Außenorientierung statt Selbstgenügsamkeit
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ist eine missionarische Kirche. Sie ist zu den Menschen gesandt und will im Dialog die frohe Botschaft der Liebe Gottes unter die Leute zu bringen.
Mit Ihren Leitlinien kirchlichen Handelns in missionarischer Sitution und mit dem Fonds missionarischer Aufbruch will die Landeskirche Gemeinden ermutigen, den Schritt nach außen zu wagen.
Mission heißt, sich von Gott senden zu lassen und Menschen für den Glauben an Jesus Christus zu gewinnen. Die Gestalt christlicher Mission ist der Dialog: Aus dem Gespräch mit Gott wächst das Gespräch untereinander, das von wechselseitiger Achtung getragen ist. Deshalb entspricht mit Gewalt durchgesetzte Mission nicht dem Evangelium. Der Respekt vor den Überzeugungen der anderen verbindet sich mit der Suche nach verbindender und verbindlicher Wahrheit. Christen bringen in dieses Gespräch die Gewissheit ein, dass Gottes Gnade der entscheidende Halt im Leben und im Sterben ist.
Leitlinien kirchlichen Handelns in missionarischer Situation
Die »Leitlinien kirchlichen Handelns in missionarischer Situation« wurden von der Landessynode im Herbst 2000 beschlossen. Sie fanden große Beachtung und haben nichts an Aktualität eingebüßt. Das Perspektivprogramm »Salz der Erde« hat immer wieder auf diese Leitlinien Bezug genommen und die Notwendigkeit unterstrichen, missionarische Kompetenzen weiter zu entwickeln. In zwölf Abschnitten werden grundsätzliche Bereiche missionarischer Ausrichtung benannt und Umsetzungsvorschläge unterbreitet.
Missionarische Dienste
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der »Missionarischen Dienste« beraten und begleiten Gemeinden, Kirchenkreise und Werke in ihrer missionarischen Praxis.
In Berlin heißt SM Stadtmission
Eine besondere Form missionarisch-diakonischer Arbeit leistet die Berliner Stadtmission. Sie ist ein freies Werk der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, sozusagen Evangelische Kirche – Zweites Programm.
