Dialog der Religionen
Der christliche Glaube ist dialogisch ausgerichtet. Deshalb sucht die Landeskirche das Gespräch mit den Religionen. Aufgrund der theologischen Verbindung mit dem Judentum und der deutschen Geschichte bleibt der jüdisch-christliche Dialog auch weiterhin zentral. Angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung in unserer Region muss das Gespräch mit dem Islam intensiviert werden.
Interreligiöse Kompetenz ist auch von diesen gesellschaftlichen Entwicklungen her gesehen eine Schlüsselqualifikation, um auf die tiefgreifenden Veränderungen der religiösen Situation in Europa eingehen zu können. Diesem Anliegen dient die Stelle eines landeskirchlichen Pfarrers für den interreligiösen Dialog. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) sieht sich in der Verantwortung, diesen Dialog auf den verschiedenen Ebenen in Kirche und Gesellschaft zu fördern.
Der Landespfarrer für den Interreligiösen Dialog
Seit Juli 2012 hat die Landeskirche einen Landespfarrer für den Interreligiösen Dialog. Pfarrer Andreas Goetze freut sich auf vielfältige Begegnungen.
Theologische Grundlagen zur Begegnung und zum Dialog mit Menschen anderen Glaubens, mit anderer Religionszugehörigkeit
Warum Christinnen und Christen den interreligiösen Dialog brauchen.
Dialog in der Evangelischen Akademie zu Berlin
Der christlich-jüdische Dialog ist in Evangelischen Akademien zu Hause, seit er im Nachkriegsdeutschland geführt wird.
Der jüdisch-christliche Dialog
Die Landeskirche hat in ihrer Grundordnung die Notwendigkeit des christlich-jüdischen Gesprächs festgeschrieben. Mit der Arbeit der Evangelischen Akademie, des Instituts für Kirche und Judentum und des Arbeitskreises Christen und Juden führt sie diesen Dialog engagiert weiter.
Begegnungen zwischen Christen und Muslimen
Christen und Muslime begegnen sich in unterschiedlichen Bereichen der Landeskirche: in der Gemeinde, der Diakonie, den Kindergärten, in der Erwachsenenbildung, im Krankenhaus und in der Schule.

Heidelberger Katechismus