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Der Reformationstruck vor dem Roten Rathaus. Foto: Thorsten Wittke.

Der Reformationstruck vor dem Roten Rathaus. Foto: Thorsten Wittke.

RSSPrint

Reformationstruck vor dem Roten Rathaus

Berlin (epd). Der Reformationstruck der evangelischen Kirche zum 500. Reformationsjubiläum macht auf seiner Tour durch 19 Staaten seit Mittwoch Station in Berlin. Haltestelle des Multi-Media-Geschichtenmobils auf dem "Europäischen Stationenweg" ist das Rote Rathaus am Alexanderplatz. Der Truck steht am Donnerstag für Besucher offen. 

Begrüßt wurde der von ehrenamtlichen Mitarbeitern begleitete Truck vom evangelischen Propst Christian Stäblein, der die Reformation als europäische Aufbruchsbewegung bezeichnete, "die in ganz vielen einzelnen Geschichten erlebt wird". Der 16 Meter lange Lkw tourt seit November 2016 durch Europa. Ziel sind insgesamt 67 Städte. An Bord hat er Geschichten der Reformation von den verschiedenen Haltepunkten. Am Freitag fährt er weiter ins schleswig-holsteinische Kiel.

Stäblein betonte, mit dem Truck komme ein riesiges Geschichtennetzwerk. Thema der Berliner Station sei insbesondere das Wirken des Liederdichters Paul Gerhardt (1607-1676) in der Stadt. Das Motto lautet "Geh aus mein Herz... - Musik verbindet". Am Donnerstag erhält Berlin zudem im Rahmen eines Festaktes mit dem Regierenden Bürgermeister Martin Müller (SPD) und Bischof Markus Dröge den Titel "Reformationsstadt Europas" verliehen.

Die Tour des Reformationstrucks startete am 3. November in Genf, um Reformationsgeschichten zu sammeln. Diese sollen ab dem 20. Mai in der "Weltausstellung Reformation - Tore der Freiheit" in Lutherstadt Wittenberg präsentiert werden. Veranstalter des "Europäischen Stationenweges" ist der Verein "Reformationsjubiläum 2017" im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Mitveranstalter sind die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK). 

Info
Geöffnet ist der Truck am Donnerstag von 10 bis 17 Uhr.

Letzte Änderung am: 22.06.2017