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Neue Vermögensanlageverordnung seit 2017

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat eine Neufassung der Verordnung zur Anlage von Kapitalvermögen erlassen. Die Änderungen traten zum 1. Januar 2017 in Kraft.

Aus Sicht des Umweltbüros besonders erfreulich sind bei dieser Neufassung einige ergänzte Richtlinien, die sicherstellen, dass das Kapitalvermögen nicht in umweltschädliche Projekte und Organisationen investiert wird.

So darf kein Geld in Unternehmen angelegt werden, die genetisch verändertes Saatgut oder Pestizide erzeugen oder generell umweltschädigendes Verhalten zeigen. Es darf auch nicht in Firmen investiert werden, die Atomenergie produzieren oder die in ihrer Wertschöpfungskette Umsatzanteile von mehr als 30% an fossilen Energieträgern haben.

Außerdem werden in der neuen Verordnung aber auch Empfehlungen abgegeben, wo Kapitalvermögen am besten eingesetzt werden sollte. Auch hier spielen ökologische Kriterien eine wichtige Rolle. So werden Unternehmen empfohlen, die sich für die Entwicklung und den Ausbau erneuerbarer Energien einsetzen, eigene Umweltrichtlinien umsetzen, über ein eigenes Umweltmanagementsystem verfügen und sich für die Reduzierung von Energie- und Rohstoffverbrauch einsetzen.

Die Vermögensanlageverordnung finden Sie in unserem Download-Bereich.

Letzte Änderung am: 08.03.2017