Der ökumenische Gedanke
Die Entwicklung der ökumenischen Partnerschaften
Die Partnerbeziehungen werden durch Besucheraustausch, gegenseitige Fürbitte, Mitarbeiterentsendung und finanzielle Unterstützung gestaltet. Maßgeblich sind dabei das Berliner Missionswerk und die Gossner Mission beteiligt.
Das Berliner Missionswerk wurde 1991 durch die Zusammenführung von Ökumenisch-Missionarischem Zentrum (ehemals Ost-Berlin) und Berliner Missionswerk (ehemals West-Berlin) neu gestaltet. An seiner Arbeit sind neben der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz auch die Evangelische Landeskirche Anhalts, die Pommersche Evangelische Kirche und die Union der Evangelischen Kirche (UEK) beteiligt.
In der Perspektive eines "gemeinsamen europäischen Hauses" gewinnen die Partnerschaften mit Kirchen in Europa eine besondere Bedeutung. Dazu gehören die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder sowie evangelisch-lutherische Gemeinden im Wolgagebiet, aber auch Partnerbeziehungen zu den Diözesen Göteborg (Schweden), Chichester (England) und London (England). Als Teil der UEK hat die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz besondere Beziehungen zu "Konferenzen" - sie entsprechen den Landeskirchen - der United Church of Christ in den USA und zur United Reformed Church in England entwickelt. Diese Partnerschaften werden durch ökumenische Arbeitskreise in der Landeskirche gefördert. Lebendige Beziehungen gibt es ferner zu evangelischen Kirchen auf Kuba - zum Kubanischen Kirchenrat und besonders zur Presbyterianisch-Reformierten Kirche.