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Kirchliche Entwicklungsarbeit

Mit dem neuen Werk Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst  bündeln die evangelischen Landes- und Freikirchen ihre Kräfte zum Wohle der Ärmsten dieser Welt am Standort Berlin. Die Arbeitsschwerpunkte sind Ernährungssicherung, Bildung und Gesundheit, Frieden und Menschenrechte sowie die Bewahrung der Schöpfung. Die Arbeit beruht auf dem Prinzip der Stärkung der Zivilgesellschaft, das in enger Zusammenarbeit mit oft kirchlichen oder kirchennahen Partnern in fast 100 Ländern erfolgreich umgesetzt wird. Gemeinsam mit ihnen arbeitet das Werk weltweit daran, dass Menschen selbstbestimmt in Würde und Freiheit leben. Brot für die Welt fördert daher die Kompetenzen seiner Partner, damit sie eigenständig wirkungsvolle Entwicklungsarbeit leisten. Alle Partner setzen ihre Programme und Projekte selbstständig um.

Die Förderung erfolgt durch finanzielle Zuwendung, durch Vermittlung von Fachkräften oder durch fachliche Beratung. Im Rahmen der finanziellen Förderung erhalten die Partner Geld für die Umsetzung ihrer Projekte. Bei der personellen Förderung, der Vermittlung von Fachkräften, sucht Brot für die Welt nach Antrag der Partnerorganisation nach einer qualifizierten Bewerberin oder einem qualifizierten Bewerber. Diese vermittelt er dann für etwa drei Jahre in das jeweilige Projekt der Partnerorganisation vor Ort. Neben finanzieller und personeller Förderung bietet Brot für die Welt seinen Partnern auch fachliche Beratung an. Die Beratungsprozesse verbessern die Qualität der Arbeit und stärken die methodische und organisatorische Weiterentwicklung der Partner.

Mit Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen sowie mit Bildungsarbeit macht Brot für die Welt in Deutschland auf die Ungerechtigkeiten und Missstände dieser Welt aufmerksam und klärt die Menschen über den Zusammenhang zwischen dem hohen Lebensstandard im Norden und der Armut im Süden auf. Das Werk unterstützt auch entwicklungspolitische Bildungsmaßnahmen von kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen in Deutschland.

Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst finanziert sich aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, aus Kirchensteuermitteln und aus Spenden.  Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst ist ein Teil des Dachwerkes Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V., dessen Aufsichtsratsvorsitzender der Evangelische Bischof von Berlin, Dr. Markus Dröge ist.

Letzte Änderung am: 27.09.2015