Treberhilfe: Berlin startet Bundesratsinitiative für mehr Transparenz

Gesetzänderung soll Zugriff auf Unternehmensdaten ermöglichen

9. Juli 2010. Berlin (epd). Berlin will mit einer Gesetzesänderung mehr Transparenz bei Sozialunternehmen schaffen. Soziale Träger sollen künftig schon vor Abschluss von Verträgen mit öffentlichen Stellen zur weitgehenden Offenlegung ihrer betriebswirtschaftlichen Daten gezwungen werden, sieht eine am 9. Juli von Sozialsenatorin Carola Bluhm (Linke) in den Bundesrat eingebrachte Gesetzesinitiative vor. Damit zieht Berlin die Konsequenzen aus der sogenannten Maserati-Affäre und die Untreue-Vorwürfe gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Berliner Treberhilfe, Harald Ehlert.

Mit der Initiative solle künftig verhindert werden, dass freie Träger durch "schlechte Bezahlung der Mitarbeiter und Tarifflucht" hohe Gewinne erwirtschaften, erklärte Bluhm zur Begründung in der Länderkammer. Zudem sollen die Zuwendungen an die freien Träger eine tarifgerechte Entlohnung der Beschäftigten ermöglichen.

Als weitere Ergänzung des Sozialgesetzbuches XII will Berlin bei Nicht- oder mangelhafter Erfüllung von Leistungen Entgelte von den freien Trägern zurückfordern können. Dies sei bislang nur durch entsprechende Vereinbarungen "und damit faktisch gar nicht möglich" gewesen, betonte Bluhm.

Der Staat habe zwar schon jetzt das Recht zu überprüfen, ob freie Träger die vertraglich vereinbarten Leistungen erbracht haben. "Aber wir haben kein Recht zu überprüfen, wie die Träger die öffentlichen Mittel tatsächlich einsetzen, um ihre Leistung zu erbringen", erklärte Bluhm. Personalkosten, Personalausstattung, Buchhaltungszahlen, Gewinnspannen seien bislang nicht zugänglich. "Diese Intransparenz macht solch hohe Gewinne wie zum Beispiel bei der Treberhilfe möglich", betonte die Sozialsenatorin.

Seitenanfang Seite drucken
  • Facebook
  • Twitter

RSS-Master

Hilfe und Information

Infotelefon (Mo - Fr, 9- 17 Uhr)
030/ 243 44 - 121
Telefonseelsorge (täglich 24 Stunden)
0800-1110222
Ihre Nachricht

Adresswerk

Das Adresswerk enthält alle wichtigen Adressen der Landeskirche.

Personen und Adressen



Kirchenzeitung

dklog_174.jpg

Rundfunkdienst

logo-rundfunkdienst.jpg

Ahnenforschung

ekbo_button_ahnenforschung_04.gif

Gemeindesuche

Veranstaltungen

Touristische Ziele

In unserer Landeskirche gibt es viel zu entdecken: Dorfkirchen, Tagungshäuser, offene Kirchen, Pilgerwege und historische Friedhöfe
mehr...

Spenden

Ohne Engagement wäre unsere Gesellschaft kälter. Hier finden Sie sinnvolle Projekte und gute Initiativen.
mehr...

Evangelisches Zentrum

Georgenkirchstraße 69
10249 Berlin
Tel.:  030 24344-0
Fax:  030 24344-500

Wegbeschreibung laden

Google-Maps

Losungen

Perspektivprogramm

Kirchenmusik

Berliner Stadtmission

Berliner Stadtmission.jpg


Schulstiftung

logo-schulstiftung.gif

Diakonisches Werk

DWBO

Evangelische Akademie

Geschäftsstelle: 
Charlottenstraße 53/54
10117 Berlin
Tel.:  030 20355-500
Fax.:  030 20355-550

AKD

logo-akd.gif

 

 

 Das Amt für kirchliche Dienste ist eine Einrichtung zur Aus- Fort- und Weiterbildung und Beratung von ehrenamtlichen und beruflichen Mitarbeitenden der Evangelischen Kirche. www.akd-ekbo.de

Kircheneintrittsstellen

Telefon: (030) 20 45 11 00
E-Mail schreiben

Berliner Dom
Am Lustgarten
10178 Berlin-Mitte
freitags von
16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Foyer an der
Gedächtniskirche
Breitscheidplatz
10789 Berlin-Charlottbg.
montags von
16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Heilig-Kreuz-Kirche
Zossener Str. 65
10961 Berlin-Kreuzberg
donnerstags von
10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

St. Marienkirche
Karl-Liebknecht-Str. 8
10178 Berlin-Mitte
dienstags von
16:00 bis 18:00

St. Nikolai-Kirche
Am Alten Markt
14467 Potsdam
mittwochs von
15:00 bis 18:00 Uhr

Ulrike Trautwein


Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!

Ihre Ulrike Trautwein
Generalsuperintendentin

EKD

EKD Logo

Klima-Kollekte

Klimakollekte.jpg

Bischof a. D. Wolfgang Huber

Website