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RBB-Rundfunkgottesdienste künftig auch aus "Radiokirchen"

03.01.2018

"Gottesdienst im Radio funktioniert anders als in der Kirchenbank, weniger Wort, mehr Musik und natürlich gute Stimmen"

Berlin (epd). Der sonntägliche Rundfunkgottesdienst kommt in Berlin und Brandenburg künftig auch aus fünf ausgesuchten "Radiokirchen". Mit dem Projekt wolle die Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Pfarrerin Barbara Manterfeld-Wormit, einen neuen Akzent setzen und für mehr Qualität sorgen, kündigte die Landeskirche am Dienstag in Berlin an.

"Gottesdienst im Radio funktioniert anders als in der Kirchenbank, weniger Wort, mehr Musik und natürlich gute Stimmen", sagte Manterfeld-Wormit: "In den Radiokirchen haben wir Menschen, die das in besonderer Weise mitbringen, die gerne professionell und öfter Gottesdienste fürs Radio machen."

Die fünf Radiokirchen sind neben der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche die St. Nikolaikirche Lübbenau im Spreewald, die Dorfkirche Wildenbruch südlich von Berlin, die Gethsemanekirche in Berlin-Prenzlauer Berg und die Friedenskirche der Baptisten nahe der Deutschen Oper Berlin. Von dort würden nun unter dem Motto "Kirche für Ausgeschlafene" regelmäßig Gottesdienste mit besonderen Themenschwerpunkten und Klängen übertragen.

Zu hören sind die Gottesdienste im RBB-Kulturradio. Start des ersten Radiokirchen-Gottesdienstes ist am kommenden Sonntag um 10 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit dem musikalischen Schwerpunkt Jazz. "Für viele Menschen ist der Radiogottesdienst wichtig, weil sie selber den Weg in eine Kirche nicht schaffen", betonte Manterfeld-Wormit: "Also kommen wir als Kirche zu ihnen ins Haus."

An den übrigen Sonntagen im Jahr werden die Gottesdienste weiterhin im Wechsel mit der katholischen Kirche und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen aus Kirchengemeinden aus allen Teilen des Sendegebiets übertragen.