Generalsuperintendentin Heilgard Asmus

Die Generalsuperintendentin des Sprengels Potsdam, Heilgard Asmus, Mutter dreier erwachsener Kinder, kommt mit fröhlicher Neugier in die Orte der verschiedenen Regionen des Landes. Menschen und die Verhältnisse, in denen sie leben, sind ihr wichtig. Gesten, Worte oder Verhalten, also die kleinen Dinge, sind für sie der Kitt von Gemeinschaft.

Generalsuperintendentin<br>Heilgard AsmusHeilgard Asmus, 1958 in Lehnin/Mark geboren, studierte nach ihrer Berufsausbildung in Frankfurt/Oder Theologie in Jena mit Schwerpunkt Religionswissenschaften.

Wie Phänomene und Rahmenbedingungen der christlichen Religion Ausdruck finden und gut gestaltet werden können, das hat sie in ihrem 12jährigen Gemeindepfarrdienst in Brandenburg an der Havel entdecken können. Sie ist überzeugt, dass Glauben und Alltag nicht zu trennen sind, vielmehr sind im Glauben die Erfahrungen aller Tage gut  aufgehoben.

Wie im Pastoralkolleg, das sie 6 Jahre leitete, so hat sie auch als Generalsuperintendentin des Sprengels Cottbus von 2005 bis 2010 geistliches Leben in Gemeinschaften gepflegt, ob als Predigerin, Konfliktbegleiterin oder in seelsorgerlicher Beratung.

Unterschiedliche religiöse Wallungen im Land Brandenburg sieht Heilgard Asmus als hoffnungsvolles Zeichen der Abstandsverringerung zwischen Kirche und Gesellschaft. Konsequent an die Welt gewiesen, versteht sie Christen- und Bürgergemeinde als soziale Einheit. Weil ihr Themen der gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung wichtig sind, will sie Menschen und ihre Lebensverhältnisse aufmerksam wahrnehmen.

Mit furchtlosem Blick auf die Zukunft ist es ihr ein Anliegen, Menschen in kleiner werdenden Gemeinden zu erinnern: Ihr seid das Salz der Erde, also auch hier, in einem Dorf. Sie steht für  selbstbewussten, öffentlichen und einladendem Protestantismus und möchte zu solcher Haltung Andere ermutigen.

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