Unser Engagement - Was wir tun
In der Kirche engagieren sich Menschen für andere. Der
christliche Glaube und die Nächstenliebe zeigen sich auch in dem Dienst
an Kranken, an alten Menschen oder an Kindern. Die Kirche unterhält
Seniorenheime und Kindlertagesstätten. Sie engagiert sich in sozialen
Brennpunkten, wie in der Bahnhofsmission, oder leistet seelsorgerlichen Beistand. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
setzt sich für Bildung und die Verständigung der christlichen Kirchen und der Religionen ein. Sie sucht das Gespräch mit den Künsten. Sie gibt die christliche Botschaft von der Liebe Gottes zu den Menschen und
seiner Schöpfung in Wort und Tat weiter.
Diakonie - gesellschaftliche und soziale Verantwortung der Kirche
Christen leben mitten in der Gesellschaft, sind Teil von ihr und gestalten sie mit. Es gehört zum Wesen des christlichen Glaubens, sich für die fernen und nahen Nächsten und für die Schöpfung Gottes einzusetzen. Darum gibt es vielfältige christliche Initiativen und Aktionen für ein besseres Miteinander, für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.
Menschen begleiten - Seelsorge und Beratung
Menschen seelsorgerlich zu begleiten, gehört zu den wichtigsten Aufgaben christlichen Handelns. Neben den Pfarrerinnen und Pfarrern stehen auch andere haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeinden für seelsorgerliche Gespräche zur Verfügung.
Bildung & Schule
Bildung ist eine vorrangige Aufgabe der evangelischen Kirche. Nach reformatorischem Verständnis gehören Glaube und Bildung unmittelbar zusammen. In Gemeinden, in Kindergärten und Schulen, sowie in der Erwachsenenbildung verbindet evangelische Bildung Leben, Lernen und Glauben. Denn Glaube und Vernunft ergänzen einander.
Mission
Seit ihren Anfängen ist die Kirche zu den Menschen gesandt. Sie ist von ihrem Wesen her missionarisch, sie hat die Aufgabe, das Evangelium unter die Leute zu bringen. Jesus Christus selbst hat der Kirche diesen Auftrag gegeben (Matthäusevangelium 28, 18-20). Mission ist immer eine auf Außenorientierung angelegte Grenzüberschreitung. Das Evangelium wird in andere kulturelle und religiöse Zusammenhänge getragen und stellt sich neuen Herausforderungen.
Migration und Integration
Die kirchliche Arbeit im Bereich Migration und Integration orientiert sich am christlichen Menschenbild, an den allgemeinen Menschenrechten und an den Grundnormen einer gerechten Sozialordnung. Sie will in Kirche und Gesellschaft daran mitwirken, dass das Recht der Menschen auf ein menschenwürdiges Dasein und eine gerechte Teilhabe an den Gütern dieser Erde möglichst umfassend zum Tragen kommt.
Schöpfung und nachhaltiges Wirtschaften
Der Umweltbeauftragte berät Kirchengemeinden und Kirchliche Einrichtungen zu den Themen Schöpfungsverantwortung, Energieeinsparung, ökologischem Bauen, Erneuerbaren Energien, Mobilfunk auf kirchlichen Gebäuden, Agrogentechnik, Konziliarer Prozess zur Bewahrung der Schöpfung, Agenda 21, Umweltfreundliches Büro, Naturschutz an kirchlichen Gebäuden und auf kirchlichen Liegenschaften (Friedhöfen) und ist bei der Vermittlung von Fachberatern behilflich.
Kunst und Kultur
Seit ihren Anfängen lebt die Kirche in einem engen Verhältnis zu den Künsten. Zugleich ist die Kirche selbst ist Teil der Kultur ihrer Zeit. Sie kommt nicht aus ohne den Dialog und das Verstehen der Zeichen und Zeugnisse der sie umgebenden Kultur. Die Kirchengebäude und die Kirchenmusik sind lebendiger Ausdruck der prägenden Kulturkraft der Kirche.
Wir leben Ökumene
Das Wort "ökumenisch" geht auf den griechischen Begriff "oikoumene" zurück und bedeutet "die bewohnte Erde". Mit Ökumene ist der weltweite Dialog und die Gemeinschaft verschiedener christlicher Kirchen gemeint. Aus der urchristlichen Gemeinde sind im Laufe der Zeit viele unterschiedliche Kirchen entstanden. Als Grundlage haben sie alle den Glauben an den einen Gott, den die Bibel bezeugt, setzen jedoch unterschiedliche theologische Akzente. Die Ökumene bemüht sich um die sichtbare Einheit in Zeugnis und Dienst, nicht unbedingt die Aufhebung aller Unterschiede.
Kirchliche Entwicklungsarbeit
„Armut ist ein Skandal! Täglich sterben weltweit 24.000 Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung – in einer Welt, die genug Ressourcen hat, alle Menschen zu ernähren.“ (Bischof a. D. Dr. Wolfgang Huber) Der Kirchliche Entwicklungsdienst will diese Thematik im Raum unserer Kirche und bundesweit weiter ins Gespräch bringen und Gemeinden und Gruppen anregen, sich damit auseinander zu setzen, die eigene Rolle zu erkennen und Wege aus der weltweiten Ungerechtigkeit zu suchen und zu gehen.
Dialog der Religionen
Der christliche Glaube ist dialogisch ausgerichtet. Deshalb sucht die Landeskirche das Gespräch mit den Religionen. Aufgrund der deutschen Geschichte bleibt der jüdisch-christliche Dialog auch weiterhin zentral. Doch angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung in unserer Region muss das Gespräch mit dem Islam intensiviert werden.
Kirche und Sport
Jedes Wochenende besuchen in Deutschland mehr Menschen einen evangelischen Gottesdienst als die Spiele der ersten Fußball-Bundesliga. Und das Beste ist: Das eine schließt das andere nicht aus. Weder zeitlich, noch als Anliegen. Kirche und Sport haben sogar einige Gemeinsamkeiten: Hier wie da ist man mit Leidenschaft und als ganzer Mensch bei der Sache. Und beide leben von der Gemeinschaft.
Ehrenamtliches Engagement
Unsere Kirche bietet vielfältige Möglichkeiten des Engagements. Kirchen- und Gospelchöre laden Musikbegeisterte ein. Durch die Arbeit im Gemeindekirchenrat und Synoden gestalten Ehrenamtliche maßgeblich die Kirche mit. Freiwillige gestalten einen großen Teil der kirchlichen Arbeit vom Kindergottesdienst, über die Jugendarbeit bis zur Altenarbeit. Viele Dorfkirchen blieben ohne Ehrenamtliche geschlossen. Das Ehrenamt ist ein Schatz der Kirche.
