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Die Gestaltung des Gottesdienstes

Der Gottesdienst hat eine feste Form. Sie ermöglicht es auch religiös Ungeübten mitzufeiern.

Die bei allem geschichtlichen Wandel unverzichtbaren Elemente des Gottesdienstes sind:  

  • die öffentliche Verkündigung der frohen Botschaft von Jesus Christus;
  • die Antwort der Gemeinde in Anbetung und Bekenntnis, Opfer, Dank und Klage, Lob und Bitte durch Gebete und Lieder;
  • die Sammlung und Stärkung der Gemeinde zur Gemeinschaft des Leibes Christi in der Feier von Taufe und Abendmahl;
  • die Zurüstung und Sendung zum freien und dankbaren Dienst;
  • der Zuspruch des Segens.

Besondere Ausgestaltung erfahren die Festzeiten des Kirchenjahres. Chöre und Instrumentalgruppen binden häufig auch Menschen in die Gottesdienstgestaltung ein, die der Kirche nicht angehören.

Der Gemeindegesang gehört zu den zentralen Elementen evangelischer Spiritualität und wird in der Regel von der Orgel oder einem Posaunenchor begleitet.

An Gestaltung von Gottesdiensten wirken zahlreiche Menschen mit. Ehrenamtliche versehen zum Beispiel Kirchen- und Lektorendienste oder bereiten Kindergottesdienste vor. Die musikalische Gestaltung wäre ohne ehrenamtliche oder nebenberufliche Mitarbeit undenkbar, weil Kirchenmusikerinnen und -musiker immer häufiger in mehreren Gemeinden oder für eine ganze Region angestellt sind. Pfarrerinnen und Pfarrer setzen für die Vorbereitung und Durchführung von Sonntags- und Kasualgottesdiensten einen großen Teil ihrer Arbeitszeit ein.