ekbo.de: Neuigkeiten https://www.ekbo.de/ Neuigkeiten de ekbo.de: Neuigkeiten https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Neuigkeiten http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 08 Jul 2020 14:10:38 +0200 Singen verboten: Warum der Berliner Senat übers Ziel hinausschießt http://https://die-kirche.de/news-detail/nachricht/singen-verboten.html Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Themen der Landeskirche Top Meldungen Wed, 08 Jul 2020 14:10:38 +0200 Stadtmission bestürzt über gewaltsamen Tod von Pastor https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/stadtmission-bestuerzt-ueber-gewaltsamen-tod-von-pastor.html Im Fall eines getöteten 77-jährigen Berliner Pastors tappt die Polizei weiter im Dunkeln. Es gebe noch keine konkreten Anhaltspunkte zum Tatgeschehen, ermittelt werde in alle Richtungen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Berlin auf Anfrage. Die Ermittlungen führt die Mordkommission.

Eine Obduktion am Sonntag hatte ergeben, dass Pastor Reinhold Z. Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist. Nachbarn des Pastors in dem Haus in Berlin-Moabit hatten den Angaben zufolge am Samstag Feuerwehr und Polizei alarmiert, weil sie Z. seit mehreren Tagen nicht gesehen hatten. Der Mann wurde leblos in seiner Wohnung aufgefunden. Als Tatzeit nannte die Polizei Dienstag oder Mittwoch vergangener Woche.

Mitarbeiter der Berliner Stadtmission zeigten sich am Dienstag bestürzt über den gewaltsamen Tod Reinhold Z. In einer Pressemitteilung hieß es, Z. sei von 1973 bis 1983 Stadtmissionar in der Stadtmissionsgemeinde in Berlin-Schöneberg gewesen, die Anfang der 1990er Jahre aufgelöst wurde. Im Zusammenhang mit einer Verurteilung und aufgrund dienstlicher Differenzen habe die Stadtmission zu Beginn der 1980er Jahre das Dienstverhältnis mit Z. beendet. Er sei wegen Drogenbesitzes und Drogenhandels zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Anschließend sei Z. nicht mehr für den gemeinnützigen Verein tätig gewesen und es habe auch sonst keine weiteren institutionellen Verbindungen mehr zu ihm gegeben.

(epd)

Info
Hinweise nehmen die 6. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer 030/4664-911666 und jede andere Polizeidienststelle
entgegen. Ein Foto der Opfers findet sich unter  www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.956096.php 

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 08 Jul 2020 10:48:05 +0200
BlueChurch: Jazz und Spiritualität https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bluechurch-jazz-und-spiritualitaet.html „Alone together“, neun Nächte Jazz und Spiritualität. Live in der American Church, mitten in Berlin, am Schöneberger Dennewitzplatz. Angesichts der Pandemie, die viele spirituelle Herausforderungen und Potentiale birgt, wird mit dieser Reihe - unter der Schirmherrschaft von Bischof Dr. Christian Stäblein - ein Dialograum von Jazz und Theologie geschaffen. „Ich freue mich auf dieses besondere Format, das uns miteinander Freiheit spüren lassen wird in diesem Sommer“, so Bischof Stäblein in seinem Grußwort.

10. Juli bis 4. September: ALONE TOGETHER – ON FREEDOM. Nine nights in Berlin, freitags, 20.30 Uhr. Ort: American Church, Dennewitzplatz, 10783 Berlin

Im Anschluss an die jeweilige Veranstaltung gibt es einen Empfang mit Gelegenheit zum Gespräch im kleinen Park der Kirche.

Mehr unter www.bluechurchberlin.com 
 

Aufgrund der Pandemie ist die Anzahl der BesucherInnen begrenzt. Eine Online-Registrierung wird empfohlen: www.bluechurchberlin.com/contact

Das Programm:

10.07.2020:
Search for the New Land (Lee Morgan, * 10 July 1938)    
Eric Schaefer (Drums, Modular Electronic)
Dr. Christian Stäblein / Bischof und Schirmherr

17.07.2020: Theme to Grace (Vince Guaraldi, * 17 July 1928)
Strings of Soul: Lixue Lin-Siedler (Guzheng, Koto, Bass-Koto)
Dr. Mari Thorkelson / Pastor, American Church Berlin  

24.07.2020: I Wish I Knew How It Would Feel to Be Free (Billy Taylor, * 24 July 1921)
Jewish-Christian Dialogue in Music
Albrecht Gündel-vom Hofe (p), Aviv Weinberg (voc), Tal Koch (voc) & Band
Dr. Andreas Goetze / Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog

31.07.2020: Soul Lament (Kenny Burrell, * 31 July 1931)
Bass Songs & Dance: Ichi Go (dance), Marcel Krömker (bass)
Ulrike Trautwein / Generalsuperintendentin im Sprengel Berlin

07.08.2020: I Talk with the Spirits (Rahsaan Roland Kirk, * 7 August 1936)
Arne Jansen (guitar)
Dr. Johann Hinrich Claussen / Kulturbeauftragter der EKD

14.08.2020: Deep Roots (Lorez Alexandria, * 14 August 1929)
Meditation of the Heart: Friedhelm Schönfeld (sax)
Axinia Schönfeld / pianist, singer and pastor

21.08.2020: Good Morning Blues (Count Basie, * 21 August 1904)
A tribute to Charlie Haden and Abbey Lincoln
Esther Kaiser (vocals), Rüdiger Krause (guitar)
Dr. Robert G. Moore / Director of the ELCA Wittenberg Center

28.08.2020: Serenity (Kenny Drew, * 31 August 1928)    
DONG WEST: Volker Grewe (piano/percussion), Vivien Lee (vocals)
Kathrin Oxen / Pfarrerin an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

04.09.2020: Jazz Pilgrimage (Gerald Wilson, * 4 September 1918)
Uwe Steinmetz & In Spirit: Sebastian Merk (drums), Arne Jansen (guitar)
Richard Maegraith / saxophonist and pastor
Schirmherr

17.07.2020: Theme to Grace (Vince Guaraldi, * 17 July 1928)
Strings of Soul: Lixue Lin-Siedler (Guzheng, Koto, Bass-Koto)
Pastor Dr. Mari Thorkelson / American Church Berlin  

24.07.2020: I Wish I Knew How It Would Feel to Be Free (Billy Taylor, * 24 July 1921)
Jewish-Christian Dialogue in Music
Albrecht Gündel-vom Hofe (p) Aviv Weinberg (voc), Tal Koch (voc) & Band
Dr. Andreas Goetze / Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog

31.07.2020: Soul Lament (Kenny Burrell, * 31 July 1931)
Bass Songs & Dance: Ichi Go (dance), Marcel Krömker (bass)
Ulrike Trautwein / Generalsuperintendentin im Sprengel Berlin

07.08.2020: I Talk with the Spirits (Rahsaan Roland Kirk, * 7 August 1936)
Arne Jansen (guitar)
Dr. Johann Hinrich Claussen / Kulturbeauftragter der EKD

14.08.2020: Deep Roots (Lorez Alexandria, * 14 August 1929)
Meditation of the Heart: Friedhelm Schönfeld (sax)
Axinia Schönfeld / pianist, singer and pastor

21.08.2020:
Good Morning Blues (Count Basie, * 21 August 1904)
A tribute to Charlie Haden and Abbey Lincoln
Esther Kaiser (vocals), Rüdiger Krause (guitar)
Rev. Robert G. Moore, Ph.D. / Director of the ELCA Wittenberg Center

28.08.2020: Serenity (Kenny Drew, * 31 August 1928)    
DONG WEST: Volker Grewe (piano/percussion), Vivien Lee (vocals)
Kathrin Oxen / Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

04.09.2020: Jazz Pilgrimage (Gerald Wilson, * 4 September 1918)
Uwe Steinmetz & In Spirit: Sebastian Merk (drums), Arne Jansen (guitar)
Richard Maegraith / saxophonist and pastor

Mehr zum Thema Spiritualität und Sommer finden Sie hier

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Themen der Landeskirche Top Meldungen Wed, 08 Jul 2020 10:44:00 +0200
Die Kirche ist kein Verein https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/die-kirche-ist-kein-verein.html
Sie will noch in diesem Jahr über ein Zukunftspapier beraten, das in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde. Es enthält Vorschläge dazu, wie man die Zugehörigkeit zur Kirche flexibler gestalten kann, zum Beispiel mit der Möglichkeit, die Kirchensteuer eine zeitlang auszusetzen. Menschen, so die Vermutung, treten vor allem aus finanziellen Gründen aus der Kirche aus und weil die Kirche keine Relevanz für ihr Leben hat. Dabei stellen sich zwei Fragen: Wie erreicht man die Menschen in der Gesellschaft, die der Kirche gegenüber aufgeschlossen sind? Und wie bleibt man attraktiv für diejenigen, die noch in der Kirche sind? Für die einen will man "neue Formen der Zugehörigkeit" entwickeln, die anderen unter Umständen in bestimmten Lebensphasen bei der Kirchensteuer entlasten.

Die Zugehörigkeit zum Christentum sei im Unterschied zu vielen anderen Religionen klar definiert, sagt der Münsteraner Religionssoziologe Detlef Pollack. Die Taufe entscheide über die religiöse Zugehörigkeit. In Deutschland und in einigen anderen Ländern gehe damit gleichzeitig einher, dass man Kirchensteuer entrichten müsse. Im Islam etwa reiche es, das Bekenntnis zu sprechen. Das mache es den Menschen grundsätzlich leichter, sich zugehörig zu fühlen. Diese Art von informeller Zugehörigkeit gebe es in der christlichen Kirche in Ländern wie Deutschland mit klaren Regeln der Mitgliedschaft nicht.

Der Kirchenrechtler Hans Michael Heinig hält wenig von der Debatte über flexible Kirchenmitgliedschaften. Denn es gebe ohnehin nur ganz wenige Dinge, die man nur dann tun könne, wenn man Kirchenmitglied sei. Wer Kirchenmitglied sei, dürfe Seelsorge in Anspruch nehmen, erhalte die Sakramente wie Abendmahl und Taufe, könne den Gottesdienst besuchen und sich trauen oder bestatten lassen. Man dürfe an kirchlichen Wahlen teilnehmen, sich in kirchliche Ämter wählen lassen und Pate werden. Doch vieles könnten auch Nicht-Mitglieder, sogar Ungetaufte, sagt er.

Was übrigbleibt, ist die Pflicht, Mitgliederbeiträge, also die Kirchensteuer, zu zahlen. Ein Vorschlag zur Entlastung ist, die jährliche Höhe der Kirchensteuer zu begrenzen oder eine zeitliche Höchstgrenze festzulegen, wie Kirchenrechtler Heinig erklärt. Denkbar wäre etwa, jedem Mitglied die Möglichkeit einzuräumen, sich für eine bestimmte Anzahl an Jahren von der Beitragspflicht befreien zu lassen oder nur einen reduzierten Beitrag zu zahlen.

Kirchenmitglieder könnten auch stärker mitbestimmen, wofür ihre Kirchensteuern verwendet werden. Sollen sie etwa die Seenotrettung im Mittelmeer unterstützen oder Angebote für die Jugendarbeit? Nach Heinigs Vorschlag könnten zum Beispiel private Spenden bis zu einer bestimmten Höhe auf die Kirchensteuer angerechnet werden. Bei einer Kirchensteuerstelle könnten Listen mit kirchlichen und diakonischen Einrichtungen erstellt werden, die für eine solche Spende infrage kommen. Auch "Zeitspenden" durch ehrenamtliche Tätigkeiten könnten stärker gewürdigt werden.

Bei der Frage einer gestuften Mitgliedschaft sieht Heinig hingegen wenig Spielraum. Er hält es für denkbar, dass im Ausnahmefall auch Menschen Taufpaten werden könnten, die nicht Kirchenmitglied sind, wenn man sie entsprechend über das Patenamt aufklärt. Außerdem könne es sinnvoll sein, nicht nur Einzelpersonen die Kirchenmitgliedschaft zu ermöglichen, sondern auch Vereinen, Stiftungen und Gesellschaften.

Auch Befürworter einer flexiblen Kirchenmitgliedschaft wie der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung oder die hannoversche Kirchenamtsleiterin und ehemalige Richterin Stephanie Springer wollen am bewährten Kirchensteuersystem nicht rütteln. Springer und Jung sind auch Mitglieder des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der den Zukunftsprozess mit angestoßen hat. Das System sei fair und verlässlich, sagt Kirchenpräsident Jung. Der Berliner evangelische Bischof Christian Stäblein gibt zu bedenken, dass durch Veränderungen bei der Kirchensteuer keine Gerechtigkeitslücken geschaffen werden dürften.

In der Diskussion sind zudem Ermäßigungen für Kirchenmitglieder bei kirchlichen, diakonischen oder kulturellen Angeboten. Davon hält Kirchenpräsident Jung nicht viel. "Das ist sehr vereinsmäßig gedacht", sagt er. Jung hatte bereits im vergangenen Jahr vorgeschlagen, dass Kirchenmitglieder einen Anspruch darauf haben sollten, ihre Kinder in einen evangelischen Kindergarten zu bringen. "Natürlich geht es uns nicht darum, eine einheitlich konfessionelle Kita zu schaffen", sagt Jung: "Mir ist aber wichtig, dass wir auf die berechtigten Interessen von Kirchenmitgliedern achten."

(epd) ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 07 Jul 2020 15:03:23 +0200
Gottesdienstpreis: Digitale Ostergottesdienste https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gottesdienstpreis-digitale-ostergottesdienste.html "Digitale Ostergottesdienste in Pandemiezeiten" – unter diesem Thema schreibt die „Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes (Karl-Bernhard-Ritter-Stiftung)“ ihren Gottesdienstpreis für das Jahr 2021 aus.

Wie können in Pandemiezeiten Gottesdienste unter den Bedingungen der Digitalisierung gefeiert werden? Diese Frage stellte sich im Jahr 2020 in besonderer Weise an Ostern. Wie kann der Sieg Jesu über den Tod unter den Bedingungen einer tödlichen Pandemie und eines umfassenden Kontaktverbotes liturgisch dargestellt werden? Gemeinden und Einrichtungen aus den Kirchen der ACK sind eingeladen, bis zum 30. November 2020 ihre digitalen, nicht länger als 35 Minuten langen Ostergottesdienste aus dem Jahr 2020 einzureichen.

Willkommen sind Bewerbungen der unterschiedlichen digitaler Formate wie beispielsweise YouTube-Videos, Kurzgottesdienste als Stream, Kurzgottesdienste auf Videokonferenzformaten, Beiträge auf Instagram oder anderen Plattformen, Podcasts oder andere Audio-Gottesdienste oder Telefonangebote.

Kriterien für die Vergabe des Preises sind neben dem theologischen Gehalt und der existenziellen Deutung der Auferstehung Jesu insbesondere

  • die leichtgängige digitale Zugänglichkeit („digitale Barrierefreiheit“);
  • die für das gottesdienstliche Format angemessene Wahl des Mediums;
  • der Umgang mit der digitalen Technik;
  • die liturgische und die musikalische Konzeption sowie deren Umsetzung;
  • eine mögliche Beteiligung weiterer (auch ehrenamtlicher) Mitwirkender; 
  • ein mögliches Konzept der Partizipation der Zielgruppe;
  • die Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen (Hygieneregelungen, Datenschutz, Nutzungsrecht);
  • eine mögliche Kooperation mit anderen Gemeinden und Einrichtungen sowie die Einbindung in den Kontext anderer kirchlicher Kernangebote.

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Alle Hinweise zur Bewerbung und zur Besetzung der Jury finden Sie hier.

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Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Themen der Landeskirche Top Meldungen Kirche und Digitalisierung Mon, 06 Jul 2020 12:59:10 +0200
Corona: Kirche fordert Lockerungen für Berliner Chöre https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/corona-kirche-fordert-lockerungen-fuer-berliner-choere.html Der Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Gunter Kennel, hat das in Berlin geltende Singverbot für Chöre in geschlossenen Räumen kritisiert. Bei Einhaltung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gebe es beim Chorsingen in geschlossenen Räumen kein höheres Infektionsrisiko als bei anderen erlaubten Tätigkeiten, sagte Kennel dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Montag). Die entsprechende Corona-Schutzverordnung des Berliner Senats treffe auch alle weltlichen Chöre und sei "nicht konsistent", so Kennel.

Nach Protesten der Landeskirche und von Chören habe Kultursenator Klaus Lederer (Linke) Gesprächsbereitschaft über das umstrittene Singverbot signalisiert, sagte er weiter. In anderen Bundesländern, etwa in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen, dürfe inzwischen unter bestimmten Auflagen auch wieder in geschlossenen Räumen gesungen werden: "In Berlin aber nicht. Hier ärgert uns besonders, dass man in Bereichen, wo es zu einem ähnlichen oder sogar höheren Aerosol-Ausstoß kommt, weniger streng ist." Als Beispiele nannte Kennel etwa Fitness-Studios und andere Sportstätten, "wo intensiv ein- und ausgeatmet wird".

Kennel betonte, das gemeinsame Singen im Gottesdienst sowie in und mit der Gemeinde sei ein "ganz wesentlicher Bestandteil der Religionsausübung". Für die Chorproben empfehle die EKBO "nicht nur viele Pausen zum Lüften, sondern sogar drei Meter statt eineinhalb Meter Abstand. Und in Singerichtung sollte er sogar sechs Meter betragen", sagte Kennel weiter.

(epd)

Das Interview mit Gunter Kennel finden Sie hier

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Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 06 Jul 2020 12:54:58 +0200
RSS-Feeds als Alternative zu Newslettern https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/rss-feeds-als-alternative-zu-newslettern.html Damit man aktuelle Nachrichten aus z.B. der Gemeinde oder dem Kirchenkreis beziehen kann, ohne sich für einen Newsletter mit der eigenen E-Mail-Adresse anmelden zu müssen, gibt es RSS-Feeds. RSS steht für Realy Simple Syndication. Es ist die Möglichkeit ziemlich einfach eine Zielgruppe von Interessierten zu erreichen bzw. als interessierte Person sich die Informationen einzuholen. Das nämlich ist in der Kommunikationsstruktur ein ganz wesentlicher Unterschied zwischen Newsletter und RSS-Feeds: Beim Newsletter gibt Person A an Gemeinde B die eigene E-Mailadresse, damit Gemeinde B der Gemeinde A die Nachrichten als E-Mail zustellen kann (push action). Bei RSS werden die Nachrichten von Gemeinde B zur Verfügung gestellt und Person A weist das eigene E-Mail-Programm an, regelmäßig nach neuen Nachrichten auf der Seite von Gemeinde B zu schauen und diese dann herunterzuladen (pull action).

RSS-Feeds bereitstellen: Die Nachrichten selbst werden in einer Textdatei referenziert, die einem bestimmten Aufbau folgt, dem XML-Standard. Theoretisch kann man sich diese Dateien selbst in einem Editor wie bspw. Notepad++ schreiben. Der genaue Aufbau dieses Standards ist hier beschrieben. Die meisten Content Management Systeme für Homepages haben allerdings bereits entsprechende Module, mit denen sich RSS deutlich leichter einbauen lassen, z.B. über ein Nachrichtensystem. Dabei werden lediglich die Nachrichten verfasst und diese Kategorieren zugewiesen. Die Kategorien wiederum können einzeln als RSS-Feeds auf der Homepage bereitgestellt werden, was häufig bei der Einbindung eines entsprechenden Nachrichtenmoduls automatisiert geschieht. Ein Beispiel dafür sehen Sie auf dieser Seite ganz unten.

RSS-Feeds abonnieren: Um bereitgestellte Nachrichten via RSS zu abonnieren, geben Sie Ihrem E-Mail-Programm den Ort bekannt, wo es die Nachrichten abrufen kann. Gehen Sie z.B. auf dieser Seite ganz unten bei den Nachrichten mit dem Mauszeiger über "RSS abonnieren" und klicken Sie auf die rechte Maustaste, damit sich das Kontextmenü öffnet. Klicken Sie dann mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Link-Adresse kopieren" (je nach eingesetztem Browser kann die Bezeichnung auch leicht variieren). Öffnen Sie anschließend Ihren E-Mail-Client (das Programm, mit dem Sie Ihre E-Mails schreiben und lesen, z.B. Outlook, Thunderbird, o.Ä.). Wie Sie RSS-Feeds in Thunderbird abonnieren können, hat Thomas Nawrath in diesem Video einfach erklärt. Für das Abonnieren von RSS-Feeds in Outlook habe ich Ihnen zum besseren Verständnis hier ein kurzes Video bereitgestellt.

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Kirche und Digitalisierung Mon, 06 Jul 2020 06:00:00 +0200
Kirchenzeitung startet Sommeraktion „die Kirche unterwegs“ https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kirchenzeitung-startet-sommeraktion-die-kirche-unterwegs.html In dieser Woche startet die Sommerserie "die Kirche unterwegs" der evangelischen Wochenzeitung „die Kirche“. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wird die Journalistin Susanne Atzenroth wieder als rollende Reporterin mit ihrem Wohnwagen „Qek Aero“ (Baujahr 1987) in Brandenburg unterwegs sein. Nachdem sie im Sommer 2019 die nördlichsten Teile der EKBO besuchte, wird Susanne Atzenroth in diesem Jahr in der Prignitz starten und nach Süden fahren. Ihre Reise führt sie zwischen Havel und Dosse durch das Ruppiner Land, nach Brandenburg (Havel) und schließlich in den Fläming.

Im Mittelpunkt der Sommerreihe stehen Menschen, die mit frischen Ideen Kirche und Gemeinde anders erlebbar machen. „Es wird eine Entdeckungsreise an besondere Orte und zu Christinnen und Christen, die sich aufgemacht haben, ihre Kirche oder ihre Kirchen neu zu denken: in Sachen Nachhaltigkeit, mit unterschiedlichen Verkündigungsformen oder bei der Nutzung ihrer Kirchen“, schreibt Susanne Atzenroth in ihrem Tagebucheintrag zum Auftakt der Reihe in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“.  

Die „rollende Reporterin“ macht unter anderem Station in Barsikow, Großderschau, Ribbeck und Lütte. Sie stellt unterschiedliche Menschen vor, wie Rouven Obst, der über den Kirchbauverein Zugang zu seiner neuen Heimat gefunden hat, besucht die „Gemeinde N“, die sich für mehr Nachhaltigkeit im Gemeindeleben einsetzt und trifft Michael Dürschlag, der sich zum „Medienpfarrer“ ausbilden lässt.  

Alle Beiträge sind zu in den Ausgaben von „die Kirche“ im Juli und August zu lesen. Weitere Eindrücke von der Reise und den Begegnungen gibt es außerdem auf der Facebook-Seite der Kirchenzeitung www.facebook.com/diekirche und auf der Homepage www.die-kirche.de

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Themen der Landeskirche Sun, 05 Jul 2020 16:26:03 +0200
Mordkommission ermittelt nach Tod von Pfarrer https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/mordkommission-ermittelt-nach-tod-von-pfarrer.html Nach dem Tod eines 77-jährigen Berliner Pfarrers im Ruhestand hat die Mordkommission der Polizei die Ermittlungen übernommen. Die Obduktion am Sonntagvormittag habe ergeben, dass der Pastor Opfer eines Tötungsdelikts geworden sei, teilte die Polizei am Sonntag in Berlin mit. Andere Mieter des Hauses im Stadtteil Moabit hatten den Angaben zufolge am Samstag Feuerwehr und Polizei alarmiert, weil sie ihren Nachbarn seit mehreren Tagen nicht gesehen hatten. Der Mann sei dann leblos in seiner Wohnung aufgefunden worden.

Bereits die Auffindesituation habe ein Fremdverschulden vermuten lassen, hieß es weiter. Als Tatzeit kämen der vergangene Dienstag oder Mittwoch infrage.

(epd)

Hinweise nehmen die 6. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer 030/4664-911666 und jede andere Polizeidienststelle entgegen. Ein Foto der Opfers findet sich unter dem Link https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.956096.php

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sun, 05 Jul 2020 16:21:22 +0200
EKD-Ratsvorsitzender für mehr Kooperation mit anderen Akteuren https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/ekd-ratsvorsitzender-fuer-mehr-kooperation-mit-anderen-akteuren.html
Zum Engagement für Menschen in Not gehöre auch die Seenotrettung auf dem Mittelmeer, betonte der Theologe. Eine Möglichkeit, die Migranten nicht nach Europa, sondern an andere sichere Orte zu bringen, gebe es nicht. Deshalb müsse ihnen ein faires Asylverfahren in Europa möglich gemacht werden. Ein zusätzliches Seenotrettungsschiff soll auf Initiative der evangelischen Kirche und von Seenotrettern in wenigen Wochen starten.

"Es ist natürlich eine ungewöhnliche Sache, dass die große alte Institution Kirche mit einer zivilen Seenotrettungsorganisation zusammenarbeitet", sagte Bedford-Strohm. Dies sei jedoch auch Ausdruck einer sich verändernden Kirche, die gesellschaftliche Allianzen bilde. "Die Kirche muss gesellschaftliche Zeichen setzen, zur Stelle sein, wenn Menschen in Not sind", betonte der EKD-Ratsvorsitzende.

"Ich glaube, hier zeigt sich ein Stück Zukunft der Kirche", sagte Bedford-Strohm: "Eine agile und mutige Gemeinschaft, mit der man sich identifizieren kann. Die auch etwas riskiert und Position bezieht. Ein tiefer Glaube, der gleichzeitig leidenschaftlich für die Welt und für die Menschen in Not kämpft."

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sun, 05 Jul 2020 16:20:29 +0200