Info-Telefon: 030 24344 121

Diakonie - gesellschaftliche und soziale Verantwortung der Kirche

Christen leben mitten in der Gesellschaft, sind Teil von ihr und gestalten sie mit. Es gehört zum Wesen des christlichen Glaubens, sich für die fernen und nahen Nächsten und für die Schöpfung Gottes einzusetzen. Darum gibt es vielfältige christliche Initiativen und Aktionen für ein besseres Miteinander, für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Ohne Gemeinsinn wird unsere Gesellschaft kälter. © EKBO 2010.
In der Satzungspräambel des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. (DWBO) ist der diakonische Auftrag so beschrieben: »Diakonie bezeugt die Liebe Gottes zu seiner Welt, die uns in Jesu Christi begegnet. Sie will Menschen in körperlicher, seelischer, geistlicher und sozialer Not helfen. Sie schließt niemanden dabei aus. Sie vollzieht sich in Wort und Tat. Sie gründet im Dienst Jesu Christi und ist auf das Zeugnis der Heiligen Schrift gewiesen«.

Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ist der evangelische Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege. Der Ursprung des Diakonischen Werkes geht auf das Jahr 1848 zurück. Damals gründete Johann Hinrich Wichern den »Centralausschuß für die innere Mission der Deutschen Evangelischen Kirche «. In diesem Werk fanden sich evangelische Einrichtungen zusammen, um Not leidenden Menschen zu helfen.

Einhundert Jahre später gründeten evangelische Christen, die die Wunden des Zweiten Weltkrieges heilen wollten, das Hilfswerk der Evangelischen Kirche. Innere Mission und Hilfswerk wurden zum Diakonischen Werk zusammengeführt. Die Arbeit des Diakonischen Werkes ist heute so notwendig wie früher. Die Not hat zwar ein anderes Gesicht bekommen, doch geblieben sind Menschen, die unserer Hilfe bedürfen.

In den 437 Mitgliedsorganisationen des DWBO arbeiten heute über 52.000 hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 1.420 Einrichtungen sozialer Dienstleistungen. Sie helfen mit Wort und Tat, z. B. in Einrichtungen der stationären und ambulanten Pflege, der Behindertenhilfe, in Krankenhäusern, in Kurzzeitpflege- und Tagespflegeeinrichtungen, aber auch in der Telefonseelsorge und Bahnhofsmission. Erziehungs-, Familien,- Ehe- und Lebensberatungsstellen sind in der ganzen Landeskirche auf kurzem Wege zu erreichen. Darüber hinaus bestehen Schuldnerberatungen und Angebote für Migrantinnen und Migranten. Hospize, Frauenhäuser, Dienste der Suchtkrankenhilfe und psychosoziale Hilfen ergänzen das umfassende Angebot der Regionalen Diakonischen Werke in der EKBO.

Unterstützt wird die Arbeit des DWBO und der Mitgliedsorganisationen durch eine große Zahl von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bekannte diakonische Einrichtungen sind nicht nur das von Johann Hinrich Wichern gegründete Evangelische Johannesstift in Berlin-Spandau. Dazu gehören auch die Stephanus-Stiftung in Berlin-Weißensee, das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin, das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk, die Hoffbauer-Stiftung in Potsdam-Hermannswerder, das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk, die Fürst Donnersmarck-Stiftung, die Paul Gerhardt Diakonie und die Hoffnungstaler Anstalten in Lobetal bei Bernau.

Das Diakonische Werk und das Berliner Missionswerk ebenso wie der Beauftragte für Migration und Integration der Landeskirche und die Evangelische Flüchtlingsseelsorge beraten und unterstützen Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Regionale Diakonische Werke in ihrer Aufgabe, für Flüchtlinge, Asylsuchende und Aussiedler da zu sein. Dieser Einsatz ist vor dem Hintergrund fremdenfeindlicher Übergriffe besonders dringlich. Beispielsweise hat die Diakonie die Trägerschaft eines Übergangswohnheimes für Flüchtlinge und Aussiedler in Fürstenwalde übernommen. Die Flüchtlingsseelsorge engagiert sich intensiv für Aussiedler im zentralen Aufnahmelager in Peitz bei Cottbus.

Anschriften:

1.17.1    Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz - Innere Mission und Hilfswerk-e.V.
 
 
Haus der Diakonie:  Paulsenstraße 55-56, 12163 Berlin
 
Postanschrift:  Paulsenstraße 55/56, 12163 Berlin, Tel.:  030 820970, Fax.:  030 82097105
, www.dwbo.de
 
Vorstand: 
Kirchenrätin Susanne Kahl-Passoth, Tel.:  030 820971-58, Fax.:  030 820971-26


 
 
 
1.17.2    Landesausschuß für Innere Mission (LAFIM)
 
 
Büro:  Berliner Straße 148, 14467 Potsdam, Tel.:  0331 271870, Fax.:  0331 27187900
, www.lafim.de
 
Postanschrift:  Berliner Straße 148, 14467 Potsdam, Tel.:  0331 271870, Fax.:  0331 27187900
, www.lafim.de
 
Direktor: 
Pfarrer Matthias Fiedler

 
 
 

1.17.2    Landesausschuß für Innere Mission (LAFIM)
 
 
Büro:  Berliner Straße 148, 14467 Potsdam, Tel.:  0331 271870, Fax.:  0331 27187900
, www.lafim.de
 
Postanschrift:  Berliner Straße 148, 14467 Potsdam, Tel.:  0331 271870, Fax.:  0331 27187900
, www.lafim.de
 
Direktor: 
Pfarrer Matthias Fiedler

 
 
 

Die Diakonie und ihr Arbeitsrecht

Die Diakonie und ihr Arbeitsrecht

DienstnehmerInnen und DienstgeberInnen gestalten Dienstgemeinschaft

Evangelische Krankenhäuser

In Berlin und Brandenburg gibt es 27 evangelische Krankenhäuser und 16 stationäre Pflegeeinrichtungen. Sie sind Experten für Leib und Seele. In Ihnen wird jeder Mensch als besonderes Geschöpf Gottes wahrgenommen.

Christliche Hospizarbeit

Hospize unterstützen sterbende Menschen und ihre Familien und begleiten sie so, dass die Sterbenden ihr Leben solange wie möglich in eigener Verantwortung und nach eigenen Wünschen gestalten können. Begleitung im Sterben heisst Hilfe zum Leben - zum Leben bis zuletzt. Es ist mit dem christlichen Glauben nicht zu vereinbaren, menschliches Leben zu verkürzen.

Christliche Patientenvorsorge

Die Kirchen in Deutschland haben im Februar 2011 eine "Christliche Patientenvorsorge" ausgearbeitet. Mit dem Dokument wollten sie einen Weg zwischen unzumutbarer Lebensverlängerung und nicht verantwortbarer Lebensverkürzung aufzeigen.

"Gott sei Dank, es gibt den Sonntag"

Das Bundesverfassungsgericht hat die Sonntagsruhe gestärkt. Berliner Geschäfte dürfen vom Jahr 2010 an nicht mehr an allen vier Adventssonntagen öffnen. Die Berliner Regelung von 2006, die eine Ladenöffnung an insgesamt zehn Sonntagen im Jahr erlaubt, verstößt gegen den Sonntagsschutz des Grundgesetzes, urteilte das höchste deutsche Gericht am Dienstag in Karlsruhe. Zudem werde das Recht auf Religionsfreiheit verletzt.

Armut

Viele Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche engagieren sich gegen Armut. Gemeinden unterhalten Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose oder sie beteiligen sich an der Initiative Laib und Seele. Die Evangelische Kirche engagiert sich zudem seit mehr als 50 Jahren mit ihrer Aktion "Brot für die Welt" für die Ärmsten der Armen.

Menschen mit Behinderungen

Im Bereich der Landeskirche findet sich eine Vielzahl von evangelischen Einrichtungen der Behindertenhilfe. Der Verband Evangelischer Behindertenarbeit Berlin-Brandenburg e.V. (VEBA e.V.) ist der Zusammenschluss von 49 Trägern, die im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen tätig sind.

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Hilfe und Information

Infotelefon (Mo - Fr, 9- 17 Uhr)
030/ 243 44 - 121
Telefonseelsorge (täglich 24 Stunden)
0800-1110222
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Das Adresswerk enthält alle wichtigen Adressen der Landeskirche.

Personen und Adressen



 

Treten Sie ein!

 Wenn Sie wieder zur Kirche gehören wollen, können Sie in jeder Kirchengemeinde eintreten oder in unseren Kircheneintrittsstellen.

Konfirmation - Seid dabei

Mit der Konfirmation bekennen sich junge Menschen zu ihrem christlichen Glauben. In Gemeinschaft diskutieren sie über die vielfältigen Fragen des Lebens unter Bezugnahme der Bibel. Hier findet Ihr/finden Sie weitere Informationen:

GKR-Wahl 2013

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evangelisch.de

Kirchenzeitung

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Touristische Ziele

Sacrower Heilandskirche

In unserer Landeskirche gibt es viel zu entdecken: Dorfkirchen, Tagungshäuser, offene Kirchen, Pilgerwege und historische Friedhöfe
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Ohne Engagement wäre unsere Gesellschaft kälter. Hier finden Sie sinnvolle Projekte und gute Initiativen.
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 Das Amt für kirchliche Dienste ist eine Einrichtung zur Aus- Fort- und Weiterbildung und Beratung von ehrenamtlichen und beruflichen Mitarbeitenden der Evangelischen Kirche. www.akd-ekbo.de

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montags von
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10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

St. Marienkirche
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dienstags von
16:00 bis 18:00

St. Nikolai-Kirche
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mittwochs von
15:00 bis 18:00 Uhr

Kirchliches Bauamt

Radwegekirchen

   

Ulrike Trautwein


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