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RSSPrint

Zentrum für Dialog und Wandel beginnt seine Arbeit

11.09.2017

-- Pressemitteilung der EKBO --

Berlin, 8. September 2017 – Mit dem „Zentrum für Dialog und Wandel“ (ZDW) beschreitet die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) einen neuen Weg. Zum 1. September 2017 ist die gemeinsame Einrichtung der Landeskirche und der vier Lausitzer Kirchenkreise in der EKBO an den Start gegangen, um den Strukturwandel in der Lausitz kirchlich zu begleiten.

Das ZDW bietet eine Plattform zur Verständigung von Akteuren in den vielfältigen Bereichen, die zu einem guten Leben in der Lausitz einen eigenen Beitrag leisten können. Hier werden künftig Dialogformate gestaltet und Zukunftswerkstätten durchgeführt, die sich aus der genauen Wahrnehmung der Situation und aus den Gesprächen mit Menschen, die in der Lausitz leben und für die Lausitz arbeiten, entwickeln. Dazu werden auch die Partnerbeziehungen der EKBO, vor allem auch nach Polen und Tschechien einbezogen.

Generalsuperintendent Martin Herche, Kuratoriumsvorsitzender erläutert dazu: „Die Herausforderungen in der Lausitz angesichts des ja schon lange währenden Strukturwandels sind riesig, aber kein Grund zur Resignation. Ich bewundere alle, die sich mit Herz und Verstand für die Gestaltung einer guten Zukunft in der Region einsetzen. Unsere Kirche will das große Engagement der Menschen in der Region unterstützen und sich mit dem Zentrum für Dialog und Wandel profiliert in diesen Gestaltungsprozess einbringen.“

Die Gründung des Zentrums geht auf einen Beschluss der Landessynode zurück. Die Landeskirche beteiligt sich mit zunächst 100.000 Euro pro Jahr für sechs Jahre, die Kirchenkreise Cottbus, Niederlausitz, Schlesische Oberlausitz und Senftenberg-Spremberg mit insgesamt 25.000 Euro pro Jahr.
 
Für die Leitung des ZDW konnte Pfarrer Burkhard Behr gewonnen werden. Er hat seinen Dienst am 1. September begonnen. In einem festlichen Gottesdienst am 29. September 2017 um 15.00 Uhr in der Oberkirche St. Nikolai Cottbus wird er in sein Amt eingeführt werden. Sein Büro wird er im Pfarrhaus in Cottbus-Kahren beziehen und von dort aus in der Lausitz wirken.


Weitere Infos:
Pfarrer Burkhard Behr wurde 1963 in Thüringen geboren. Nach Berufsausbildung mit Abitur studierte Behr zunächst Gesang, dann evangelische Theologie in Leipzig. Schon als Student kam er durch seinen Vater mit verschiedenen Facetten des Braunkohletagebaus im mitteldeutschen Revier in Berührung. Nach dreizehn Jahren im Gemeindepfarramt im Kirchenkreis Eilenburg wechselte Burkhard Behr, qualifiziert durch eine berufsbegleitende Weiterbildung in Organisations- und Personalentwicklung, in die freie Wirtschaft. Er war als Geschäftsführer in Berlin sowie Olten/Schweiz tätig. Seit 2016 arbeitete wieder als Pfarrer (im Kirchenkreis Bad Liebenwerda).


Original der Pressemitteilung hier.

Letzte Änderung am: 07.03.2017