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Andacht: Erlebnisse in der türkischen Haft

03.02.2018

Im Rahmen der täglich stattfindenden Andachten für Inhaftierte in der Türkei wird der Pilger David Britsch aus Schwerin am 10. Februar um 18 Uhr in der Gethsemanekirche über seine Erlebnisse in türkischer Haft berichten.

Auch nach der Entlassung des Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner und des Pilgers David Britsch aus türkischer Haft setzt die evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord ihr Engagement für in der Türkei Inhaftierte fort: Im Rahmen der täglich stattfindenden Andachten wird David Britsch am 10. Februar 2018 um 18 Uhr in der Gethsemanekirche, Berlin Prenzlauer Berg, über seine Erlebnisse in türkischer Haft berichten.

Der aus Schwerin stammende Britsch war als Pilger auf dem Weg nach Jerusalem und wurde im April 2017 in der Türkei festgenommen. Kurz vor Weihnachten wurde er aus der Haft entlassen. Für ihn bedeutete der Weg neben einem persönlichen "Gebet mit den Füßen" auch ein "gelebtes Projekt des Friedens und der
Völkerverständigung", wie Britsch in seinem Pilger-Blog betonte.

Täglich um 18 Uhr trifft sich die Gottesdienstgemeinde in der Gethsemanekirche im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg zum Gebet um Freiheit für die zu Unrecht in der Türkei Inhaftierten. "Wir beten weiter für die vielen Frauen und Männer, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte und für demokratische Freiheiten einsetzen, dafür aber verhaftet wurden und werden", sagt Kirchengemeindemitglied Thomas Klatt, der
die Andachten mit organisiert hat. Insbesondere engagiere man sich für die Freilassung von Deniz Yücel, Nedim Türfent und Taner Kilic.

Termin: 10. Februar 2018, 18 Uhr, Gethsemanekirche, Stargrader Str. 77, 10437 Berlin

Die Andachten "wachet und betet" für die zu Unrecht in der Türkei Inhaftierten finden täglich um 18 Uhr in der Gethsemanekirche statt.