Basistexte des Glaubens
Grundlage des christlichen Glaubens ist die Bibel. Was Christinnen und Christen glauben, verdanken sie zuerst den Zeugen, die in den Büchern des Alten und des Neuen Testaments von Gott berichten. Auch die Bekenntnisse der Alten Kirche und der Reformatoren haben den Glauben geprägt.
Die Bibel
Grundlage des christlichen Glaubens ist die Gute Nachricht, griechisch „Evangelium“, so wie sie in der Bibel in den Schriften des Alten und Neuen Testaments bezeugt ist. Die Bibel ist Richtschnur für den Glauben und das Leben. Gott selbst spricht durch die Zeugen des Alten und Neuen Testaments, deshalb ist die Bibel „Heilige Schrift“. Das rechte Verstehen dieser Zeugnisse ist das Ziel wissenschaftlicher Auslegung und verantwortlicher Reflexion in Theologie und Predigt.
Die Zehn Gebote
Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und in den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen. Die hier wiedergegebene Fassung folgt der lutherischen und römisch-katholischen Tradition. Eine andere Zählung ergibt sich dort, wo das Bilderverbot - "Du sollst dir kein Bildnis machen" - als zweites Gebot aufgeführt wird, so in der anglikanischen, reformierten und orthodoxen Tradition. Dort werden dann "neuntes" und "zehntes" Gebot als ein Gebot verstanden.
Das Vaterunser - Das Grundgebet der Christenheit
Das Vaterunser ist eines der ältesten Gebete des Christentums. In der Bibel ist im Matthäus- und Lukas-Evangelium überliefert, dass Jesus mit den Worten des Vaterunsers seine Jünger das Beten lehrte. Es ist das Grundgebet der gesamten Christenheit und existiert in allen Sprachen, in denen Christen weltweit beten.
Die Bekenntnisse
Ein religiöses Bekenntnis stellt ein öffentliches Zeugnis über den persönlichen Glauben an Gott dar. Es ist darüber hinaus der Ausdruck gemeinsamer Glaubensüberzeugungen der christlichen Kirchen.

Heidelberger Katechismus