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Gefängnisseelsorge der EKBO. Foto: Pixabay.
RSSPrint

Gefängnisseelsorge

Jesus Christus spricht: "Ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen" (Matthäusevangelium 25,36).

Jesus beauftragt Gefängnisseelsorger*innen ins Gefängnis zu gehen. Sie hören zu, denken und fühlen mit, beraten und beten, feiern Gottesdienste und bieten Gruppenveranstaltungen an. In Krisen, bei der Auseinandersetzung mit der Tat, bei familiären Problemen, in Trauerfällen, bei religiösen Fragen sowie bei Alltagssorgen sind sie Ansprechpartner*innen. Sie unterstützen die Inhaftierten darin, zu lernen, mit ihrer Schuld zu leben und Verantwortung zu übernehmen. Gefängnisseelsorger*innen sind für die Gefangenen da, deren Angehörige und die Mitarbeiter*innen in den Gefängnissen. Ihre seelsorgerlichen Gespräche stehen unter dem Schutz des Seelsorge- und Beichtgeheimnisses.

Wir vertrauen darauf:

- Gott hat allen Menschen eine unverlierbare Würde geschenkt. Niemand kann sie sich durch Taten erarbeiten oder verwirken. Kein Mensch darf einem anderen Menschen die Würde absprechen (auch sich selbst nicht).

- Gott ist auf Seiten der Opfer aber er verlässt auch die Täter nicht.

- Sich Tätern zuzuwenden, bedeutet vorbeugend Opfer zu schützen.

 

 Kirche im Gefängnis

Letzte Änderung am: 14.03.2017