Jugendliche
Jugendliche entdecken die Kirche als einen Ort spannenden Lebens. Jugendliche erleben Gott neu oder wieder und mit ihm das Geschenk des Lebens. Junge Menschen bauen mutig ihre Kirche. Sie setzen sich der Spannung aus, profiliert und verantwortlich Stellung zu beziehen.
Die unterschiedlichen Möglichkeiten für Kinder in den Gemeinden finden ihre Fortsetzung in der Konfirmandenarbeit, in den Zusammenkünften der Jungen Gemeinde und in anderen Gruppen evangelischer Jugendarbeit. Vielfältige Aktivitäten, zum Beispiel Rüst- und Freizeiten und Jugendgottesdienste werden auf kreiskirchlicher Ebene organisiert, von der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit im Amt für Kirchliche Dienste (AKD) begleitet. Das jährlich stattfindende Landesjugendcamp, an dem etwa eintausend Jugendliche teilnehmen, bildet dabei einen besonderen Höhepunkt.
Immer stärker gefragt sind Fortbildungen für Jugendliche, die als Teamerinnen und Teamer zum Beispiel in der Konfirmandenarbeit, ihre eigenen Erfahrungen an Jüngere weitergeben wollen. Ähnlich verhält es sich mit der Aus- und Fortbildung ehrenamtlicherMitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu anerkannten Jugendleiterinnen und Jugendleitern. Sie wollen selbst aktiv werden, ihre Interessen vertreten und andere begeistern.
Kontakt:
"Jugendarbeit und Arbeit mit Kindern":
Konfirmation
Die persönliche Stärkung durch den Segen Gottes und das eigene »Ja« zur Taufe sind das Zentrum der Konfirmation. Junge Menschen werden so auf ihrem Lebensweg ermutigt, der auch ein Weg unter dem Geleit Gottes ist. Zur Konfirmation gehört das Bekenntnis des Glaubens. Deshalb lernen die Jugendlichen in der Konfirmandenzeit zentrale Glaubensinhalte kennen und suchen gemeinsam nach dem, was dem eigenen Leben Halt gibt. Die Konfirmandenzeit ist auch eine Zeit der besonderen Gemeinschaft, die auf Konfirmandenfahrten und verschiedenen Festen gelebt und gefeiert wird. Mit der Konfirmation erhalten die Jugendlichen das Recht, selbstständig am Abendmahl teilzunehmen, das Patenamt zu übernehmen, kirchlich zu heiraten und die Gemeindeleitung zu wählen.
Haus Kreisau
Religionsunterricht an beruflichen Schulen hat seit langem schon eine eigene Gestalt, die ihn von dem in allgemeinbildenden Schulen unterscheidet. Es kommen in der Regel Lerngruppen zusammen, die aus Jugendlichen unterschiedlichster Konfessionen und Religionen bestehen und die erwarten dürfen, dass sie in ihrer konkreten Lebenssituation und mit Bezug zu ihrem Beruf angesprochen werden.
Evangelischer Religionsunterricht in Berlin und Brandenburg
Die Schule hat die Aufgabe, Kindern und Jugendlichen Wissen und Einsicht in alle wesentliche Lebensbereiche zu vermitteln. Sie sollen schließlich als mündige Bürger verantwortlich entscheiden und handeln können. Das schließt die Fähigkeit ein, mit religiösen Phänomenen souverän und kritisch umgehen zu können. Ist Religion etwas Gutes? Oder gefährlich? Ist Religion im Prinzip immer gleich? Und beten alle zu einem Gott? Religionsunterricht will auf der Suche nach qualifizierten Antworten helfen und zugleich Respekt vor dem Glauben vermitteln. Im geschützten Lernort Schule können Kinder und Jugendliche Kriterien entwickeln, mit denen sie unterschiedliche Religionen kennen lernen. Deshalb ist Religionsunterricht auch für Kinder und Jugendliche wichtig, die selbst nicht glauben oder andere religiöse Überzeugungen vertreten. Das Grundgesetz nennt dies „Religionsmündigkeit erlangen“. Wir arbeiten gern an dieser wichtigen und erfolgreichen Aufgabe!
