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Lebensfeste - Begleitung an den Wendepunkten des Lebens

Die Evangelische Kirche begleitet Menschen in allen Phasen ihres Lebens. Eltern erbitten in der Taufe den Segen für ihr Kind. Jugendliche lassen sich auf dem Weg zum Erwachsenen durch die Konfirmation stärken. In der kirchlichen Trauung stellen Paare ihre Partnerschaft  unter den Segen Gottes. Und schließlich wünschen sich Angehörige beim Tod eines geliebten Menschen seelsorgerlichen Beistand durch einen Pfarrer oder eine Pfarrerin.


 

Taufe

Die Taufe ist das Sakrament des Anfangs: Wenn Menschen sich auf den Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen lassen, bekennen sie damit ihren christlichen Glauben und werden Mitglied der Kirche. Sie vertrauen damit ihr Leben dem Schutz und Geleit Gottes an. Gott verspricht in der Taufe seine Zuwendung und Nähe für das Leben eines Menschen in allen Höhen und Tiefen. Weil diese Zusage Gottes das ganze Leben umgreift, lassen viele Eltern ihre Kinder schon als Säuglinge taufen und bekennen gemeinsam mit den Patinnen und Paten stellvertretend den Glauben, in den ihre Kinder hineinwachsen. So ist die Taufe auch ein Fest der Dankbarkeit und Freude über das von Gott geschenkte Leben.

Konfirmation

Die persönliche Stärkung durch den Segen Gottes und das eigene »Ja« zur Taufe sind das Zentrum der Konfirmation. Junge Menschen werden so auf ihrem Lebensweg ermutigt, der auch ein Weg unter dem Geleit Gottes ist. Zur Konfirmation gehört das Bekenntnis des Glaubens. Deshalb lernen die Jugendlichen in der Konfirmandenzeit zentrale Glaubensinhalte kennen und suchen gemeinsam nach dem, was dem eigenen Leben Halt gibt. Die Konfirmandenzeit ist auch eine Zeit der besonderen Gemeinschaft, die auf Konfirmandenfahrten und verschiedenen Festen gelebt und gefeiert wird. Mit der Konfirmation erhalten die Jugendlichen das Recht, selbstständig am Abendmahl teilzunehmen, das Patenamt zu übernehmen, kirchlich zu heiraten und die Gemeindeleitung zu wählen.

Trauung

In der kirchlichen Trauung erbitten Mann und Frau Gottes Segen für das Gelingen ihrer Ehe und legen vor Gott und der Gemeinde das Eheversprechen ab. Im Zentrum der Feier stehen Liebe und Vergebung, von denen eine Ehe getragen wird, die in der Liebe Christi gründet. Mit der Gemeinde betet das Ehepaar für seinen gemeinsamen Lebensweg. Der Predigt in diesem Gottesdienst liegt der Trauspruch zugrunde, der das Paar als biblisches Leitwort auf dem gemeinsamen Weg begleiten soll. Im vorangehenden Traugespräch wird über die Erwartungen gesprochen, mit denen das Paar die Ehe beginnt. Der Ablauf des Gottesdienstes wird verabredet und der biblische Trauspruch ausgewählt. Auch Fragen, die sich mit der Gestaltung der Trauung verbinden, wenn einer der Partner keiner oder einer anderen als der evangelischen Kirche angehört, haben hier ihren Ort. Der kirchlichen Trauung geht die standesamtliche Eheschließung voraus.

Bestattung

Der Tod eines Menschen ist ein tiefer Einschnitt für alle, die ihm verbunden waren. Von der Gewissheit, dass kein Mensch von Gott vergessen wird und dass Gottes Urteil über ein Menschenleben alles menschliche Urteilen übersteigt, geht tiefer Trost aus. Allen, die um einen geliebten Menschen trauern, wird zugesagt: Unsere Verstorbenen bleiben bei Gott in guten Händen. Im Trauergottesdienst wird das Leben des Verstorbenen gewürdigt und der Glaube gestärkt, dass wir in Christus auferstehen werden. Wir dürfen auf ein neues Sein der Verstorbenen bei Gott vertrauen.

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