Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche rückt näher
Im Herbst soll mit dem Abriss eines Flachbaus begonnen werden
In dem unmittelbar neben einem Bürokomplex befindlichen Anbau war lange Zeit ein Fahrradladen untergebracht. Heute ist dort eine Ausstellung über die Geschichte der Garnisonkirche untergebracht, die der SED Ende der 60er Jahre für die Neugestaltung der Potsdamer Innenstadt im Wege war.
Die Garnisonkirche wurde 1732 als preußische Militärkirche eingeweiht. Im März 1933 nutzten die Nationalsozialisten das Bauwerk zur Inszenierung der Reichstagseröffnung. Im April 1945 wurde die Garnisonkirche bei einem alliierten Luftangriff auf Potsdam bis auf den Turm zerstört, die Ruine wurde am 23. Juni 1968 gesprengt.
Um den geplanten Wiederaufbau wurde in Potsdam lange gestritten. Die Kirche soll nach ihrem Wiederaufbau als Mahnmal gegen den Krieg und als Zentrum kirchlicher Friedensarbeit dienen.
