Berlin erinnert an Mauerbau vor 49 Jahren

Gedenken in Kapelle der Versöhnung und Ausstellungen auf einstiger Grenzlinie

10. August 2010. Berlin (epd). Mit mehreren Veranstaltungen wird in dieser Woche in der Bundeshauptstadt an den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 erinnert. Zu einem Gedenken an die Ereignisse vor 49 Jahren in der Kapelle der Versöhnung werden am 13. August (10.30 Uhr) unter anderem Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Walter Momper (beide SPD), und der Vorsitzende der Stiftung Aufarbeitung, Rainer Eppelmann (CDU), erwartet, teilte die Gedenkstätte Berliner Mauer am 9. August mit.

Die Gestaltung der Veranstaltung übernehmen unter anderem Vertreter der "Generation Mauerfall". Als solche gelten junge Menschen, die 1989 oder 1990 geboren wurden. Sie werden Texte zur Geschichte der deutschen Teilung vortragen, hieß es. Die Andacht hält der Berliner Pfarrer und Initiator der Gedenkstätte Berliner Mauer, Manfred Fischer. Im Anschluss ist eine Kranzniederlegung am Denkmal der Gedenkstätte vorgesehen.

Für den Abend lädt die Berliner CDU zu ihrer alljährlichen Lichterkette auf die Glienicker Brücke ein. Dazu wird unter anderem der frühere sächsische Bürgerrechtler und heutige stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz, erwartet.

Bereits am 12. August eröffnet die Bundesstiftung Aufarbeitung vier zeithistorische Open-Air-Ausstellungen, die auf einem Bauzaun entlang der Stresemannstraße/Ecke Köthener Straße in Berlin-Kreuzberg plakatiert sind. Dort verlief die einstige Grenzlinie zwischen Ost- und West-Berlin. Themen sind unter anderem der Alltag in der DDR, die friedliche Revolution 1989 und die deutsche Einheit.

Zudem wird die Stiftung nach eigenen Angaben die Ausstellung "Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland" vorstellen. Die Dokumentation soll im kommenden Jahr zum 50. Jahrestag des Mauerbaus in über 1.000 Exemplaren in Deutschland in mehreren Sprachfassungen weltweit gezeigt werden.

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