Breites Gedenken für rechte Terroropfer in Berlin
Die Schweigeminute um Punkt 12 Uhr geht auf eine Initiative von Gewerkschaften, Arbeitgebern und Migrantenverbänden zurück. Die Berliner Verkehrsbetriebe werden Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen unterbrechen, der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) seine Radio- und TV-Programme. Auch die evangelische Landeskirche ruft ihre Gemeinden zur Beteiligung auf.
Die Schweigeminute soll parallel zu der zentralen Gedenkfeier des Bundes für die Opfer der rechten Zwickauer Terrorzelle abgehalten werden. Zu ihr werden am Donnerstag rund 1.200 Gäste im Konzerthaus Berlin erwartet. Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die zentrale Ansprache halten. Das Berliner "Bündnis gegen Rassismus" ruft zudem am Donnerstagvormittag (10.30 Uhr) zu einer Gedenkkundgebung gegen Rassismus in Berlins Mitte auf.
