Generalsuperintendent Martin Herche
Martin Herche ist seit 1. Januar 2011 Generalsuperintendent des Sprengels Görlitz. "Sprachfähig im Glauben" zu werden, sieht Herche als große Aufgabe in seinem neuen Leitungsamt. Denn das sei die Voraussetzung dafür, glaubwürdig in der Gesellschaft wirken zu können.
Martin Herche wurde 1953 im brandenburgischen Wriezen geboren. Nach dem Studium in Ost-Berlin und Naumburg war der evangelische Theologe ab 1983 Pfarrer in Heringen und Heiligenstadt sowie Superintendent des Kirchenkreises Eichsfeld in Thüringen. Seit 2001 war Herche Propst, von 2009 bis 2010 Regionalbischof des Sprengels Halle-Naumburg der neuen Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
Der Theologe war langjähriger Vorsitzender des Finanzausschusses seiner Synode und gehört zahlreichen Kuratorien an, darunter im Diakoniewerk Halle und bei den Franckeschen Stiftungen. "Sprachfähig im Glauben" zu werden, sieht Herche als große Aufgabe in seinem neuen Leitungsamt. Denn das sei die Voraussetzung dafür, glaubwürdig in der Gesellschaft wirken zu können. Erfahrungen dafür bringt er auch als Unterstützer des Aktionsbündnisses gegen Rechtsextremismus in seiner früheren Region, Leiter des Runden Tisches von Heringen und erster Ausländerbeauftragter des Landkreises Nordhausen mit.
"Die bevorstehenden Aufgaben werden Kraft kosten", sagte Herche bei seiner Vorstellung zur Bewältigung des Zusammenschlusses der früheren Sprengel Cottbus und Görlitz. Doch dem will er ein Leitbild gegenüberstellen: "Gemeinsam sind wir stark," betont der Theologe. Und das gelte auch für die Zusammenarbeit von "Christen mit allen anderen in der Gesellschaft".
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