Darsikow
Brandenburgische Dorfkirche des Monats Juli
Der schlichte Bau aus unregelmäßig gespaltenen Feldsteinen wurde 1832 im Auftrag des damaligen Amtmannes Carl Johann Hartwig Binder errichtet. Und das, obwohl Darsikow damals gerade einmal zwölf Feuerstellen besessen hat. Erstmals 1320 urkundlich erwähnt, leben in dem Ort auf halben Weg zwischen Neuruppin und Wittstock nahe der Autobahn A20 heute zwölf Einwohner.
Heute sind den Angaben zufolge das Dach der Kapelle undicht und die Fenster kaputt. Zudem sei der Turmaufsatz vom Einsturz bedroht, hieß es. Der Förderverein plant, die Kirche künftig für Konzerte, Lesungen und Ausstellungen sowie private Feiern zu nutzen. Zu besonderen Festen des Kirchenjahres sollen zudem Gottesdienste in der Kapelle gefeiert werden.
Derzeit arbeite der Förderverein an einer Kirchen- und Ortschronik, hieß es weiter. Die Ergebnisse sollen in einem Schaukasten vorgestellt werden. Darüber hinaus haben die Vereinsmitglieder inzwischen eine Stützkonstruktion im Kirchenraum angebracht und die Kirche von Wildwuchs befreit.
