ist mehr als 25 Jahre so durchgehalten worden. Trotzdem wurde natürlich mit Regierungsvertretern der Linken gesprochen, aber eben nicht mit der Partei. Vor diesem Hintergrund fände ich es verwunderlich, wenn jetzt mit Leichtigkeit gefordert wird, man müsse mit der AfD ins Gespräch kommen, weil man prinzipiell mit allen Fraktionen reden müsse. Für mich ist klar, dass das mit der AfD nicht geht - jedenfalls solange die Abgrenzung gegenüber dem Rechtsextremismus nicht erfolgt ist.  

 epd: Was sagen Sie den Wählern, die diese Partei etwa bei der Europawahl, der Kommunalwahl im Mai oder der Landtagswahl in Brandenburg wählen wollen?

 Dröge: Denen sage ich, dass sie die AfD vermutlich vor allem deshalb wählen, weil sie ihren Protest und ihren Unwillen zum Ausdruck bringen wollen. Nach Wahlanalysen trauten bei der letzten Bundestagswahl in Ostdeutschland 60 Prozent ihrer Wähler der AfD keine Lösungskompetenz zu. Das ist erschreckend! Da kann ich nur sagen: Das ist ein unverantwortliches Wahlverhalten! Man kann nicht Kräften zu Stärke oder gar an die Macht verhelfen, von denen man selbst nicht glaubt, dass sie Probleme lösen!

 epd: Ist Rechtsextremismus auch Gotteslästerung, so wie Sie es beim Antisemitismus benannt haben?

 Dröge: In der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus würde ich nicht von Gotteslästerung sprechen, weil die Adressaten ja überhaupt nicht glaubwürdig theologisch denken. Wenn AfD, Rechtspopulisten und Rechtsextreme das Christentum verteidigen wollen, dann steht da kein christliches Menschenbild dahinter. Das ist eine reine Funktionalisierung von Religion. Ich würde es so formulieren: Es ist Gotteslästerung, das Christentum für völkische Ideologien in Anspruch zu nehmen. Das ist ein Missbrauch des Namens Gottes für eine völkische Ideologie. Beim Antisemitismus sind die Zusammenhänge komplexer, weil es ja auch um unsere gemeinsamen biblischen Wurzeln geht. Deshalb: Wer antisemitisch denkt, der greift auch unser christliches Gottesverständnis an.

 epd: Wie schätzen Sie die AfD in Brandenburg ein knappes dreiviertel Jahr vor der Landtagswahl ein?

 Dröge: Vor allem in Brandenburg hat sich die AfD in letzter Zeit radikalisiert. Viele gemäßigte Kräfte sind gar nicht auf die Wahllisten gekommen. Viele, die versucht haben in dem entsprechenden Kontext eine reale Politik zu machen, sind zur Seite gedrängt worden. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass sich daraus auch innerhalb der AfD Konflikte ergeben, die die Partei schwächen könnten. Ob das aber Auswirkungen auf das Wahlergebnis für die AfD haben wird, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich ist zu befürchten, dass die AfD-Wähler sich da nicht genau informieren. Aber egal wie stark die AfD bei der Landtagswahl in Brandenburg wird, wir werden ganz klar unsere Linie halten. Und die heißt, keine offiziellen Gespräche mit dieser Partei, solange sie sich nicht klar vom Rechtsextremismus abgrenzt.

 epd: Wie geht die Kirche intern mit Rechtspopulismus um?

 Dröge: Wir als Kirchenleitung sind gerade dabei mit Blick auf die Gemeindekirchenratswahlen die Handreichung zu dem Thema noch einmal zu aktualisieren und neu aufzulegen. Und wir haben einen Beauftragten berufen, der Gemeinden in dieser Problematik beraten kann. Geplant ist außerdem, dass wir auf der Synode im April ein theologisches Papier unter dem Titel "Wozu wir stehen" verabschieden. Das Papier soll über den Sommer hinweg in den Gemeinden diskutiert werden. Wir wollen nicht sagen, wogegen wir sind, sondern wofür wir stehen. Das beinhaltet dann automatisch, welche Haltung wir in unseren Gemeinden nicht dulden können.

Internet
www.ekbo.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 11 Feb 2019 13:22:44 +0100
Gedenkmarsch: Cottbus ist bunt! https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gedenkmarsch-cottbus-ist-bunt.html Alljährlich bietet der 15. Februar, der Jahrestag der Bombardierung von Cottbus/Chóśebuz im Zweiten Weltkrieg, Anlass zum Gedenken an die Schrecken von Krieg, Gewalt, Zerstörung, aber auch an die Ursachen davon. Die mörderische Ideologie des Nationalsozialismus, Größenwahn, Rassismus und Antisemitismus haben unermessliches Leid über die Menschen gebracht. Dieser Tag ist auch Anlass zur Rückbesinnung auf die Menschenwürde und die Werte, auf denen unser friedliches und soziales Zusammenleben beruht und auf die Demokratie als unserem politischen Ordnungssystem.

Mittelpunkt der diesjährigen Aktivitäten wird ein Sternmarsch sein, der im Rahmen von "Cottbus ist bunt!" begangen wird. Start ist 16:30 Uhr an vier Cottbuser Treffpunkten hin zum Berliner Platz. 

Zur "Cottbusser Erklärung" gelangen Sie hier.

Das detaillierte Programm des Sternmarschs können Sie hier einsehen.

Zum 15. Februar gehört auch das Stille Gedenken an die Bombardierung des Cottbuser Südens. Der Bahnhof, die Lutherkirche, das Krankenhaus wurden schwer getroffen. 2019 kann die traditionelle Gedenkandacht nicht in der Lutherkirche stattfinden, auch die Glocken können um 11:53 Uhr nicht läuten. Die Lutherkirche wird zur Zeit innen saniert und dabei auch die Elektrik erneuert. Die Lutherkirchengemeinde ist dankbar, dass sie am 15. Februar 2019 zur Gedenkandacht mit Superintendentin Ulrike Menzel um 11:45 Uhr in die Eingangshalle des Hauptbahnhofes einladen darf. Geplant sind etwa 15 Minuten Texte, Gebete und darin eingebettet die Gedenkminute um 11:53 Uhr. Unabhängig von Konfession und Weltanschauung sind alle herzlich eingeladen, denen das Stille Gedenken und die Bitte um Frieden am Herzen liegen.

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Themen der Landeskirche Sun, 10 Feb 2019 22:27:04 +0100