Potsdam (epd). Die Kommission zur Überprüfung der brandenburgischen Landtagsabgeordneten auf mögliche Stasi-Verstrickungen hat am 9. März in Potsdam ihre Arbeit begonnen. Die vier Kommissionsmitglieder kamen zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen und wählten die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Ulrike Poppe, zu ihrer Vorsitzenden. Weitere Mitglieder sind der frühere Direktor der Gauck-Behörde, Hansjörg Geiger, der Berliner Oberkirchenrat David Gill und der Politologe Helmut Müller-Enbergs, der als wissenschaftlicher Referent bei der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen tätig ist. Der Landtag hatte die Mitglieder auf seiner Sitzung am 21. Januar gewählt.
Berlin, 09.03.2010