Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
Osterbotschaften des Bischofs. Foto: pixelio.de/Romy2004

Osterbotschaften des Bischofs. Foto: pixelio.de/Romy2004

RSSPrint

Osterbotschaften des Bischofs

Bischof Markus Dröge formuliert seine Botschaften zu Karfreitag und zum Osterfest vor dem Hintergrund von Terror und Gewalt.

„Der gewaltsam am Kreuz hingerichtete Jesus von Nazareth, der für ein Leben ohne Hass und Gewalt eingetreten ist, wird von Gott wieder zum Leben erweckt. Er steht an der Seite all derer, die Ungerechtigkeit und Not leiden, die Opfer von Gewalt und Krieg geworden sind. Der Glaube an den auferweckten Jesus von Nazareth ist das Bekenntnis dafür einzutreten, Gewalt und Hass zu überwinden. Nichts muss so bleiben, wie es ist, ein Neuanfang ist möglich, denn Christus ist auferstanden! Darauf hoffen wir – und beten für die Christen weltweit, die nicht wie wir in Frieden das Osterfest feiern können.“

Mit dem Berliner Tagesspiegel sprach Bischof Markus Dröge für die Ausgabe zu Ostersonntag über die Osterbotschaft in heutiger Zeit, über Ökumene und Reformation, über Religion in und nach der DDR im Osten des Landes, den Umgang der Kirchen mit Rechtspopulisten, über Geflüchtete und das Kirchenasyl – und über die Idee, an der Berliner Humboldt Universität eine wissenschaftliche, islamische Ausbildungsmöglichkeit zu schaffen. Das komplette Interview, inklusive 200 Leserkommentaren, lesen Sie hier

Ostergruß des Bischofs zum Osterfest

Botschaft des Bischofs am Ostersonntag.

"Wer die Osterbotschaft hört, lernt neu zu hoffen, fängt neu an, zu vertrauen, Liebe zu üben, wie Jesus es getan hat, versucht Gewalt und Hass zu überwinden. Nichts muss so bleiben, wie es ist. „Der Herr ist auferstanden! Halleluja!“ Vertrauen kann wieder neu wachsen, trotz allem was ängstigt und bedroht."

Predigt im Rundfunkgottesdienst am 16. April 2017 im Berliner Dom, Matthäus 28,1-10.

Auszug aus der Karfreitagspredigt des Bischofs

„Jahr um Jahr erinnern wir neu an das Leiden, an die Gewalt, die Jesus widerfahren ist: Und damit an das Leiden und die Gewalt, die Menschen in dieser Welt tagtäglich widerfährt. Es will nicht still werden. Bomben der Unmenschlichkeit durchdringen die Stille; Bomben in den Kirchen unserer koptischen Geschwister in Ägypten. Ich habe unseren evangelischen Partnern in Ägypten und Papst Tawadros II Beileidsbriefe geschrieben. Für sie und für viele bedrohte Christen weltweit wird in diesem Jahr das Osterfest überschattet sein von einem gewaltigen Karfreitag der Trauer und der Leere, der Wut und der Hilflosigkeit.“

Predigt am Karfreitag, 14. April 2017, St. Marien Berlin, Johannes 19, 16-30.