Sozial benachteiligte Berliner fahren zu "Social Inclusion Games 2010"
Obdachlose, seelisch Behinderte und Suchtkranke fahren zu Wettkämpfen in die Niederlande
Die niederländischen Veranstalter rechnen den Angaben zufolge mit etwa tausend Teilnehmern. Zu den Disziplinen, in denen die Wettkämpfe ausgetragen werden, gehören unter anderem Fußball, Bogenschießen, Hockey, Leichtathletik und Tischtennis.
GEBEWO und Stadtmission schickten bereits 2009 Teilnehmer zu dem Ereignis. "Es war ein fantastisches Erlebnis zu sehen, dass auch Drogenkranke oder Obdachlose beherzt bei den Spielen mitmachen, sich an Regeln halten und Leistung bringen können", sagte GEBEWO-Geschäftsführer Robert Veltmann. Die Spiele sollten deutlich machen, dass diese Menschen ein Teil der Gesellschaft seien und nicht ausgegrenzt werden dürften.
Jeder Teilnehmer nehme am Tag an zwei bis vier Wettkämpfen in selbstgewählten Disziplinen teil. Seit drei Wochen stehe die Mannschaft fest, seither trainierten sie für den Wettkampf. Im letzten Jahr habe die deutsche Mannschaft eine Goldmedaille im Boule errungen. In diesem Jahr werden die Wettkämpfe von niederländischen Wohlfahrtsverbänden und sozialen Einrichtungen ausgerichtet. 2011 werden die Social Inclusion Games möglicherweise in Deutschland stattfinden. "Wir würden die Spiele gerne nach Berlin holen", sagte Veltmann.
