VitaminB macht Station in der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo oder „beziehungsreiche Einsichten dank Obstsalat“
„VitaminB“ ist ein Projekt des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., das Arm und Reich die Chance bietet, nicht nur im Namen eines Berichtes der Bundesregierung zusammen zu kommen, sondern sich auch „gesund“ zu begegnen. Es finden dazu regelmäßig in diakonischen Einrichtungen nicht ganz alltägliche „gesunde“ Begegnungen statt, z.B. zwischen einer Rechtsanwaltskanzlei und Obdachlosen oder dem Berliner Bischof und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Evangelischen Landeskirche und den meist Obdachlosen. VitaminB will damit das Interesse und die Wertschätzung für das Leben der Anderen wecken und so das Bewusstsein aller Beteiligten nachhaltig verändern.
Legendär ist er, der Bahnhof Zoo. Hier gibt es viele Geschichten und Schlagzeilen über den Bahnhof und die Menschen zu erzählen. Der Bahnhof, der die Zwischen- oder Endstation ist. Erfolgreiche Menschen und weniger erfolgreiche Menschen kommen hier täglich an oder reisen weiter. Für die, die Hilfe benötigen ist sie da, die Bahnhofsmission am Zoo. Sie hat rund um die Uhr geöffnet an 365 Tagen im Jahr. Neben der Hilfe am Zug (beim Ein- und Aussteigen) für Reisende, gibt die Bahnhofsmission – zu festen Zeiten – Essen an hungrige, mittellose Menschen weiter. Sie bietet Beratung und Vermittlung an weiterführende Stellen im Netzwerk sozialer Dienste in Berlin für die, die am Rand der Gesellschaft stehen. Die Bahnhofsmission ist ein Teil des Bahnhof Zoo. Und genau diese war das Reiseziel des Berliner Bischofs. Ab 14.00 Uhr wurden dann der Salat und vieles andere ausgegeben, und an den Tischen entstanden rege Gespräche mit den „neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“. Für beide Seiten waren diese Stunden ein bereicherndes Erlebnis und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.
