Brandenburgs Dorfkirche des Monats steht in Kleßen
Sommerfest zum Abschluss der Sanierung am 11. September
Zusammen mit dem ebenfalls restaurierten Schloss aus dem 18. Jahrhundert und einer alten Schule, die heute Sitz eines Spielzeugmuseums ist, trage nun auch das Kirchengebäude wieder dazu bei, den historischen Ortskern von Kleßen neu zu beleben. Der Ort wurde 1230 erstmals urkundlich erwähnt und ging 1352 in das Eigentum der Familie von Bredow über. 1929 musste Joachim Graf von Bredow das Gut wegen Konkurs an die Ritterschaftsbank abtreten.
Die im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Kirche von Kleßen wurde 1698 durch einen Fachwerkbau ersetzt, der 1886 einen neuromanischen Backsteinturm erhielt. 1929 war die Kirche den Angaben zufolge so marode, dass mit einem Neubau des Kirchenschiffes begonnen werden musste, der drei Jahre später fertiggestellt wurde. Die Ausstattung des Vorgängerbaus blieb dabei zum großen Teil erhalten, darunter ein Rokoko-Kanzelaltar, eine Renaissancetaufe von 1607 und die mit Wappen und Inschriften bemalten Emporen.
Der Abschluss der Restaurierung der Dorfkirche in Kleßen soll am 11. September mit einem Festgottesdienst (14.30 Uhr) und einem Sommerfest (16 Uhr) gefeiert werden.
