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Das Evangelische Gesangbuch

Lieder sind ein fester Bestandteil von Gottesdiensten. Das Evangelischen Gesangbuch bietet eine große Auswahl. Es ist sozusagen das Standardwerk des evangelischen Kirchengesanges, aber es ist nicht das einzig denkbare Liederbuch.

Das Evangelische Gesangbuch (EG) ist das Gesangbuch der Gemeinden der EKD. Es löste 1995 das Evangelische Kirchengesangbuch (EKG) ab. Im Stammteil des Evangelischen Gesangbuches stehen 535 Kirchenlieder, die bei Andacht und Gottesdienst gesungen werden können. Dazu gibt es einen Regionalteil. Die meisten Lieder sind gesungene Gebete, die biblische Aussagen und christliche Einsichten mit eigenen Worten formulieren. Zu den berühmtesten Liederdichtern zählen neben Martin Luther auch Paul Gerhardt und Jochen Klepper. Wer nicht nur deutsche Lieder singen möchte, findet in dem Gesangbuch „Colors of Grace“, das 2006 von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) herausgegeben wurde, klassische Choräle und kirchliche Lieder, die in Europa verbreitet sind. Dazu gehörten etwa Spirituals und Gesänge aus Israel und Taizé. Außerdem findet man in „Colors of Grace“ Lieder aus dem deutschen Sprachraum, Skandinavien, Großbritannien, Frankreich, Italien, Ungarn, Griechenland, Slowenien, Kroatien und den Niederlanden und Texte auf Hebräisch und Latein.

Für den Gottesdienst in der EKD ist aber das Evangelische Gesangbuch das Standardwerk, das eine große Auswahl an zum Kirchenjahr passenden Liedern bietet.