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Das Siedlungsgebiet der Sorben und Wenden

Das offiziell anerkannte Siedlungsgebiet der Sorben und Wenden in Deutschland ist in Gesetzen und Verordnungen der Länder Brandenburg und Sachsen festgelegt. Schätzungen zufolge leben in der brandenburgischen Niederlausitz rund 20.000 und in der sächsischen Oberlausitz rund 40.000 Angehörige der Minderheit.

In Brandenburg gehören derzeit unter anderem der Spreewald mit Lübbenau sowie die Städte Cottbus, Peitz, Spremberg und Vetschau zum offiziellen sorbischen/wendischen Siedlungsgebiet. In Sachsen zählen unter anderem die Städte Bautzen, Hoyerswerda, Kamenz, Bad Muskau und Weißwasser mit den umliegenden Regionen zum anerkannten Siedlungsgebiet der slawischen Minderheit.

Im brandenburgischen Sorben/Wenden-Gesetz von 2014 heißt es in Paragraph 3: " Als angestammtes Siedlungsgebiet im Sinne dieses Gesetzes gelten die kreisfreie Stadt Cottbus/Chóśebuz sowie diejenigen Gemeinden und Gemeindeteile in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße/Sprjewja-Nysa, in denen eine kontinuierliche sprachliche oder kulturelle Tradition bis zur Gegenwart nachweisbar ist."

Letzte Änderung am: 13.04.2016