www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 03 Dec 2020 16:40:47 +0100 Verantwortungsvoll feiern: Weihnachten bleibt https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/verantwortungsvoll-feiern-weihnachten-bleibt.html Die Brandenburger Kulturministerin Manja Schüle hat am 3. Dezember als zuständige Ministerin für Fragen der Kirchen und Religionsgemeinschaften ein Gespräch in Potsdam mit Vertretern beiden großen Kirchen geführt. Dabei angesichts der gerade veröffentlichten aktuellen Eindämmungsverordnung vor allem um die Regelungen zu Gottesdiensten an den Weihnachtsfeiertagen. Und es ging um ökumenische Kampagne "Weil wir Hoffnung brauchen".

"Weihnachtsbäume werden zu Hoffnungsbäumen, Plakate verbreiten die Botschaft von Nähe, Liebe, Freude und Glaube. Und in den sozialen Medien wird Raum für Austausch und Vernetzung geschaffen", sagte Schüle laut einer Pressemitteilung ihres Ministeriums. "Die beiden Kirchen schaffen damit Raum für Begegnungen, Miteinander und Füreinander – und das verantwortungsvoll, verlässlich und sicher. Auch wenn in diesem Jahr alles anders ist als sonst: Weihnachten bleibt. Ich freue mich darauf.“

Martin Vogel, Beauftragter der Evangelischen Kirchen bei den Ländern Berlin und Brandenburg betonte: „Wir wollen keine Viren weitergeben, sondern Hoffnung teilen. Weihnachten soll auch in diesem Jahr ein Fest der Hoffnung werden.“

Der Leiter des Katholischen Büros Berlin-Brandenburg, Gregor Engelbreth, zeigte sich "dankbar, dass wir in diesem außergewöhnlichen Jahr Gottesdienste an Weihnachten feiern können. Uns ist bewusst, dass diese nur unter sicheren Hygienebedingungen stattfinden können, um die Gesundheit der Gottesdienstteilnehmer und ihrer Familien zu schützen."

Die Pressemitteilung gibt es hier im Wortlaut.

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Thu, 03 Dec 2020 16:40:47 +0100
Wenn wir zusammenkommen: Kooperation der EKBO mit nebenan.de https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/wenn-wir-zusammenkommen-kooperation-der-ekbo-mit-nebenande.html Keiner bleibt allein. Menschen in der Advents- und Weihnachtszeit trotz Corona verantwortungsvoll zusammenzubringen ist das Ziel von zwei Aktionen: der ökumenischen Kampagne „Weil wir Hoffnung brauchen“ der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und des Erzbistums Berlin, die am vergangenen Wochenende startete, und „Weihnachten nebenan“ des digitalen Nachbarschaftsportals nebenan.de.  

Es gibt viele kirchliche Aktivitäten, die über die Nachbarschaftsplattform nebenan.de bekannt gemacht werden: gemeinsames Singen vom Balkon, Weihnachtsbäume mit Hoffnungssternen vor den Kirchen und auf den Marktplätzen, alternative Adventskalender, Open-Air-Gottesdienste an Weihnachten, Krippenspiele, Angebote ehrenamtlicher Unterstützung, persönliche Gesprächsmomente und digitales Zusammenkommen. Erstmals kooperieren die EKBO und das digitale Portal der größten Nachbarschaftsplattform Deutschlands miteinander. Die Gemeinden der EKBO können im Dezember kostenfrei über ein Organisationsprofil auf der Plattform die Nachbarschaft in ihrem Einzugsgebiet über Veranstaltungen im Advent und an Weihnachten informieren. 

Christina-Maria Bammel, Pröpstin der EKBO, begrüßt diese Kooperation sehr und wünscht sich, dass die Gemeinden ihre vielen guten Angebote auf diese Weise bekannt machen können. Mithilfe einer solchen Kooperation zwischen Evangelischer Kirche und nebenan.de „können die Wege gerade jetzt zueinander kürzer werden, auch über die Corona-Abstände hinweg“. Wer etwas braucht, kann sich ganz unkompliziert mit den Menschen verbinden, die viel oder etwas zu geben haben. Oder umgekehrt. „So können viele Menschen erfahren, dass sie nicht allein bleiben müssen und dass es viel zu teilen gibt – Hoffnung, Gemeinschaft und Weihnachtsfreude.“

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 01 Dec 2020 13:29:43 +0100
Kirchen und nachhaltiger Tourismus https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kirchen-und-nachhaltiger-tourismus.html Fachgespräch in Zusammenarbeit mit der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Freizeit und Tourismus der Deutschen Bischofskonferenz, der Thomas-Morus-Akademie Bensberg und der Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen

Die für den 2. bis 4. Dezember 2020 geplante Fachtagung „Zurück auf Los? Der Beitrag der Kirchen zu einem nachhaltigen Tourismus“ musste aufgrund der aktuellen Infektionslage in der Corona-Pandemie auf den 6. bis 8. Juli 2021 verschoben werden.

Um das Thema nicht aus den Augen zu verlieren, laden die Veranstalter zu einem Onlineseminar am 3. Dezember 2020 ein. Gerade in Zeiten, wo das Reisen nahezu unmöglich ist, Fernreisen außer Reichweite sind und die Nähe wieder entdeckt wird, kommt die Nachhaltigkeit und das nachhaltige Reisen neu in den Blick. Wie positionieren sich Theologie und Kirche in Bezug auf die Nachhaltigkeit? Welche Bedeutung hat dabei ein nachhaltiger Tourismus? Hat der nachhaltige Tourismus in der aktuellen Situation eine besondere Chance?

Als Impulsgeber und Gesprächspartner wirken bei dem Gespräch mit:

  • Prof. Dr. Markus Vogt, Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl Christliche Sozialethik
  • Prof. Dr. Harald Pechlaner, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Lehrstuhl Tourismus und Leiter des Zentrums für Entrepreneurship

Einführung und Gesprächsleitung:

  • Dr. Tobias Kläden, Erfurt Katholische Arbeitsgemeinschaft Freizeit und Tourismus der Deutschen Bischofskonferenz
  • Prof. P. Dr. Thomas Eggensperger OP, Phil.-Theol. Hochschule Münster, Professor für Sozialethik und Christliche Sozialwissenschaften
  • Andreas Würbel, Bensberg Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Verantwortlich:

Dr. Regina Börschel, Bonn Katholische Arbeitsgemeinschaft Freizeit und Tourismus der Deutschen Bischofskonferenz
Dr. Georg Hofmeister, Kassel Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen
Andreas Würbel, Bensberg, Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Veranstalter:

Katholische Arbeitsgemeinschaft Freizeit und Tourismus der Deutschen Bischofskonferenz
Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen
Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Zur Anmeldung geht es hier 

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Kirche und Tourismus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 30 Nov 2020 23:04:55 +0100
Ökumenisches Gebet für Belarus https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/oekumenisches-gebet-fuer-belarus.html Am 13. Dezember 2020 findet um 18 Uhr in der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin ein Ökumenisches Gebet für Belarus statt. Dazu laden die Evangelische Kirche in Deutschland in Kooperation mit der Deutschen Bischofskonferenz, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland und der Arbeitsgruppe „Christliche Vision“ des Koordinierungsrates für Belarus herzlich ein. Am Gottesdienst wird der Vorsitzende des ACK, Erzpriester Radu Constantin Miron, mitwirken.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird um Voranmeldung gebeten. Kontaktieren Sie bei Interesse bitte: belarusfuerbitte@ekd.de – Der Gottesdienst wird nachträglich online abrufbar sein.

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Mon, 30 Nov 2020 12:41:36 +0100
Brandenburg plant landesweit bis zu zehn Impfzentren https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/brandenburg-plant-landesweit-bis-zu-zehn-impfzentren.html
Brandenburg bereite sich wie alle anderen Länder auch mit Hochdruck auf den Start der Corona-Impfungen vor, sagte Hesse und sprach von einer "Mammut-Aufgabe": "In extrem kurzer Planungszeit müssen wir personalintensive Strukturen schaffen, obwohl die Charakteristika und die Mengen der zuerst verfügbaren Impfstoffe noch gar nicht feststehen."

Einige der Impfstoffe, die kurz vor der Zulassung stehen, seien äußerst anspruchsvoll hinsichtlich Transport, Lagerung und Umgang, sagte der Ministeriumssprecher. Das alles sei mit einem enormen Organisations- und Logistikaufwand verbunden. "Hier müssen wir um Geduld bitten, bis wir Details zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie nennen können", so Hesse.]]>
Kirche und Politik Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Fri, 27 Nov 2020 13:04:00 +0100
Spendenkampagne für "Vergessene Kunstwerke" gestartet https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/spendenkampagne-fuer-vergessene-kunstwerke-gestartet.html Potsdam (epd). Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD) hat zum Auftakt der zwölften Spendenaktion "Vergessene Kunstwerke brauchen Hilfe" zum Erhalt von Sakralkunst aufgerufen. Die zahlreichen Kirchen, Kapellen, Klöster und Pfarrhäuser im Land seien Teil der Kulturgeschichte und stifteten für viele Menschen unabhängig vom eigenen religiösen Bekenntnis Identität, erklärte Schüle am Freitag in Potsdam. Dabei lobte sie die zahlreichen Vereine, Förderkreise und Freiwilligen, die sich für den Erhalt historischer Bausubstanz einsetzten. Viele dieser Kleinode wären ohne dieses Engagement nicht zu erhalten, betonte die Ministerin.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Spendenaktion steht der Erhalt des Renaissancealtars in der Dorfkirche Schönfeld in der Uckermark. Ziel sei es, den vom Holzwurm befallenen, verschmutzten und beschädigten Altar umfassend zu restaurieren, erklärte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Christian Stäblein.

Die Dorfkirche Schönfeld wurde im 13. Jahrhundert als Feldsteinkirche errichtet und später baulich verändert. Der Schnitzaltar stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert aus einer unbekannten Werkstatt in Prenzlau. Anfang der 1990er Jahre wurde die Kirche von außen vollständig restauriert.

Auch Stäblein dankte Geldgebern und Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. Kirchgebäude seien in vielen Orten identitätsstiftend - "und das weit über die religiös oder kirchlich gebundenen Gruppen hinaus". Zudem seien sie Zeugnisse lebendigen Glaubens: "Sie leben davon, dass in ihnen und um sie Gemeinschaft lebendig bleibt", betonte der Landesbischof.

Die Spendenaktion wird vom Landesdenkmalamt, von der EKBO sowie vom Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg ausgerichtet. In den vergangenen Jahren kamen insgesamt rund 200.000 Euro für sakrale Kunstwerke zusammen. Im vergangenen Jahr wurden den Angaben zufolge rund 11.000 Euro für die Sicherung von Epitaphien und weiteren Zeugnissen des Totengedenkens aus der Dorfkirche in Groß Jehser/Jazory (Kreis Oberspreewald-Lausitz) gesammelt.

Brandenburgs Landeskonservator Thomas Drachenberg betonte, der Altar in der Schönfelder Dorfkirche müsse dringend gesichert werden. Er erzähle von der Glaubens- und Lebenspraxis in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges in einem uckermärkischen Dorf. Diese Erzählungen müssten auch kommende Generationen sehen, bestaunen und genießen können, so Drachenberg.

Farbenpracht und Bildsprache machten den Schnitzaltar zu einem ungewöhnlichen sakralen Kunstwerk, hieß es weiter. Allerdings leide der hölzerne Altar seit Jahrzehnten unter erheblicher Verschmutzung, abgeplatzten Malschichten und Verlusten seiner Substanz.

Schüle nannte mit Blick auf das freiwillige Engagement den Denkmalschutz eine der größten Bürgerbewegungen in Brandenburg. Deshalb werde die Hilfe zur Sicherung und Sanierung von bedrohten Gebäuden im kommenden Jahr um 370.000 Euro auf 1,87 Millionen Euro aufgestockt.

Laut Förderkreis Alte Kirchen stehen in mehr als 1.500 brandenburgischen Dorfkirchen zahlreiche Kunstwerke, die gesichert und restauriert werden müssen. Der Förderkreis ist der Dachverband von 300 lokalen Kirchenbauvereinen.

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Kirche und Politik Kirche und Tourismus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Fri, 27 Nov 2020 11:34:00 +0100
Weihnachtsgottesdienste: Brief der Pröpstin an die Gemeinden http://https://www.ekbo.de/service/corona/aktuelle-benachrichtigungen.html Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 27 Nov 2020 10:35:39 +0100 40.000 Briefe von Martin Buber werden digitalisiert https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/40000-briefe-von-martin-buber-werden-digitalisiert.html
Der deutsch-jüdische Philosoph und Autor Martin Buber (1878-1965) habe zeitlebens in Kontakt mit Persönlichkeiten aus allen Bereichen des geistigen Lebens gestanden. Unter seinen Briefpartnern hätten sich Literaten wie Hermann Hesse, Arnold Zweig, Thomas Mann und Franz Kafka sowie Politiker wie Theodor Herzl, David Ben Gurion und Mahatma Gandhi befunden. Bubers Leben könne in seiner Gesamtheit als "ein Leben im Dialog" definiert werden, sagte Martin Leiner von der Universität Jena. Der evangelische Theologe und Versöhnungsforscher leitet nach Angaben der Universität die Jenaer Arbeitsstelle.

Der Wissenschaftler wies darauf hin, dass Buber auch vor kontroversen Auseinandersetzungen nicht zurückgescheut habe. "Daher ist es umso wichtiger, diese Dialoge, die sich in Bubers Korrespondenz widerspiegeln, der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen", erklärte Leiner. Dazu sollen die Briefe - die sich im Nachlass in Jerusalem, aber auch verstreut in Archiven weltweit befinden - als Faksimile digitalisiert, zum Teil transkribiert, übersetzt und kommentiert werden.

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 26 Nov 2020 18:24:54 +0100
Studie: Junge Leute verhalten sich in Corona-Pandemie rücksichtsvoll https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/studie-junge-leute-verhalten-sich-in-corona-pandemie-ruecksichtsvoll.html
Für ihre Untersuchung ließen die Jugendforscher Simon Schnetzer aus Kempten und Klaus Hurrelmann aus Berlin bundesweit rund 1.600 junge Menschen im Oktober und November online befragen. Entgegen den Vorurteilen in der Öffentlichkeit zeige die repräsentative Befragung, "dass sich der allergrößte Teil der jungen Generation in der Corona-Pandemie verantwortungsvoll verhält", sagte Schnetzer. Der Erhebung zufolge halte sich knapp ein Drittel der jungen Leute nicht an die Schutzregeln und nehme keine Rücksicht auf die Risikogruppen in der Bevölkerung. Elf Prozent der jungen Menschen gehören selbst einer Risikogruppe an.

Die Antworten unterscheiden sich laut Mitteilung stark nach Geschlecht, Bildungsgrad und Religiosität. Die gesamte Studie "Junge Deutsche 2021" soll Anfang kommenden Jahres erscheinen.
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Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Thu, 26 Nov 2020 17:05:04 +0100
Das ist der Corona-Fahrplan bis ins nächste Jahr https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/das-ist-der-corona-fahrplan-bis-ins-naechste-jahr.html
 VERLÄNGERUNG DER BESCHRÄNKUNGEN

 Die seit dem 2. November geltenden Schließungen von Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Restaurants, Bars und einzelnen Branchen werden bis zum 20. Dezember verlängert. Allerdings gehen Bund und Länder davon aus, dass die Beschränkungen wegen weiterhin hoher Infektionszahlen noch bis Anfang Januar erforderlich sein werden. Dazu soll es vor Weihnachten eine Bewertung geben. Die finanzielle Unterstützung betroffener Betriebe soll fortgeführt werden.

 KONTAKTBESCHRÄNKUNGEN

 Private Treffen werden auf höchstens fünf Personen aus maximal zwei Haushalten begrenzt. Bislang galt eine Obergrenze von zehn Personen. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Für Weihnachten und Silvester soll es Ausnahmen geben: Familien und Freunde dürfen vom 23. Dezember bis längstens zum 1. Januar im Kreis von zehn Personen aus mehreren Haushalten zusammenkommen. Um insbesondere ältere Familienmitglieder nicht zu gefährden, wird eine mehrtägige freiwillige Quarantäne vor und als Vorsichtsmaßnahme auch nach den Festtagen empfohlen. Die häusliche Quarantäne nach Kontakt mit Infizierten wird einheitlich von 14 Tagen auf 10 Tage reduziert.

 SCHULE UND VORGEZOGENE WEIHNACHTSFERIEN

 In Regionen mit mehr als 50 Corona-Ansteckungen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen soll grundsätzlich eine Maskenpflicht auch im Schulunterricht ab der siebten Klasse gelten. In besonderen Hotspots solle in älteren Jahrgängen beispielsweise Wechselunterricht eingeführt werden, um die Kontakte zu reduzieren. Die Weihnachtsferien werden bundesweit auf den 19. Dezember vorgezogen. Hochschulen und Universitäten sollen grundsätzlich auf digitale Lehre umstellen.

 HOMEOFFICE

 Arbeitgeber werden gebeten, ihren Beschäftigten unbürokratisch Homeoffice zu ermöglichen. Zwischen dem 23. Dezember und dem 1. Januar sind sie aufgerufen zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder Homeoffice-Lösungen geschlossen werden könnten.

 WENIGER KUNDEN IN GESCHÄFTEN

 Für kleine Läden bleibt es dabei, dass pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche ein Kunde im Geschäft sein darf. In Geschäften mit mehr als 800 Quadratmetern Fläche erhöht sich das mit dem aktuellen Beschluss auf 20 Quadratmeter pro Kunde.

 PFLEGEHEIME

 Um Besuche von Verwandten in Pflegeheimen insbesondere auch zu Weihnachten zu ermöglichen, sollen sich Angehörige testen können. Pro Heimbewohner sollen ab 1. Dezember 30 Schnelltests pro Monat kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

 HOTSPOTS

 Bei besonders extremen Infektionslagen (über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche) und zugleich einem diffusen Infektionsgeschehen sollen die Beschränkungen noch einmal verschärft werden.

 WEIHNACHTSGOTTESDIENSTE

 Es sollen Gespräche mit den Kirchen über Gottesdienste zu Weihnachten geführt werden. Dabei soll es "möglichst Vereinbarungen für Gottesdienste und andere religiöse Zusammenkünfte mit dem Ziel einer Kontaktreduzierung" geben. In dem Beschluss heißt es: "Religiöse Zusammenkünfte mit Großveranstaltungscharakter müssen vermieden werden."

 SILVESTER MIT WENIGER FEUERWERK

 Um große Menschenansammlungen zu vermeiden, soll es an sonst belebten Plätzen ein Feuerwerksverbot für Silvester geben. Im privaten Bereich konnten sich die Länder zu keinem Böllerverbot durchringen, empfehlen aber den Verzicht - auch vor dem Hintergrund, die Krankenhäuser durch die erfahrungsgemäß auftretenden Verletzungen nicht noch mehr zu belasten.]]>
Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Thu, 26 Nov 2020 09:55:35 +0100